Beiträge von maikaefervilla

    Hallo zusammen,

    anbei wieder die neuesten Fotos aus meiner Zucht. Sie zeigen die Raupen vor der 2. Häutung. Interessant ist für mich die von ihnen hierfür gebildete Formation, die an das Verhalten von Herdentieren bei Angriffen durch Raubtiere erinnert:
    Alle mit den behörnten Köpfen nach aussen, die verletzlichen Weichteile nach innen!


    Was die Haltungsbedingungen anbelangt, so versuche ich eine hohe Luftfeuchtigkeit von 60 - 70 % zu gewährleisten, indem ich die Raupen in einem beheizten Kasten (24 - 28 °C, Wärmematte aus der Terraristik in die Rückwand eingearbeitet, Nachtabsenkung über Zeitschaltuhr von 22:30 bis 06:30 Uhr) mit Isolierung aus Noppenfolie sowie einem Luftschlitz vorne-unten und -oben halte. 2 x tgl. wird dieser ordentlich feucht gesprüht. Innerhalb des Kastens befinden sich die Tiere in 3 Portionen in verschiedenen Dosen mit feuchter Küchenpapiereinlage. Die Belüftung dieser Dosen ist unterschiedlich: 1 Dose ist eine ausrangierte Laubfroschbehausung mit geschlitztem Deckel, 1 weitere besitzt ein großes Gazefenster oben, die dritte (Gummibärchendose) einige eingestanzte Luftlöcher im Deckel. Das Futter wird tgl. abends gewechselt. Die Tiere wandern jeweils nachts auf das frische Futter und ruhen dann tagsüber auf einer Blattunterseite. Bisher kann ich keine Unterschiede im Wachstumsverhalten beobachten, Gott sei Dank bislang auch keine Ausfälle! Drückt mir die Daumen - noch trau ich dem Frieden bzw. meinem Züchterglück noch nicht :upside_down_face:


    LG, Andreas

    Hallo zusammen,

    trotz einiger Hinweise steht die Art immer noch nicht definitiv fest. Daher möchte ich folgende Bilder ergänzen:



    Die Raupen stehen kurz vor der ersten Häutung. Ich hoffe, das Glück bleibt mir treu und ich kann weiter berichten.


    LG, Andreas

    Hallo zusammen,

    vielen Dank nochmals für die Hinweise und Tipps!

    Die Raupen haben sich mittlerweile alle für Quercus als die für sie wohlschmeckendere Futtervariante entschieden. Sie sitzen brav in Horden auf den Blättern, so dass man beim Futterwechsel nicht etwa wie bei anderen Jungraupen langwierig Blattnischen und sonstige Schlupflöcher nach einzelnen Tieren durchsuchen müsste. Bislang kein einziger Ausfall!

    Hier die aktuellen Bilder aus der Zucht:


    LG, Andreas

    Hallo André, hallo Franz,

    Danke für Eure prompte Antwort. An die Möglichkeit, dass es sich nicht um Automeris handelt, hatte ich noch nicht gedacht. Insofern ist Euer Hinweis sehr wichtig für mich.

    Die Raupen stehen derzeit auf einer über einer Heizmatte aufgestellten Dose mit Wasser. Der warme Wasserdampf steigt nach oben und ergibt eine Luftfeuchte von ca. > 53 % bei ca 27 °C. Kleine Kondenströpfchen ermöglichen es den Raupen zu trinken.

    Die Futterauswahl hatte ich heute Mittag noch durch Ligustrum ovalifolium ergänzt. Vor ca. 1 Stunde bemerkte ich, dass die Tiere sowohl daran, als auch an Eiche zu fressen beginnen.

    Es bleibt spannend, ich halte Euch auf dem Laufenden.


    LG, Andreas

    Hallo Saturniden-Spezialisten,

    ich erhielt von einem Freund aus Brasilien einige Eier einer Automeris-Art, die nicht näher bezeichnet war. Leider fehlt mir bislang auch ein Bild des Falters. Die Jungraupen sind nun geschlüpft (siehe Bild). Bislang haben sie weder Brombeere, noch Eiche, noch Weide angenommen, was aber auch daran liegen kann, dass sie sich erst einmal über die Eierschalen hergemacht haben. Um nun aber kein Risiko bei der Futterauswahl einzugehen, möchte ich hier gerne anfragen, ob sich jemand zutraut, die Art bereits anhand der L1-Raupen zu bestimmen.

