Hallo Ute,
besten Dank für den Hinweis.
Gruß
Dieter
Hallo Ute,
besten Dank für den Hinweis.
Gruß
Dieter
An die Moderatoren von actias,
mir ist ein Fehler unterlaufen und bitte daher die Überschrift zu korrigieren. Nicht Phalacrognathus muellleri, sondern Morpho peleides muß es heißen. Danke.
Gruß
Dieter
Besonderheiten bei Morpho peleides
Ich habe Raupen von Morpho peleides im jetzigen Herbst (2015/2016) und beginnenden Winter gezüchtet in Plastikboxen aus dem Baumarkt ohne wesentlichen Ausfall. Alle sind bereits verpuppt außer noch einigen wenigen, die vor der Verpuppung stehen. Die Zucht war nur möglich ( anstrengend und zeitaufwendig), da klimatisch eine Warmwetterlage vorlag und ich nach langem Suchen noch ausreichend Kleeblätter als Futterpflanze finden konnte. Allerdings ist der Winter jetzt doch noch eingebrochen mit Frost und Schnee und Futterpflanzen sind nur noch sporadisch zu finden.
Einige Besonderheiten fielen mir dennoch bei der Verpuppung auf.
1.). Die Raupen haben sich ohne große Wahl zur Verpuppung dorthin aufgehängt, wo es gerade möglich war( sie sind also wohl nicht groß wählerich wenn es keine andere Möglichkeit gibt).
2.) Einige Puppen entwickelten sich aber mit einer sonderbaren Metamorphose. Sie hängten sich erst ganz normal auf wie auch die anderen und nach einiger Zeit liessen sie, wie auch die anderen zuerst, die Vorderfüßschen mit den "Krallen" los, dann erst die Bauchbeine und hingen dann wie ein Haken für einige Tage nach unten bis zur Entwicklung der Puppe. Dann aber entwickelte sich kurioserweise bei einigen ein Gebilde, das einem fast ausehendem "Eierzähler" glich, d.h. der obere anheftende Teil der Raupe wurde dicker wie bei den übliche Entwicklungstadien, aber der untere Teil mit dem Kopf und Krallenfüßchen kam der Entwickelung nicht mehr nach und blieb dünn. Es war auch keine "Hackenform" mehr zu erkennen, sie hingen schlaff herunter. Während bereits alle anderen Raupen verpuppt waren, waren diese sich entwickelnden Puppen noch nicht fertig und blieben auch so in den weiteren Tagen in diesem Zustand hängen , keine Hackenform mehr, so daß ich sie dann nach Abwarten noch einiger Tage als tot beurteilen mußte, was nach Untersuchung dann auch der Tatsache entsprach. Wer kann sich dieses Phänomeh erklären ?
Meine allerdings nur vermutbare Erklärung beruht darauf, daß die schon weit entwickelte Pupppenraupe, nicht im Beginnstadium der Verpuppung, also erst wenn die Grünfärbung vor der Verpuppung beginnt und noch auf entsprechende Futterzweige gesetzt werden kann, wo sie sich schließlich fest verankern kann als Hängepuppe, sondern bereits in dem tüpischen "Hackenstadium"" wenn auch nur duch eine nur zaghafte und vorsichtige Deckelöfnung, an der sie anhaftet, absolut leicht gestört wurde, daß sie sich nicht mehr weiterentwickeln konnte. Andere in diesem Entwickelungstadien befindliche Raupen, die sich auch an dem gleichen Deckel der Plastikbox angeheftet haben, haben dieser äußerst vorsichtige Handhabung allerdings absolut überhaupt nichts ausgemacht. Sie entwickelten sich normal zur Puppe.
2.) Noch eine interessante Sache: Eine sich in der letzten in Entwickelungsphase befindliche Raupe, also in dem von mir keditierten Wort " Hackensytem" ( d.h. der vordere Anteil der Raupe biegt sich in seiner letzetn Verpuppungphase wie ein Haken nach vorne) befindliche Raupe, hat sich trotz als sich Hängepuppe orientiernde Raupe, an der Seitenwand einer Plastikbox zum Verpuppen verankert , ist dann aber kurioserweise unergründlich in einem fast puppungreifen Stadium von der Wand abgefallen. Ein Aufbringen an ein Hängeästchen war leider nicht mehr möglich aufgrund des fortgeschrittenen Puppenstadiums. Ich habe sie dann versuchsweise in ein Kunstkokon, wie man es auch für Käferlarven benutzen würde, gelegt und sie hat sich trotz als Hängepuppe orientierte Puppe in ligender Position dennoch erstaunlicherweise vollständig zu einer normalen Puppe entwickelt.
