Beiträge von Heune

    Hallo Bernhard,

    als langjähriger Züchter und Sammler von Käfern
    und Schmetterlingen, die ich bereits mit 14 Jahren zusammen mit meinem
    Zwillingsbruder begonnen habe, damals allerdings zunächst nur
    einheimische Arten aller Art, jetzt aber fast ausschließlich exotische
    Arten, kann ich Dir nur meinen vollen Respekt zollen für die Darstellung
    Deiner Haltungsareale. Denn ich weiß, was es bedeutet, für eine
    reichliche Anzahl von verschiedenen Species immer frisches Futter zu
    besorgen, wenn nicht ausreichend getopfte Pflanzen zur Verfügung stehen.
    Du hast das Problem recht gut gelöst. Mein Intersesse wurde unter
    anderem auch durch Deinen Beitrag dadurch geweckt, da ich selbst bei mir
    ähnliche wenn nicht gar gleiche Verhältnisse bzw. Haltungsbedingungen
    erkennen kann. Ich habe ebenfalls eine Reihe von Futterpflanzen rund um
    mein Haus im Garten gepflanzt als auch reichlich getopfte Futterpflanzen in meinem Wintergarten von ca. 45
    m², der gleichzeitig als Schmetterlingshaus
    herhalten muß. Sehr interessant und aufschlußreich finde ich auch Deine
    Bemerkungen zur Düngung der Futterpflanzen. Du nimmst ausschließlich "
    Biodünger", was ich nur befürworten kann. Aber meine Frage wäre dennoch
    an Dich oder die Entomologen-Biologen oder-Gärtner, wie sieht es
    eigentlich aus mit allerdings nur äußerst kleinen Mengen! von Kunstdüngerbeigaben, ich betone nochmals also z.B. nur einige Kunstdüngerkügelchen (z.B. lediglich 10-15 Kügelchen,
    die sich ja auch nur sehr langsam auflösen sollen, damit sie recht
    lange als Düngung dienen), die der Pflanze zwar zum Wachstum verhelfen
    könnten, aber darüber hinaus keinen Schaden an den Raupen anrichten
    dürfen. Meine Erfahrung hat gezeigt, daß abgefressene Futterpflanzen mit noch
    einigen erhaltenen Blättern bei nur äußerst geringer Kunstdüngung wieder
    wesentlich schneller heranwachsen als die ungedüngten oder nur mit
    Biosubstrat gedüngten Pflanzen. Ich könnte mir zwar vorstellen, daß die verschiedenen Species
    auch unterschiedlich auf die Quantität der Beigaben reagieren könnten. Ich bin aber kein Botaniker oder erfahrener Gärtner, so daß es für alle
    Züchter vielleicht interessant wäre zu wissen, wo evtl. dann
    die unbedenkliche Grenze zwischen Nutzen und Schaden für alle Species
    läge
    (nur einige oder gar keine Düngerkörner?). Sicher erwarte ich jetzt
    Antworten wie "Es wäre besser, keinen Kunstdünger, sondern nur Biodünger
    zu benutzen usw. um auf der sicheren Seite zu sein". Aber dennoch ist
    mein Wissensdurst so groß zu erfahren ob und in wieweit ein geringer
    Kunstdünger möglich sein könnte. Welche Schadstoffe entstehen in der Futterpflanze, die für die Larven gefährlichwürden? Es sind die entomologischen
    Gärtnermeister gefragt. Auf alle Fälle und sicherheitshalber werde ich
    weiterhin vorerst nur Biodünger einsetzen.
    Danke für die Antworten un Gruß an alle
    Dieter ("Heune")

    Hallo,

    eine Frage an die Zuchterfahrenen von Saturniiden.
    Bitte nur antworten wer tatsächlich hiermit Erfahrung hat.

    Locken Weibchen ohne vorangegangene Kopula nach 2-3 Tagen, wenn sie bereits einige Eier abgelegt haben, noch weiter,
    auch wenn das Abdomen tastbar noch reichlich Eier enthäl und noch von
    zugesetzten Männchen begattet werden könnten oder ist hiermit eine
    natürliche Kopula nicht mehr zu erwarten. Eine frühere Anfrage , ob in
    diesem Zustand eine Handpaarung noch erfolgreich sein könnte, wurde
    bejaht.
    Gruß
    Dieter ("Heune")

