Posts by selene4

    Grüß euch,


    ich lese hier immer wieder von Kescher kaufen und Aerariums und was es nicht alles gibt. Alles teuer. Ich bin ein oldschool Entomologe und hab mir bis jetzt immer alles selbst gebastelt.

    Nen Kescher hab ich gebaut aus einem Federballschläger mit Fliegengitter, das feine, dünne Schwarze. Geht klasse. Kann man verlängern, hab das Ende so konstruiert, daß ich es auf nen Stab stecken kann. Da Schmetterlinge ja nicht so schwer sind wie etwa Fische, geht das gut.

    Zum Raupenkeschern hab ich mir nen ähnlichen gebaut, nur mit stabilem Fliegengitter.

    Auch meine Zuchtkästen hab ich selbst gebastelt, mit Holzleisten und Fliegengitter.

    Über Blumentöpfe stülpe ich alte Damenstrümpfe, wie in alten Zeiten. Hier kann man teure "Zelte" kaufen, die nicht anders funktionieren.

    Mir kanns ja Wurscht sein, aber ich meine nur, für 80 Euronen kann ich schon einiges zusammenbasteln und nicht nur einen Kescher.

    Seit Jahrzehnten mach ich das so, früher gabs halt nix zu kaufen, ausserdem war ich als Kind und Jugendlicher immer knapp bei Kasse.

    War nur mal so ein Anreiz.


    NG Heiko

    Servus Leo,


    bei meiner letzten Überwinterung von M. maura waren die Raupen in der Erde, nicht tief, aber doch drin. Manchmal, wenn es nicht sooo kalt war, waren sie auch nur unter Blättern.

    Die sind nachtaktiv und müssten durchaus fressen wenn es 3-4° Plus hat. Einfach mal nachts nachkucken. Vielleicht hast du ja auch schon Fraßspuren entdeckt.


    Grüße, Heiko

    WISIA ist auch nicht immer auf dem neuesten Stand was den Gattungsnamen angeht. Falls du suchst, vergewissere dich ob sich der Gattungsnamen kürzlich geändert hat und versuche die Suche dann mit dem alten Gattungsnamen nochmal.

    Bei Papilio sp. eher nicht das Problem, aber bei anderen Arten.


    Grüße, Heiko


    Edit: Hab grad gemerkt, daß der Artenname reicht.

    Servus nochmal,


    gerade hier am Licht.

    Agriopis marginaria. Das Ebenbild A. aurantiaria fliegt im November, so kann man die beiden Arten gut unterscheiden. War dieses Jahr der Erste dieser Art bei mir. Bis jetzt läuft alles nach Plan, alle Arten die ich erwarte sind auch gekommen, so kann es weiter gehen. :)



    Grüße, Heiko

    Servus Leo,


    diese Art fliegt hier schon seit ca. 2 Wochen. Gleich nach der großen Kälte waren die da. Im Moment sind auch noch ein paar Wenige am Licht, aber schon sehr ramponiert. Ich denke in ein paar Tagen sind die durch.

    Bekannte von mir hatten schon die ersten Orthosen am Licht. Die sind hier bei mir noch nicht da.

    Ich hab verschiedene Conistra Arten hier, das sind aber auch die, die als Falter überwintern, pilosaria is durch, seit einigen Tagen keiner mehr da.


    Grüße, Heiko

    Ja, ist wohl tatsächlich so. Im Falle des ehrenamtlichen Datensammlers ist wohl die Behörde der "Arbeitgeber" und somit muß die die Legitimität des Verstoßes gegen das Ausgangsverbot bescheinigen.

    Kann ich gut nachvollziehen.

    Ich verharmlose Corona sicher nicht und nimm die Sache verdammt ernst. Meine Kontakte ausserhalb der Arbeit sind auf ein Minimum reduziert (meine Kinder und Eltern).

    Ich hab durchaus erkannt wie potenziell gefährlich dieses Virus ist.

    Futter hole ich auch nicht Nachts.

    Es ging ja nur um die Sache des Lichtfanges.


    Grüße, Heiko

    Grundsätzlich hast du schon recht. Wenn mich die Polizei mitten in der Nacht mit dem Auto aufhält, bin ich in der Pflicht nachzuweisen, wo ich gerade herkomme, im Falle der Corona Ausgangssperre.