Also Konsequenz an die Züchter: Keine Puppe voreilig verwerfen, wenn auch als Hängepuppe eine normale Entwickelung auch auf ligender bzw. flacher Fläche möglich ist. Gruß Dieter ("Heune")
Hallo Markus,
zu Deiner Information. Es soll keine Kritik sein.
Ich habe mit meinem Schulkamerad, Hannes Paulus, Professor emeritus Department of Integrative Zoology, University of Vienna und einigen anderen Entomologen bereits in füheren Jahren (mit ca.14 Jahren), mit der Käfer- und Schmetterlingszucht begonnen (allerdings anfangs nur einheimische), später ( mit ca. 20 Jahren) mit Exoten. Wir haben viele Versuche durchgefüht, u.a. ob durch wechselnde stake Käteeinflüße im Eisschrank Mutationen entstehen könnten. Bei einem Schmetterling konnten wir es beobachten (Zwitterentwickelung), ob durch Versuch oder auf natürliche Weise konnten wir allerdings nicht ausmachen. Das nur zu Deiner Kenntnis. Also kein Anfänger in der Entomologie der Lepidoptera.
Auch bin ich kein Neuling, wie Du es annehmen magst, in der Coleoptera-Zucht. Mit Erfolg züchte ich seit Jahen Phalacroganthus muelleri und hatte auch Erfolg mit Dynastes herkules (gekaufte Larven von Paul Käfer alias Michael Seifert).
Wie Flake soil hergestell wird, brauche ich nicht nachzulesen, da ich es rutinemäßig zum Verkauf herstelle. Zwar züchte ich erst wieder seit eigen Jahren Käfer (jetzt nur exotische ), aber ich bin daher aufgrund meiner grundlegenden Kenntnisse und Erfahrungen in der Käferzucht sicherlich kein Neuling in dieser Sache, auch wenn ich dennoch nach einigen Zuchterfahrungen, die sich auch wohl ständig ändern, einmal nachfrage. Besserwisser, wozu ich Dich allerdings nicht zählen möchte, sind hier nicht gefragt.
Auch Kinshi habe ich bereits hergestellt mit Produkten von "Pilzmännchen". Also auch kein Problem. Was die Additive anbelangt, habe ich alles im Internet und Zuchtbericht durchgeforstet, aber alles leider nur was Du hier bereits angeführt hast, nämlich Katzenpellets, getrocknete Seidenraupenpuppen, Fischflocken, Bachflohkrebse u.a. Das ist mir bereits alles schon seit Jahren bekannt. Deshalb nochmals bitte konkete Antworten auf meine Fragen. Im übrigen sind mir alle Videos von Daniel Ambrühl ausgiebig seit Jahren bis heute bekannt, von dem ich auch in Bälde Larven von Goliathkäfer und Dynastes herculess hercules anfordern werde. Ich möchte ihn vielleicht in diesem Jahr sogar besuchen.
Also nochmals zu meinen Fragen des Proteinersatzes und bitte nur konkrete Antworten auf diese Fragen, da ich sonst gehalten bin leider meine eigene Erfahrungen in actias zu publizieren auf die Gefahr hin eines Mißerfolges. Die Fragen wurden extra dick gedruckt, damit man ausschließlich meinen Fragen folgt ohne die von mir zusätzlichen Anmerkungen .
Nochmals besten Dank
Gruß
Dieter ("Heune")
P.s. Video von Daniel Ambrühl:Goliathus goliathus sind keine reine Fleischfresser,sondern als Kannibalenlarven einzustufen. Grundnahrungsubstrat ist weiterhin, wie in ihrem Habitat auch nur weitgehends vorhanden, weißfaules Holz oder in der Zucht künstliches Kinshi, in der Zucht gemischt mit Additive als Wachstumsfaktor, aber auf alle Fälle sicherlich kein reiner Fleischfresser.
Hallo Actias Team,
Meine Raupen von Morpho peleides haben sich bis jetzt (16 Januar 2016) mit noch wegen des relativ warmen Herbst/Winterwetters noch gut findbarem Klee( Kllimawandel) fast alle ohne Ausfall verpuppt. Noch einige sind kurz davor.
Ich habe die Puppen in meinem Wintergarten mit einer derzeitigen Temperatur von ca. 10 °C an einer Styroporplatte mit einer Nadel angeheftet.