    Vielen Dank schon jetzt und LG, Andreas

    Hallo Arnd,

    zunächst einmal bin ich offen gestanden "beruhigt" (obwohl es mir natürlich eigentlich leid tut), nach all den tollen Zuchtbeschreibungen zu dubernardi doch noch einen "Leidensgenossen" gefunden zu haben, denn mir erging es letztes Jahr ähnlich. Ich sprach mit x Leuten, keiner konnte mir jedoch sagen, welchen Fehler ich begangen hatte. Hierbei möchte ich mich nochmal für die Geduld und den Zuspruch von Heiner bedanken, der mich dadurch in dieser Phase wahrscheinlich vor dem Nervenzusammenbruch bewahrt hat.

    Das Sterben begann erst in L4 und kündigte sich in meiner Zucht bereits dadurch an, dass die Futteraufnahme nach der Häutung nur langsam begann und die Kotpillen nicht die übliche Tönnchenform hatten, sondern eher unvollständig und schollig geformt waren. Auch die Farbe der Raupen wirkte blasser. Kurz vor dem Tod begann dann eine Phase des unruhigen Umherwanderns ohne weitere Futteraufnahme. Die Tiere verendeten einzeln und nach und nach, also anders, als dies bei den üblichen Infektionen der Fall ist. So glaube ich derzeit eher an eine "Gedeihstörung".

    Zuletzt hatte ich damit Erfolg, dass ich die Tiere recht kühl (< 20 °C) im Kellerschacht hielt, wo es feucht, aber eben auch luftig war. So wie ich es sehe, entspricht dies ja auch am ehesten den klimatischen Bedingungen am Vorkommensort (Nebelwälder des Gebirges). Erst spät im Herbst nahm ich die Raupen ins Haus, hielt sie aber weiterhin am Kellerfenster. Mal sehen, was davon heuer schlüpfen wird.

    LG, Andreas

    Hallo Heinz,

    hab mich in meiner Dermatologiezeit mal mit diesem Krankheitsbild beschäftigt und würde daher natürlich auch gerne helfen. Auch mein Album steht Dir zur Verfügung. Bitte melde Dich, falls Du etwas davon dann in höherer Auflösung brauchst.

    LG, Andreas

    Hallo zusammen,

    der Verlauf dieses threads zeigt mir, dass meine Fragen wohl bereits auch den einen oder anderen von Euch beschäftigt haben und die Beantwortung - leider - nicht so einfach sein dürfte. Aber zumindest ist mir jetzt klar, dass selbst innerhalb einzelner Familien wohl artspezifische Unterschiede bei der Anzahl der Raupenstadien bestehen und ich an meinen eigenen Beobachtungen nicht zweifeln muss. Es bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als weiterhin "mitzuzählen" ... :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Ein weiterer interessanter Aspekt bzw. eine weitere Frage ist nun dazu gekommen, nämlich ob die Anzahl der Raupenstadien bei einzelnen Arten wirklich genetisch fixiert ist, oder ob es - beispielsweise bedingt durch die Futterqualität oder andere Einflussfaktoren - zu physiologischen Abweichungen kommen kann. Und wenn ja: Bei welchen Arten? Auch wenn diese Fragen eher akademischen Charakter haben und nicht unbedingt praxisrelevant sein dürften, so bin ich doch immer wieder darüber erstaunt, wie wenig wir über solche Phänomene zu wissen scheinen (obwohl wir zum Mond fliegen, Atome spalten und Herzen transplantieren ...).

