Posts by Apollo 13

    Hallo,


    das mit dem Klopapier ist zwar eine gute Idee, doch in ganz Mittel und Südamerika, außer Brasilien, gibt es fast kein Klopapier das so ist wie wir es uns vorstellen. Es taugt auch nicht zum Hintern abwischen, Weil es bei Feuchtigkeit sofort zerfleddert. Kaum zu glauben wo man die Fetzen überall in der Unterhose findet.


    Ich empfehle Klopapier ja, aber nur drauflegen, dunkel stellen und in Ruhe lassen. Vorher anfeuchten ist auch gut.


    Gruß Elmar

    Vielen Dank für Eure Antworten.


    @ Kevin, I am shure, not one in the whole Europe whould make a deal whith this Mots. They eat Your pullovers and socks.


    Bin mir sicher die Tiere richtig bestimmt zu haben, keine Zeichnung, silbergrau glänzende Schuppen, gefranster Flügelrand.


    Der Insektenkiller ist ein rundes Ding mit 6W UV-Röhre drin und ein 2000 Volt Käfig drum herum. Aus China 8 EUR, aus D 15 EUR. Nix besonderes.


    Hab eine interessante Entdeckung gemacht. Bewohne ein 200 Jahre altes Haus mit Kachelofen, Funktion wie Pizzaofen mit Kacheln drum herum. Wenn ich den anheize ist der noch lauwarm vom Vortag. Da hocken immer mehrere drin, das tut denen nicht gut. "glüht kurz auf und verbrennt". Ich denke, dass sie wenn die Wohnung auskühlt sich ein warmes Plätzchen suchen. Das ist effektiver als die dämliche Lampe.


    Gehen die eigentlich auch auf präparierte Insekten los?

    muss mal einen Blick auf die Sammlung werfen.


    Gruß Elmar

    Hallo allerseits,


    Hab eine andere Wohnung bezogen und nun ein Mottenproblem. Kann die Tierchen zwar mit Lavendelduft aus dem Schrank fernhalten, aber dass die in der ganzen Wohnung rumflattern regt mich dennoch auf. Es sind eindeutig Kleidermotten. Vom vorigen Bewohner war die ganze Bude voller Hundehaare, vielleicht kommen sie daher.


    Gift vertrage ich nicht so gut, also habe ich mir überlegt sie mit einer elektrischen UV-Tötungsmaschine, gekauft bei eBay, zu eliminieren, aber da geht keine rein obwohl ich am nächsten Tag paar an der Wand sitzen sehe. Jetzt komme ich mir gar nicht mehr so gescheit vor.


    Könnt Ihr mir weiterhelfen mein Selbstvertrauen wieder zu erlangen?


    Grüßle Elmar

    Danke Euch beiden.


    Beachtlich finde ich wie Schnägge auf die Studie von Gerhard Eisenbeis gekommen ist . Alle Achtung.


    Beachtlich finde ich auch die historische Entwicklung. Wenn ich das richtig verstanden habe wurden 1950 in einer Nacht 50 000 Tiere mit nur einer Falle gefangen. 2008 waren es mit 20 Fallen im Schnitt nur noch 2,3 Tiere pro Falle. ( nachzulesen auf der letzten Seite des Links von Schnägges Beitrag ).


    Ich weiss noch als Mitte der 1960er bei uns im Dorf die ersten Leuchtstoffröhren installiert wurden wie an diesen, im Gegensatz zu den Glühfadenbirnen, massenhaft Falter flogen die im Laufe der folgenden Jahre rapide abnahmen.


    In zwei Wochen habe ich ein Treffen mit jemand aus der Stadtverwaltung und hoffe dass ich ihn davon überzeugen kann dass nur noch warme LEDs eingesetzt werden.


    Sucht das Gespräch mit Eurer Stadtverwaltung, vielleicht könnt Ihr viele Insekten retten.


    Gruß Elmar

    Hallo allerseits,


    Oft ist hier die Rede von anlocken mit Licht, nun mal andersrum, Licht das nicht lockt.


    Habe nach jahrelangen vergeblichen Versuchen es endlich erreicht dass die Stadtverwaltung ein Interesse an Insektenfreundlicher Straßenbeleuchtung zeigt. Ob sie es dann umsetzen steht auf einem anderen Blatt.


    Wer weiss welche Leuchtmittel keine Insekten anlocken?


    Grüße Elmar

    ja, da geht was.


    Hab mal Parnassius eingegeben, viele waren für meine Begriffe P.apollo. Dann den Glaßl rausgeholt und siehe da, den Artnahmen apollo weggelassen, den Unterartnahmen als Artnahmen eingesetzt und schon ist die Art nicht mehr geschützt.



