Posts by Merlin

    Kudra zeigt, dass die Art seit 1950 am nördlichen Rand des Verbreitungsgebietes rückläufig ist. So ist sie in Schweden, Dänemark und Estland bis 2019 verschwunden. Ebenso wohl im Harz.


    Kudrna, 2019: Distribution of Butterflies and Skippers in Europe.


    SG

    Hallo Leo,


    um auf deinen Hinweis zurück zu kommen, muss man daran denken, wie die Puppen gezüchtet und verschickt werden.

    In den tropischen Schmetterlingsfarmen wird nicht jeder die lateinischen Namen kennen. Wenn es wie ein gängiger, gefragter Schmetterling aussieht, dann passt das schon. In der Händlerkette hat auch niemand Interesse daran, nicht ganz genau passende Puppen zurück zu schicken. Und bei meinen Lieferanten steht im Kleingedruckten, dass es auch mal eine ähnliche Art als Ersatz sein kann. Ich habe schon so manche Überraschung gehabt. :smiling_face:


    Schöne Grüße

    Hallo, offenbar hast du einen recht großen, naturnahen Garten. Wahrscheinlich wird es da noch andere Tiere geben außer Schmetterlinge, die auch frische junge Bäume mögen.


    Bei uns kommen u.a. jede Nacht und jeden Tag ein Rudel Rehe vorbei. Wenn die kleinen Bäume wachsen sollen, denk an einen Fressschutz. Sonst wird es mehr eine teure Wildfütterung. (Liguster und Weißdorn sicher nicht.)


    Viel Erfolg

    Hello Perm,


    give it a try. South American Parides are fairly polyphagous. They sure will accept North American A. durior and probably Mediterranean sempervirens. A. grandiflora is readily available (for me), durable and an excellent host plant.


    ecoagri.com.br

    http://www.ecoagri.com.br › ...PDF

    Guía de plantas hospederas para mariposarios


    Very nice book for free. It's in Spanish, but I promise you can read it.


    You can try common and polyphagous South East Asian species like the Common Rose e.g. Specialist like Troides, Ornithoptera will hardly accept any other than A. tagata. It's the limiting factor under natural circumstances.


    Good luck 🤞

    Ja, ich habe mehr als 30 Passionsblumen Arten und Hybriden ausprobiert. Sanguilenta und caerulea sind am besten mit meinen Gewächshausbedingungen zurecht gekommen. Und viele Heliconiusarten fressen daran. Ich setze jedes Jahr ein paar andere Passionsblumen dazu, aber bislang habe ich nichts besseres gefunden.


    Nach meinen Erfahrungen ist es besser, große alte Pflanzen zu haben als viele kleine Stecklinge. Es ist also eher ein Langeitprojekt. Meine Großen sind jetzt mehr als 15 Jahre und recht robust.


    Wenn du wissenschaftlich mit Heliconius arbeiten möchtest, solltest du mit der Heliconius Gruppe Kontakt aufnehmen. Es gibt eine Mailingliste und ein jährliches Treffen. Es gab mal eine Initiative, ein Kunstfutter zu entwickeln. Weiß nicht, ob es geklappt hat. Herr Krenn aus Wien wollte ein Handbuch zur H. melpomene Zucht zusammenstellen. Frag doch mal nach.


    Im Buch The Ecology and Evolution of Heliconius Butterflies von Chris Jiggins gibt es ein Kapitel zur Futterpflanzennutzung, auch eine sehr ausführliche Liste für die bekannten Futterpflanzen aller (!) Heliconiusarten. Sicher mehr als 100 Einträge. Der "Sinn", besser gesagt der ecologische Effekt von Monophagie vs. Polyphagie wird dort auch kurz angesprochen.


    SG

    Hallo Rene Florian,


    Da hast du ja sehr viele Informationen zusammengetragen. Vielen Dank! :thumbs_up:



    Bei H. erato wirst du mit allen aus Subgenus Decaloba Glück haben, ohne messbare Unterschiede. Subgenus Passiflora wird nur genommen, wenn nix anderes da ist. Die Raupen entwickeln sich aber auch damit ziemlich normal.


    Morifolia ist ja schön unkompliziert und wächst schnell, wird aber eigentlich nur von H. charitonia und wahrscheinlich D. julia genommen. Aber die fressen alles.


    Für uns in Mitteleuropa kommt als zusätzliches Problem noch hinzu, dass die Passionsblumen erhältlich, schnell wachsen und auch gut zu überwintern sind.


    Eine brauchbare Liste für europäische Züchter findet man in Passiflora Passionflowers of the World von Ulmer und MacDougal. Ein schönes Buch, wenn du Passionsblumen sammelst.


    Biflora ist für viele Heliconius-Arten die wohl beste Futterpflanze. Lässt sich aber nicht so gut überwintern, finde ich. Man kann Hybriden versuchen. Ich nehme seit einigen Jahren P. sanguilenta, die bei 5 bis 7 Grad selbst im Winter wächst.


    SG und viel Erfolg :smiling_face:

    Hallo Michael,

    es würde helfen zu wissen, wo der Schmetterling geflogen ist.


    Meine laienhafte Meinung: Die Zeichnung passt zu einem Weibchen einer Hybridisierung P. glaucus nigra x rutulus. (James A. Scott)

    P. canadensis x P. glaucus sollte wohl durchgehend dunkel sein. (Acorn & Sheldon)


    Schöne Grüße

    Hallo Gabriel,


    Glückwunsch! Die natürlichen Futterpflanzen sind neben Annona auch Cinnamon und Magnolie, evtl. Rollina und Justicia. (Beccaloni, 2008: Catalogue of the hostplants of the Neotropical Butterflies) Vielleicht nehmen sie auch Avocado.


    Viel Erfolg, bin gespannt 🙂

    Hallo Hans,


    die Art ist wohl 1990 über die Balearen eingewandert mit der Futterpflanze. Und hat sich dann über Südeuropa ausgebreitet.


    Dein Higgins und Riley ist wohl einfach älter?

    In Tolman und Lewington 1998 noch auf Spanien beschränkt.

    2011 Tshikolovets und auch Olivares, sowie 2019 Kudra sehen die Art bis nach Südtirol.


    Schöne Grüße

    Hallo,


    Morpho sind ziemlich polyphag. Ich habe mal eine Übersicht rausgesucht. (Die Seite ist sicher.)


    Bambus ist eine typische Futterpflanze von einigen Morphos. Bambus gehört zu den Poaceae. Die Palme zu den Arcaceae. Sind meines Wissens nicht ganz fern verwandt.


    Schöne Grüße


    pdf005.pdf

    Hallo,


    so gaanz einfach ist das nicht. Zum Teil sind die Männchen revierbildend und sitzen auf sonnigen Stellen. Wenn die Gegend (Schneise oder Waldrand) eher sonnig ist, dann fliegen die Männer eher herum. Perching vs. Patrolling. Die jeweiligen M. unterscheiden sich sogar phänotypisch.


    Schaut doch mal da nach, was das Verhalten beeinflusst.


    Shreeves 1987 Mate location behavior of male speckled wood...

    Hallo Jens,


    ich glaube, die wollen zur Eiablage einzelne Pflanzen auf trockenen sonnigen Stellen, die auch noch weitgehend kahl sind. Der sonstige Bewuchs muss also weg. Ich habs bei mir so probiert.


    SG