    Die Genehmigung von der ONB ist aber nicht nur auf Sammel- oder Fang ausgerichtet, sondern erstrangig auf Datenerfassung. Die LUNG MV die du ansprichst, ist für Mecklenburg Vorpommern, Ländersache.

    In Bayern ist das das LfU. Landesamt für Umweltschutz. Ich kann direkt beim LfU Daten übermitteln, aber keine Genehmigung für Lichtfang beantragen. Das muß ich bei der Oberen Naturschutzbehörde machen. Auch Ländersache, in anderen Ländern reicht die untere Naturschutzbehörde.

    So oder so, es geht um Datenerfassung auf ehrenamtlicher Basis.

    Ob du nun vom Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) nen Stempel hast oder ich eine Genehmigung von der Oberen Naturschutzbehörde Niederbayern als Schreiben, der Zweck ist der Gleiche, nämlich ehrenamtliche Datenerfassung. Wie erwähnt, Sammel- und Fanggenehmigung ist zweitrangig.

    Ich gehe in beiden Fällen davon aus, daß dies als legitimer Grund reicht, um Ärger aus dem Weg zu gehen.

    Erstens ist momentan keine Ausgangssperre,

    Zweitens wird es die zu den warmen Jahreszeiten nicht geben, das wissen Merkel, Söder und Co. genau, daß sie sich das nicht leisten können ohne Ärger zu bekommen,

    Drittens ist es nicht wirklich schlimm, mutterseelen allein in der weiten Pampa zu Leuchten, auch das wird von Polizei und Ordnungsamt abgewägt, sind ja keine Unmenschen und

    Viertens ist eine Kartierung ein triftiger Grund, man hat ja die Genehmigung dabei, falls vorhanden, falls nicht, ist Leuchten eh nicht erlaubt, ob mit oder ohne Corona (das Thema hatten wir schon).

    Grüße,


    im Lepiforum sieht man ne Raupe an aufrechter Trespe, Bromus erectus.

    Ich züchte selbst jedes Jahr Grasfresser und habe deswegen verschiedene Grassorten eingetopft. Sehr erfolgreich, manche stehen seit Jahren im selben Topf und nix geht kaputt, ganz im Gegenteil, sind schöne kräftige Büschel geworden. Auch vortreiben in der Wohnung geht, am einfachsten ist es aber draussen. Meine Töpfe stehen am Balkon.

    Da du hier einen heimischen Falter züchten willst, verstehe ich nicht, warum du das nicht im Freien machst. Dann würde es auch jetzt nicht so eilig sein. Die kleinen Raupen fressen nicht viel und bei diesen Temperaturen sind sie eh kaum aktiv.


    Gruß, Heiko

    Also einiges muss ich jetzt noch einmal klar stellen.


    1. Habe ich nie gesagt das ich alles was ich finde einsammeln werde. Ich habe vor von jedem Individuum jeweils eines zu sammeln, um die Biodiversität meines Ortes/Gegend besser erforschen zu können. Ob jetzt ein Vogel das Teil frisst oder ich es einsammle macht keinen Unterschied. Ich habe wenigstens noch den Vorteil, das die Natur bei mir noch gut erhalten ist. Wie später ich anfange desto schlechter wird die Lage.

    Extrem zu Sammeln beginnen hört sich für mich nicht so an, hättest du anders beschreiben müssen.


    2. Hab ich mir schon gedacht das sich jemand über das Wort Unkraut aufregt. Wenn ich ganz genau überlege war es nicht der richtige Ausdruck. Besser würde vertrocknetes altes "Gestrüpp" passen. Mir ist sehr wohl bewusst das jede Pflanze und jeder Lebensraum wichtig ist und seine Lebewesen hat. Früher standen da mal Wilde Möhren, Brennnesseln, alle Sorten Klee, Glockenblumen und vieles mehr. Jetzt ist es nur noch dieser vertrocknete Kram. Da gehe ich mal davon aus, das des früher mal besser war.