    Oder hab ich da mal wieder was falsch verstanden

    Hallo allerseits,


    Ebay schießt mal wieder den Vogel ab, was die Chinesen so anbieten ???


    Also die Milch Melonen kann es ja geben, obwohl ich glaube daß es eine Fotomontage ist.


    Aber wenn ihr mal " phalaenopsis orchidee samen bonsai " eingebt ... kaum zu glauben, es hat mit Schmetterlingen zu tun, indirekt, sonst würde ich es nicht posten.
    Dann auch noch Maiskörner als Orchideen Samen abbilden :bibber:

    richtig, sie frisst nichts mehr und verkriecht sich so weit unten im Gras dass Du sie nicht mehr findest, daher immer auf lebender Pflanze halten. zwei Drähte im Bogen über kreuz, dünner Damenstrumpf drüber, fertig.


    Einfach ist die Überwinterung nicht, es darf kein Wasser drin stehen, es darf auch nicht zu trocken sein. Ist Glückssache, aber das ist es in der Natur auch. Überleben auch dort nur wenn das Wasser am Hang gut abläuft.


    S Lebe isch halt kai Schleck. würde der Schweizer nun sagen.


    Gruß Elmar

    Hallo Nachtflocke, gegrüßt seien die anderen natürlich auch.


    Jakobskraut war früher in D. kaum verbreitet. Aus meiner Kindheit kenne ich es als sehr selten. Als ich das erste mal in Südfrankreich war sah ich die ersten schwarz-orange geringelten Raupen des Jakobskrautbären. Das Kraut hat sich in den letzten 15 Jahren extrem ausgebreitet, ich vermute das Klima gefällt ihm nun besser. Diese Beobachtungen gelten für die Baar, 700m Höhe.


    Das Zeug ist extrem giftig und führt zu Leberversagen. Ziegen fressen alles was komisch schmeckt und stecken einiges weg, selbst Schierling oder ein ganzer Beutel Tabak überleben sie, aber das Jakobskreuzkraut hat den Stall meines Nachbarn leergeräumt. Wie schon erwähnt sind Weidetiere anderer Arten nicht so stark gefärdet, aber meine Pferde würde ich genau beobachten.


    Allen die Heu machen empfehle ich die Wiesen sauber zu halten.


    Gruß Elmar

    Hallo allerseits,


    manche meinen es wird immer schlimmer, ich meine dieses Jahr ist für die Baar in Süddeutschland ein sehr gutes Falterjahr, es flattert überall.


    Wie sieht das in anderen Gegenden aus?


    Gruß Elmar

    Hallo,


    vor Jahren gab es mal einen Bericht in dem stand daß Eier nicht in runden, flachen Behältern verschickt werden sollten da diese für Münzen gehalten und geklaut werden. Und Banknoten wurden auch mir schon geklaut, das habe ich aber auch schon mehrfach von Bekannten gehört. Habe vermutet daß sich diese mit dem Metall-Suchgerät wegen dem Silberstreifen finden lassen.


    Mein Problem waren die Frankiermaschinen die den Inhalt plätteten, aber das ist ja auch bekannt.


    Elmar

    Hallo Walter,


    Danke für Deinen Beitrag.


    Du hast vollkommen Recht, erst mal mager machen mit allen Mitteln. Als früher noch meine Eltern die paar Ziegen und Hasen hielten wurde die Wiese nach alter Tradition blitzblank gerecht (mit dem Rechen traktiert) kein wertvolles Hälmchen durfte verschwendet werden. Die Landwirte haben schon lange auf das Rechen verzichtet. Ich später auch , und obwohl das Gras oder Heu gebraucht wurde, wurde die magere Wiese allein durch das wenige was überig blieb fetter. Ein Jahr 2 mal mähen und liegen lassen und es gab Futter wie noch nie,( als ich es nicht mehr brauchte). Das zeigt ausmagern ist nicht überall einfach. Den Stadtverwaltungen kann ich nicht damit kommen daß sie auch noch rechen müssen, dann machen die gleich garnicht mit. Auf trockenen Standorten wie der Schwäbischen Alb ist abmagern kein Problem, in Flußniederungen unmöglich. aber das braucht man den Verantwortlichen garnicht erklären, der Abtransport hilft, mehr oder weniger, immer.


    Solche Flächen als Naturlehrpfad ausbauen kann sich zur Superidee entwickeln, denn da kann sich einer damit wichtig machen, da spielen dann die Kosten plötzlich eine kleinere Rolle.