Frage:
1.) Kann ich sie bei diesen Temperaturen belassen bis sie ausschlüpfen, ohne daß ich Gefahr laufe, daß sie bei dieser Temperatur zu Grunde gehen, da es für diese Falter in ihrem Habitat der Tropen keine Winterpause gibt. Höhere Temperaturen könnten m.E. evtl. den Schlupf beschleunigen, außerdem die Paarung in Frage stellen und auch die Futterquellen bei den jetzt auftretenden winterlichen Temperaturen mit Schnee und Frost ausgehen. Meine bei Zimmertemperatur angezüchteten Erdnußpflanzen sind noch relativ klein und reichen als Futterpflanze noch nicht aus.
2.)Durch welche Temperatur könnte ich den Schlupf der Falter zumindestens um einige Tage/ Wochen verzögern.
Besten Dank für Eure Informationen.
Gruß
Dieter ("Heune")
Hallo Käferzüchter,
ich hätte einige Fragen bezgl. Lucanidae (Hirschkäfer z.B. Phalacrognathus muelleri u.a), Cetoniinae
(Rosenkäfer, z.B.Goliathus goliathus),Riesenkäfer (z.B. Dynastes
hercules hercules u.a. exotische Riesenkäfer).
1.) Derzeit habe ich Larven von Phalacrognathus muelleri in Einzelzucht (L2/L3). Das Substrat, 1- 1,5 L selbst hergestelltes Flake soil für jede einzelne Larve, habe ich mit einer Handvoll (versuchsweise) getrockneter Seidenraupenpuppen gemischt als Proteinergänzung.
a) Wieviel getrocknete Seideraupenpuppen könnte man bei 1 bis 1,5 Liter Substrat beimischen ohne die Larve durch zuviel zugeführten Eiweiß zu schädigen? Wie ich aus einem Zuchtbericht gelesen habe, soll auch zuviel Eiweiß für die Larve schädlich sein.
b) Könnte man anstelle der getrockneten Seidenraupenpuppen (o. getrockneten Flußkebschen, keine Katzenfutterpellets!) auch das künstlich auf Gärungsbasis ( und nicht durch "Weißholzpilze" zersetze Lignin) fermentierte/hergestellte Substrat "Flake soil" ( als Alternative für "Weißholz", da Liginn auch durch die Fermentierung zugunsten Zellulose weitgehend abgebaut wurde) mit Pilzbrut/Körnerbrut , z.B.Pleurotus ostreatus = Austern-Seitlin o. Pleurotus pulmonarius = Lungen-Seitling, beimpfen (durchmischen), um hierdurch nach einigen Wochen nach Myceldurchwachsung des Falke soil-Substrats ebenfalls eine gute Eiweißergänzung zu erhalten? Kostenfaktor etwas günstiger und man hätte weniger Sorgen mit Milben als bei getrockneten Seidenraupenpuppen!
2.) Von einem renommierten Pilzzüchter wurde mir empfohlen, überschüssig gewachsenen Pilz (z.B. Austernseitling aus beimpften Buchenholzspäne) gleichermaßen wie die getrockneten Seidenraupenpuppen in das Futtersubstrat für Larven beizumischen/einzuarbeiten, um den Eiweißanteil zu erhöhen. Wenn dies möglich ist, läßt sich dann auch der ganz normale Champion gut klein zerteilt als Beimengung zum Futter verwenden? Kosten auch günstiger als Seidenraupenpuppen.
