Posts by Brunschi

    Hallo Leo,

    habe letztes Jahr zur gleichen Jahreszeit den Versuch gemacht auf eingetopfter Eiche im Zimmer.

    Über den Zweig habe ich mit dem Ausbindesack noch einen Plasik mit weinig Löcher überzogen um die Luftfeuchtigkeit zu halten. Es ging alles gut bis L3 dann war aber schluss und sie fiehlen tot vom Futter.

    Ich vermute abgesehen vom Futter brauchen die Raupen hohe Luftfeuchtigkeit und mindesten 25°C eher 28C°+ Raumtemperatur wie gute Hygiene.

    Sehr Schade das viele interessante tropische Saturniidaen-arten erst im Spätsommer/Herbst angeboten werden wenn Futter und optimal Temperaturen fehlen.

    Viel Glück, ich selber werde es heuer sein lassen ;)!

    André

    IBK 28.Internationale Insekten und Spinnentier Börse Kloten/Schweiz


    Liebe Insekten-Arthropodenfreunde

    Am 19. September 2026 findet in Zürich-Kloten mit über 100 Aussteller-Tischen,

    die 28. Internationale Insekten- und Spinnentierbörse statt.

    Alle Infos hier im Link und Flyer im Anhang

    | Internationale Insekten- und Spinnentierbörse Zürich-Kloten

    In einem Seitental des Nordtiroler Unterlandes ist seit Jahrzehnten eine stabile Population von Arctia matronula. Die Falter fliegen immer nur alle 2 Jahre an ungeraden Jahren.

    Das ist in der Schweiz in den Alpentäler nicht anders und bekannt, dann gibt es noch wenige Vorkommnise in der Nordschweiz (400 m.ü.M) mit klimatischen Unterschieden zu den Alpen, da könnte ich mir doch gut vorstellen das A.matronula nur einmal überwintert.

    Möchte gerne mal in die Runde fragen was mit einer zweimaligen Überwinterung beabsichtigt werden soll ? Dann bin ich mir nicht so Sicher ob in der Natur es immer zu einer 2 jährigen Entwicklung der Raupen kommen muss und es gegebenfalls auch von der örtlichen Wetterbedingung und Lokalität abhängig sein könnte?!

    Falls nun beabsichtigt werden soll dass mit einer verlängerten Entwicklungphase (zweimaliges Überwintern der Raupen) die Fertilität der Falter verbessert wird dann müsste dies doch dokumentiert sein ? Sowas habe ich zwar schon gelesen ist aber kaum zu Beweisen, oder wer hat Erfahrung oder kann es belegen.?!

    Schöne Grüsse,

    Ich füttere sie bis jetzt ausschließlich an Brombeere. Löwenzahn ist mir zu matschig, Schlehe, Esche und co. gibt es nicht mehr sehr lange. Kirschlorbeer weiß ich nicht, ich finde die Blätter zu hart.

    Interessant, ich habe auch festgestellt dass wenn ich Blätter neuen Pflanzenarten anbiete solche die sie zuvor gerne frassen nicht mehr so toll finden. Ich gebe meisens drei verschiedene Futter gleichzeitig zur Auswahl was ich denke in der Natur auch möglich wäre in der engeren Umgebung. Ab einem gewissen Zeitpunkt gibt es da auch nicht mehr viel zu fressen ausser Löwenzahn und Brombeeren vielleicht und wenn es zu kalt wird verkriechen sich die Raupen und stellen die Nahrungsaufnahme ganz ein. Bislang konnte ich bei mir nicht beobachten das an warmen Dezember-Januar Tagen plötzlich Raupen zu sehen waren.

    Ab mitte Oktober stelle ich meine Raupen im Überwinterungs IKEA-Wäschekorb nach draussen ins Freie (Garten) und stelle nur noch solange Futter dazu bis sie alle verborgenen bleiben.

    Hallo,

    Meine fressen gerade sehr gerne Walnuss- und Holunderblätter, Pfaffenhütchen ist auch noch bei den Favoriten.:winking_face: Ich lege ab und zu spontan etwas neues rein und schau mal was geschied, Brombeere war mit Löwenzahn bei meinen das beste Jungraupenfutter.

    Hallo Peter,

    das ist sehr schade so kurz vor der Verpuppung.:frowning_face: Ich sehe dass das Futter in der Vase steht. Nun, ich könnte vermuten das gewässertes Futter möglicherweise den Raupen nicht bekommt. Meine habe ich in Plastikboxen und Liguster hält sich auch sehr gut darin.

