Posts by Andreas

    Da die Art hauptsächlich Ruderalstellen besiedelt ist ein effektiver Schutz nur schwer möglich (es seih denn man hat selbst einen Bagger und schafft entsprechende Biotope 😉😁 Einmal damit durch den Wald und proserpina hat neuen Lebensraum 🙈🙈🙈). Aus diesem Grund allein ist die Einstufung als FFh - Art höflich formuliert "suboptimal".

    Was allerdings nichts daran ändert das man sich an die Vorgaben ZU HALTEN HAT.

    Was ist Eurer Meinung nach das beste Futter für eine größere Menge Raupen vom Kleespinner?

    Es sollte ergiebig sein (Ginster fällt damit flach) und sich ins Wasser gestellt gut halten . Gewässert deswegen weil das idR größere Falter ergibt als bei Schnittfutter. Gut gefressen wird zwar Luzerne, allerdings ist die ziemlich wasserhaltig wodurch die Raupen leicht erkranken können.
    (über den Gestank der gewässerten Luzerne nach wenigen Tagen reden wir gar nicht erst)

    Optimal wäre natürlich sowas wie Pflaume, aber dafür konnte ich die Raupen bisher nie begeistern.

    Welche Ideen habt Ihr dazu?

    Eigentlich nichts außer das der Impfstoff wesentlich verträglicher geworden ist, und natürlich aktuell das Virusreservoir bei den Vierfüßlern weg ist. Daher greift man heute wesentlich entspannter zur Spritze. Da ist nichts mehr schmerzhaft oder so.

    Die früheren Impfstoffe aus getrocknetem Hirngewebe allerdings waren damals schon ziemlich barbarisch und hatten praktisch immer Nebenwirkungen.

    Die Todesrate ist von 100 auf 99,999 Prozent gesunken. Mittlerweile gibt es 15 ungeimpfte Überlebende. Für Interessierte: nach Jeanna Giese googeln.

    Die Google Antwort mit den 1 Prozent ist rein spekulativ. Totfunde werden zwar getestet, aber im Gegensatz zu den Füchsen damals gibt es kein konkretes Überwachungsprogramm für Fledermäuse. Genauso gibt es Vermutungen das der Prozentsatz wesentlich höher liegt. Wie gesagt, alles nur Vermutungen...

    Die Frage ist dabei: Würdest Du Dich darauf verlassen wenn der Einsatz Dein privatpersönlicher Kopf wäre? Mal davon abgesehen das ein erneutes Einschleppen zb durch die Wölfe jederzeit passieren kann... Die letzten Köderimpfungen sind schon lange her.

    Und wie immer gilt: Haben ist immer besser als Brauchen 😉

    Man muss nicht immer gebissen werden. Es erkrankten bereits Höhlenforscher die in Fledermaushöhlen die Partikel nur eingeatmet hatten. Und es erwischte einen Tierpräparator der eine infizierte Fledermaus präparieren wollte und dabei Staub geschluckt hat.

    Das es nicht mehr Fälle gibt liegt daran das bei jedem kleinen Verdacht sofort geimpft wird.

    Frag mal Google nach "fledermaus kindergarten tollwut",

    Und was die Nebenwirkungen betrifft - als Versuchskaninchen kann ich bezeugen das man weniger merkt als bei der Grippeschutzimpfung. Und das obwohl es beim ersten Mal gleich eine doppelte Ladung gibt.

    Ich habe den Biß auf dem - vorher bedeckten - Hinterflügel gesehen und gleich gedacht " ach du Scheisse"...Fransenreiner Schneespanner, keinen Tag alt, also ein wirklich frischer Biss.

    Ich beschäftige mich schon lange mit dieser Krankheit, seit damals wo das Virus noch überall in den Fuchspopulationen präsent war. Als alter Waldläufer hatte man das immer im Kopf gehabt, und gefürchtet. Es war damals eine Befreiung gewesen als die terrestrische Tollwut dank der Impfköder eliminiert wurde. In den Fledermausbeständen ist ein ähnliches Virus verbreitet, was die gleichen Symptome auslöst, und zum Glück ebenfalls durch die klassische Impfung bekämpft werden kann. Ganz nebenbei, in Afrika gibt es zwei Tollwutviren bei denen keine Impfung hilft.

    Daher bin ich vorsichtshalber umgehend in die Notaufnahme marschiert und habe um eine Einschätzung gebeten. Und die Ärzte sind zu dem gleichen Schluss gekommen - eine Übertragung kann nicht komplett ausgeschlossen werden. Und da wir ja nicht bei Super Mario sind : "Sie haben drei Leben... " pokert man nicht damit.

