Posts by Thomas Maag

    Hi Bela


    ja, die können zu Hautirritationen führen.


    Aber, da muss ich Dir wiedersprechen. Die Art wird immer wieder als Eier angeboten. Glucken machen Spass.


    Gruss

    Thomas

    Sali Bela


    wie schon geschrieben kommt sie in den nördlichen Teilen der Schweiz schon länger vor. Basel-Land zB.


    Natürlich ist die Art häufig anzutreffen in den Schweizer Südkantonen Tessin und Wallis.


    Eine tolle Beobachtung!

    Gruss

    Thomas

    Hallo Peter


    die Art, Mantis religiosa, kommt schon seit längerem im Süden Deutschlands in der Rheinebene vor. Ebenso in nördlichen Teilen der Schweiz. Sie ist sich aber dank der Erwärmung der letzten Jahrzehnte am ausbreiten. Über den Fund in Berlin hab ich auch schon gehört. Inwiefern der Fund einer Aussetzung zu verdanken ist streitet man sich aber.

    Falls Du mehr wissen willst kann ich Dich gerne mit einem wirklich versierten Fachmann betreffend Verbreitung der Art kurzschliessen.

    Falls Interesse, bitte mail


    Danke

    Thomas

    Hallo alle


    kann mir Jemand mit einer Artbestimmung helfen.
    Ich bin mir sicher, dass es ein Cossidae ist. Aber welche Art?
    Danke
    Thomas


    Fundort : Amedzofe / Volta Region / Ghana
    Datum : 22.8.2020


    Hi Gabriel


    Ich weiss nicht mehr welcher Sack das war. Von Marc oder nicht, keine Ahnung. Da kannst Du aber nehmen was Du willst. Auch was selber gebasteltes oder ein Schmetterlingsnetz. Es muss einfach gewährleistet sein, dass das Weibchen mehr oder weniger immer in Berührung mit der Salweide kommt. Das Wetter sollte natürlich auch stimmen. Sonnig aber halbschattig stehend.


    Wärest Du in meiner Nähe könnten wir mal zusammen suchen gehen. Würde sehr gerne wieder iris-Falter aussetzen können im Sommer. Ist wirklich ein erhabenes Gefühl.

    Hi Thomas


    Unmöglich soll das nicht sein oder besser ist es nicht. Man müsste die Imagos aber per Handpaarung verkuppeln. Das geht. Ekkehard Friedrich beschreibt das Vorgehen recht genau in seinem Buch. Auch ein user von actias.de, ein Engländer namens Mark Youles (Benutzer : irisscientist) arbeitet mit iris und ilia und züchtet die Art regelmässig mit Handpaarung nach. Ich denke die Falter spontan zu einer Verpaarung zu kriegen ist sehr schwierig. Die Platzansprüche sind wahrscheinlich zu gross und nur in einem wirklich grossen Flugkäfig zu erreichen. Übrigens Freidrich beschreibt auch sehr genau wie die Falter zu hältern sind, wie zu füttern und auf was sonst noch alles geachtet werden muss. Das "timing" ist wahrscheinlich einer der Knackpunkte.

    Hallo Gabriel


    Die Weibchen von Apatura iris fliegen, je nach Wetter, Ende Juni, Anfangs Juli. Ich hab schon zweimal Weibchen draussen erwischt. Am besten gehst Du in ein Gebiet, wo Du immer wieder mal Beobachtungen machen kannst oder regelmässig Raupen findest. Vielleicht hast Du ja Glück. Sie mit Käse oder sonst was anzulocken hab ich noch nie versucht.Zur Eiablage kann ich Dir aber folgendes empfehlen. Ich habe meine Weibchen in einem Ausbindesack direkt an getopfter Salweide ausgebunden. Ein wenig Stress im Sack und der dauernde Kontakt mit den Blättern der Pflanze hat damals meine Weibchen innert kürzester Zeit (3 Std.) viele Eier ablegen lassen und ich konnte das Weibchen schon am gleichen Tag wieder aussetzen. Hast Du überwinternde Raupen? Das wär doch was. Die jetzt zu suchen ist recht einfach.

    Es ist für mich sehr ärgerlich und unverständlich, dass sogar solche für draussen bestimmte Pflanzen behandelt werden. Aber natürlich ein Problem der Einstellung der Leute. Es muss bei uns ja alles tiptop aussehen sonst wird's nicht mehr gekauft. Ein Apfel mit einem Fleck oder so! Nahezu unverkäuflich. Ein Ligusterbüschchen mit angefressenen Blättern, unverkäuflich. Wir spinnen hier im "Westen" und vergiften dabei uns selbst. Absolut irr.
    Für ein nächstes Mal. Lass einige Ligusterzweige im Wasser stehen. Auch wenn sie dann irgendwann die Blätter verlieren, sie werden zu wurzeln beginnen. Dann die gut bewurzelten Zweige im Topf in gute Erde (ohne Zusätze) setzen und Du wirst innert kurzer Zeit "saubere" und schöne Ligustersträuche haben.
    Sorry, aber ich hab mich ein wenig genervt!
    Gruss
    Thomas

    Hallo


    Ich möchte Euch als Idee meine diesjährige atlas-Zucht ein wenig näher bringen.


    Im Oktober habe ich Freilandkokons der Art gekauft. Schnell nach Erhalt der Kokons sind dann auch schon die ersten Falter geschlüpft. Ein Päärchen habe ich dann in meinem Gewächshaus (hohe Luftfeuchte, nachts ca. 22°C/ tagsüber 25°) zur Kopula angesetzt. Um eine Luftzirkulation zu gewährleisten habe ich einen schwach blasenden Lüfter aufgestellt. Am nächsten Morgen waren die Tiere in Kopula. Eiablage erfolgte ab der 2. Nacht. Die Eier habe ich bei ca 25°C gezeitigt und die Eier einmal, meist morgens, durch den Sprühnebel gezogen. Nach ca. 10 Tagen sind die Raupen geschlüpft. Anzucht der Jungraupen in relativ kleinen Plastikboxen mit eher kleiner Lüftung bis L2. Futter : Ligustrum ovalifolium. Dann in grössere Boxen (LXBXH = 35X25X20 cm) umgesetzt. Tägliche Reinigung, täglich neues Futter hineingegeben und altes, leeres Futter entfernt. Ab L3 wurden die Raupen auf gewässertem Ligustrum ovalifolium gehalten. Um eine erhöhte Luftfeuchte zu erreichen habe ich die Raupen in ein Terrarium (3.5X1.5X2.0m, LXTXH) indem auch noch 2 Königspythons leben hinein gestellt. Da auch Pythons eine eher höherer Luftfeuchte mögen, bespritze ich alle 2 Tage die Wände und Pflanzen des Beckens mit entsalztem Wasser, vermeide es aber den Liguster und die Raupen direkt zu befeuchten. Temperatur im Becken ca. 25°C tagsüber, nachts einige Grade kühler. Jetzt sind die Raupen kurz vor der Verpuppung. Ich habe A.atlas schon einige Male gezüchtet, konnte aber nie Raupen einer solchen Grösse erzielen. Ligustrum ovalifolium ist als Raupenfutter ideal, auch nach Einsetzen der ersten Fröste habe ich keine Verhaltensveränderung der Raupen beobachtet. Sie fressen unglaublich viel und ich muss täglich eine riesige Menge Futter anschleppen. Glücklicherweise habe ich ganz in der Nähe einen super Standort dieser Pflanze, welche auch jetzt nach den ersten Frösten immer noch grün ist.