    Insofern möchte ich den Vorschlag von Jakob aufgreifen und mich mit der Frage, ob wir hier ein Register mit eben diesen Fakten einrichten könnten, an die Moderatoren bzw. Administratoren wenden. Meine Vorstellung wäre ein systematisches Artenverzeichnis mit den Angaben bzgl. Lx und ggf. dahinter Vermerke, wenn und unter welchen Umständen Abweichungen von der üblichen Anzahl der Larvalstadien beobachtet wurden. Gut wäre natürlich eine Fotodokumentation aller registrierten Stadien. Diese müsste aber zu Vergleichszwecken standardisiert sein, zumindest - beispielsweise durch Millimeterpapier als Untergrund bei der Aufnahme - einen Maßstab mit abbilden.

    Geht sowas? Dies natürlich nur, wenn nicht doch noch irgendjemand von einem solchen, vielleicht bereits existierendem Verzeichnis weiss.

    Vielen Dank an alle für die Infos und Denkanstöße, ich freue mich auf weitere :thumbs_up:

    LG, Andreas

    Hallo Sebastian,

    eben genau das wollte ich wissen. Mit anderen Worten: Gibt es eine Regel bzgl. der Stadien innerhalb ganzer Familien (was bisher nicht mein Eindruck war) oder ist dies wirklich artspezifisch unterschiedlich?

    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, gibt es eine solche Regel wohl tatsächlich nicht, oder?

    LG, Andreas

    Liebe Züchtergemeinde,

    nun bin ich ja schon recht lange dabei, die Kinderstuben der unterschiedlichsten Tag- und Nachtfalter zu pflegen und zu studieren. Dabei fiel mir auf, dass unsystematisch zu findende Literaturangaben zur Anzahl der Raupenhäutungen bzw. der Anzahl der Larvalstadien (L1 - Lx) und deren Zusammanhang zu Entwicklungsphasen nicht immer zutreffend erscheinen. Ich ging also dazu über, mir eigene Notizen zu den Häutungen meiner Tiere zu machen. Dies ist jedoch, insbesondere wenn die Raupenentwicklung individuelle Unterschiede aufweist, nicht immer leicht.

    Was mich daher interessieren würde:
    Gibt es zu dieser Frage irgendwelche verlässlichen Literaturübersichten oder lässt sich ggf. sogar systematisch eine Regel zur Anzahl der Raupenstadien einzelner Familien ableiten?

    Vielen Dank schon jetzt für Eure Infos,

    Andreas

    Hallo Chris,

    ich kann Rudi hier nur beipflichten. Die Tiere entwickeln sich beispielsweise bei Haltung in einem Zimmer mit Südfenster, das sich dann auch mal gut erwärmt, recht ordentlich und ohne Verluste. Sie überspringen die erste Überwinterung problemlos und fressen durch. Im Hochsommer können sie auf ins Wasser gestellten Laubholzzweigen oder Brombeerranken gezogen werden, z.B. in einem luftigen Gazekasten im Freien, wobei sie sich tagsüber gerne in eine Einstreu-Schicht trockenes Laub verkriechen und nachts zum Fressen nach oben steigen. Das entspricht übrigens auch dem in der Natur beobachteten Verhalten. Als Futter hat sich z.B. Pfaffenhütchen bewährt. Die Blätter werden sehr gern gefressen und das Laub ist an geschützten Stellen bis in den Herbst hinein noch grün und saftig. Im Spätsommer empfiehlt sich ein Schutz vor den kühlen Nächten, um das Wachstum nicht zu bremsen. Dann klappt es auch problemlos ohne die von Dir befürchteten Kniffe, dass die Raupen bis zum Laubfall erwachsen werden. Überwinterung in einer dicken Laubschicht, z.B. im Tontopf im Freien unter einem Dach. Im Frühjahr gut feucht halten, damit die Tiere trinken können. Eine Futteraufnahme im Frühjahr findet nicht mehr statt, ein Baden ist bei regelmäßigem Besprühen entbehrlich. Von dem Versuch, die Tiere zweimal überwintern zu wollen, würde ich abraten.



    LG, Andreas

    Die 38. Ingolstädter Insektenbörse findet am 16. Januar 2011 von 9:00 bis 15:00 Uhr 
    in der
    Staatlichen Berufsschule am Brückenkopf (Leo-von-Klenze-Schule, Brückenkopf 1, 85051 Ingolstadt ) statt.

