Posts by Apollo 13

    Hallo,


    vor einer Woche habe ich eine überfahrene auf einem Fahrradweg bei Isny im Allgäu gefunden. Vermute dass dieses Jahr wieder mehr Falter eingeflogen sind.

    Falter fand ich nachts an Engelstrompete saugend.


    den Winter dürften die Puppen bei uns laut Literatur nicht überleben.


    Grüße aus dem Süden

    Elmar

    Hi Celina,


    eine Segelfalterpuppe im Gartenschopf finde ich schon eine Sensation, auch wenn die Art dort vorkommt. Daran rumfummeln würde ich nicht, denn ob sie noch lebt oder nicht ist im Moment nicht wichtig, sie schlüpft eh bald. Dazu würde ich sie unter Freilandbedingungen halten damit Du den Falter freilassen kannst wenn die Kolegen auch so weit sind. Mit aufgestellter Schüssel, damit Regenwasser abläuft, nicht in der Sonne und mit der Puppenseite zur Wand damit die Puppe nicht von Meisen gesehen wird, denn so ist sie auf dem Präsentierteller. Oder in einen Käfig , dann kannst Du den Falter sehen bevor er sich davon macht. Dann aber täglich nachschauen. Interessant wäre evtl welche Futterpflanzen in der Nähe stehen, in der Regel Prunus Arten, Schlehe, Pflaume, Zwetschge , Kirsche...


    Ich bin von Deinem Fund begeistert.


    Gruß Elmar

    So, ich mach mal mit obwohl ich weiß dass das was ich schreibe Stammtisch geschwätz ist.


    Wenn ein Gesetz leuchten verbietet sollte es auch die Straßenlaternen, Hofbeleuchtungen und die ganzen anderen unnötigen Lichtverschmutzungen verbieten.


    Eine Insektenart wird durch Entomologen genausowenig ausgerottet wie eine Fischart durch angeln mit dem Haken.

    Hallo zusammen,


    Habe auf Sizilien diese Raupen gefunden kennt die jemand? Die Raupen waren auf so was wie Narzissen mit glibberigem Zeug in den Blättern, wächst nur im reinen Sand am Strand. Habe paar mitgenommen und nun 4 Puppen. Werde berichten was da rauskommt, dennoch ist es hilfreich wenn ich die Art vorher schon kenne.


    Vielen Dank für eure Hilfe




    Hallo,


    soviel ich weiß nicht. Ich halte es auch für unwahrscheinlich, da es in der Regel sehr lange Isolierung erfordert bis sich Rassen entwickeln, außer bei gezielter Innzucht wie es bei Nutztieren gemacht wird. Der Apollo fliegt bekanntlich nur kurze Strecken , kann aber an Hangkanten wenn er sich daran orientieren kann und Aufwind hat durchaus große Strecken zurücklegen, was man in den Alpen beobachten kann. Da das gesamte untere Moseltal ein sehr gutes Biotop darstellt war er bevor mit Chemie gearbeitet wurde auch im gesamten Tal anzutreffen. Also eher keine Unterarten.


    Es könnte dieses Jahr einige geben, weil es in den ersten beiden Larvenstadien trocken war. Die letzten Jahre waren denkbar schlecht, manche sprachen von nur 100 Tieren im gesamten Tal. Ich kann das nicht beurteilen, war die letzten 10 Jahre nicht dort. Wenn die Raupen nass werden und dann gefrieren sind sie tot. Der Nachteil an der Mosel ist dass aufgrund der tiefen Lage und doch sehr warmem Klima die Raupen sehr früh schlüpfen, aber es ist dann immer noch Winter und es kann jederzeit eine Kaltfront durchziehen.


    Möglicherweise fliegen die dort schon. Die Flugzeit trifft mit der Blüte von Sedum album zusammen.


    Wünsche Dir viel Glück und gute Sichtungen

    Es stimmt, die oberen sind typisch lachesis, vermute es ist Ober-und Unterseite. Habe mich vom Fundort teuschen lassen. Entweder die Fudortangaben wurden verwechselt oder es ist doch eine Farbvariante von larissa mit aufgehellter Bestäubung am Ansatz der Hinterflügel. Dass in Jugoslavien lachesis vorkommt halte ich laut meiner Literatur für unwahrscheinlich.


    Der untere könnte auch larissa sein obwohl die Augenflecken der Hfl. kaum sichtbar sind.


    In jeder Sammlung gibt es viel was nicht genau zu bestimmen ist.


    Gruß Elmar

    Hallo,



    letztes Jahr sah ich auf einem Maisfeld ein Aurora-Weibchen Anthocharis cardamine bei der Eiablage an einem winzigen Hellerkraut Pflänzchen in der prallen Sonne. Da das auf dem Maisacker keine Chance hat habe ich das Ei mitgenommen und großgezogen. Hellerkraut u. co lassen sich nicht so gut umtopfen, also habe ich im Garten nach alternatven gesucht und die "gewöhnliche Nachtviole" Hesperis matronalis als robusteste empfunden. diese wurde problemlos angenommen. Zucht frei auf eingetopfter Pflanze. Die Puppe habe ich am 12.04.2022 an einen geschützten Ort nach draußen gebracht, am 25. 04. war sie leer mit rosa Entleerung, also alles gut.


    Am 26.05.2022 erwische ich im Garten ein Weibchen bei der Eiablage an gew. Nachtviole. finde 7 Eier, zwei davon schon älter, sie verfärben sich nach einem Tag von weiß nach orange, . Obwohl die Nachtviole sehr große Blüten hat waren alle Eier exakt an die Blütenstängel geklebt und nicht an die Blütenblätter die nach der Blüte abfallen. Da hat sich Eine sehr angestrengt. Belegt wurden nur Pflanzen der schattigen Nordseite, alles was in der Sonne steht nicht. Knoblauchsrauke am selben Standort wurde nicht belegt.


    Da das Leben in Freiheit sehr gefährlich ist habe ich die 6 noch gefundenen Eier abgeschnitten und mit der Ansteck-Methode auf eine getopfte "gewöhnliche Nachtviole" gebracht.

    Im nächsten Jahr werde ich meinen Garten mit A. cardamines bevölkern :grinning_squinting_face:


    Gruß

    Elmar