Posts by Lepidopterix

    Moin,

    es gibt einige Weidenarten (zB. Purpurweide), die die Blätter etwas länger behalten. Da L. populi an Weiden/Pappeln gebunden ist, gibt es leider keine alternative Nahrungspflanze. Ich denke, auch Kunstfutter wird nicht mehr funktionieren (wahrscheinlich sind die Rp. schon herangewachsen?); aber ein Versuch ist es möglicherweise wert. Ich hatte vor etlichen Jahren mal ein ähnlich gelagertes Problem mit Rp. von Smerinthus planus, die ich ebenfalls mit Weide durchzüchten wollte (KuFu stand nicht zur Verfügung). Leider wurde die Futterqualität so schlecht, daß die Rp. im letzten Kleid quantitativ "den Löffel abgegeben" haben...

    VG, HM

    Moin,

    ich kann zum Thema etwas echt Verrücktes beitragen: ich hatte vor vielen Jahren, als ich noch Schüler war, mal einige Segelfalter gezüchtet. Leider haben etliche Rp. die Verpuppung nicht ordnungsgemäß vollzogen, sodaß die Fühlerscheiden wie Hörner aus der Pppe. herausragten (Wahrscheinlich mangelnde Feuchtigkeit während des Ppp.Häutungsprozesses.). Wie ich schon befürchtete, konnten sich die Falter während des Schlupfes nicht von dem Puppenteil, das die Fühler beinhaltete, befreien, sodaß nur "Krüppel" resultierten. Dann habe ich in meiner Verzweiflung die schlupfreifen Falter abends aus der Ppp. befreit. Sie saßen dann die ganze Nacht über an der Gaze, ohne die Flgl. aufzupumpen. Auch am nächsten Morgen, als ich in die Schule mußte, war die Situation unverändert. Doch wie groß war meine Überraschung, als ich gg. Mittag wieder nachschaute: alle Falter hatten die Flgl. einwandfrei entwickelt! Ich hätte nicht in meinen kühnsten Träumen erwartet, daß ein Falter nach so langen Stunden in der Lage war, sich noch zu entwickeln! Fazit: die Natur läßt sich ihre Geheimnisse nur sehr schwer entlocken:winking_face:.

    VG, HM

    Bonjour,

    The issue you describe looks to me as if a persistent viral or bacterial infection makes the problem. The symptoms of the caterpillars are clearly associated with an infectious agent, and not with any potential toxic insecticide attributed to contaminated food plants. I am sorry to say, that once such an agressive infection occurs, there is NO CHANCE to rescue the remaining caterpillars! The best way to terminate the problem is to eliminate any and all caterpillars, and to disinfect the breeding containers very carefully inside and OUTSIDE, for instance with strong alkaline solutions (be careful; these are very detrimental to human skin!). And do not forget to disinfect all assistive instruments like forceps, if applicable. Also the surface of tables etc. MUST BE THOROUGHLY disinfected. If ever possible, I strongly recommend to discard any containers etc. used in the breeding process! As to my own experience, all the measures you may take do not necessarily warrant the eradiction of the infectiuos agents since these are very resistant and may persist for a long time. Thorough hygienic measures, including the cleaning of your hands, are definitely helpful.

    Hoping you may get rid of the problem soon.

    Regards,

    HM

    Moin,

    meine Erfahrung mit widerspenstigen dumi-Rp.:

    Zeitungspapierstreifen von geeigneter Länge aufrollen, an einer Seite Öffnung zufalten, Raupe rein, zweite Öffnung zufalten. Diese Rollen in eine ausbruchsichere (Plastik)Dose platzieren (manchmal schaffen es die Rp., sich aus der Rolle rauszumogeln, dann Procedere wiederholen). Leicht feucht halten, aber auf Belüftung zur Vermeidung von Schimmelbildung achten! Die Rp. sollten sich nach ca. 3 Wo verpuppt haben und können dann ihrem Gefängnis entnommen werden. Die Erfolgsquote, d.h., Erzielung einwandfreier Ppp., war sehr hoch.

    VG, HM

    Hallo Peter,

    sorry für die Falschbehauptung. Dann habe ich wohl oder übel andere "Schweber" gesehen, die in rasanten Tempo hinter Bienen her waren. Aber auch in meinem Alter lerne ich gerne dazu.

    LG Dirk

    Moin,

    die ´rasanten Schweber´, die Du (Wild)Bienen verfolgen gesehen hast, sind mitnichten auf eine Mahlzeit aus, sondern es handelt sich vielmehr um parasitäre Bienen, die die Weibchen verfolgen, um deren Brutröhren zu okkupieren und den Inhalt (Pollen und Larven) der armen Baumeisterin mit eigenen Eiern zu bestücken...

    VG. HM