Beiträge von Icarus

    Hallo Christian,

    ich hätte da mal ne Anmerkung. Richtig oder Flasch und Jeder so wie er mag? Naja kann man trefflich drüber streiten. Also wenn es alte Tiere sind die Du nicht selber gesammelt hast, dann hast Du schon Recht. Kann man nichts machen, aber wenn Du auch selber sammelst, dann ist es kein großer Aufwand auch Fundortetiketten zu schreiben. Denn Tiere aus der Natur zu entnehmen nur um sie anschauen zu können sollte man doch eher unterlassen, denn wissenschaftlich haben die keinerlei Wert! Als Belegexemplare für eine Aufsammlung sieht das dann schon ganz anders aus. Wie schon viele gesagt haben, oft ist eine genaue Bestimmung nur mit den genauen Fundumständen möglich. Bestes Beispiel C. hyale und C. alfacariensis, kann man schon relativ leicht an Hand des Biotops trennen. C. hyale fleigt meisten im Agrarland und selten in großen reinen Steppenbiotopen. Da ist es dann meistens C. alfacariensis.

    Gruß Bernd

    Hallo Freunde,

    ich hab von dieser Art eine Zucht am laufen. Ursprung ist Ussuri wo ich Ende Juli ein Weibchen eingesperrt habe. Die Raupen sind Anfang August geschüpft und fressen verlustfrei Salix. Das Problem ist das die Teire nur sehr langsam wachsen und erst etwa halbe Größe haben (ca. 3cm). Sollten nun bald die ersten Nachtfröste kommen ist sehr schnell Schluß mit frischem Futter und so wie es scheint könnte es durchaus noch mal sechs Wochen dauern bis die Tiere erwachsen sind und das klappt nicht! die Litteratur sagt das die Art in lockerem Gespinst als Puppe überwintert, aber so langsam wie die wachsen hab ich da so meine Zweifel, denn wenn im Ussurigebiet Anfang Oktober die Strömung auf Nord drehr, dann ist plötzlich Winter. Natürlich kann ich auch versuchen die Raupen zu überwintern und dann sehr zeitig Salix vortreiben und weiterzüchten, aber es wäre schon sehr Schade wenn diese Zucht nicht klappt.
    Hat irgend Jemand Erfahrung mit der Art und kann mir Tipps geben?

    Gruß Bernd

    Hallo Bernd,

    da lann man eigentlich nichts mehr sagen nur das die Tiere doch ganz schön aus der Art schlagen. Naja hab ich ne schöne Serie nebulosa, auch nicht Schlecht, hab ich ja auch angenommen und so eingesperrt. Gut, die Viecher haben in der Serie so gut wie keine Variabilität, aber das macht ja nix. Dafür sind sie sicher und absolut frisch!

    Gruß Bernd

    Also hier mal drei Bilder.
    1. Bild:
    die präparierten Tiere oben Male und Female von nebulosa. unten Male und Female von amurensis. Auf dem Spannbrett die Teire aus meiner Zucht. Hatte ich als nebulosa gefangen und eingesperrt (flüchtig drauf geschaut)

    2. Bild
    Weibchen aus der Zucht

    3. Bild
    Mänchen aus der Zucht

    Die Oberseite der Tiere tendiert´mehr zu nebulosa, aber die Unetrseite mehr zu amurensis. Ist sehr spannend das Ganze. Unterseite kann ich aber noch nicht zeigen. Die Viecher sind noch nicht trocken.

    Mit besten Grüßen
    Bernd

    Okay, danke für die Info. Dann wirds jetzt spannend. Ich hab ne Zucht und die Tiere unterscheiden sich deutlich von amurensis und auch von nebulosa. Subvaria und metelkana sind außer Konkurrenz. Müssen wir dann halt mal schlachten und schauen was bei rauskommt. Bis auf subvaria hab ich alle zum Vergleich da, aber wenn Du Gentialabbildungen von nebulosa und amurensis hättest wär das schon mal hilfreich. Ich will die Viecher auch noch mal nachzüchten um ne Hybriede auszuschließen. Könnte ja sein ist aber sehr unwarscheinlich.

    Gruß Bernd

    Hallo Freunde, ich benötige mal ne Lister aller Arten mit Verbreitung für diesen Genus. Die drei Ussuri Arten sind ja klar, amurensis, nebulosa und metelkana. Dann kommt in Korea und Japan noch subvaria (Walker, 1855) (subvarius - die Schriebweise ist in der Literatur etwas unterschiedlich) dazu und dann ist scheinbar Ende. Gibt es in diesem Genus noch weitre Arten für China und angrenzende Gebiete?

    Gruß Bernd

    Ganz sicher Dysgonia algira. Wenn man weiß worauf man achten muss ist das auch ohne GU problemlos. Torrida ist deutlich kontrastreicher und die helle Binde ist gerader. Das dunkle Innenfeld hat bei algira immer diesen deutlichen Knick nach außen und ist wie dieses Tier insgesamt mehr grau. Torrida ist mehr Chremfarbend ganz leicht gelblich angehaucht.