    Elmar

    Hallo allerseits,


    es hat sich nichts geändert, vor allem hier im Süden, Sie mulchen immer noch.


    Für alle Neuen eine kurze Erklärung.
    mit Mulchen meine ich Mähen oder Kleinhäckseln von Grünflächen und das Mähgut liegen lassen.
    Nachteil:
    der Boden wird dadurch gedüngt, die Gemeinschaft verändert sich, Die Artenvielfalt geht zurück.
    Es wird von Gemeinden sehr gern und in großem Umfang gemacht weil es, wie behauptet, die billigste Lösung sein sollte der Verbuschung herr zu werden, In Wahrheit braucht sich keiner groß anzustrengen ,es wird nur durchgekarrt. Daher haben die entsprechenden Stellen viel Geld in Maschinen für diesen Blödsinn ausgegeben und wollen deshalb auch gar nichts Nachteiliges hören. Jeder Versuch meinerseits das zu beenden blieb erfolglos.


    Ich will:
    Dass wo möglich, und das ist fast überall, nur alle zwei Jahre im Wechsel gemäht wird und immer nur die Hälfte der Fläche, so dass quasi nebenan immer eine Brache zur Überwinterung und zum Überleben bleibt. Zum verhindern der Verbuschung reicht das vollkommen aus. FALLS JEMAND ANDERE ERFAHRUNG GEMACHT HAT , DASS ZB. DIE HECKEN ALS BODENDECKER WEITERWACHSEN. BITTE BERICHTEN !!
    Ganz wichtig, das Mähgut muß weg damit die Böden ausmagern. Wer mäht nimmt alles mit.


    Wenn jemand es geschafft hat mit Stadtverwaltungen, Bauhöfen und gergleichen zu reden um Mulchen zu verhindern. Wenn jemand eine Idee hat. Bitte Berichten.


    Die Flächen sind beachtlich groß, oft einen Hektar am Stück. Und die Erklärung dass Regenrückhaltebecken in denen fast nie Wasser steht einen Rasenschnitt brauchen .... :irrelachen:


    Gruß Elmar

    Hallo allerseits,


    bei der Durchquerung von Kanada fand ich im ganzen Land solche Warntafeln.


    ein Problem hat man hier auch mit dem ALB (asian longhorn beatle). Dafür wird hier aber kein einziger Baum gefällt, man versucht es einzudämmen indem man Pheromonfallen aufstellt, (ob für ALB oder andere weiß ich nicht) und den Transport von Holz verbietet. Man hofft vermutlich daß durch die größe des Landes sich das Problem begrenzen läßt, was ich für Unfug halte.Ich als Reisender darf kein Holz mit mir führen. Es fahren aber Holztransporte aller Art durch das ganze Land, auch von Küste zu Küste. Die Flüsse bringen Holz in unvorstellbaren Mengen daher, und der Parkranger, der Brennholz zu stolzen Preisen verkauft, transportiert ganze Schwärme von Käfern mit seinem Truc, "ist aber von der Gegend". An Ort und Stelle darf ich kein Brennholz sägen , das ist nicht gut für Natur und Insekten, aber das ist ein anderes Thema. Nach 14000 km Kanada habe ich so manches nicht verstanden.


    Gruß
    Elmar

    Hallo allerseits,


    nehmt doch die jungen Leute nicht so hart her und seid etwas freundlicher zu ihnen. Jeder hat mal angefangen und von den alten Hasen habe ich hier auch schon haarsträubendes gelesen.


    @ JFK weiter so


    Gruß Elmar

    Hallo allerseits,


    Gestern saß ein Macroclossom stellatarum, ( hoffentlich richtig geschrieben) Taubenschwanz klingt viel besser, bei mir innen am Fenster im Treppenhaus. Entweder er hat im Keller überwintert oder kam von draußen, es war am Tag davor sehr sonnig. Sah nach vielen Betriebsstunden aus, Flügeladern blank, Ecken abgewetzt. Ich finde es beachtlich , habe diesen Winter schon -19°C gemessen.


    Da ich schon mehrfach im Keller welche gesehen hab die aber alle den Winter nicht packten hab ich ihn hinters Haus zwischen einen Stapel Dachziegel gesetzt. wir haben momentan fast 10 cm Schnee und von Eisblumen wird der nicht satt, also soll er auf der Nordseite auf besseres Wetter warten.


    Werde Ihn wohl nicht wieder sehen, vermutlich frisst ihn eine Maus oder Meise, und wenn er es wieder erwarten bis zum Frühling schafft fliegt er unbemerkt davon.


    cest la vie


    Elmar