Beiträge von Actias

    Neohirasea maerens

    Herkunft: Vietnam

    KRL des Männchens: 7,5 cm

    KRL des Weibchens: 9 cm

    Futterpflanzen: Brombeere, Himbeere, Rose, Eiche

    Benötigte Luftfeuchte: 60 - 80 %

    Benötigte Temperatur: 20 - 24 Grad Celsius

    Bodengrund: Erde, Küchentücher

    Fortpflanzung: Sexuell und parthenogenetisch

    Inkubation: 3 Monate

    Besonderes: Die Tiere verfügen über ein Abwehrsekret.

    Eurycantha calcarata

    Herkunft: Neuguinea

    KRL des Männchens: 12 cm

    KRL des Weibchens: 14 cm

    Futterpflanzen: Brombeere, Efeu, Rose, Äpfel (in Scheiben geschnitten), Himbeere, Cotoneaster, Buche, Eiche

    Benötigte Luftfeuchte: 70 - 90 %

    Benötigte Temperatur: 19 - 26 Grad Celsius

    Bodengrund: hoch Erde, da die Tiere die Eier in die Erde stechen

    Fortpflanzung: Sexuell

    Inkubation: 3 - 4 Monate

    Periphetes forcipatus

    Herkunft: Sulawesi

    KRL des Männchens: 7 cm

    KRL des Weibchens: 8 cm

    Futterpflanzen: Brombeere, Himbeere, Eiche, Rose

    Benötigte Luftfeuchte: 60 - 70 %

    Benötigte Temperatur: 18 - 25 Grad Celsius

    Bodengrund: Erde, Küchentücher

    Fortpflanzung: Sexuell

    Inkubation: 2 - 3 Monate

    Von jeder Tierart gibt es Witze, von Elefanten und Mäuschen sogar ein paar tausend.
    Wie ist es aber bei den Insekten? Oder bei den Spinnen?
    Gibt es da nichts Witziges zu erzählen?

    Darum hier der Aufruf:

    Erzähl uns deinen Entomo-Joke!

    Ich mache gleich den Anfang:

    Eine Fliege fliegt haarscharf an einem Spinnennetz vorbei.
    Da ruft die Spinne verärgert: «Morgen erwisch ich dich!»
    Doch die Fliege lacht und schreit: «Denkste! Ich bin eine Eintagsfliege!»

    :biggrin:

    Zu diesem sehr komplexen Thema gibt es lange wissenschaftliche Abhandlungen in den USA, die man etwa so zusammenfassen könnte:
    Monarchraupen fressen nur von Asclepias ssp. (Milkweed). Die kleinen Raupen ernähren sich als erstes von feinen Härchen, mit denen die Blätter der Seidenpflanzen überzogen sind.
    Danach krabbeln die Raupen umher, wobei die Härchen den Räupchen Problem bereiten, um anschließend in die Nähe des Eis zurückzukehren und kleine Löcher in das Blatt zu fressen. Diese kleinen Löcher sind charakteristische Spuren der jungen Monarchfalterraupen. Nach der ersten Häutung wenden sich die Raupen den Blatträndern zu. So nehmen sie langsam das Gift der Seidenpflanze auf und werden selber giftig und ungenießbar für die Feinde.

    Die Raupen sind nicht in der Lage, ihre Nahrungspflanzen zu riechen oder visuell von anderen Pflanzen zu unterscheiden. Mit Sinneszellen auf den Maxillarpalpen können die Raupen ertasten, ob es sich um eine geeignete Pflanze handelt. Einmal entschieden können sie nicht wechseln.

    Bei der Zucht von vielen Raupen auf engem Raum kann es zu Kannibalismus kommen. Die angreifende Raupe beginnt, den gerade ausgeschiedenen Kot einer anderen Raupe zu fressen und geht dann dazu über, diese von hinten aufzufressen. In der freien Natur ist so ein Verhalten sehr unwahrscheinlich, da die Weibchen die Eier fast immer einzeln an Blätter der Nahrungspflanze ablegen und die Raupen meist nicht in großer Zahl zusammen leben.