    Die Impfung hält sehr lange vor, oft sind selbst nach zwanzig Jahren noch ausreichend Antikörper vorhanden. Bei einem späteren richtigen Biß sollte man sich zwar eine Auffrischung holen, aber man würde höchstwahrscheinlich auch ohne überleben.

    Beim Leuchten hat man regelmäßig über der Lampe kreisende Fledermäuse...wie die Möven beim Fischer. Und manchmal kommen die verteufelt nahe. Ein Biss wird oft gar nicht bemerkt, und die Quittung kommt dann ein paar Wochen später ( min/max 4 Tage bis 6 1/2 Jahre).

    Es gibt eine Schutzimpfung die lediglich drei Spritzen umfasst. Aufgrund meines eigenen Erlebnises kann ich die nur empfehlen.

    Eine kleine Warnung an alle zu einem Thema an das kaum noch jemand denkt..
    Tollwut kann man in Mitteleuropa ja vergessen, ist schon lange ausgerottet, oder?
    Stimmt nur teilweise, denn es wird dabei die weit verbreitete Fledermaustollwut ausgeblendet deren Symptome genauso brutal und schrecklich sind wie bei dem ursprünglichen Rabiesvirus...
    Insekten können Tollwut nicht übertragen? Stimmt beinahe. Direkt ist es unmöglich. Aber es gibt aber auch noch die Möglichkeit einer Oberflächenkontamination...
    Das Virus ist empfindlich und kann nicht lange außerhalb einer lebendigen Zelle überleben? Jein, im Experiment überlebte es unter optimalen Bedingungen weit über 140 Stunden...
    Daher sollte man die Empfehlungen des RKI dazu durchaus kritisch sehen!

    Warum ich das schreibe? Gerade selbst erlebt:
    Einen Schmetterling mit frischem Fledermausbiss im Hinterflügel untersucht - und dabei einen frischen Kratzer in der Hand. Das Dream Team!
    Urteil der Notaufnahme: Das Risiko einer Übertragung ist zwar gering gewesen, aber auf jeden Fall größer als Null...
    Zum Glück wird bei sowas nicht lange gefackelt, denn bei einem Irrtum heißt es immer hastalavista baby..
    Habe die ersten Impfungen weg, morgen geht's weiter...Ist aber nicht mehr so barbarisch wie früher, ist sogar verträglicher als die Grippeimpfung.
    Also im Zweifelsfall lieber einmal zuviel zum Arzt, irrst Du Dich bist Du tot! Kann leider auch Entomologen treffen...

    Dafür ist die Flügelspitze nicht gut genug zu sehen. Sehr dunkle vaccinii sind völlig normal...

    Daher würde ich bis zum ausdrücklichen Gegenbeweis von der häufigeren Art ausgehen.

    powerstationen sind keine schlechte Idee. Einziger Haken - wenn leer dann leer. Beim Generator kippt man einfach Benzin nach und weiter geht's. Besonders bei längeren Exkursionen fern der "Zivilisation" praktisch.

    Elektronen in Nachfüll-Flaschen sind leider noch nicht im Angebot.

    Das Jahr 2016 war das letzte Jahr was ich bezüglich Anflug noch als normal bezeichnen würde. Danach begann ein deutlicher Einbruch. 2015 und 2014 ist fast wie eineiige Zwillinge vergleichen. Interessant wäre was bei gleichwertigen Bedingungen in den Jahren DANACH gekommen wäre.

    Klar, dann stehst du mit deinem Generator im Schall und Rauch mitten im Wald ...

    Solche Vorurteile sind sowas von übervorgestern. Dann hast Du augenscheinlich noch nie mit einem Honda Generator gearbeitet.

    Aber was soll's, ich mache genau das was sich für mich als gut, praktisch und erfolgreich erwiesen hat. Und jedem anderen steht das natürlich auch frei.

    Kann durchaus sein, dass HQL besser zieht. Allerdings geht man mit LED-Lampen mit ganz leichtem Gepäck ins Gelände. Alles in allem unter 2kg…

    Ob 2, 20, 200 kg juckt mein Auto nicht. Fast alle meine Stellen sind direkt (und mit Segen der Förster) anfahrbar. Und wenn nicht - ein paar hundert Meter kriege ich den 13-kg-Generator auch mit über 60 getragen. Oder mit einem kleinen Handwagen gezogen.
    Der Vorteil des Flachlandes halt 😁.

    Es geht mir hauptsächlich um kleinere Zweit/Drittleuchtstellen in ausreichendem Abstand zur Hauptanlage. Geringere Leistung bei hoher Lichtausbeute.

    Ok, nicht das ich davon nicht auch etliches auf Lager hätte, aber manchmal ist dieser "neumodische Kram" ja auch ganz nützlich bzw einen Versuch wert. Allerdings möchte ich vermeiden Geld für Dinge auszugeben die von vornherein chancenlos sind.