Für Eure Antworten besten Dank
Gruß
Dieter ("Heune")
Hallo Arnd,
recht herzlichen Dank für Deine Stellungnahme zu den Plagegeistern an den Futterpflanzen. Da mein unbeheizter Wintergarten auch im Winter dennoch relativ warm ist ( derzeit ca. 15 - 16 °C und durch die Pflanzen ca. 70% rel. Luftfeuchtigkeit) will ich es einmal mit kühl halten außerhalb des Hauses, mit den "Hausmittelchen" und mit dem Auspflanzen im Sommer in den Garten versuchen. So gut es geht will ich auch die manuelle Entfernung dieser Schädlinge vornehmen. Leider habe ich bereits die chemischen Keulen angewandt, womit diese Pflanzen vorerst nicht als Futterpflanze zu benutzen wären, habe aber noch einige unbehandelte als Ersatz. Ich hoffe, daß ich so den Schädlingsbefall einigermaßen reduzieren kann. Es sind schon zeitintensive Maßnahmen, aber der Erfolg entschädigt für diesen Pflegeaufwand. Nochmals vielen Dank und ein erfolgreiches Zuchtjahr auch für Dich. Gruß Dieter
Hallo Gabriel,
auch Dir sei gedankt für Deinen Hinweis mit dem Abbrausen und dem kühler halten, wie Arnd es auch vorschlägt. Erhöhte Luftfeuchtigkeit wäre schon im Wintergarten gegeben, aber die Temperatur ist doch zu hoch. Gruß Dieter
Hallo Silke,
ich habe gelesen, daß Du nach Barcelona reist.Schau einmal ins Internet unter "Saturnidos. com - Tienda online". Vielleicht kannst Du damit etwas anfangen. Falls Du in Bercelona bist, kanst Du einmal dort
bei wissenschaftlichen Museen oder Instituten einmal nachfragen, ob es "Saturnidos" noch gibt. Die bieten Saturniidae-Eier an aus der ganzen Welt. Kannst mir ja mal nach Deiner Reise Antwort geben.
Ansonsten wünsche ich Dir eine gute Reise. Interessant wäre z. B. Actias dubernardi aus China. "Saturnidos" bietet diese Eier auch an. Seit 2009 ist kein Inzuchtfreies Material mehr in der Börse "Actias" angeboten worden. Gerade hier wäre es an der Zeit wieder wenigstens F1 oder F2-F3 anzubieten, um frische Blut in die Zucht zu bekommen. Entsprechend wäre natürlich auch der höhere Preis.
Gruß
Dieter (Heune)
Hallo Actias-Team,
meine Frage richtet sich an die entomologischen Gärtnermeister.
Ich
habe eine Citrusfrucht (Orange) vor 2 Jahren aus dem Baumarkt gekauft.
Sie sollte als Futterpflanze dienen. Bisher war alles in Ordnung, sie
ist auch zu einem kleinen Strauch ( ca. 50-60 cm) herangewachsen.
Nun habe ich festgestellt, daß sie erheblich von Schildläusen und "Weißen Fliegen" an den Blättern befallen wurde. Auch meine "Schmetterlingshortensie, die ich, erst seit kurzem auf dem Markt als Neuzüchtung angeboten, gekauft habe, sind von Spinnmilben befallen.
Ich habe wegen des doch erheblichen Befalls ein Spray aus dem Baumakt benutzt, namens "Promanal Neu Austriebsspritzmittel" Neudorf, woraufhin zwar alle Schädlinge untergingen , aber auch meine
Blätter der Schmetterlingshortensie, die als Nektarpflanzen für meinen Wintergarten, genutzt als Schmetterlingshaus (ca. 45 m²), dienen sollten. Da dieses ausschließlich weißes Weißöl (Paraffinöl) enthält, sind auch alle meine Blätter der Schmetterlingshortensie zu Grunde gegangen auf Grund der verstopften Poren der Blätter. Nun habe ich erneut "Spruzit AF Schädlingsfrei" Neudorf gekauft, auch hier ist Rapsöl und Pyrethrine (letzteres auch ein Naturstoff Chrysanthemumsäure aus den Blüten der Chrysanthemen) enthalten.
Meine Citruspflanzen glänzt nun zwar schön und ist (hoffentlich) von den Schädlingen weitgehends befreist, aber ist sie nun auch nach ca. 3 Monaten als Futterpflanze gebrauchbar.
Meine Fragen : 1.) Was kann ich mit dieser Pfanze nun ab Beginn den neuern Jahres 2016 noch anstellen, damit sie als gebrauchbare Futterpflanze im kommenden Frühjahr 2016 (etwa ab März) zu gebrauchen ist.
2. ) Wielange wirkt das Insektizid auf den Blättern ( einerseits Paraffinöl "Promanal Neu Austriebsspitzelmittel"
Neudorf, andererseits Rapsöl und Pyrethine " Spruzit AF Schädlingsfrei" Neudorf, wenn die Pfalnze weiterhin draußen (ohne Frost) im Freien steht. Oder wäre es besser sie im Haus mit wärmeren Temperaturen zu halten?
3.) Wie kann ich verhindern, daß die Blätter nach Spritzen des Insektizids ebenfalls absterben durch evtl.Verstopfungg der Blattporen durch das Rapsöl (oder wie zuvor durch Paraffinöl). Könnte abduschen mit schmierseifenlauge nach 1-2 oder 3 Wochen etwas ausrichten oder nicht?