    Kunstfutter besteht durchwegs aus gehackten Asclepiasblättern, die das notwendige Gift enthalten. Die Raupen nehmen das Kunstfutter nur an, wenn sie noch nicht auf einem echten Blatt der Seidenpflanzen gefressen haben.


    Nicht so einfach, das Züchten von Monarchfaltern.

    Der Berner Rolf Pflugshaupt berichtet in den Entomologischen Nachrichten über eine Kugelspinne, welche eine Raupe aussaugt:

    In meinem Garten fand ich an einer Pastinake (Pastinaca sativa), an welcher mehrere Schwalbenschwanzraupen (Papilio machaon) lebten, eine Raupe, welche praktisch nur noch als leere Haut am Blattstiel hing.
    Ich dachte zuerst an einen Parasiten (Schlupfwespe, Raupenfliege), beobachtete aber zwei Tage später eine Kugelspinne (Enoplognata ovata), welche damit beschäftigt war, eine der Raupen auszusaugen.
    Die grünliche Flüssigkeit, welche die Spinne aufnimmt, ist im eingefügten Detailbild sehr gut zu sehen. Dies scheint mir eine ungewöhnliche Art des Beutefangs für die kleine Spinne zu sein.
    Enoplognata ovata erreicht eine Körperlänge von 6-7 mm, die Färbung ist variabel, sie ist häufig an Waldrändern und in Gärten.
    Sie baut in Büschen und Stauden ein unregelmässiges Haubennetz und erbeutet auch relativ grosse Insekten wie Wespen und Bienen.

    Es würde mich interessieren, ob ähnliche Beobachtungen auch anderswo schon gemacht wurden.

    Hier meine Lösung für Flugkäfige:


    110 x 110 x 180 cm
    Hier reicht es, die Bodenfläche mit einem Brett zu belasten. Dann steht der Behälter still.
    Dieses Aerarium XXL kommt anfangs 2012 auf den Markt.


    175 x 175 x 180 cm ist dieses Grünhaus.
    Es macht Sinn, die oberen Ecken anzubinden.
    Die große durchsichtige Front (im Bild auf dem linken Seite) bietet dem Wind viel Angriffsfläche.



    Wichtig ist, dass die Behälter gut verschließbar sind, um das Eindringen von Parasiten zu verhindern.

    Der Große Kohlweißling ist meist nicht wählerisch.
    Viele vom Menschen entwickelte Kulturformen des Gemüsekohl (Brassica oleracea) werden angenommen, wie beispielsweise Weißkohl, Rotkohl, Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl und Kohlrabi, manchmal auch Schwarzer und Weißer Senf (Brassica nigra und Sinapis alba), Pak Choi, Chinakohl (Brassica rapa subsp. chinensis), Weiße Rübe (Brassica rapa subsp. rapa), Steckrübe (Brassica napus subsp. rapifera), Rübse (Brassica rapa subsp. oleifera) und Raps (Brassica napus subsp. napus).
    Auch ein paar eher seltene Zierpflanzen wie beispielsweise Goldlack, Blaukissen, Nachtviole und Levkojen gehören dazu oder Wildpflanzen wie Acker-Schmalwand, Hirtentäschelkraut und Ackerhellerkraut.

    Bleib beim Kohl. Da weiß der Weißling was er hat.

    Hey!

    Dass es Phyllium siccifolium sind, bezweifel ich erst einmal. Ich nehme an, es sind philippinicum, da siccifolium lange nicht in Zucht waren.

    Du solltest unbedingt für sehr viel mehr Belüftung in Deiner Box sorgen. Eine komplette Seite aus Gaze wäre notwenig. Diese Tierchen brauchen sehr, sehr viel Belüftung. Eine zusätzliche Beleuchtung brauchen die Tiere nicht. Ich denke wirklich auch, dass es zu warm in der Box ist. Schneide mal bitte die Brombeerblätter etwas an und puste zwei, drei Mal am Tag in die Box rein. Das wird helfen.

