Posts by selene4

    Jaaa, das mit den Maden hat in der Schule auch ganz gut funktioniert. In der Realschule genauso wie in der Berufsschule. 8o

    der Spruch hat sich bewahrheitet

    Naja, ich finde nicht das Jungs hier kindisch handeln, sondern eher, daß Ältere mürrisch sind.

    Gerade in der jetzigen Zeit, wo es überall krieselt, man froh sein muß gesund zu sein und man sich ständig fragen muß, wie lange man das Alltägliche noch bezahlen kann, kommt es gerade recht, wenn mal rumgespaßt wird.

    Ich lese das schon gern und grinse auch dabei, bin über 50 aber zum Glück gehe ich zum Lachen nicht in den Keller.


    Grüße, Heiko


    P.S. Carmen, ich kann für deinen Beitrag leider nur ein Top vergeben, ist aber sicher ein paar Tops mehr wert.

    Ich hab zwar keine Angst vor Spinnen oder irgendwelchen anderen Viechern, aber das Moment ist oft entscheident. Wenn ich so ein Blatt aufrolle, in der Meinung es verbirgt sich darin ne Raupe und plötzlich krabbelt da ne Spinne raus mit Eiltempo, dann erschrecke ich schon und schüttel das Tier von meiner Hand. Liegt aber daran, daß ich die Spinne nicht erwartet habe.

    Ich hab Vogelspinnen als Haustiere und trotzdem erschrecke ich bei kleinen Spinnen, wenn sie unerwartet irgendwo plötzlich auftauchen.

    Wildschweine hatte ich auch schon als Schreckmoment. Die sind aber eigentlich gar nicht so böse wie man oft glaubt. Ich hatte da schon Besuch am Licht, als ich am Waldrand leuchtete. Die waren halt neugierig und als sie mich sahen oder rochen, wie auch immer, waren sie schnell wieder weg.

    Ich hatte allerdings mal ein Erlebnis mit einem Reh, da blieb mir bald das Herz stehen. Ich war beim Pilze suchen im Wald, ging durch das Unterholz und schaute auf den Boden, wegen der Pilze. Plötzlich ca. 5 Meter vor mir, schrack ein Reh hoch, es lag im Gestrüpp, und lief mit Vollgas davon, knapp an mir vorbei.

    Also das war echt heftig, vermutlich hatte das Reh mehr Angst als ich, aber erschrocken bin ich schon extrem.

    Ich kenn tiliae nur mit 2 Generationen. Ich denke um diese Jahreszeit bereits an eine dritte Generation.

    Ich finde hier im April/Mai die ersten Falter, ab Juni/Juli die nächste Generation.

    Grüße,


    also ich hatte bis jetzt 212 Arten in meinem Landkreis gesehen bzw. am Licht und Köder. Letztes Jahr, das war das Beste bisher, waren es 229 Arten. Es ist aber dieses Jahr noch was drin, die Spätherbstarten, bzw. Frühwinterarten kommen ja noch.

    Ich konnte als Highlight mehrere Arten verbuchen.

    Zum Einen bei einer Begehung Phengaris nausithous, zum ersten Mal hier im Landkreis und dann gleich mehrere Falter, am selben Tag Hyles euphorbiae Raupen, auch zum ersten Mal.

    Absolute Krönungen waren Callovistria juventina, hört sich im ersten Moment nicht so spektakulär an, ist aber hier in Bayern RL 0, also ausgestorben/verschollen.

    Und ebenso Top war ein Fund von Lithophane semibrunnea, RL 1. Letzter offizielle Fund in meiner Gegend war 2006.

    Einige weitere RL Arten hatte ich auch noch gesichtet und 2 Noctua interposita, auch hier liegt der letzte offizielle Fund ca. 15 Jahre zurück in meiner Gegend.

    Weiterhin hatte ich so einige Arten, die ich hier noch nie fand.

    Im Großen und Ganzen ein sehr gutes Jahr. Wie Leo schon schrieb hatte ich hier auch ein völlig anderes Bild als die letzten Jahre. Einige Arten die eher selten sind waren in großer Anzahl zu finden, andere die sonst häufig sind, waren wenig oder gar nicht da.

    Bestes Beispiel Agrotis segetum. Die sind hier üblicherweise extrem häufig. In manchen Nächten 40 und mehr Falter am Licht. Dieses Jahr insgesamt 2!!

    Ich notiere seit über 10 Jahren alle Funde hier im Landkreis und habe mir Excel Tabellen gemacht, so kann ich recht schön vergleichen was wann passiert. Dieses Jahr war schon anders als die letzten 10 Jahre. Aber das macht das Ganze ja so interessant.


    Grüße, Heiko

    Hallo Jasmin,


    machaon ist nicht so einfach, wie in der Regel angenommen wird. Die sind eigentlich recht heikel, wenn man gewisse Dinge nicht beachtet. Oben wurde ja schon viel geschrieben, was auch so stimmt wie es da steht.

    Machaon darf auf keinen Fall junge, frische und saftige Blätter bekommen. Mal so ein Trieb zwischendurch macht nix aus, aber achte drauf nur ausgewachsene und reifes Grünzeugs zu verfüttern.

    Wie oben schon erwähnt, nur wenige Tiere auf einer, am besten getopften Pflanze halten.

    Wenn Sonne da, unbedingt die Töpfe in die Sonne stellen, vollsonnig, ob Frühjahr, Sommer oder Herbst.

    Luftfeuchtigkeit auf keinen Fall hoch halten.