    Das trockene Gestrüpp muß ja auch mal grün gewesen sein. Wenn dort Brennnesseln, Klee, wilde Möhren usw. stand, kommt das auch wieder. Das sind keine Pflanzen, die sich nicht schnell wieder ausbreiten könnten.


    3. Ich gehe mal stark davon aus, das wir nicht so auf die Regierung schimpfen wie du denkst. Sie sollten aber sich aber mal mit Experten auseinandersetzten. Denn einfach hoffen das es so klappt wie man es will ist meist nicht der fall.

    Oh doch, man kann das hier immer wieder lesen. Ich arbeite mit der Regierung Niederbayern zusammen, die sind total unterbesetzt und haben schlicht nicht die Zeit sich mit Experten auseinanderzusetzen, die Experten können aber an die Beamten rantreten, mach ich ja auch.

    Ok, Behörden arbeiten langsam, Manches kommt sehr spät, manchmal zu spät in Gange. Punkt für dich.

    4. Am Ende brauchen wir uns nicht über andere aufregen wie Landwirtschaft oder Forstwirtschaft. Wer benötigt denn am Ende diese Produkte? Genau, wir alle! Unser Konsum ist halt zu extrem. Ich will niemanden etwas aufzwingen, aber man sollte nicht wie die Made im Speck leben und sich ein bisschen zurückhalten. Denn wie weniger benötigt wird desto weniger wird produziert.

    Ja, da geb ich dir vollkommen recht. Der Konsum ist tatsächlich zu verschwenderisch, ich muß mich da auch immer wieder an der eigenen Nase packen. Allerdings kann man umdenken, auch ich bin dabei und es geht. Meine Kinder hab ich auch so erzogen und sie verstehen das und machen das auch. Die sind aber jung und wollen den Überfluß auch teils genießen. Trotzdem sollte man sich etwas zurückhalten, wenns auch nicht immer einfach ist.

    Gleichzeitig wird z.B. Palmöl (wie schön brennt der Wald in Indonesien etc.) als ökologischen Alternative zu Erdöl gepriesen; es gibt "Sonderzulassungen" in Deutschland für -in der EU- eigentlich verbotene Biozide; ein Freihandelsabkommen mit Südamerika Sichtwort Rindfleisch (seitdem brennt der dortige Urwald noch schneller); die Grundwasservergiftung durch Gülle der Schweine-Groß-Mastbetriebe (Lieferung Großteils nach China) entgegen den EU-Regelungen u.s.w. Und das Beste: Egal was der Club of Rome und nicht industrie-abhängige Wissenschaftler sagten / sagen "Es gibt keine Überbevölkerung".

    Und Du glaubst wirklich, dass das Kaufverhalten der Bevölkerung in Deutschland die Agra- und Fleischindustrie in Deutschland grundlegend verändern würde?

    Das mit der Palmölgeschichte bereitet mir auch Sorgen. Eine Alternative zu Erdöl ist halt, im Moment zumindest, unerlässlich, wenn ich dran denke wo überall Erdöl enthalten ist (sogar in Zahnpaste) wirds echt schwer das neu zu erfinden.

    Die weitere Erlaubnis Neonicotinoide in unserer Landwirtschaft zu benutzen stößt mir schon hart auf, brauchst keine Angst haben. Leider ist hier der lobbyistische Einfluß so stark von Seiten der Chemiekonzerne, daß in dieser Hinsicht wohl schwer anzukommen ist.

    Ja, ich glaube daran, daß das Kaufverhalten eine Änderung hervorrufen kann. Wer seine Ware nicht mehr loswird, muß sich anpassen, damit er sie wieder verkaufen kann, geht natürlich nicht von heute auf morgen.

    Der See wird trockengelegt, aber die Schuld dass es keine Fische mehr gibt, liegt bei den Anglern. Gilt überall.

    Einer intakte Insekten-Population kann mit dem Netz nicht kaum schaden. Dennoch bin auch ich -nach über 45 Jahre "sammeln"- gegen "Maximales Sammeln" aus der Natur.

    Ein Total-Verbot für den Handel mit Wirbellosen ist aber nur im Interesse derer, welche verhindern wollen, dass es noch freiberufliche Experten gibt, welchem kein amtlicher Mundkorb verpasst werden kann. Es gibt immer weniger von "uns". Bin froh über jeden / jede der Schmetterlinge züchtet und auf diesem Wege Zugang hierfür bekommt.