4.) Ist das Rapsöl als Trägersubstanz für die Pyrethine weniger porenverstopfend der Blätter als das schneller verhärtende Paraffinöl?
4.) Wielange sollte man warten, bis das Insektizid abgebaut wurde und als Futterpflanze wieder angeboten werden könnte?
5.) Welche Alternativen gibt es noch außer Seifenlauge u. Abkratzen (nicht ausreichend erfolgreich) , Abreiben mit Alkohol betränte Lappen ( auch nicht genug erfolgreich), letzter Ausweg Vernichten der kostbaren ganzen Pflanze.
6.) Gibt es noch eine andere chemische Waffe außer der nicht mehr im Vertrieb zulässigen giftigen Insektizide Metasystox und Rogor.
Für Eure Stellungnahme allerbesten Dank.
Nachträglich noch alles Gute und viel Zuchterfolg für das neue Jahr 2016
Dieter ("Heune")
Hallo Actias Freunde,
ich habe mir heute 3 getopfte Pflanzen (40 cm hoch) von Prunus lusitanica gekauft, um sie später für die Aufzucht von Actias isis zu verwenden. Hat jemand Erfahrung mit der Aufzucht von Actias isis mit dieser Pflanze ? In der Actias Börse wird zur Zeit A. isis auf dieser Pflanze als Futterpflanze ( Prunus lusitanica) gezeigt. Gelingt eine Zucht mit dieser Pflanze auch bis zur Verpuppung ? Meine Frage stellt sich deshalb, weil ich z. B. A. edwardsii zunächt auf Liguster bis L2/L3 gezogen (sie haben gut gefressen) und dann auf den normalen Lorbeerkirsch (Prunus laurocerasus) umgesetzt habe, weil der Liguster jetzt die Blätter verloren hat. Anfangs haben sie diese Pflanze (Prunus laurocerasus) gut angenommen, aber die Raupen sind kaum gewachen und fast alle abgestorben (auf dem Boden gelegen). Eine einzige Raupe ist mir geblieben, die ich auf gezogenem Liguster (frische Triebe) umgesetzt habe. Sie frißt gut,aber ob sie durchkommt, weiß ich nicht.
Zusatzfrage: Wer hat Erfahrung mit A.edwardsii auf Prunus lusitanica oder Prunus Laurocerasus ?
Für Eure Antworten bedanke ich mich recht herzlich.
Ich wünsche allen Actias Mitgliedern ein frohes Weihnachtsfest, viel Gesundheit und ein guten Rutsch ins Neue Jahr 2016 mit viel Erfolg für die Lepidaptera-Zucht.
Gruß
Dieter ("Heune")
Hallo Actias Saturniiddae Züchter,
wer kann zu dem Inhalt meiner Überschrift inzuchtfreie Linie von Actias dubernnardi oder zumindest 1. oder 2. Generation einer inzuchtfreien Zuchtlinie (es gibt nur 2. Generationen im Jahr) etwas
dazu sagen oder eventuell sogar eine inzuchtfreie Linie aus China liefern. Für Antworten vielen Dankbar.
Gruß
Heune (Dr. Heinz)
Hallo Ulrich,
auch Dir herzlichen Dank für Deine Antwort und ein geruhsames Wochenende.
Gruß Dieter
Hallo Ute und Markus,
besten Dank für Eure Hinweise.
Gruß und ein schönes Wochenende
Dieter
Hallo Actiasfreunde,
ich habe eine Frage zur Verpuppung von Argema mimosae.
Ich züchte zur Zeit u.a. diese Spezies. Die Raupen sind fast verpuppungsreif. In Actias lese ich immer wieder nur von Kokkons, wie sie zu überwintern sind etc, wie sie gezüchtet werden etc., aber leider wenig wie sie sich zur Verpuppung verhalten. Deshalb meine Frage: Kriechen die verpuppunsreifen Raupen von der Futterpflanze zur Verpuppung von der Futterpflanze heruter und verpuppen sie sich in Blättern am Boden oder verkriechen sie sich in den Boden zur Verpuppung oder bleiben sie im Blätterwerk der Futterpflanze und verpuppen sich dort.
Bitte nur Erfahrungsberichte und keine Vermutungen. Für Eure Antworten bedanke ich mich recht herzlich.