    Bitte beachten Sie auch den Eintrag im Veranstaltungskalender mit der dort hinterlegten Wegbeschreibung.
    Wir freuen uns über Ihr/Euer Kommen, interessante Angebote und nette Gespräche.

    Für das leibliche Wohl ist gesorgt!

    Hier noch ein Link auf den Bericht zur Börse im vergangenen Jahr: Insektenbörse Ingolstadt

    Veranstalter: Entomologische Gesellschaft Ingolstadt e.V.
    Kosten für Ausstellungs-/Verkaufsfläche: 8,- € pro laufendem Meter
    Kontakt / Reservierung: Werner Meiser, Bittlmairstr. 4, 85051 Ingolstadt, Tel. 0841/75583 oder per E-Mail an mich (siehe Kontakt links)

    Hallo,

    nachdem ich mit dem Lepiforum nicht so ganz firm bin und selber etwas suchen musste, wollte ich die betreffende Textpassage einfach kurz zitieren, um anderen Lesern die Arbeit abzunehmen:

    "Taxonomische Anmerkung
    In der Entomologischen Zeischrift (3/2007) haben DE FREINA und NARDELLI den Arctia villica-Komplex revidiert und daraus drei Arten gemacht:
    Arctia villica (LINNAEUS, 1758) die von Mittelportugal über Zentralspanien bis nach Kleinasien verbreitet ist,
    Arctia angelica (BOISDUVAL, 1829), die in Südspanien und im Maghreb vorkommt, sowie
    Arctia konewkaii (FREYER, 1831), die auf Sizilien beschränkt ist.
    ...
    Text von Stefan Ratering (geringfügig geändert: Michel Kettner)"

    Ungeachtet dessen empfielt sich natürlich für jeden nicht so ganz eiligen Leser auch der eigene Zugriff auf das Lepiforum.

    Gruß, Andreas

    Hello Lorenzo,

    well, I use a not very professional methode - but it works:

    I keep the kokons in a semi-transparent plastic box, about 40 x 50 cm and 30 cm high. Inside of it, I put a thick layer of kitchen paper, which I keep wet all the time and change it sometimes. The walls of the box I cover with hessian or other rough drapery, fixed by a rope around the box. The box is covered with also fixed gauze and finally with the cap. Kokons I fix at the hessian-wall, pupae I lay on the paper-ground. Moths can easily climb on the walls and hang there or on the top to emerge their wings.

    Best regards, Andreas

    Hallo Johannes,

    über dieses Problem hatte hier in ACTIAS irgendwann schon einmal Heinrich Lindner informiert (am Beispiel Imbrasia bellina und Namibia). Er beschreibt, dass nach der Verpuppung der Raupen im Ursprungsland der kühle und trockene Herbst einsetzt. Im Winter bleibt es wohl so und erst im Frühsommer wird es warm bis heiß, bleibt aber trocken. Erst wenn es dann genügend Niederschläge gibt (bei uns wohl zur Herbstzeit) und der Boden warm und feucht ist, schlüpfen die Falter.

    Ich hatte letztes Jahr Bunaea alcinoe und wartete ewig auf das Schlüpfen. Ich hielt sie im mäßig beheizten Arbeitszimmer so um die 20 °C (15 -24 ° C) und relativ trocken, nichts passierte. Erst als ich sie nach einigen Monaten zu meinen Attacus Kokons in eine geschlossene Plastikbox auf Fussbodenheizung im Badezimmer mit nahezu 100 % Luftfeuchtigkeit legte, schlüpften die Falter nach wenigen Tagen.

     LG, Andreas

    Hallo Heinz,

    natürlich habe ich Dich gemeint - bitte entschuldige die falsche Anrede! (Man sollte eben nicht übermüdet an die Tastatur gehen... :wacko: )

    Deine Hinweise sind wie immer sehr hilfreich und stellen mein Weltbild (zumindest das über dumi) mal wieder auf den Kopf! Irgendwie klingt das alles dann doch gar nicht so kompliziert.

    LG und nix fia unguad

    Andreas

    Hallo Heiner,

    mich würde noch interessieren, wie Du (oder auch andere erfolgreiche Züchter) die Puppen bist zum Schlupf aufbewahrst/lagerst.

