Hallo Actias Freunde,
ich hätte eine spezielle Frage zur Zucht von A. edwardsii.
Sachverhalt: Ich habe Eier von A. edwarsii im September gekauft. Die Mehrzahl ist auch geschlüpft. Aufzucht ab L 2/L3 auf getopften 4 Liqudambar
Ball Bäumchen (Größe zwische 60, 80 und 120 cm ) Die Pflanzen sind über 1 Jahr alt, umgetopft und
nach Kauf nicht mehr gedüngt !!. Zucht in einem von allen Seiten offenen
reichlich belüfteten großen Gazekäfig (H/B/T 1,90 X O,90 x 0,80 cm). Die Gum Ball Pflanzen hatten zu dieser Zeit noch recht grüne Blätter. Räupchen wuchsen
anfangs gut. Dann aber jetzt ( im Oktober) mit zunehmender Verfärbung der Blätter (gelblich-grün, rötlich-grün, rötlich) haben die ( schon relativ großen als auch die kleineren Raupen ) eine ganz klare Flüssigkeit
am After ausgeschieden( aber nicht wie eine typische weiche bzw. schmierige Feces wie bei einer Infektion)
und verendeten ( fielen schließlich herab oder hingen z.
Teil über den Ästen). Auffällig war zuvor das immer wiederkehrende stetige Klettern
vom Liquidamberbaum, sowohl von den größeren als auch etwas kleineren Raupen, obwohl doch noch verhältnismäßgi ausreichend
grünes Blattwerk vorhanden war, was sehr auffällig war, da ich stets
die Raupen beobachten und sie wieder auf den Baum setzen mußte. Danach
an zusätzlich dargereichten Liguster gingen sie nicht mehr. Eine
Infektion
ist so gut wie ausgeschlossen, da an diesen Gum-Liquidamberbäumen auch mimosae
fressen (und auch A. isis problemlos vor Herbstabfallblätter bis zur Verpuppung gehalten werden konnten bis zur Verpuppung (Kotbällchen blieben nich hängen, lagen vollständig trocken am Boden (alle 2 Tage gesäubert). Dje Bäumchen wurden alle 6-7 Tage etwas gewässert. Eingesprüht habe ich die
Raupen auch nicht, da sie ja gut gewachsen sind.Raumtemperatur im gehaltenen kälteren Nebenraum ca. 20- 22 C ( der Boden der eingetopften Pflanze war nur kurzzeitig feucht, - die Raupen waren aber
bereits zuvor immer wieder am Liquidambarstamm heruntergelaufen -, so daß der Bedarf an Feuchtigkeit für die
Raupen herunterzukriechen nicht der Grund sein konnte. Nun meine Frage, obwohl ich
ähnliche Fragen schon in actias gelesen habe aber leider ohne tatsächlich
kompetente Hintergrundantworten. Bitte daher nur Antworten, wer dasselbe
Zuchtproblem erlebt hat und in Details beschreiben kann wie auf diese
Weise die Zucht mißlungen ist, damit man hieraus Folgerungen ziehen
kann für einen erneuten Zuchtversuch. Vermutungen (bitte keine Übernahme
bereits bestehender nicht selbst erfahrener Äußerungen
(Plagiat), die irgendwo übernommen
wurden , sondern nur eigene Vermutungen oder absolut eigene Erfahrungen.
Insbesondere
spreche ich hier die entomologischen Gartenexperten an, die die
Veränderung der Pflanzen im Herbst Rückzug von z. B.lebensnotwendigen Mineralien und
Vitalstoffe entsprechend wissenschaftlich zu beurteilen wissen. Könnten diese allmählichen Rückzugsvitalien der Futterpflanze für die Raupe tatsächlich so außerordentlich lebenswichtich sein, daß sie zum Abstebeben der Raupen führen kann. Das ist zumindest meine eigene Vermutung. Für Ihre Antworten vielen Dank.
Mit den besten Grüßen
Dieter ("Heune" / Dr. Dieter Heinz)