    Hallo Käferfreunde,

    ich hatte vor gut 10 Tagen eine erfreuliche Überraschung erlebt. Nachdem meine 2 Käferpärchen im vorletzten Jahr nach wiederholten Copulae ihre Eier im Substat bzw. in dem darin befindlichen Weißholz abgelegt hatten, habe ich solange gewartet bis die Larven eine sichtbare Größe von ca. 1,5 bis max. 2 cm erreicht hatten und diese dann in andere Boxen mit neuem Substrat umgesetzt. Dabei habe ich das Substrat als auch die Weißholzstücke sehr sorgfältig nach Larven abgesucht - das Weißholz habe ich mehrfach zerkleinert und nach Fraßgängen bzw. Larven Ausschau gehalten - und da ich keinen Engerling mehr entdecken konnte, das gesamte Substrat mitsamt dem zerkleinerten Weißholz zur Wiederverwendung in einen schwarzen Müllsack umgefüllt und in der Garage abgestellt. Das Substrat wurde nicht mehr angefeuchtet und auch nicht mehr in Augenschein genommen. Nun , Anfang Mai d. J. stellte ich den Müllsack zur Seite und es fielen aufgrund eines zwischenzeitlich aufgetretenen leicht eingerissenen Loches Substat aus dem Sack. Darin fiel mir etwas rotg-rün Schillerndes auf. Beim genauen Hinsehen entpuppte sich dies als ein Weibchen von P.mülleri. Aus Neugierde und auch jetzt in der Hoffnung noch weitere Käfer zu finden habe ich das Substrat und die restlichen kleinen Weißholzstücke nochmals "durchforstet" und es kamen 2 weitere Käfer zum Vorschein, ein Männchen und ein Weibchen, beide in kleine verbliebene Weißholzstückchen. Die Freude war natürlich groß. Ich hatte also tatsächlich noch vorhandene zeitlich wohl weit auseinander abgelegte Eier oder gar noch äußerst kleine Larven einfach übersehen. Die Quintessens: Trotz weitgehend ausgetrocknetem Substrat und der "dosierten Winterkälte" in der unbeheizten Garage haben sich dennoch Larven von P.m. entwickeln können, allerdings etwas kleiner als bei regulären Zuchtverhältnissen. Das spricht für die damalige Äußerung von "Bugman 2.0", daß bei kühler Haltung, aber m.E. auch bei (ziemlich) trockenem Substrat die Inaktivitätsphase, in der die Käfer nichts fressen, durchaus mehere Monate dauern kann und die geschlüpften Käfer somit überleben können. Derzeit fressen sie das gereichte Futter (überreife Banane, süßer Apfel); bis zu einer Paarung dürfte aber noch eine Weile vergehen. Mit solch einer Entwicklung hätte ich nicht gerechnet, deshalb war mein Erstaunen recht groß. Die Frage stellt sich unweigerlich hiernach, ob auch in unseren Breiten ein Komposthaufen, der ja bekanntlich Wärme erzeugt und zum großen Teil aus gehäckzeltem Holz (Buche, Birke, Eiche, weniger Nadelholz) besteht als auch stets eine gewisse Feuchtigkeit beibehält und der zusätzlich mit altem Waldlaub,(zerkleinertem) Weißholz und flake soil in entsprechendem Verhältnis gemischt (allerdings rundum dicht abgeschlossen, z.B. durch ein Fliegenmaschendraht aus Metall, damit sie nicht als artfremder Käfer in unsere freie Natur entweichen können) und vor extremer Kälte geschützt ist, z.B. durch eine durchsichtige Plane, geeignet erscheint in diesem ohne größeren Aufwand P.m. im Freien außerhalb des Hauses züchten zu können. Welche Kälte und Trockenheit könnte eine solche Larve in solch einem Komposthaufen aushalten, wenn er es in der unbeheizten Garage in fast völliger Trockenheit überstanden und sich zu einem Käfer entwickelt hat.
    Gruß
    Dieter ("Heune")

    Hallo Schmetterlingszüchter,
    eine Frage an diejenigen, die bereits mit Erfolg Cethosia cyane (Leopard Lacewing) gezüchtet haben. Es gibt leider nur wenige Angaben über die Futterpflanzen, z.B. wird in erster Linie (Wikipedia) in rotem Schriftzug Passiflora foetida, Adenia chevalieri, Commelina benghalensis , aber auch in blauem Schriftzug Wunderbaum (Ricinus communis) und Passiflora caerulea angeführt, was wohl zu bedeuten hat, daß die rot ausgewiesenen Pflanzen die "wahren" Futterpflanzen darstellen. Meine Frage: Kann ich für Passiflora foetida dennoch alternativ Passiflora caerulea oder gar Passiflora edulis (echte Maracuja) anbieten. Daß dieser Edelfalter laut der wenigen Anbieter in actias-Börse auch an P. caerulea Eier ablegt, ist m.E. noch kein Garant dafür, daß diese Pflanze auch als Futterpflanze genommen werden kann. Besten Dank für Eure Hinweise.
    Gruß Dieter ("Heune")

