Beiträge von Laurin

    Hallo Jürgen,

    Marc hat vollkommen Recht: purer Honig Zucker schimmelt nicht.
    Das liegt daran, dass normaler Honig nur einen Wassergehalt von ca. 17% hat. Bei so wenig Wasseranteil können sich Mikroorganismen nicht entwickeln, der osmotisch wirkende Zucker entzieht ihnen das Wasser.
    Daher ist, genau wie z.B. Salzeinlagerung, das starke Zuckern eine uralte Konservierungsmethode.
    Noch ein Satz zur genannten Mikrowelle. Ich hätte da keinerlei Bedenken, da die Mikrowellen ja nur die dipolartigen Wassermoleküle durch ihre Energie in Schwingung versetzen und das passiert letztlich auf der Herdplatte auch.

    Beste Grüße
    Siegfried

    Danke für die Hinweise!
    Die Erkrankung trat bei allen Tieren in dem Stadium auf, in dem ich sie noch auf Esche hielt. Meine haben diese Jahr den Übergang auf Apfel, Birne und Zwetschke problemlos verkraftet. Letztes Jahr ist meine optisch gesunde L2/L3 lieber verhungert, als auf Birne auch nur zu knabbern. Ich alter Literatur fand ich übrigens den Hinweis, sich bei Nachtzuchten nach der Futterpflanze Parentalgeneration zu erkundigen und möglichst nicht zu wechseln.

    Siegfried

    Nachdem meine S-pyri-Zuchten in den vergangenen Jahren nie besonders erfolgreich verliefen, glaubte ich diesmal, den Bogen raus zu haben. Ich hatte die Tiere mit Fraxinus bis zur L3(/L4) aufgezogen und sie dann auf Birne oder Zwetschke ausgebunden.
    Das klappte mit der ersten Hälfte meiner Tiere ganz gut. Leider hat sich der Rest in den letzten beiden Tagen größtenteils eine Krankheit eingefangen, die mit dem Auftreten eines kleinen, schärzlichen Flecks in vorderen Segmentbereich beginnt. Die Tiere werden dann insgesammt dunkel-bräunlich und gehen ein. Schleimiger Kot oder ähnliches war zunächst nicht feststellbar. Jetzt, wo die ersten Tiere über Nacht verendet sind, sind auf dem Saugpapier einige Flecken erkennbar.
    Ich hielt die Tiere in Schachteln, ca. 20 x 30 x 10cm, wobei die Deckfläche vollständig aus Gaze bestand.
    Jetzt werde ich alle noch optisch einwandfreien Tiere einzeln halten.
    Was kann ich sonst noch tun?
    Wer kennt die Ursache? Was lief falsch ?

    Ich versuche mal, ein Bild mit zwei verschiedenen Stadien beizufügen.

    Siegfried

    Ich möchte an dieser Stelle auf eine sehr interessante Seite im Netz hinweisen, nämlich

    Kurt Stübers Online Bibliothek

    Dort finden sich über 100 eingescannte Biologie-Werke, das ältesete von 1543. Es sind auch viele Titel dabei, die für actias-Mitglieder intessant sein können, z.B. Spuler ( incl. Raupenband ), Reiter usw.
    Die Bildqualität ist gut, jede Seite - die man übrigens downloaden kann -ist als jpg-Bild ist meist 1-1.5 Mb groß.
    Ich habe im Urlaub nie teure antiquarische Bücher dabei, aber immer ein notebook mit den CDs.
    Die Seite ist u.a. über
    http://www.biolib.de
    zu erreichen!

    Siegfried

    Hallo Hans-Peter,

    solche verwunderlichen "Verbote" - wie z.B. das FOTOGRAPHIEREN -sind meist in Verordnungen/Gesetze eingeflossen, weil in die Beratungsgremien oder Sachverständigenbeiräte unterschiedliche Interessen eingebracht wurden. Dabei haben - meines Wissens - schon seit Jahrzehnten die Ornithologen einen wesentlich größeren Einfluss gehabt als andere Fachbereiche. Und für diese Kollegen ist natürlich das Fotographieren - eines z.B. brütenden Vogels - eine verständlicherweise erhebliche größere Störung, als - entsprechend - für einen Entomologen, der z.B. die Eiablage eines Falters fotographiert.

    Es ergeben sich so bei diesem oder ähnlichen Verfahren an vielen Stellen Regelungen, mir unter entomologischen Gesichtspunkten wenig zweckmäßig, hilfreich oder angemessen erscheinen. Hier zeigt sich aber mal wieder die alte Weisheit, dass nur die, die sich an entsprechender Stelle frühzeitig einbringen können/wollen, auch etwas beeinflussen können.

    Viele Grüße
    Siegfried