Posts by andiwasa

    Moin Uwe,


    ich könnte auf Grundlage des hochgeladenen Fotos der Raupen auch Spilosoma spec. nicht entgültig auschließen (u.a. die Farbe der Kopfkapsel ist ein relevantes Unterscheidungskriterium; Spilosoma lubricipeda hat auch helle Formen). Die würden sich auch normalerweise im Herbst verpuppe.


    Vielleicht können die Parasiten aber auch eine verfrühte Verpuppung/Kokonbau auslösen? Was sagen da unsere Parasiten-ExpertInnen zu?



    Viele Grüße,


    Armin

    Hi "Herr",


    kurze Antwort. Korrekt, es sind zwei Männchen.


    Aufbewahrung bei 5 Grad draußen ist möglich und wird die gewünschte Inaktivität der Falter nachsichziehen.


    Falls die restlichen Puppen noch keine Entwicklung zeigen, wird das aber nichts mehr.




    VG,


    Armin

    Hallo Thomas,

    ohne Fundort-Daten und bei einem solchen Foto (Qualität + Perspektive) würde ich mich nur hierauf begrenzen:


    Arctiini, ggf. Spilosoma sp., die man zu dieser Jahreszeit häufig findet oder fuliginosa, wobei diese Raupe eher braun statt schwarz ist. Warum wenig "Haare" am Kopf gegen eine Arctiini spricht, verstehe ich nicht.


    Viele Grüße,

    Armin

    Hallo Raoul,


    zuerst scheinen die Augenflecken auf den Flügeln durch, erst spät scheint dann das Abdomen durch. Viel Erfolg, aber du wirst noch ein paar Wochen Geduld haben müssen!



    VG, Armin

    Hallo Raoul,

    ja, es ist ein Weibchen.

    Nein, die Puppe ist noch nicht weitentwickelt. Das Muster erscheint sobald die Puppe ausgehärtet ist.


    Zur Diapause von afrotropischen Arten gibt es schon einige Threads. Meine Zuchterfahrung mit Argema mimosae in den letzten 2 Jahren zeigt, dass, wenn die Kokons warm und feucht gelagert werden, ein Teil der Puppen einige Wochen nach der Verpuppung schlüpft, während andere Puppen überliegen. Warm heißt hier aber nicht 20°C sondern eher Temperaturen >25°C. Wenn die Kokons dagegen kühl und trocken gelagert werden (um 15°C) kann für nahezu alle Puppen eine Diapause (bei mir über ca. 7 Monate) erreicht werden. Wenn die Kokons einfach bei Raumtemperatur und geringer Luftfeuchtigkeit gelagert werden, ist die Entwicklung langsamer und die Falter schlüpfen häufig sehr unsynchron immer mal wieder. Die Synchronisierung des Schlüpfens hat bei mir am besten nach der Diapause, durch einen Wechsel von kühlen und trockenen zu warmen und feuchten Bedingungen, funktioniert.


    VG, Armin

    Lieber Leo,


    ich kenne auch vor allem die kräftig gefärbte L5, aber wenn du mal ins Lepiforum guckst, ist dort ebenfalls eine blasse Variante unter "ausgewachsene Raupen" eingestellt. Die Größe und Kopfkapsel spricht für L5, ist aber vielleicht auch gar nicht so relevant für die Bestimmung. Was soll es sonst sein, wenn nicht Quercus. Die Eiche am Fundort spricht dafür. Die Raupen werden doch häufig von den Bäumen geweht, zumindest habe ich meine Funde dieser Art bisher so gefunden.



    VG,

    Armin

    Moin Leute,


    was spricht gegen die einfache Alternative Cybosia mesomella? Da passt doch alles, sogar die Raupenzeit. Oder hab ich etwas übersehen?


    VG,

    Armin