    Schlussendlich ist es aber schwer zu sagen ob hier eine Infektion oder die Futterqualität schuld ist.

    VG,

    André

    Eine Diskussion darüber gab es schon mal hier auf Actias.

    Auch ich habe schon einmal eine Eiablage beobachtet mit getopften Zitrus in meinem Garten. Die Raupen haben es dann bis L2 geschafft mehr nicht.

    Dann habe ich auch weitere Versuche unternommen mit dem selben Ergebnis keine erreicht L3 :frowning_face:

    Bin gespannt ob es bei Dir weitergeht.?!

    beste Grüsse,

    André

    Hallo Frank und an alle Mitleser,

    ich wollte einem Tier, dass es extrem wenig gibt nicht sein Leben nehmen und liess ihn gestern Abend beim Leuchten in die Freiheit. Die Glucke flog direkt an den Leuchtturm und blieb hängen. Habe sie heute Morgen ins Glas gesteckt und mit schlechtem Gewissen in den Tiefkühler gelegt. Vielleicht kann mir André Brunschli oder sonst Jemand sagen, wo ich die Glucke zum Untersuch abgeben kann.

    Viele Grüsse

    Katja

    Liebe Katja,

    Selber habe ich noch nie eine DNA Barcoding von Insekten machen lassen. Aber ChatGPT gefragt das hier für die Schweiz gefunden.

    Ich würde mal bei der ETH anfragen oder auch bei der EGZ Enomologischer Verein Zürich wo es bestimmt jemanden gibt der Dir eine Stelle empfehlen könnte.

    Jetzt wo das Tier schon tot ist wäre es auch sinnvoll es zu bestimmen zu lassen.

    • ETH Zürich Entomologische Sammlung – Die entomologische Sammlung der ETH Zürich arbeitet mit taxonomischer Bestimmung und Forschungsprojekten zu Insekten. Für spezielle Anfragen können sie oft an passende Labore oder Forschungsgruppen verweisen.
    • SwissBOL – Das wichtigste Schweizer Netzwerk für DNA-Barcoding von Tieren, Pflanzen und Pilzen. Dort sind zahlreiche Universitäten, Museen und Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen, die genetische Artbestimmungen durchführen oder koordinieren.
    • Universität Zürich – Über Projekte wie GENSCOP und das Institut für Systematische und Evolutionäre Botanik bestehen genetische Analyseplattformen und Kontakte zu Biodiversitäts- und Artbestimmungsprojekten.
    • ZHAW – Die Forschungsgruppe Umweltgenomik und Systembiologie führt genetische Artbestimmungen, DNA-Sequenzierungen und Biodiversitätsanalysen durch.
    • ecogenics GmbH – Privates Labor mit Angeboten für DNA-Analysen, Sequenzierung und Metabarcoding von Organismen.

    Wenn du mir sagen kannst:

    • welches Insekt du bestimmen möchtest,
    • ob es sich um ein einzelnes Tier oder eine Sammelprobe handelt,
    • und ob die Analyse privat, wissenschaftlich oder für ein Gutachten gedacht ist,

    kann ich dir die geeignetste Stelle nennen und auch sagen, wo Privatpersonen Proben einsenden können.

    Hallo Heiko,

    Danke Dir für Deine Erklärung.

    Ja, scheint die KI weiss doch zu helfen aber musste trotzdem stutzen und lachen beim folgenden Beispiel.

    "Liger: Kreuzung aus Löwin (weiblich) und Tiger (männlich). Wäre es ein Tiger-Vater und eine Löwin-Mutter, hieße es Tigon. "

    same, same but diffrend :grinning_face_with_smiling_eyes:

    VG,

    André

    Sollte natürlich Hybrid heissen :face_with_tongue: ich habe mal den Namen "Actias mortoni" gelesen weiss aber nicht ob das eine offizielle Namensgebung ist ?!

    Was mir auch nicht klar ist. Nennt man den Arten Namen des männlichen Geschlechts vor dem weiblichen Tier oder gibt es überhaupt eine Regel ?

    Also in dem Fall; A.luna x A.selene oder A.selene x A.luna ?

    Hallo Sascha,

    Ja,der gute alte Friedrich habe ich auch noch irgendwo :). Ich kann mir auch gut vorstellen das die Tageslichtlänge entscheidend ist.

    Ich werde mal den Versuch starten und sollte es über 2-3 Wochen nichts passieren die Falter in die Freiheit entlassen.

    Vielen Dank für Deine Anregung.