Beiträge von ThomasKistler

    Ich kann mir vorstellen daß der massive Kälteeinbruch im März schuld sein könnte.


    Hallo Christian, danke! Ich hatte die Puppen als das Termometer auf -12 Grad absackte in ein Zimmer gestellt bei 0-1 Grad. Das macht denen ja gar nix bei 0 Grad. Also ich habe sie von der Eiskälte bewahrt. Aber es kann sein, dass der kalte April-Mai schuld war und sie deshalb erst mite Juni schlüpfen konnten, als sie schon alle Energie verbraten haben. :unsure:

    nicht vergessen und Frostgeschützt bei 8-12° lagern

    Hallo, das ist nicht ganz richtig so. Ligusterschwärmer brauchen den Frost damit sie die Diapausephase einleiten können. Ohne Frost bleibt das Entwicklungsstadium stehen. Ichhabe meine Ligusterschwärmer immer draussen im Winter. 0 Grad mach denen gar nix. Sind ja keine suptropischen Wanderfalter wie Totenkopf oder D. Nerii.

    Gruss; Thom

    Ach Leute, jetzt hört doch auf, euch gegenseitig derart runterzumähen. Das ist ja furchtbar... Seid lieb zueinander! :daumenja:
    Fabio hat das sicher nicht extra gemacht, dass er den einten auf den Schlips getreten ist.

    Zum Thema: Also das mit den Landkärtchen, finde ich spannend. Das ein Falter wieder zum Geburtsort zurückfindet. Ich habe das mal von einem Züchter gehört: Der erzählte mir, dass manche Labkrautschwärmer wieder nach der Kopula zurückkehren und Eier an seine auf dem Balkon gepflanzte Futterpflanze ablegen. Der Zuchtkasten steht auch auf dem Balkon wohlverstanden. Also wäre das ein ähnliches Beispiel von zurückkehren zum Geburtsort. :smiling_face:

    Schon interessant: Ich frag mich manchmal auch, wie ein Falter folgendes wissen kann. Meistens werden nur bestimmte Pflanzen belegt. Z.B. Labkrautschwärmer H.Galli legt die Eier nur an einzelnen, exponierten, sonnigen meistens in Bachbette mit Kiesumgebenen Angusti Folium Büschen. Wie wissen die Falter so was? Auch der H. Vespertilio legt nur an Pflanzen die sonnig stehen und noch mit Steinen umgeben sind. Also das Elterntier muss abschätzen können was für die Raupe gut ist. Dazu gehören neben der Pflanzenart auch deren Lage, Wuchsform und Umgebung. Sorry, wenn ich jetzt ein wenig vom ursprünglichen Thema abweiche. Ist aber ein spannender Punkt, wie Falter Weibchen so was schaffen. :nixweiss:

    Grüssle Thom

    @ Thomas,
    sorry, ich habe nur auf das Foto geschaut. Der junge Mann wirkt etwas jünger als 34.


    Hallo Fabio, da hast du recht! Ich sehe wirklich mind. 10 Jahre jünger aus. Deshalb hat es mich ja wahrscheinlich auch so getroffen. Sorry für die harsche Reaktion! :winking_face: Das mit dem Ansatz, ob sich eine Raupe allgemein gewisse Dinge merken kann oder einfach blind in den Tag hineinlebt, finde ich aber gut... PS: Ich pieckse nichts auf! Ich züchte damit es in der Natur mehr Falter gibt. Denn die Biodiversität ist ja in einem miserablen Zustand heut zu Tage... :hilfe:

    Gruss Thomas

    Der Junge Thomas Kistler stellte nämlich am 27. Juni 2012 die These auf

    Na ja, jung bin ich .. danke! Wenn ich aber jung bin, müsstest du schon gegen das Greisenalter gehen. Sorry ich werde 34. Also ein richtiger Mann. Wie kommts das du jung mit dem Unterton auf noch unreifer Schuljunge plädierst??? Bitte lass diese komischen Betitelung und sag mir einfach nur den Vornamen... :daumenja:

    Danke und Gruss Thomas

    Arctia caja, Euthrix potatoria, Dendrolimus pini, Pheosia gnoma, Phalera bucephala, Porthesia auriflua, Lymantria monacha, Geometra papilionaria, Notodonta dromedarius und einiges mehr. Insgesamt vielleicht 20 verschieden Arten. Schwärmer=Null.


    Das ist ja doch eine tolle und durchaus zufriedenstellende Fangliste für den August. Vielleicht sollte ich auch noch mal mit der UV-Falle in die Natur rausziehen, bevor ich VOgelstrausspolitik gewähren lasse! Gratuliere :thumbs_up:

    Hallo, sehe ich das richtig, ist die Faltersaison eigentlich schon wieder vorbei?