    Gruß Bernd

    Hallo Rainer,

    also mit den beiden Arten direkt hatte ich noch keine Eiablage versucht, aber mit einigen anderen aus dieser Gruppe. Gennerell kann man sagen es gibt Arten die leicht legen und welche die nur wiederwillig oder gar nicht legen.
    Wichtig ist erstmal die Tiere so lange wie möglich am Leben zu erhalten. Ich verwende möglichst runde Plastikboxen mit Küchentuch ausgelegt und mit Gaze im Deckel. Dann kann man etwas Küchentuch oder Watte nehmen und nass machen (nicht triefend) und an einer Stelle etwas Marmelade rannschmieren. Das legt man dann auf die Gaze und der Falter kann sich dann aussuchen ob er eher süß oder nur feucht saugen will. Funktioniert ganz gut und ich habe so Catocalen schon mehr als vier Wochen am Leben erhalten. Dann kann man auch etwas Rinde der Futterpflanze mit reinstellen. Sollte aber so sein das man noch prüfen kann ob Eiere dran sind. Viele Arten legen die Eier aber auch einfach an die Gaze oder aufs Küchentuch in der Box.
    Sollte das klappen würde ich mich über Eier von C. electa sehr freuen.

    Es gibt aber auch noch eine etwas marzialische Methode die manchmal zum Erfolg fürt, aber die sag ich Dir nur in einer persönlichen Konversation.

    Mit besten Grüßen
    Bernd

    PS. an statt Watte oder Küchentuch kannst Du auch eine halbierte Weintraube drauflegen. Probiers einfach aus, wird schon klappen.

    Danke Manfred,

    hast Du vielleicht auch noch nen Tip zu dem Bären? Die sind jetzt geschlüpft und ich versuchs mal mit Löwenzahn, Knöterich und Lunicera. Gibt ja nur zwei Möglichkeiten, wäre aber schade. Das Viech ist zwar klein ab sieht hübsch aus. Da macht sich ein kleines Blöcken in der Sammlung sicherlich recht gut und die Zucht macht ja auch Spass!

    Gruß Bernd

    Hallo Freunde,

    und noch ein Problem

    ich bin grade aus Wladiwostock zurück und hab dort einiges Zuhtmaterial mitgebracht. Darunter auch eine mir unbekannte Geometriedae. Das Tier war kaputt und darum hab ichs einfach eingelocht und jetzt hab ich Eier. Das Tier hat den größten Teil der Eier gestreut, was für eine polyphage Art spricht. Markanntestes Merkamal ist die Größe. Das Tier muss so um die 8 cm Flügelspanne haben. Daher wäre eine klare Bestimmung nicht schlecht und wenn noch Jemand die Fuitterpflanze kennt um so besser. Vieleicht hat ja auch Jemand Lust die Zucht zu übernehemen gegen Rückgabe von einem Drittel der Tiere, wenns klappt.


    Also hier mal das Bilder

    Hallo Freunde,

    Der nächst Problemfall

    ich bin grade aus Wladiwostock zurück und hab dort einiges Zuhtmaterial mitgebracht. Darunter auch eine mir unbekannte Arctiidae. Barsine striata (Bremer et Grey, 1852) ist es nicht. Die ist zu groß und eine Miltochrista dürfte es auch nicht sein. Dafür ist sie wiederum zu groß und auch die Zeichnubngsanlagen zeigen in eine andere Richtung. Das Tier war kaputt (Glatze) und darum hab ichs einfach eingelocht und jetzt hab ich Eier. Daher wäre eine klare Bestimmung nicht schlecht und wenn noch Jemand die Fuitterpflanze kennt um so besser. Vieleicht hat ja auch Jemand Lust die Zucht zu übernehemen gegen Rückgabe von einem Drittel der Tiere, wenns klappt.


    Also hier mal die Bilder

    Hallo Freunde,

    ich bin grade aus Wladiwostock zurück und hab dort einiges Zuhtmaterial mitgebracht. Darunter auch eine mir unbekannte Glucke. Das Tier war kaputt und darum hab ichs einfach eingelocht und jetzt hab ich Eier ohne Ende. Daher wäre eine klare Bestimmung nicht schlecht und wenn noch Jemand die Fuitterpflanze kennt um so besser. Vieleicht hat ja uach Jemand Lust die Zucht zu übernehemen gegen Rückgabe von einem Drittel der Tiere, wenns klappt.

    Also hier mal die Bilder[Blockierte Grafik: F:/Glucke_1.jpg]

    Hallo Freunde,

    wir fliegen demnächst (Juli) nach Wldiwostok und mich inbteressiert ob Jemand klare Unterschiede zwischen den beiden Arten benennen kann. Dabei geht es vorrangig um die Unterscheidung im Freiland. Ich habe keine Lust hundert maackii zu fangen um dann vielleicht auch einen bianor dabei zu haben. Was ich bisher so an Abbildungen gesehen habe stimmt mich nicht sonderlich zuversichtlich. Die beiden Arten scheinen doch sehr sehr ähnlich zu sein. Ich weiß nicht ob man da eine Chance hat.
    Eure Erfahrungen wären mir sehr willkommen.

    Gruß Bernd