Beiträge von kmulterer

    Servus Thomas,

    hier kurz meine Erfahrungen bei der Zucht von Daphnis nerii:

    Flugkäfig 30x40x50cm, darin 2 :male: + 2 :female: , im Flugkäfig hatte ich einen kleinen eingetopften, blühenden(!) Oleander stehen. Damit waren die Punkte Nahrung und Eiablageplatz für die Falter wohl abgehakt. Ventilator habe ich auch verwendet, auf niedriger Stufe.

    Obwohl ich keine Kopula beobachten konnte (passiert wohl mitten in der Nacht und dauert nicht allzu lange), waren sämtliche Eier befruchtet.

    Viel Erfolg!

    Klaus

    Servus Peter,

    meiner Erfahrung nach ist D. nerii nicht sonderlich anspruchsvoll, wenn es um die Verpuppung geht: Ich habe meine Raupen immer (einzeln) in eine Plastikdose gegeben (900 ml Langnese Eis) und nur locker gezupftes Moos - keine Erde - angeboten. Unter dem Moos spinnen sich die Raupen eine lockere "Kammer", in der nach ca. 5- 7 Tagen die Verpuppung erfolgt. (Der Boden dieser Dosen ist durchsichtig - sehr praktisch zur Kontrolle...)

    Viel Erfolg!

    Klaus

    Servus Marion,

    es ist kein Problem, die Puppen vorsichtig von den Stängeln bzw. Blättern abzunehmen und danach liegend zu lagern. Beispielsweise in einem Karton, dessen Wände mit "Wisch-und-Weg" ausgekleidet sind, damit die geschlüpften Falter auch nach oben klettern können.

    Viel Spaß und Erfolg weiterhin,

    Klaus

    ... super Tip: Mangels Weidenröschen in meinem Garten (und Labkraut ist ja nicht sooo ergiebig) habe ich es jetzt auch mit Ligustrum ovalifolium probiert - wird von L3/L4-Raupen sofort angenommen!

    Hat schon mal jemand Parthenocissus quinquefolia ("Wilder Wein" bzw. "Selbstkletternde Jungfernrebe") für H. gallii ausprobiert?

    Gruß

    Klaus

    ... mein Sohn hat heute bei uns (Waakirchen, südlich von München) im Garten "auf der Wiese" dieses hübsche Geschöpf gefunden - ca. 4 cm lang.

    Ich tippe auf irgendwas aus der Familie Noctuidae - aber da gibt es ja sooo viele...

    Danke,

    Klaus

    ... sorry - hier noch ein paar Informationen:

    Die Raupe wurde gefunden in 83666 Waakirchen (50km südlich von München) unter einer Linde. Die für Eriogaster lanestris wohl typischen Gespinste konnte ich allerdings in keinem der umliegenden Bäume ausfindig machen.

    Außerdem ist die Raupe gestern noch ein einem vorsichtshalber bereitgestellten Gefäß mit Erde "verschwunden".

    Merci,

    Klaus

    ... das mit dem Giersch war wirklich eine sehr gute Idee! Das Zeug wächst ja wirklich fast überall und ist mit 0 Euro deutlich billiger als Weinraute bzw. Fenchel im Töpfchen aus dem Baumarkt.

    Jedenfalls haben meine Raupen auf die Giersch-Umstellung mit einer sichtlichen Appetit-Steigerung reagiert - trotz der eigentlich ergiebigen Blattgröße muss ich zwei mal täglich gehen und Nachschub holen!

    Viele Grüße,

    Klaus

    Die beiden am 22. April geschlüpften Männchen halte ich seitdem in einem größeren Flugkäfig. Heute Nacht gegen 23:00 Uhr konnte ich beide in eigentlich typischer Kopula-Stellung antreffen. Heute Früh sieht der untere der beiden ziemlich gerupft aus - siehe Bild. Es scheint so, der andere hat ihm auf dem Rücken die Totenkopfzeichnung komplett ruiniert... Ich frage mich: Warum macht der sowas?