Posts by Walter Sage

    Hallo Thomas,


    die Flussuferspinne (Arctosa cinerea) kommt rund ums Mittelmeer vor und sollte auch auf Korfu nicht fehlen. Die Weibchen sind mit bis zu 17 mm schon recht stattliche

    Erscheinungen. DIe Zeichnug würde auch gut passen und eine Gewässernähe würde ich durch das vorhanden sein der Muschel auch vermuten.

    Hätte mich jemanden nach der Größe meiner ersten Südrussischen Tarantel die ich gesehen habe gefragt hätte die wohl auch weit überschätzt.


    Gruß

    Walter




    Hallo,

    wenn ich mir die Muschel im Vordergrund und die Umgebung ansehe würde ich die Spinne deutlich kleiner als 4 cm einschätzen.

    Auch die Zeichnung passt nicht so recht zu den eigentlichen Taranteln. Ich würde sie eher den Arctosa-Arten zuordnen.


    Gruß

    Walter

    Sieht nicht aus als wären die Falter in einem "argyrognomon"-Habitat aufgenommen worden.

    An trockenen Magerwiesen in der Au, den Dämmen etc. ist idas am wahrscheinlichsten.

    Den "argus-Dorn" würde man bei dieser Beinstellung und der Auflösung auch kaum sehen.


    Gruß

    Walter

    Hallo,


    ich denk bei der Art der Fußhaltung und der schärfe der Aufnahme wäre der "Argus-Dorn" nicht zu erkennen.

    Dazu müsste zumindest der Fuß am Ende der Vorderschiene abgeknickt sein. Das sehr breite schwarze Band zwischen

    den weißen Fransen und dem Blau der Flügel sowie der Fundort spricht meiner Meinung schon sehr für Argus-Bläuling.


    Gruß

    Walter

    Hallo Ecki,


    Der deutsche Name Resedafalter oder Resedaweißling wir heute vor allem für Pontia edusa verwendet.

    Die Bezeichnung Westlicher Resedafalter wäre für Pontia daplidice daher korrekter.


    Gruß

    Walter

    Hallo,


    ich würde eher denken die Raupe ist mit etwa 7 cm erwachsen. Beim verlassen des Brutbaumes kann sie durchaus noch hell sein, sollte sich aber innerhalb eines Tages ins bräunliche verfärben.

    Dann einfach in einem festen Eimer (durch dünnes PS frisst sie sich durch) geben und Holzstücken, Rindenmulch o.ä. dazugeben. Wenn sie verpuppungsreif ist wird sie sich in ein bis zwei Tagen

    darin vergraben und einspinnen. Falls nicht ist die Methode mit dem Schwarzbrot recht gut.


    Gruß

    Walter

    Hallo,

    wie Dennis schon schreibt, ist in der Regel nicht die Überdüngung das Problem (Bei Pflegeflächen ist die Anzahl der darauf weidenden Tiere meist genau berechnet und die Zufütterung auf geringste Mengen (nur so viel das die Tiere gegenüber dem Menschen nicht scheu werden) begrenzt), sondern der selektive Fraß Druck auf bestimmte „Lieblingspflanzen“. Wir hatten mal einen Geo-Tag auf einem erst kurz aufgegebenen Munitionsdepot der Bundeswehr, auf dem bis dahin dauerhaft Schafe gehalten wurden. Bis auf wenige Grasarten war praktisch keine Vegetation und dementsprechend auch keine Schmetterlinge mehr zu finden. Die für u.a. Bläulinge wichtigen Kleearten fehlten völlig. Auf vielen Magerrasen wo zur Pflege keine Wanderschäfer mehr eingesetzt werden konnten und Schafe eingezäunt mehrere Wochen zur „Pflege“ gehalten wurden und oft leider auch noch werden, verschwinden die Spezialisten meist in kurzer Zeit. Das Verschwinden des Regensburger Gelbling ist ein gutes Beispiel für diese zwar gut gemeinte, aber katastrophale Art der Pflege.

    Hallo,


    gibt es auch ein Foto in der Draufsicht? So ist es recht schwierig.

    Auf Mallorca gibt es eine sehr helle Unterart des Kiefernspinners (Dendrolimus pini schultzeana).

    Das könnte hinkommen, wäre aber eine sehr frühe Beobachtung.


    Gruß

    Walter

    Hallo Peter, hallo Thomas,

    ihr habt vermutlich recht, zumal ich auch nicht auf den Fundort geachtet habe.

    Chrysodeixis eriosoma lasst sich von Ch. chalcites am ehesten noch an der Färbung unterscheiden.

    Ch. chalcites ist im Schnitt deutlich (?) heller als eriosoma und am Foto sieht es daher mehr nach eriosoma aus.

    Da aus meiner Gegend (Südostbayern) die letzten Jahre einige eriosoma gemeldet wurden war ich gleich bei dieser Art.


    LG

    Walter

    Hallo,


    ich denke keine von beiden.

    Für mich sieht das Tier ganz nach Chrysodeixis eriosoma aus. Auch die Fundumstände sprechen für diese Art.

    Sie wird in letzter Zeit häufiger in Gewächshäusern oder auch außerhalb an eingeführten Tomatenstauden gefunden.


    Gruß

    Walter

    Hallo,

    habe diesen Käfer als Anogcodes rufiventris bestimmt.
    Was mich allerdings irritiert ist die Größe von gut 15 mm.
    Lt. verschiedener Quellen wird nur eine Größe von bis zu 12 mm angegeben.
    Wer kann hier Klarheit schaffen?
    Schon mal besten Dank
    Walter