    LG
    die Manu


    Es fasziniert ihn, wenn er auf einer Wiese voller Reichtum steht, umschwirrt von Schmetterlingen, "wenn man den Mund zumachen muss, weil da so viel los ist".
    Er ist dann sprachlos - genauso wie nach einem Konzert, das die Zuhörer spürbar ergreift.

    Rainer Seegers lebt für Pauke und Schmetterlinge. Die eine schlägt er bei den Berliner Philharmonikern, die anderen sammelt er. 150.000 Exemplare bewahrt er auf. Seegers schlägt die Pauke mit einer Könnerschaft, die es selten gibt. Er ist seit 1986 Solopauker der Berliner Philharmoniker, im Orchester immer ganz oben sitzend, für alle sichtbar und - wenn er dran ist - deutlich hörbar. Ein Spitzenmusiker, der schon unter Karajan spielte und dem der Beruf so ans Herz gewachsen ist, dass er es bis auf sein Autonummernschild geschafft hat: B-UM.
    Mehr über ihn steht heute in der TAZ.

    Wikipedia ist eine riesige Sammlung von Fach- und Sachwissen.
    Aber es muss nicht immer alles stimmen, was dort steht.
    Der Leser hat keine Ahnung, wer die Texte geschrieben oder kontrolliert hat.

    Bei ACTIAS fragen macht Sinn.

    Hier gibt es unter den 3500 Mitgliedern viele erfahrene Züchter, die ihre eigenen belegbaren Erkenntnisse gerne weiter geben.

    In der Schweiz kannst du davon ausgehen, dass es im Mittelland und im Jura eine dritte, eher kleine Schwalbenschwanz-Generation gibt.
    Das gilt nicht immer in den Voralpen und im alpinen Gebiet.
    Dort überwintern nach einem kalten Frühling oder einem nassen Sommer praktisch alle August-Puppen.

    Hey!

    Hans :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: ein beschwimmbares Aquarium... weltklasse!

    Aber ich muss Hans hier recht geben. Als ich das Vorhaben las, viel mir auch sofort die Schimmelbildung im Raum ansich ein. Nun, ich baute ein großes Leguanterrarium, in dem es auch immer sehr, sehr feucht ist. Allerdings ist das Teil vollkommen geschlossen und hat recht kleine Belüftungen. Will heissen, dass die LF im Raum ansich erhöht ist, jedoch nicht zur Schimmelbildung beiträgt. Nur kann ich mir nicht vorstellen, das sich ein Schmetterling in dem Terrarium wohl fühlt. Wenn ich mir dann aber ein solch großes Terrarium vorstelle, was z.B. mit Netz gebaut ist, dann ist klar, das die Schimmelbildung vorprogrammiert! ist.

    Als nächstes hätte ich auch ehrlich gesagt Angst, dass ich, wenn ich Käfer in dem Terra halte, die ertrete, wenn ich das Terra begehe :winking_face: Ich stapfe auch in meinem Terra herum, da wäre manch ein Krabbler schon platt...

    LG
    die Manu

    Zitat

    Leider musste ich die Bilder hier drastisch verkleinern um den Anforderungen des Editors zu entsprechen.
    Das reduziert die Bildqualität erheblich .....In dieser Grösse nicht wirklich schön.

    Seltsam.
    Die Dateigröße ist nicht beschränkt.
    Im Gegenteil. Bei ACTIAS wird Wert auf hohe Bildqualität gelegt.
    Hier zum Beispiel Eier an Erdbeere:

    Dieses Bild ist "nur" 358 KB groß.
    Beim Hochladen wird immer ein kleineres Vorschaubild erstellt,
    wenn das Bild größer als 100 KB ist.
    Deine Bilder sind aber kleiner.