    Ich selbst bin auch Angler und muß dir da recht geben. Wir werden angefeindet, obwohl mit unseren Geldern aus Vereinen und Spenden, der Fischbestand stabilisiert wird. Aber, auch die Betreiber von Stauseen müssen ihren Obulus leisten um "geschredderte" Fischebestände wieder auszugleichen.

    Eine intakte Insektenpopulation ist sicher mit dem Netz nicht zu zerstören, leider werden intakte Populationen immer seltener (was ich nicht dem Sammler zuschreibe). Auch ich "Sammle", aber halt nur zum Ortsnachweis der Arten, den ich dann eben auch an die Regierung in Niederbayern weitergebe.

    Ich hatte nicht geschrieben, daß ich für den totalen Handelsverbot bin, ich finde nur gut, wenn eine Plattform den Handel unterlässt, wenn dem Betreiber nicht klar ist, was wann wie geschützt ist.

    Ich habe ein schwerbehindertes Kind, mittlerweile ist er erwachsen, und die Schmetterlinge die ich züchte und finde, sind für ihn das Schönste und haben ihm sicher sehr viel gebracht. Ich habe auch nie behauptet gegen die Insektenzucht zu sein.

    Das ist natürlich ein riesen Problem. Jeder will billig wohnen, am besten im eigenen Haus, dazu müssen Flächen erschlossen werden. Würde man die Mietobjektspekulation verbieten und teilweise Sozialwohnungen verstaatlichen, wie es ja schon mal war, könnte man Familien billiges Wohnen ermöglichen. So fördert man aber lieber den Eigenheimbau, der nicht immer zum Wohle der Familien rausläuft, weil überschuldet usw. Da stimme ich dir auch voll zu. Gewerbeansiedlungen sind wohl für die Zukunft nicht anders zu bewältigen, wenn durch das Erzwingen der Elektromobilität die Arbeitsplätze vor Ort sein müssen/sollten.

    Und ja, wenn man dann als kleiner "Wald- und Wiesenforscher" etwas dagegen unternehmen will, ist man wohl eher ein Störfaktor.


    NG Heiko

    Also manchmal meine ich, ihr seht die Regierung als teuflisch an, die nur daran arbeitet Menschen in jeder möglichen Art und Weise zu quälen.

    Was soll sie denn tun, die Regierung?

    Jeder schreit nach Umwelt- und Artenschutz, gleichzeitig schimpft aber jeder wenn der Strom teurer wird oder Produkte wie Fleisch und andere Dinge teurer angeboten werden.

    Wenn nun jeder die Sorten Fleisch oder Milchprodukte kaufen würde, die umweltfreundlich sind, auch wenn sie mehr kosten als die Anderen aus Massenhaltung, würden sich die Industrie und auch die Agrarbetriebe von allein umstellen, aber dann schreit wieder Jeder, weil das Fleisch so teuer ist oder die Milch oder Butter.

    Unkräuter, wenn ich das Wort schon hör wird mir schlecht. Unkräuter gibt es generell schon mal nicht.

    Eine Wiese oder ein Randstreifen, der weder gedüngt, noch in irgendeiner Art und Weise beeinflusst wird, entwickelt die Fauna, die dort die besten Bedingungen findet. Man kann nicht erwarten, daß Blumen die im Magerrasen wachsen am Straßenrand gedeien, so ein Blödsinn.

    Ich kenne Bauern, die voll umgesattelt haben, die bieten Bioware an und zwar nicht im Großhandel, sondern im eigenen Hofladen. Und, man glaubt es kaum, es funktioniert und zwar richtig gut.

    Viele Landwirte sind sich da nur zu gut dazu, müssten ja umstellen und könnten dann nicht mehr jammern, wenn es klappt. Es ist wie mit allem, kaum muß der Mensch umdenken und aus seinem alltäglichen Trott raus, wird nur geschimpft.