    Hallo Armin,

    in meinem letzten Beitrag von gestern muß etwas durcheinandergeraten sein. Da Arnd heute als Ergänzung einen weiteren aussagekräftigen Beitrag hinzugefügt hat, erübrigen sich meine beiden in der Tat unverständlichen Beiträge (19,08 und 19,55 Uhr). Ich möchte Moderator Arnd daher bitten diese beiden zu löschen. Besten Dank.
    Gruß
    Dieter

    Sehr interessanter Bericht, Martin, den Du in Deinem letzten Beitrag angeführt hast.

    Also keine morphologischen außer evtl. indirekte Möglichkeiten der Unterscheidung der Unterarten der Larven (Verbreitungsgebiet,Wirtspflanze). Um aber ganz sicher zu gehen würde dies m.E. doch bedeuten abzuwarten bis Imago geschlüpft ist. Ich habe einen Schulkameraden, der schon einige Zeit in Equador lebt und mich einmal im Jahr besucht. Er hat dort eine Schule aufgebaut. Ich werde ihn einmal bzgl. Käfer (aber auch Schmetterlinge) ansprechen, die ihm bisher über den Weg gelaufen bzw. geflogen sind und ob er überhaupt einmal einen Herkuleskäfer zu Gesicht bekam oder etwas von ihm von den Einheimischen gehört hat.
    Gruß
    Dieter

    Hallo Käferzüchter,

    meine Recherchen zu meiner Frage "Erkennungsmerkmale von Herkuleslarven" habe ich folgendes erkunden können. Es gibt bei den 8 bekannten verschiedenen Rassen von Herkuleskäfern Unterscheideungsmerkmale und zwar bei den Käfern in Form von Länge und Form seiner Hörner, aber ich habe keine Informationen über eindeutige Hinweise gefunden, ob sich auch Käferlarven dieser einzelnen Rassen unterscheiden lassen. Ob es solche gibt und wenn ja ,wäre ich sehr dankbar, wer mir hierüber seine Erfahrungen mitteilen könnte.
    Mit besten Dank
    "Heune"

    Frage an die Käferzuchtspezialisten:

    1.) Gibt es eindeutige Erkennungszeichen an den Larven unterschiedlicher Herkuleskäfers, an denen ich deutlich erkennen kann, welche Art Herkuleskäfer ich erworben und - vorausgesetzt nach erfolgreicher Zucht- erwarten kann. Wenn ja, ab welchem Stadium ist dies möglich und woran?
    2.) Ab etwa welchem Stadium kann ich bei den Larven die Geschlechtsunterschiede erkennen

    Vielen Dank
    Dieter ("Heune")

    Hallo Arnd,

    aus Deinen Erklärungen erkenne ich den erfahrenen Käferzüchter. Ich habe es mir fast denken können, daß mit dem Weibchen in der Entwicklung nicht alles regelrecht verlaufen sein dürfte, was Du ja auch vermutet hast. Aus der Tatsache, daß bei einer solch langen Entwicklungszeit und der durchaus auch über Monate dauernden Eiablagezeit eine außerordentlich zeitlich differente Entwicklung resultiert, macht es für mich verständlich, daß auch zwangsläufig die Schlupfrate stark variieren muß. Ich will daher bei den nächsten Zuchtversuchen Deine Empfehlungen berücksichtigen und mir eine größere Anzahl von Larven zulegen. Misserfolge muß man leider in Kauf nehmen, wenn auch enttäuschend nach dieser langen Wartezeit, deshalb auch Danke für Deine tröstenden Worte. Sollten für mich später noch einige Fragen aufkommen, erlaube ich mir - Dein Einverständnis voraussetzend- Dich um Rat zu fragen.
    Gruß
    Dieter

    Hallo Käferzüchter,

    ich muß leider berichten, daß das Weibchen mit den leicht auseinanderklaffenden Flügeldecken trotz Futtergabe von Banane, an der sie anfangs auch gesaugt hat, bereits 3 Tage nach Schlupf bewegungslos (tot) im Zuchtkäfig zwischen Moos gelegen hat. Substrat hatte ich zum Eingraben noch nicht eingefüllt, dürfte aber deswegen m.E. nicht der Grund für den Tot des Weibchend gewesen sein. Somit war eine Zuchtmöglichkeit nicht mehr gegeben. Das Männchen war dagegen tadellos, habe es dann zu meiner Sammlung gegeben. Ich vermute, daß das Weibchen in seiner Entwicklung noch nicht ganz ausgereift war und deshalb zugrunde ging. Nach so langer Entwicklungszeit etwas frustrierend für mich, aber es ist leider einmal so.
    Gruß
    Dieter