    Richtig gute Ergebnisse hatte ich Juni, Juli mit Leuchten im Gelände. August ist schon nix mehr los und früher war auch nicht gut. Beschränkt sich hier in Mitteleuropa die Faltersaison für die Imagos zu fangen nur gerade auf diese 2-3 Monate. Mai, Juni, Juli ? Also sollte ich jetzt meine Lichtfalle wieder zusammenräumen bis zum nächsten Mai....
    Wie lange macht ihr Lichtfang? Fliegt jetzt noch was? :nixweiss:

    Ich weiss, die Ordensbänder fliegen später und noch ein paar Herbsteulen und Frostspanner. Ordensbänder fliegen ja nur ausgelegte Köder an und das andere erwähnte Ist jedoch weniger interessant zum züchten. Mich interessieren vorallem Spinner und Schwärmer und Bärenspinner.

    Grüssle Thom

    Ich werde wahnsinnig, wenn ich die Falter bei Dunkelheit fotografieren will...das klappt bei mir nicht. Ich habe schon versucht die Taschenlampe mit den Zähnen zu halten, damit ich die Kamera mit beiden Händen halten kann. Einhändig verwackele ich fast jedes Foto.


    Hallo, probiers doch mal mit einer Stirnlampe! Ich habe auch immer eine auf beim in der Nacht Raupen suchen. Da hast du beide Hände frei zum hantieren. Jedoch weiss ich nicht, wie die Falter auf den Schein reagieren. Manche schrecken auf. Ich benutze eine LED Lampe, da die sehr leicht ist und nur mit einer kleinen Batterie auskommt.

    Grüssle Thom

    Hallo an alle die mir hilfreiche Atworten gegeben haben und nochmals danke!

    Ich habe nun die Raupen aufgeschnitten. Sie waren innen total hohl. Und alles voll weissen Maden. Einige waren voll mit kleinen braunen Puppen.

    Ihr hattet recht! Es waren befallene Raupen einer Fliege oder Wespe. Warte bis die Tiere ausschlüpfen um sie näher zu bestimmen.

    Wenigstens ist es kein Virus und die Desinfikation der Waschkörbe kann ich mir ersparen.

    Interessant ist jedoch, dass diese Raupen schon bei L2 infiziert waren. Dachte immer dass erst ältere Raupen gestochen werden. :nixweiss:


    Grüssle Thom

    Nun ist heute noch die letzte Labkrautschwärmer Raupe L5 gestorben. Hat sich noch halbwegs in die Erde verkrochen, steckengeblieben und gestorben. Es sind nun alle Raupen tot. Alle am Tag gefunden, L2 - L4 an drei verschiedenen Standorten, aber im gleichen Tal,

    Schade! Bis jetzt noch keine Wespen aus den Kadavern geschlüpft. Könnte deshalb ja auch ein Virus sein.

    Hilft es ein Foto anzuhängen?

    Grüssle Thom

    Hallo Rudi

    Der Zuchtbehälter ist ein Aerarium L (Wäschekorb) von P.Papilion. Unten habe ich eine ca 4 cm hohe Holzwolleschicht. 4 Gewürzgläser mit eingestelltem E. Pulustre. Und jetzt noch E. Angustifolium. Der Behälter steht hell neben einem Fenster aber nicht in direkter Sonne. Das Fenster ist einen Spalt geöffnet für die frischluftzufuhr und dass die Raupen die gleichte Temperatur wie draussen haben. In der Nacht wird es wahrscheinlich um die 15 Grad sein und am Tag um die 25 Grad. Ich wechsle das Futter täglich, sobald es ein wenig lumpig aussieht oder trocken wird. Kot nehme ich mit den Sägespähnen raus und fülle frische Sägespähne nach.

    Ich hoffe ich habe genug Angaben liefern können. :face_with_rolling_eyes:

    Grüssle Thom

    Wow, Tolle Beiträge!

    Ich arbeite nur mit Lichtfang. Habe das Ködern mal als Kind ausprobiert. Dortzumal hatte ich reiffe Bananen, dunkles Bier, Honig, Sirup und Zuckerwasser gemischt und auf Baumstämme aufgetragen.

    Ist das richtig? Was habt ihr für ein Rezept? :verwirrt:

    Danke und Grüssle Thom

    weil es gewässert ist, könnten sie davon Durchfall bekommen haben.

    Echt, das könnte es sein? Wie dann das Futter reichen, ohne wässern? Habe auch im gleichen Zuchtkäfig, 3 Wolfsmilchschwärmer Raupen L3 verloren. Sind einfach von der Futterpflanze gefallen, schlapp am Boden, stinkend von mir aufgefunden worden.

    Muss ich das Aerarium, heiss waschen, in solch einem Fall?

    Danke für die Antwort auch dir! Grüssle Thom

    Hallo Steffen!

    Danke für die Antwort! Ja, ich habe sie am Tag gefunden 2 L5 an der Futterpflanze ca 30 cm über Boden. Und bei weiterem Suchen, habe ich noch 3 Raupen L3 (noch grüne) gefunden. Alle Raupen habe ich am Tage gefunden. Die L3 waren aber sehr gut getarnt und waren ganz oben an den Blattspitzen.

