Posts by DirkW

    Hallo Moe, guten Morgen,

    gestern war ich am Abend zu faul, sorry.

    Also, das Kladogramm ist schon richtig. Die Gliederspinnen (Mesothelae) sind sehr urtümlich, sie stehen deswegen (nach aktuellem Stand der Forschung...) den Opistothelaen, man könnte sagen moderneren Spinnen gegenüber (gleichwertig als eigene Unterordnung unter den Araneae). Von den Vogelspinnen zu unterscheiden, weil noch eine ehemals vorhandene Gliederung des Abdomens vorhanden ist (die wiederum sieht man manchmal nicht, weswegen ich die ohne Probleme schon mit echten/eigentlichen Vogelspinnen verwechselt habe.), was man für so urtümlich ansieht, dass man sie von den Vogelspinnenverwandten weiter abgrenzt. Mit letzteren gemein haben diese allerdings die Kieferstellung, weswegen sie orthognathe Spinnen sind, also auch Geradkieferspinnen.

    Etwas verwirrend zugegebenermassen aber so sans die Spinnen, - systematisch nicht so leicht greifbar...

    Schöne Grüße Dirk

    Hallo Chris,

    denke Du meinst die Ordnung der eigentlichen Spinnen oder Webspinnen (die oberste Unterteilung sind bei denen die Unterordnungen von denen es drei gibt). Da ists so, dass in Labidognathe, respektive Araneomorphe und in Orthognathe, bzw. Mygalomorphae und Mesothelae unterteilt wird. Der Unterschied ist die Kieferstellung. Die labidognathen Spinnen könntest Du auch als Zangenkieferspinnen bezeichnen, die Kiefer laufen gegeneinander, so als wenn Du eine Schere oder eine Zange öffnest. Die orthognathen wären dann passend als Gerad- oder Parallelkieferspinnen zu betitulieren, da ihre Kiefer in Längsachse zum Körper einschlagen, so wie zwei Klappmesser nebeneinander. Zur letzteren Gruppe gehören nun die Vogelspinnen. Durch die Augenstellung, die Größe und die Behaarung, aber auch durch die Anordnung, Anzahl und Länge der Spinnwarzen kannst Du diese nun auch von den anderen orthognathen unterscheiden, die man dann gerne als Vogelspinnenverwandte bezeichnet.
    Ah ja, ums noch zu verkomplizieren - zu den orthognathen gehört auch noch die 3. Gruppe, die Gliederspinnen oder Mesothelae und da haben mich schon 2 Arten geschafft, denn ich hätte gewettet, dass es echte Vogelspinnen sind und dann sind die sogar ne andere Unterordnung...
    Als klar?
    Schöne Grüße Dirk

    Hallo Sven, guten Morgen,

    wie alt ist das Tier denn?! Normalerweise dürfte es kein Problem sein, wenn die Wunde zu ist. Habe selbst bei adulten Tieren erlebt, dass nach der nächsten Häutung Krallen, sogar Taster, wieder ersetzt werden können, manches mal in "kleinerer Ausführung".
    Schöne Ostern noch und Grüße Dirk

    Hallo, da haste ja zwei schöne Farbvarianten der Art. Es wird übrigens seit ein paar Jahren über den Art- und Unterart-Status viel diskutiert. Je nach Population überwintern Käfer, Larven und wohl auch die Puppen im Kokon. Wie bei den meisten Rosis ist auch bei der Art nicht wirklich viel bekannt. 7 - 9 Monate weiss ich dass die Art werden kann. Populationen aus Lichtenstein und Österreich gibt es mit einer grossen Spanne - alter der Adultis von wenigen Wochen (3 - 5) bis zu 5/7 Monaten. So wie Deine auf den Fotos aussehen traue ich denen noch ne Zeit zu. Unverpaart werden sie, wie zig andere Arten auch Älter. Viel Spass noch mit denen und Grüße Dirk

    Hallo, das Thema ist zwar schon älter aber ich muss das bestätigen. Wenn ich von den Bären absehe sind die Totenkopfschwärmerraupen mit die grössten "Fresssäcke". Ich habe auch ähnliche -nennen wirs- Anordnung und von Freitag nachmittag auf Sonntag mittag siehts so extrem aus, da gehn die Raupen an die Rinde und sogar schon mal an die Zweigspitzen. Grüße Dirk

    Hallo Manfred, welche Waranarten sind es denn?! Cossus cossus ist eine gute Wahl, da die meisten Australier sowas nicht kennen besteht aber die Gefahr, dass sie -wenn sie ihnen schmecken- die Raupen zu schnell herunterwürgen und dann Verletzungen im Verdauungstrakt davontragen. Das ist bei, z. B. Varanus storri und similis ebenso beschrieben, wie bei verschiedenen Halsbandeidechsen, wie Lacerta agilis, Lacerta bilineata und viridis. Einige dieser Echsenzüchter töten die Zophobas aber teilweise sogar Rosenkäferlarven vor dem verfüttern. Geckos als Futter... in der Natur scheint es allerdings wirklich so, dass mancher Zwerg- oder Kleinwaran in einem bestimmten Stadium sogar auf Geckos als Nahrungsquelle angewiesen ist. Fertige Falter werden von den meisten Kleinwaranen gerne gejagt. So kannst Du auch überlegen, ob Du bis zum Imago züchtest, wobei Du dann nicht nur gesundes Futter hast sondern die Warane auch noch ihren "Sport" beim jagen haben.
    Viel Erfolg und Spass weiterhin, Grüße Dirk

    Hallo Klaus,
    Arnd hat eigentlich schon alles geschrieben, was zu der Art zu sagen ist. Neben Banane mögen die auch Trauben ganz gerne. Wenn Du ihn fliegen lässt wollte ich nur noch sagen macht es Sinn, dass Du Dir einen sonnigen Tag aussuchst! Wir legen bei den kleinen Rosenkäferarten neben Ästchen gerne auch Rindenstücke auf den Boden.
    Viel Spass und Grüße Dirk

    Hallo, leider ist es richtig, daß der Besitz nur legal wäre, wenn man eine Ausnahmegenehmigung und/oder Herkunftsbescheinigung (bei einem Natur-Totfund ist letztere kaum machbar) zum jeweiligen Tier hat. Diese kann man nur über die Naturschutzbehörden erhalten, für ausländische Tiere gilt das gleiche, da müsste man sogar noch eine Einfuhrgenehmigung beantragen. Ich habe das mittlerweile bei geschützten Tieren aufgegeben. Nur wenn ich mal was interessantes ungeschütztes finde geht das mit Daten und möglichen Fraßspuren in die Sammlung. Also lieber von Totfunden geschützter Arten die Finger weg. Grüße Dirk

    Hallo, bei mir trinken auch viele Raupen, wenn ich in die Zuchtbehältnisse oder auf die Futterpflanzen sprühe (vor allem um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen). Probleme hatte ich dabei noch nicht bemerkt. Richtig ist aber, dass zu kleine Raupen womöglich in zu grossen Wassertropfen ertrinken können, da muss man aufpassen. Grüße Dirk