    Zu meiner Kindheit hatten die Bauern hier täglich zu tun, um unerwünschte Pflanzen zwischen ihrer Feldfrucht per Handarbeit rauszuhacken. Die arbeiteten als Vollzeitlandwirte. Heute wird gespritzt, dann muß man sich ja nicht mehr drum kümmern und kann nebenbei in Firmen arbeiten gehen um noch mehr Geld zu scheffeln und sich auch noch krankenversichern zu lassen.

    Ich verstehe auch Plattformen, die gewisse Arten von Tieren nicht mehr anbieten, aus ganz einfachen Gründen. Bei Wirbellosen ändert sich der Schutzstatus dauernd, der Betreiber dieser Plattform weiß doch gar nicht was aktuell gehandelt werden darf und was nicht, er trägt aber die Verantwortung, also läßt er es gleich bleiben. Ich finde das gut.

    Wem das, was die Regierung langsam aber sicher anstrebt nicht passt, der sollte halt einfach auswandern aber wundert euch nicht, wenn es dort noch schlimmer zugeht. In Griechenland zum Beispiel stehen maximale Strafen darauf, wenn man in Biotope eingreift, zum Beispiel einen Schmetterling fängt.

    Hier in Deutschland schimpft jeder wenn die Regierung einerseits Gesetze zum Schutze der Arten und Biotope hervorbringt, andererseits wird aber wieder geschimpft, wenn sie nichts tut.

    Des einen Freud ist des Anderen Leid, so is es nun mal. Neue Naturschutzgesetze bringen den Landwirten Kopfzerbrechen.

    Wenn ich aber hier lese (in einem anderen Thread), das ein Mitglied, soweit ich mich erinnere Finn, dieses Jahr maximal zu sammeln beginnen möchte, dann stellen sich mir auch schon wieder alle Nackenhaare auf.

    Maximales Sammeln bedeutet für mich Raubbau an der Natur, völlig veraltet und nicht mehr verhältnismäßig.

    Versucht doch lieber mit den Behörden zusammen zu arbeiten, dann könnt ihr auch was bewegen und müßt nicht immer nur rumschimpfen.

    Typisch deutscher Wahnsinn konnte ich oben lesen, ja typisch deutscher Wahnsinn ist das ewige Rumgenörgeln, das konnte der Deutsche schon immer am besten.

    Sorry, das mußte jetzt raus.

    Schimpft nicht, tut was, mit Gemeinde, Landkreis oder Regierung, die sind froh wenn Leute da sind, die sie auf Mißstände hinweisen. Hier funktioniert es, sollte woanders auch funktionieren. Aber dann müssten die ewigen Nörgler ja den Arsch in die Höhe stemmen.

    So, ich warte nun auf Shitstorm eurerseits und bin bereit dazu.

    Ich wohne in der niederbayerischen Pampa in einem Dorf mit 220 Einwohner. Hatte auch nie persönliche Beratung sondern aus alten Büchern gelernt vor über 30 Jahren und kann sehr gut präparieren. Dein Präparat ist gut geworden für das erste Mal, sicher wesentlich besser als meine damals waren und sicher werden die nächsten noch besser.

    Nicht verzagen, alles verlangt Übung und Erfahrung.

    Grüß dich,


    Nr.1: Isophya kraussii (Gemeine Plumpschrecke), erwachsenes Weibchen. Dieser Hinterleib gibt mir zu denken, als ob das Tier verpilzt wäre.

    Nr.2: Tettigonia viridissima (Grünes Heupferd) ein männliches Jungtier.

    Nr.3: Leptophyes albovittata (Gestreifte Zartschrecke) weibliches Jungtier, fast erwachsen. Sehr guter Fund.

    Nr.4: Ruspolia nitidula (Große Schiefkopfschrecke) erwachsenes Weibchen.

    Nr.5: Pholidoptera griseoaptera (Gewöhnliche Strauchschrecke) erwachsenes Weibchen. Springbeine fehlen, wurden wahrscheinlich bei einer Freissfeindattacke eingebüßt.


    NG Heiko

    Ja, sollte Lasiodora parahybana sein. Wird groß, ist sehr gefräßig und nicht immer brav. Vorsicht also. Falls es ein Weibchen ist, hast du Jahrzehnte Spaß damit.


    NG Heiko