Beiträge von Uranus2

    Hallo Lars,
    bei dem Falter handelt es sich um ein Männchen von Troides aeacus, vermutlich der Subspecies aeacus aeacus aus Thailand. Vorderflügel dieser ausgeprägten Art haben speziell T.prattorum, T.magellanus und eben T.aeacus. Die auffällige Färbung der Hinterflügel ist entweder eine Aberration, vielleicht auch Veränderung nach der Präparation ...
    Viele Grüße
    Peter

    Hallo Arnd, liebe Actianer,

    Verbote für das Halten exotischer Tiere, von Gentechnik oder einer Partei mögen vordergründig verständlich sein, die Initiatoren bleiben aber meist die Antwort darauf schuldig, wie denn das entstehende Vakuum zu ersetzen sei. Ein Verbot löst nicht die bestehende Interessenlage und "Energie" auf, sondern zwingt dazu, daß sich diese andere Wege, nicht selten den "Untergrund", Schwarzhandel und Illegalität sucht.

    Ungeachtet wirtschaftlicher Aspekte, beinhaltet Tierhaltung - auch von Exoten - ein großes soziales Potential. Zum Ausgleich unserer finanztechnokratischen Ausrichtung mit antibiotikagestützter Nutztierhaltung, pharmaindustriegesteuertem Gesundheitswesen, labordesignten Lebensmitteln, lobbyabhängigen Politentscheidungen und und und, weisen Verhaltenstherapeuten darauf hin, wie heilsam Kontakte mit Tieren sein können. Ob Krankenbehandlung mit Delfinen, Familienbesuch auf dem (intakten) Bauernhof oder Streicheltiere im Altenheim, in jedem Fall wird das Gemüt berührt und mit der "Ehrlichkeit" und Direktheit der Tiere manch emotionale Kruste aufgeweicht. Ein bißchen ist das auch unser Thema, denn wieviel Hingabe, Studium, Austausch mit anderen und bei Züchtern auch manche "Enttäuschung" stecken da drin. Allesamt legitime Erfahrungen und Bereicherungen unserer Gemeinschaft, die wohl keine Ausrottung generieren. Und das läßt sich einfach durch Verbote "regeln"?

    Nein, ich möchte so etwas nicht unterstützen, sondern lieber Bildung und Weiterentwicklung fördern. Nur, wenn Menschen ihre Ansichten über Haifischflossen, Tigerkralle, Nashorn und viele andere Extreme unserer Zivilisation durch "höhere" Erkenntnissse tauschen, "regelt sich vieles ganz von selbst und die Natur - unsere Natur - bekommt eine lebens- und liebenswerte Zukunftsperspektive.

    Viele Grüße

    Peter

    Hallo zusammen und danke an Uwe für den Link.

    Die von Marc erwähnten Gesetze sind das Bemühen, eine gewisse Ordnung und Verträglichkeit ähnlich z.B. den "Grenzwerten" in der Lebensmittelindurstrie zu gewährleisten. Je größer der Einblick in die Gesetzesverfahren, desto weniger das Vertrauen in die Volksvertreter, welche großenteils so in wirtschaftliche und finanzpolitische "Strukturen" verwickelt sind, daß erlassene Vorschriften meist von den in den Länderparlamenten bzw. in Brüssel etablierten Lobbyisten mit verfasst sind. Immer neue Vorschriften für immer neue Problematiken sind letztlich nur eine Symptombekämpung gegen eine weltweit verbreitete Zivilisation, die den Planeten plündert. Von daher erwarte ich keine "Lösung".
    Vermüllung des Weltraums (Hunderttausende ausgebrannte Satelliten u.ä.), Vermüllung und Überfischung der Meere ( Verklappungen, die heimtückische Wirkung von Plastikabfällen), Verschmutzung der Luft und Klimabeeinflussung durch Abgase, Ausbeutung der Rohstoffe (Unkalkulierbare Risiken der Erdölfürderung), Jagd nach Ressourcen (China in Afrika, Rußland und Norwegen im Nordpolar-, weitere Länder im Südpolarbereich), Einsatz von Giften in der Landwirtschaft und "Zusatzstoffen" in der Lebensmittelherstellung, Risiken der Genmanipulation, Tierhaltung in der Landwirtschaft (Putenmast, Hähnchenbrüste für Europa - den Rest für Afrika), "unlösbare" Konflikte und Kriege (Afghanistan, naher Osten..), Waffen- und Geheimdienst"geschäfte" und mysteriöse Experimente (HAARP), Abholzen der Regenwälder und weiteres Anwachsen der Erdbevölkerung und, und, und. Die unterstützens-, manchmal bewundernswerten Initiativen von Greenpeace, Naturschutzverbänden und Co. erinnern an den Kampf gegen die Windmühlen. Wir haben den Ast, auf dem wir sitzen, schon ziemlich weit durchgesägt.....
    Ich stimme denen zu, die sich als Lösung für viele Probleme für mehr Bildung einsetzen. Aber was für eine Bildung? Diejenige des modernen Menschen, welche mit Förderung der Politik Finanzprodukte kreiert, welche losgelöst von realen Verhältnissen einen "Schein-Wohlstand" suggerieren und nach seinem "Zerplatzen" zu imaginären Garantien defizitärer Staaten gegenüber "systemrelevanten" und weltweit spekulierenden Finanzinstituten (ver-)führt?
    Nein, hier kann n u r noch eine andere Bildung, ein grundsätzlicher B e w u ß t s e i n s w a n d e l retten, der davon ausgeht, daß jeder von uns ein Teil der Natur ist und wir mit ihr leben - und nicht um uns cool und kurzsichtig aus ihr zu bedienen, solange noch was da ist und der andere nicht schneller war. Eine solche, wie ich meine "überlebensnotwendige" Bildung wird aber weder an den Schulen, noch über unsere Staatsführungen vermittelt. Jedenfalls ist mir kein "Ministerium für natürliches Leben und größtmögliche individuelle, wie kollektive Erfüllung" bekannt, welches zudem eine zentrale Position einnehmen und landesübergreifend tätig sein müßte. Man "überläßt" dies "zuständigkeitshalber" den Religionen in deren "Auftrag" mitunter ganze Völker ausgerottet wurden und deren Führer auch weiterhin auf die Wahrung ihrer Pfründe bedacht sind, solange ihre Schäfchen die verordnete und konsequent mit Sanktionen bedachte Gläubigkeit nicht durch eigenes Nachdenken in Frage stellen.
    Jedem, der sich den "Entwicklungen" auf unserem mittlerweile weltweit "vernetzten" Planeten ohne rosa Brille stellt, kann himmelangst werden. Wie wird unsere und die Zukunft unserer Nachkommen aussehen, wenn sich -außer Versprechungen- nicht w i r k l i c h wesentliche Änderungen vollziehen? Ich glaube, daß jeder, der seine Lebensweise und die damit verbundenen kleinen und großen Entscheidungen selbstverantwortlich wissentlich oder intuitiv in Orientierung an "der Natur" und zwar einer Natur im Sinne eines phänomenalen Z u s a m m e n w i r k e n s der verschiedensten Lebens- und damit unterschiedlichsten Bewußtseinsformen trifft - und damit einhergehend die oberflächlichliche These des Überlebens des Stärkeren (Darwin) durchschaut - zumindest auf einem "guten Weg" in seinem und aller Interessee ist.........
    Herzliche Grüße
    Uranus2