Posts by soil74

    Ist auch viel zu groß für Junikäfer, denke ich.

    Stimmt, verdammt, die maikäferlarven haben ja einen gebogenen Körper.

    Wie kann ich dem helfen? Hab ihn erstmal wieder ein gebuddelt. Er war am Fuß eines Ahorn.

    In den Kompost?

    Liebe Foristen,


    mich würde interessieren, ob sich die Flugzeit von E. versicolora an einem offensichtlichen synchronen Naturphänomen festmachen lässt. S. pavonia fliegt z.B. zeitgleich mit der Schlehenblüte (ohne dass es einen mir bekannten direkten kausalen Zusammenhang gibt).

    Und um welche Tageszeit man mit den Tieren rechnen kann.


    Zugleich möchte ich mitteilen, dass ich auf der Suche nach versicolora Puppen bin. Gerne im Tausch gegen A. tau, S. pavonia und pyri oder L. populi Eier, tau hätte ich als Puppen abzugeben.


    Herzlichen Dank!

    Manfred Ströhle meine Frage war nicht was wer gefangen hat und was wer für leuchtmittel verwendet, sondern wie stark eine Powerstation sein muss um 6 Röhren a18 Watt ca. 5 Stunden zu betreiben. Was du für eine leuchtanlage hast ist mir bisher bekannt.

    Das ist doch jetzt nicht so schwierig:

    Mindestens 540 Wh. Annähernd so stark:


    https://amzn.eu/d/6MZqIEL


    Und was genau ist denn Deine Wahl mit den Röhren?


    Mich würde interessieren, was für eine Lampe die meisten Weibchen anzieht. Es ist wie im echten Leben, cherchez les femmes.

    Ich habe so etwas auch schon mal im Netz gesehen. Dabei handelte es sich um ein Exemplar von A.atropos was sich wohl im Bienenstock zu voll saugte und dadurch nicht mehr durch das Eingangsloch des stockes passte. In Folge davon wurde der Falter wahrscheinlich irgendwann von den Bienen getötet und auch komplett entschuppt. Sieht einer zikade wirklich ziemlich ähnlich. Ich werde das Bild hier allerdings nicht einstellen um nicht irgendwelche Urheberrechte zu verletzen.



    LG Luis

    Wenn Du das Foto nur verlinkst, werden wahrscheinlich keine Urheberrechte verletzt. Ansonsten gibt es eine schöne Arbeit über atropos, nach der es nicht die Ausnahme ist, dass er in Bienenstöcke eindringt und sich den Bauch vollschlägt, sondern die Regel. Dafür spricht einiges. Die Bienen lassen den gewähren. Wenn er nicht wieder rauskommt, verendet er meist wohl von selber, und die Leiche wird dann von den ratlosen Bienen eingewachst. Feine Nasen haben vielleicht schonmal einen leichten Honigduft am Totenkopf vernommen...

    Das ist total interessant. Vor ein paar Jahren habe ich im Netz mal ein Foto von einem Falter mit ebenjenem Erscheinungsbild gesehen. Dieser war gespannt und vorher total entschuppt worden. In diesem Zustand glich er mehr einer Zikade, was ich etwas enttäuschend fand. Auf jeden Fall war er als A. convolvuli tituliert. Ich habe mehrfach frustran versucht, jenes Bild wiederzufinden.


    Vielleicht hat die Katze das Vieh ja mit ihrer rauen Zunge von oben bis unten abgeleckt.


    Ansonsten möchte ich gern meiner Ablehnung einer gewissen zutiefst menschenfeindlichen Grundeinstellung gegenüber Ausdruck verleihen, die Menschen als Schädlinge darstellt und Tiere stets idealisiert.

    Darüber hatte ich auch nachgedacht. Außerdem über erhebliche Luftdruckschwankungen. In der Vergangenheit hatte ich allerdings damit keine Probleme. Außerdem müssen auch aus anderen Gründen auch im Gepäckraum Temperatur und Druck einigermaßen konstant gehalten werden, da ja auch Haustiere dort transportiert werden. Andererseits MUSS ja irgendwas auf die Viecher eingewirkt haben, sehr wahrscheinlich physikalische Faktoren. A.e. doch die Temperatur, da die Plastikflasche hermetisch dicht war.

    Aber niemals ungeschlüpfte Eier mit Futter zusammenbringen.

    Das endet unter künstlichen Bedingungen oft katastrophal

    Das es gelegentlich trotzdem überlebt wird ist nur eine Ausnahme von der Regel...

    Was meinst du damit?


    Ich habe übrigens im Frühjahr 2 fast erwachsene A. atropos Raupen von den Kanaren mitgenommen. Ich weiß nicht, was da im Gepäckraum passiert ist, aber als ich die Raupen dann zuhause aus der Plastikflasche rausgeholt habe, hingen sie schlaff in den Zweigen wie tot. Ich setze beide in ein Schälchen mit etwas Wasser und am nächsten Tag waren sie wieder wie neu. Die Freude dauerte nicht lange. Der eine Falter machte gar keine Anstalten zu schlüpfen und ging ein, der andere war so schwach, dass er nicht selbstständig aus der Puppenhülle kam geschweige irgendwo hochklettern könnte und vegetierte dann noch ein paar Tage mit verkrüppelten Flügeln vor sich hin. Ähnlich erging es mir einmal mit nerii Puppen, die ich bei einstelligen Temperaturen überwintert hatte (was diese Tiere ja eigentlich nicht tun).

    Das ist und Du bist fantastisch! Ich hätte eher ein Könntehättefahrradkette erwartet, umso begeisterter bin ich von diesen konkreten Informationen! Vielen Dank für Deine Mühe und das tolle Foto von der hervorragend präparierten Wespe. War sie gut präparierbar?

    Liebe Grüße

    Sven

    Es gibt jedes Jahr Funde in Deutschland. Die haben aber von Jahr zu Jahr nichts miteinander zu tun, denn die Puppen sterben im Winter regelmäßig ab.

    Ich finde übrigens interessant, dass Vanessa cardui hier praktisch gar nicht mehr zu finden ist in den letzten Jahren.