    Hallo Arnd,

    ich danke Dir recht herzlich für Deine ausführlichen
    Tips zur Haltung von Herkuleskäfern. Da habe ich wohl in der Tat
    ausgesprochen großes Glück gehabt mit dem gleichzeitigen Schlupf von
    Männchen und Weibchen. Einen kleinen Schönheitfehler hat allerdings das
    Weibchen, nämlich beide intakte Flügeldecken schließen nicht ganz
    zusammen, sie klaffen ein wenig auseinander, sonst ist das Weibchen aber
    putzmunter und hat schon gleich an Banane zu fresssen begonnen. Ich
    gehe davon aus, daß dies bei der Copula keine größere Bedeutung haben
    wird. Aber noch ist eine Nachzucht nicht gesichert. Ich will es auf alle
    Fälle versuchen und hoffe, daß es mir gelingt. Hierbei sind Deine
    Ratschläge für mich äußerst hilfreich. Ich werde berichten wie die
    weitere Zucht verlaufen ist.
    Gruß
    Dieter

    Hallo Käferfreunde,

    ich möchte kurz berichten, daß meine beiden Larven vom Herkuleskäfer nach einigen Monaten Verpuppungszeit nun doch endlich aus der Erde gekrochen sind, beide zu fast gleicher Zeit. Glücklicherweise ein Männchen und ein Weibchen. Vielleicht gelingt mir nun doch eine Nachzucht. Mal abwarten.
    Beste Grüße
    Dieter ("Heune")

    Hallo Werner, Armin, Andreas und Josef,

    die von Euch
    vorgetragenen Berichte sind äußerst hilfreich, denn es ergeben sich doch
    deutlich übereinstimmende Hinweise bzw. Paralellen, die im einzelenen
    wohl zu berücksichtigen gelten, um eine erfolgreiche Zucht gwährleisten
    zu können. Ich werde sie bei meinem nächsten Zuchtversuch detailliert
    beachten. Die Umstellung meiner beiden letzten Edwardsii- Raupen auf
    Liguster hat bis jetzt gut funktioniert. Mal sehen, ob ich sie hieran
    bis zur Verpuppung durchbringen kann. Ich werde berichten. Nochmals
    besten Dank für Eure Kommentare.
    P.S.: Josef, hinsichtlich Deiner für mich nützlichen Ausführungen ist der Zeitpunkt des Schlupfes nicht so wichtig.
    Gruß
    Dieter

    Hallo Andreas,

    ich danke Dir für Deine Stellungnahme. Mit Deiner
    Vermutung dürftest Du vielleicht doch recht haben, nämlich eine
    Infektion der Edwarsii-Raupen. Andereseits könnte ich mir aber auch gut
    vorstellen, daß, wie Du bereits erwähnt hast, die vitalen Nährstoffe in
    den Blättern sich so stark reduziert haben, daß es speziell für diese
    Raupen nicht mehr mit dem Überleben vereinbar ist. Das ist jetzt schon
    mein 5. oder 6. Zuchtversuch mit dieser Species, jedoch bisher alle
    mißlungen, auch auf Liguster. Habe diesmal jegliche Hygienemaßnahmen
    walten lassen, dennoch ohne Zuchterfolg. Ich will mit den beiden letzten
    Raupen noch einmal eine Umstellung auf Liguster , wie Du vorgeschlagen
    hast, versuchen. Vielleicht gelingt es mir zumindest diese beiden Raupen
    noch durchzubringen. Noch ein schönes Wochenende.

    Viele Grüße
    Dieter

    Hallo Actias Freunde,

    ich hätte eine spezielle Frage zur Zucht von A. edwardsii.
    Sachverhalt: Ich habe Eier von A. edwarsii im September gekauft. Die Mehrzahl ist auch geschlüpft. Aufzucht ab L 2/L3 auf getopften 4 Liqudambar
    Ball Bäumchen (Größe zwische 60, 80 und 120 cm ) Die Pflanzen sind über 1 Jahr alt, umgetopft und
    nach Kauf nicht mehr gedüngt !!. Zucht in einem von allen Seiten offenen
    reichlich belüfteten großen Gazekäfig (H/B/T 1,90 X O,90 x 0,80 cm). Die Gum Ball Pflanzen hatten zu dieser Zeit noch recht grüne Blätter. Räupchen wuchsen
    anfangs gut. Dann aber jetzt ( im Oktober) mit zunehmender Verfärbung der Blätter (gelblich-grün, rötlich-grün, rötlich) haben die ( schon relativ großen als auch die kleineren Raupen ) eine ganz klare Flüssigkeit
    am After ausgeschieden( aber nicht wie eine typische weiche bzw. schmierige Feces wie bei einer Infektion)
    und verendeten ( fielen schließlich herab oder hingen z.
    Teil über den Ästen). Auffällig war zuvor das immer wiederkehrende stetige Klettern