Gruß
Dieter ("Heune")
Hallo Johanna,
ich bedanke mich recht herzlich für Deine Tipps. Ich habe die 6 Falter wieder in den Wintergarten zurückgesetzt und will noch etliche Kleepflanzen vom Feld holen und diese ebenfalls dazustellen. Als ich alle Falter wieder, nachdem die Kopula zu Ende war, eingefangen habe, haben sich 2 Falter, - es werden wohl die Weibchen gewesen sein, da die anderen Falter schon ein paar Tage alt waren - , ihrer noch im Leib verbliebenen Eirestflüssigkeit entledigt. Es ist daher fraglich, wie Du bereits gesagt hast, ob die Befruchtung gelungen ist. Ich habe noch 5 weitere Puppen, die in den nächsten Tagen schlüpfen werden. Ich will versuchen diese zunächst für 1 Tag isoliert zu halten und dann erst in den Wintergarten entlassen. Ich hoffe, daß noch ein oder zwei Pärchen darunter sind und es noch einmal zu einer Kopula kommen könnte. Nochmals besten Dank.
Liebe Grüße
Dieter
An die Züchter von Morpho peleides,
ich habe in meinem Wintergarten (45 m²) bei meinen geschlüpften Morpho peleides 2 Copulae beobachtet. Die Männchen flogen spontan auf die frisch geschlüpften Weibchen, die noch an ihrer Puppenhülle hingen, und haben sich gepaart.
Nachdem sie sich wieder getrennt hatten habe ich sie bis jetzt für 2 Tage in einen Flugkasten mittlerer Größe (75 X 40 x 40 cm) umgesetzt. Im Flugkasten befinden sich außer den beiden Pärchen noch 2 weitere männliche Falter, da ich beim Einsammeln der Falter Männchen und Weibchen nur schwer unterscheiden konnte trotz des angeblich bei den Weibchen etwas breiteren Randsaumes. In diesen habe ich 2 kleine Erdnußpflanzen und als Nahrung ein Tellerchen mit dünnen Obstscheiben (Ananas, Birne, Nektarine) gestellt, aber bisher keine Eiablage feststellen können. Meine Frage: Wäre es besser die Falter zur Eiablage im Wintergarten zu
belassen, in dem unter anderen Pflanzen auch mehere kleinere getopfte Erdnußpflanzen
stehen, an denen ich die Raupen bis zur Verpuppung großgezogen habe. Suchen sich die Weibchen von selbst die richtige Pflanze , hier die kleinen Erdnußpflanzen, zur Eiablage. Wisteria ist nicht vorhanden, aber ich hätte auch noch etwas größere Kleebüschel vom Feld zur Verfügung. Oder sollte ich noch zuwarten, ob sie doch noch im Flugkasten Eier ablegen. Wie lange dauert es im Schnitt bis die Weibchen mit der Eiablage beginnen. Für die Beantwortung meiner Fragen besten Dank im voraus.
Gruß
Dieter ("Heune")
Hallo Stefan, Werner und das übrige actias Team,
kurz zu Eurer Information. Der Einschreibebrief (la lettre recommandée) ist tatsächlich mittlerweile eingetroffen. Offensichtlich waren die Verteilerzentren, wie Stefan bereits gesagt hat, während des Streikes vollkommen überfordert.
Gruß
Dieter
Hallo Actias- Freunde,
nur eine kurze Frage an Euch zu einem Einschreibebrief (La lettre recommandée, registered letter) aus Frankreich nach Deutschland. Ein mir vom Absender fotografisch über actias dokumentierter Einschreibebrief aus Frankreich vom 20.07. d.J. ist bis heute bei mir immer noch nicht eingetroffen. Kann es möglich sein, daß ein Einschreibebrief aus Frankreich nach Deutschland beim Empfänger nicht ankommt. Wer kann hierzu etwas sagen. Besten Dank.
Gruß
Dieter ("Heune")
Hallo Robert,
ich bin gerade dabei wieder Erdnußpflanzen zu ziehen. Wenn sich die Raupen verpuppt haben, die Falter geschlüpft sind und ich eine Kopula erreicht habe, werde ich sehen, welche Pflanze sie zum Ablegen bevorzugen, Erdnuß oder Klee.
Gruß
Dieter
Hallo Actias Freunde,
um meine Frage halbwegs selbst zu beantworten, habe ich versucht die Morpho peleides wieder auf Trifolium (Klee) umzustellen, was problemlos geklappt hat. Ich nehme daher an, daß es auch mit der Umstellung auf Wisteria ginge, was letztendlich bedeuten könnte, daß die Futterpflanzen bei M.p. austauschbar wären.
Gruß
Dieter ("Heune")