Posts by Brunschi

    In der Schweiz ist Saturnia pyri in der Südschweiz (Tessin) und Südwestschweiz (Wallis) natürlich verbreitet aber es werden öfters in letzten Jahren Funde auch in der Nordschweiz,West-Ost gemeldet auch Falter die ans Licht kommen.

    In Basel oder angenzendene (Elsass) wäre es klimatisch gesehen optimal.


    Ob es bei den Beobachtungen um freigesetzte oder per Bahn eingeschleppte Tiere handelt ist schwer festzustellen

    das musste dann schon mittels DNA überprüft werden aber auch hier dürfte es auf Grund des Klimawandels möglich sein das sich S.pyri sich allmählich nordwärts bewegt, mit oder ohne menschlicher Hilfe.


    Es gibt ja noch andere wärmeliebende Arten die sich richtung Norden ausbreiten wie Beispielesweise der Segelfalter der hier im Forum auch schon öfters gemeldet wurde.

    Es gibt ja auch noch die "Suchanfrage" und ich könnte mir denken das viele Züchter den Arbeitsaufwand scheuen und Ihr Zuchtmaterial nicht inserieren wollen

    aber möglicherweise dann reagieren wenn jemand die betreffende Art sucht.


    Auf Facebook wird oft (nicht sichtbar) über den Messenger getauscht oder verkauft. So hatte ich auch schon Anfragen oder erfolgreich ZM erhalten.

    Es waren die letzten 2 Jahre "Corona"-Jahre, viel Isolation, Ausgangssperre, Reisebeschränkungen .....

    Sicher wird sich in Kürze viel ändern.

    Das denke ich auch.

    Hallo Uwe,


    Sie verpuppen sich z. B. gut im Moos oder lockeren Streu am Boden. Ich habe dazu Jogurthbecher mit etwas leicht feuchter Erde am Grund und darauf trockenes Moos gelegt.

    Die Raupen spinnen darin einen weich gewobenen engen Kokon. Es kann 14 Tage dauern bis sie darin verpuppt ist.

    Wilde Möhre (Daucus carota) ist überall zu finden und ist die Hauptfutterpflanze in Mitteleuropa. Am liebsten legen die Weibchen im Frühjar die Eier an kaum grösseren als 5cm hohen Jungpflanzen an sonnigen und kargen und offenen Stellen. Natürlich lieben sie auch Fenchel der wächst aber hauptsächlich in den Gärten und selten auf dem Feld.

    Liebe Katja,


    So weit ich weiss gibt es keine Periphoba Arten in Sri Lanka. Diese Gattung findet man in Mittel-Südamerika.

    Ich weiss nicht was es ist würde aber in der Familie Euteroptidae suchen.


    Beste Grüsse,

    André

    Bei so vielen Zuchten vergisst man so einiges und ist ja auch schon wieder 6 Jahre her .Ich habe mich nochmals erinnert dass es 2 Raupen waren die ich am selben Baum fand. Im Normalfall nehme ich keine einzelne Tiere nach Hause. Allerdings verstarb die 2. dann zuhause sehr rasch am Liguster.

    Und nochmals der geschlüpfte Falter war wenn ich es richtig einschätze etwas kleiner als atropos aber sicher kein Zwerg.


    Was mich noch interessiert wäre ob jemand schon mal A.atropos an Amberbaum gezogen hat ?! Es sollte eigentlich gehen.?!

    Habe noch 2 Bilder gefunden wo die Raupen L3/4 sind stelle diese auch noch in die Gallerie.

    Wobei die meisten Freilandfalter von lachesis deutlich größer als atropos sind... Möglicherweise ist das Heimatfutter besser als der Liguster-Ersatz?

    :nixweiss: Kann ich so nicht sagen es war wenn auch nicht viel kleiner als ein atropos Männchen aber nach Wikipedia ist der Grössenunterschied der beiden Arten nicht sehr frappant

    und einen individuellen Unterschied wäre durchaus normal.

    Aber das mit der Futterumstellung wäre auch durchaus denkbar?!

    Liquidambar war damals im April noch nicht vorhanden ansonsten hätte ich sie daran weitergezogen.