    Wenn diese Dinge beachtet werden, dann geht die Zucht relativ leicht. Ansonsten ist machaon schon zickig in der Zucht und wenn die Raupen mal krank sind, dann kannst sie vergessen. Ich hatte schon viele machaon Zuchten, der Falter ist hier sehr häufig, aber jedesmal wenn ne Raupe oder mehrere krank waren, war Ende der Zucht. Die bekommst nicht mehr gesund.


    Grüße, Heiko

    Rudi, du sprichst mir aus der Seele.

    Ich kann das Gedöns über Insektizide und Pestizide nicht mehr hören. Die meisten Fehler stecken tatsächlich in der Haltung.

    Ein kleiner Zusatz noch zu deinem sehr guten Post.

    Ich konnte feststellen, daß alte, reife Blätter oftmals deutlich besser sind als frische und junge Blätter. Mit alt meine ich nicht abgestorben oder so, sondern einfach nur ausgereifte Blätter.

    Dieses Jahr hatte ich, zum wiederholten Male, Marumba quercus in Zucht. Ich hatte die Eiche ab L2 gewässert und in luftigen, mit Gaze bespannten Zuchtkästen angeboten. Alle 3 Tage gewechselt. Ich bekam 6 L1 Raupen und habe nun 6 fette, kräftige Puppen.

    Die angebotenen Blätter waren so hart, das man sie fast brechen konnte, aber genau aus diesem Grunde lief die Zucht verlustfrei. Meine erste quercus Zucht ging voll daneben, weil ich dachte frische Blätter, die jung und zart sind, sind am Besten. Von wegen, die Raupen bekamen allesamt Durchfall und gingen ein. Auch Eiche mit Mehltau ist praktisch ein Zuchtkiller in vielen Fällen.

    Die Eiche von der ich Futter holte, steht neben einer Straße mitten zwischen Feldern. Also eigentlich "belastet" so könnte man meinen. Diese Art ist aber frei von Mehltau.

    Auch konnte ich in Zuchten von isabellae feststellen, daß die Raupen selbst die ganz frisch getriebenen Nadeln verweigern und ausschließlich die festen, alten Nadeln fressen, wenn man sie denn lässt.

    Ich habe ganze Zweige ins Wasser gestellt und am Schluß waren die komplett kahl, nur die Spitzen mit den frischen Trieben waren noch dran.


    NG Heiko

    Ja Finn, sehr interessant. Allerdings brauchst da viel viel Geduld, in der Regel sterben solche Raupen ab, verpuppen sich nicht gut oder die Falter entwickeln sich schlecht bis gar nicht.

    Hier mal ein Beispiel von einem machaon, der verpuppte sich nach L4, ließ also eine komplette Häutung aus. Der ist grad mal so groß wie ein napi. Ansonsten scheint das Tier "normal" zu sein. An was das lag... keine Ahnung.



    Grüße, Heiko

    Grüße,


    ich denke es geht in die Richtung wie Armin es ansprach. Vermutlich zigfache Inzucht. Da kommen oftmals "komische" Dinge zustande.

    Ich hatte, ähnlich wie Armin, schon die tollsten Abberationen in Zuchten. Mickrige Falter, ganz weit weg von der Normalfärbung usw. Allerdings merkt man das oftmals schon an den Raupen. Die sind einfach weit hinter den Anderen und kümmern vor sich hin.

    In der Natur würde es so eine Raupe wohl nicht zur Puppe schaffen. In der behüteten Zucht geht das aber dann doch.

    Und ja, ich konnte auch deutlich abweichende Falter bei Zuchten feststellen, die ohne Überwinterung im Warmen gezüchtet wurden. Is halt nicht natürlich.


    NG Heiko

    Wollte ich schon die ganze Zeit sagen, aber meistens mache ich ja alles falsch :rolleyes:.

    Deswegen sind wir auf Erden, um etwas falsch zu machen, solange du draus lernst is alles gut.

    Ich hab auch schon voll daneben gegriffen hier, aber hey, ich hab meinen Kopf noch dran.


    Grüße, Heiko

    Ich frage mich, wo man hier napi oder manni sehen kann, das ist Pieris brassicae, ganz deutlich zu erkennen, ob mit oder ohne Gießkanne.


    Grüße, Heiko

    Grüße,


    pralle Sonne und 34° schaden machaon überhaupt nicht, im Gegenteil. In der Natur sind machaon Raupen immer in der direkten Sonne. 30 Raupen auf 4 Pflanzen ist zu viel. Machaon mag es nicht dicht gedrängt. Pro Pflanze 1-2 Raupen, mehr nicht.

    In Dosen halten kannst L1, aber auch da darf die Luftfeuchte nicht hoch sein.

    Am Besten immer auf lebender Pflanze. Gewässert geht auch, z.B. Möhrenkraut oder Petersilie. Ich hatte die schon mit Giersch gezüchtet, auch gewässert.

    Die gröbsten Fehler sind meistens die zu hohe Luftfeuchte und zu dichter Besatz.

    Ich gehe davon aus, daß sich deine Tiere am Anfang in den Dosen infiziert haben und durch hohen Besatz schön angesteckt haben.

    Schön sonnig, warm und trocken und nicht zu viele Raupen zusammen, dann klappts auch.


    Grüße, Heiko

    Nein nein, das Bild vom Franz ist megacephala. Ich meinte Acronicta hat solche Eier, mein Foto ist aceris.

    Aceris legt nicht auf Pappel, megacephala bevorzugt aber Espe.

    Ich hab ins Lepiforum verlinkt, wenn man runterscrollt sieht man genau diese Art von Eiern.


    Grüße, Heiko