    Können dann Raupen schon mit L3 gestochen sein? Müssten da nicht Maden rauskriechen oder so was? Habe keine Maden noch entdeckt. Soll ich die Raupen einzeln isolieren. Interessant ist aber, dass alle diese gleichen Grösse der Raupen, die dortzumal L3 und grün waren, jetzt diese Symptome zeigen. Die Raupen sind z.T auch total verknickt. Also sitzen in ganz unmöglicher (sicher unbequeme) Haltun da und sind sehr träge.

    Grüssle Thom

    Hallo,

    Habe folgendes Problem...
    Vor einer Woche hatte ich Labkrautschwärmer Raupen im Freiland gefunden. Ich hatte kein Angustifolium woran ich sie gefunden hatte. Habe deshalb anderes Epilobium gereicht (gewässert)

    Die Raupen haben gerne daran gefressen. Vorallem an den Schoten. Nun bin ich heute vom Wallis zurückgekommen und sehe 3 Raupen am Boden liegend, zimlich schlaff, halb reglos und stinkten bestialisch. Hinten hatten sie am After grüner Schleim und sind ganz eingefallen.

    Was ist das? Kennt ihr das? Virusbefall? Oder hat ihnen das Ersatz-Futter nicht gutgetan? :hilfe: :verwirrt:

    Grüssle Thom

    Ui, wow !!! :respekt:

    Sieht nach Sanddornschwärmer aus! Evt wie andere schon sagten, eine Kreuzung also Hybridform von evt. Sanddornschwärmer (H.hippophaes) mit Fledermausschwärmer H: Vespertilio) oder sogar mit Wolfsmilchschwärmer H. Euphorbiae.

    Habe noch nie einen Sanddornschwärmer gesehen, das ist glaubs etwas vom Seltesten der Alpenfluss-Schwärmer Arten.

    Schönes Tier!

    Tschüssle Thom

    Ah! Vielen Dank für die Antworten! :squint: Da sind wirklich ein paar sehr gute Fachhinweise dabei! :daumenja: Also die Isolation und vorsichtiges abwaschen der Raupe scheint eine Lösung zu sein. Und wie Rudi das sehr genau analysiert hat mit dem Heraufwürgen. Hut ab! Das ist ja schön, dass ich nicht der einzige bin, dem das passiert. :sensationell:

    Grüssle Thomas

    Hallo Leute

    Ich hatte das Jahr nur alles Krüppelfalter von Spinx Ligustri. Das komische ist aber, die Raupen waren riesig und haben sehr viel gefressen. Die Puppen waren überdimensional gross. Ähnlich die des Totenkopfes. Deshalb habe ich mich diesen Jahres auf viele tolle grosse Falter gefreut. Jedoch kam alles anders.

    Ich hatte alles nur Krüppelfalter. Die Puppen riessen auf, und daraus kamen immer Falter die sich nicht an einem Ast festhalten konnten. Kraftlos auf den Boden zurückfielen und schliesslich die Flügel nur teilweise oder gar nicht entfalten konnten. Einige blieben auf dem Rücken liegen und zappeten bis zum Tode. Das ca. 30 mal. Nur ein einziger Schwärmer war Flugfähig. Oftmals war auch der lange Rüssel zwischen den Beinen verhedert und die Tiere konnten sich so nicht entwickeln. Was mach ich falsch? :verwirrt: Kennt ihr das? :nixweiss: Ist da der nasse Sommer und schlechte Frühling schuld? Jedenfalls musst ich die meisten Schwärmer gleich töten oder der Natur zum Frass überlassen. :pouting_face:

    Danke und Tschüss

    Thom

    Hallo Sarah

    Ich finde die Tagpfauenaugen und die kleinen Füchse sehr häufig in den Bergen. So ungefähr auf ab 1500 m. ü. M. an freistehenden Brenesselbüschen. Ich sammle diese Arten gar nicht mehr ein, weil eben zu häufig und nicht mehr speziell für meine Zuchten. Aber als Tipp, versuchs mal in den oberen Lagen und nicht im Tal unten. Im Tal finde ich auch viel weniger. Zu schattige Plätze sind meistens nicht gut belegt, sie mögen exponierte Brenesseln. Die Jungraupen findet man leicht an den oberen Spitzen oder auf halber höhe der Staude im berühmten Raupenknäuel. :smiling_face:

    Viel Glück bei der Suche :thumbs_up:

    Gruss, Thomas

    Hallo Nik

    Habe auch eine ausgewachsene Raupe des Eichenspinners letzte Woche beim Bergwandern auf 2000 Meter gefunden. Ist auch immer noch am fressen und verpuppt sich trotz ordentlicher Grösse noch nicht. Einfach immer füttern und irgendwann wird sie sich schon einen Kokon basteln. Hatte die Art mit wenig Schwirigkeiten zum Falter gezüchtet. Also keine Sorge, die verpuppt sich schon noch bis zum Herbst.

    Gruss

    Thomas