    Acherontia lachesis habe ich in Vietnam 2016 April in cuc phuong Nationalpark eine L2 Raupe an Liquidambar formosana gefunden und zu Hause in der Schweiz an Ligustrum zum Falter aufgezogen.

    Der Falter (ein Männchen) war etwas kleiner als A.atropos.

    Leider war es nur ein Tier und somit keine Zucht möglich.

    Uwe, ich würde folgende Richtlinien sehen bei den tropischen Arten die Dich interessieren.


    Aus meiner Erfahrung ist eine Lagerung von tropischen Saturniiden-Puppen in geheizten Innenbereichen nicht günstig da die Luft zu oft zu trocken ist und das spritzen der Kokon nicht förderlich ist weil der Wechsel von trockner Luft und nässen zu extrem ist was meiner Meinung nach eher den Puppen schadet als hilft. So schlüpfen wenn überhaupt eher verkrüppelte Falter oder sterben schon entwickelt in der Puppe ab. (eigene Erfahrung)!


    Hilfreich ist daher einen Berreich wo eine Luftfeuchtigkeit von mindestens 70-80% erreicht werden kann. Hierfür eignen sich Terrarien welche mit einer wasserspeichernden Grundlage z.B Sand, Blähton oder Vermiculit als Bodengrund ausgelegt sind. So lässt sich mittels Hygrometer die LF einfacher überprüfen und steuern. Eine durchlüftung sollte natürlich auch dabei sein. Die Temperatur ist dabei anhand der Arten zu simulieren dazu sollte mann sich erkundigen in wie fern das saisonale Klima in der Herkunft der Art ist.

    In dem Berhältnis kann dann auch mal mit Wasser gespritzt werden um eine Entwicklung voranzutreiben sofern es wiederum der Art gedient ist. Mache ich zum Beispiel akuell bei meinen Rothschildia erycina Kokon da ich weiss das in Franz. Guayana es sehr heftige Niederschläge gibt während der Regenzeit.


    Eine Tag/Nacht schwankung von wenigen Graden in der beheitzten Wohnung ist schwieriger zu erziehlen als z.B in der Garage.

    Bei tropischen Arten wähle ich selber selten mehr als 24 Grad tagsüber meistens genügt das.In der Nacht darf es auch unter 20° C gehen.

    Grundsätzlich ist es schwierig oder nicht möglich das exakte Klima künstlich wiederzugeben. Wenn das Behälnis schon in einem kühleren Raum steht könnte mann diesen am Tag etwas aufheizen und nachts diese am besten mit einer Zeitschaltur ausschalten so kühlt es von selber wieder um ein paar Grad ab.


    Wie Kevin schreibt muss man selber etwas kreativ sein und was bei den einen Züchter gelingt kann bei einem anderen nicht funktionieren.

    Bzgl. A.dubernardi hat es im Forum genug Züchter die Dir einen Tipp abgeben können da würde ich aber auch davon abraten diese im geizten Innenraum zu lagern...


    Mit afrikanischen Arten (meist Erdpuppen) ist es wiederum etwas anders und hier gibt es auch verschiedene Möglichkeiten ...möchte aber hier nicht mehr weiter darauf eingehen.


    Hoffe es hilft Dir etwas und wünsche gutes Gelingen..


    Ach.. und das Buch ; A Guide to the Breeding of Tropical Silk Moths - Die Zucht von tropischen Wilden Seidenspinnern | Dodax.ch

    kann ich Dir noch wärmstens empfehlen.


    André

    Hallo Uwe,


    Die Familie umfasst weltweit etwa 1500 Arten in 165 Gattungen und 9 Unterfamilien (das sagt Wikipedia wenn mann Saturniidae oder Pfauenspinner googelt).

    Es ist sicher eine interessante Frage aber es gäbe genau so viele Antworten auf Deine Frage so wäre es besser wenn Du sie eingrenzt da es unmöglich ist eine allgemeine Antwort darauf zu geben.

    Reduziere es auf ein paar Arten die Dich intressieren und es gibt sicher ein paar hilfreiche Antworten.;)


    André