    Die Raupen dieser Art machen ja eigentlich nicht wirklich Probleme. Kritisch wird es erst danach: Bereits Friedrich schreibt hierzu: "Die Puppen vertrocknen leicht, verschimmeln andererseits nicht selten und sind überhaupt noch empfindlicher als die Raupen, so dass die Hauptschwierigkeiten der Zucht oft erst nach der Verpuppung auftreten." Es folgen dann Hinweise zur Lagerung der Puppen, verbunden mit Spekulationen darüber, ob man die Puppen besser aus der Erde nehmen solle oder nicht. Erfahrungsberichte befreundeter Entomologen lieferten mir dazu auch keinen eindeutigen Hinweis. Während manche davon ausgehen, dass nur eine ungestörte Puppenruhe Krüppelfalter vermeiden hilft, haben andere wiederum mit der Entnahme der Puppen aus der Erdhöhle beste Erfahrungen gemacht. Auch hier im Forum hat z.B. Falk schon einiges dazu geschrieben.

    So langsam drängt sich mir nun der Verdacht auf, dass nicht die Entnahme der Puppen aus der Erdhöhle zu Krüppelfaltern führt, sondern deren Lagerung danach.

    L. dumi bewohnt nach der mir zur Verfügung stehenden Literatur wechselfeuchte, eher frische Wiesen. Ich gehe also davon aus, dass der Boden hier während der Puppenruhe eher gleichmäßig feucht ist und Staunässe höchstens kurzzeitig auftritt. Im Herbst, wenn die Wiesen wirklich nass werden, sind die Falter dann geschlüpft und haben ihre Eier hoch oben an trockene Stengel abgelegt, wo sie nicht unter all zu großer Nässe leiden können. Das ist schon mal das eine, was es wahrscheinlich zu beachten gilt.

    Desweiteren hat die Art ein im Vergleich zu den übrigen Beinen zurückgebildetes erstes Beinpaar. Frisch geschlüpfte Falter, insbesondere die prall mit Eiern gefüllten schwerfälligen Weibchen, kommen daher an den Wänden der gängigen Puppenkästen kaum hoch und bleiben an der senkrechten Wand oder dem Deckel auch nicht sitzen. Witzigerweise schaffen sie es aber an schräg stehenden Stengeln. Das scheint der zweite Grund zu sein, warum die herkömmliche Behandlung bei dumi-Puppen zu den beschriebenen Misserfolgen führt.

    Nun also nochmals etwas konkreter meine Fragen dazu:


    • Leider kenne ich kein natürliches Biotop. Kann daher vielleicht jemand aus dem Forum aus eigener Anschauung meine Hypothese zum "Biotopklima" bestätigen?
    • Wie und vor allem wie feucht haltet Ihr die Puppen nach Entnahme aus der Erde oder bleiben die Puppen bei den erfolgreichen Züchtern ungestört in der Erde?
    • Oder ist die gleichmäßig feuchte Lagerung der Puppen doch nicht das Problem, der ganze hierfür betriebene Aufwand vielleicht sogar überflüssig und nur die Kletterhilfe ausschlaggebend dafür, ob sich die Falter bzw. deren Flügel normal entwickeln?


    Danke schon jetzt für Eure Rückmeldungen zu diesem für mich persönlich sehr spannendem Thema.

    LG, Andreas

    Hallo,

    da ich Heinz erst vor kurzem persönlich kennen lernen durfte und ihn sehr schätze, möchte ich hier für ihn ein Lanze brechen. Kritischen Antworten mögen zwar auf den einen oder anderen provokativ wirken und polarisieren, aber mir persönlich ist eine direkte und ehrliche Art lieber als alles andere.

    @ Christian/Shamo: Auch ich bitte Dich, mir das nicht krumm zu nehmen, aber ich musste auch zunächst zwei mal lesen, bis ich Dein Anliegen verstand. Vielleicht hat die Anfrage mehr Erfolg, wenn Du die Hintergründe dazu etwas genauer erläuterst (möchtest Du Erfahrungen oder Zuchtmaterial austauschen, ...?).

    LG, Andreas