    vom Liquidamberbaum, sowohl von den größeren als auch etwas kleineren Raupen, obwohl doch noch verhältnismäßgi ausreichend
    grünes Blattwerk vorhanden war, was sehr auffällig war, da ich stets
    die Raupen beobachten und sie wieder auf den Baum setzen mußte. Danach
    an zusätzlich dargereichten Liguster gingen sie nicht mehr. Eine
    Infektion
    ist so gut wie ausgeschlossen, da an diesen Gum-Liquidamberbäumen auch mimosae
    fressen (und auch A. isis problemlos vor Herbstabfallblätter bis zur Verpuppung gehalten werden konnten bis zur Verpuppung (Kotbällchen blieben nich hängen, lagen vollständig trocken am Boden (alle 2 Tage gesäubert). Dje Bäumchen wurden alle 6-7 Tage etwas gewässert. Eingesprüht habe ich die
    Raupen auch nicht, da sie ja gut gewachsen sind.Raumtemperatur im gehaltenen kälteren Nebenraum ca. 20- 22 C ( der Boden der eingetopften Pflanze war nur kurzzeitig feucht, - die Raupen waren aber
    bereits zuvor immer wieder am Liquidambarstamm heruntergelaufen -, so daß der Bedarf an Feuchtigkeit für die
    Raupen herunterzukriechen nicht der Grund sein konnte. Nun meine Frage, obwohl ich
    ähnliche Fragen schon in actias gelesen habe aber leider ohne tatsächlich
    kompetente Hintergrundantworten. Bitte daher nur Antworten, wer dasselbe
    Zuchtproblem erlebt hat und in Details beschreiben kann wie auf diese
    Weise die Zucht mißlungen ist, damit man hieraus Folgerungen ziehen
    kann für einen erneuten Zuchtversuch.
    Vermutungen (bitte keine Übernahme
    bereits bestehender nicht selbst erfahrener Äußerungen
    (Plagiat), die irgendwo übernommen
    wurden , sondern nur eigene Vermutungen oder absolut eigene Erfahrungen.
    Insbesondere
    spreche ich hier die entomologischen Gartenexperten an, die die
    Veränderung der Pflanzen im Herbst Rückzug von z. B.lebensnotwendigen Mineralien und
    Vitalstoffe entsprechend wissenschaftlich zu beurteilen wissen. Könnten diese allmählichen Rückzugsvitalien der Futterpflanze für die Raupe tatsächlich so außerordentlich lebenswichtich sein, daß sie zum Abstebeben der Raupen führen kann. Das ist zumindest meine eigene Vermutung. Für Ihre Antworten vielen Dank.

    Mit den besten Grüßen
    Dieter ("Heune" / Dr. Dieter Heinz)

    Hallo Tobias,

    schaue im Internet einmal nach unter "Männlicher Geschlechtsapparat der Schmetterlinge" und "Weiblicher Genitalaparat der Schmetterlinge". Hier kannst Du einiges erfahren. An den Fühlern von Papillo machaon kannst Du leider keinen Unterschied erkennen, aber wenn Du den Hinterleib des Männchen betrachtest, erkennst Du bereits schon, ob Männchen oder Weibchen und zwar beim Männchen an den geschlossenen Valven. Wenn Du ganz sicher gehen willt, drücke ganz leicht, aber nur ganz leicht, damit der Falter nicht beschädigt wird, den Hinterleib. Es öffnen sich dann weit die Valven beim Männchen. Es gibt unter "Handpaarung" auch ein Video im Internet, wo eine Kopula von P.machaon gezeigt wird. Hier kannst Du auch deutlich den Unterschied zwischen Weibchen und Männcher am Genitalapparat erkenen. Ich hoffe Du kannst mit meinem Hinweis etwas anfangen. Noch ein kleiner Hinweis: Papillo machaon steht allerdings bei uns in Deutschland unter Naturschutz !

    Gruß Dieter