Beiträge von Der_W@ldmeister

    Hallo zusammen!
    Ich habe mir Ende August letzten Jahres zum ersten Mal Eier von A. atropos bestellt, deren Puppen ich gerade überwintere. Die Puppen lagern momentan auf Gaze in einem Holzkasten mit einer Wasserschale darunter; das Ganze in einem unbeheizten Raum, der aber bei den derzeitigen Temperaturen evtl. nicht mehr allzu kühl bleiben wird. Hier nun ein paar Fragen, die ich mir gestellt habe:

    - Wann wäre der geeignetste Zeitpunkt für den Schlupf der Falter (Sie sollen nach dem Schlupf freigelassen werden)?
    - Sollte ich die Puppen ggf. jetzt noch in den Kühlschrank verfrachten?
    - Brauchen die Puppen irgendeine Art Hilfe für den Schlupf? Also z.B. eine Möglichkeit, sich mit dem Kremaster festzuhaken, damit die Falter sich besser aus der Puppenhülle befreien können?

    Schon mal Danke im voraus,
    Liebe Grüße, Marcel :smiling_face:

    Hallo zusammen!
    Ich habe derzeit zwei Nester von A. Urticae in Zucht und wahrscheinlich werden im Laufe des Sommers noch so einige andere Brennnesselraupen folgen. Was mich allerdings immer wieder bei deren Zucht stört, ist der Zeitaufwand für die Fütterung.
    Prinzipiell muss ich ohnehin Futter für meine anderen Raupen sammeln, aber die Brennnessel finde ich immer etwas lästig. Sie verwelkt sehr schnell, was einen täglichen Futterwechsel unabdingbar macht; bei den vielen Blättern dauert es recht lange, alles nach Spinnen und Ameisen abzusuchen, sie abzutrocknen falls es geregnet hat und alle Jungraupen auf dem alten Futter zu entdecken. Zudem nehmen sie beim Futtersammeln recht viel Platz im Behälter ein, wodurch ich ggf. weitere Raupen, die ich finde, nur schwer unterbringen kann.

    Heute kam mir ein Aufzucht-Set für Distelfalter in den Sinn, das ich als Kind hatte. Die Raupennahrung war in diesem Fall ein Futterbrei, der mitgeliefert wurde.
    Also habe ich mir die Frage gestellt, ob es nicht möglich wäre, selbst einen solchen Futterbrei herzustellen. Das hätte den Vorteil, dass ich direkt den Bedarf für einen längeren Zeitraum sammeln und den Brei im Kühlschrank für eine Weile frisch halten könnte.
    Hat evtl. schon jemand Erfahrungen diesbezüglich gesammelt? Nehmen die Raupen diese Form von Futter an? Wäre der Brei vllt. zu flüssig und könnte bei den Raupen Durchfall verursachen? (Meine Haupt-Sorge, wegen der ich nicht einfach so herrumexperimentieren will )

    Vielen Dank schonmal im voraus für eure Antworten!
    Liebe Grüße, Waldi :grinsen:

    Hallo liebes Forum,

    Heute morgen waren drei Exemplare von Araschnia levana geschlüpft, die ich vorhin freilassen wollte. Ich stellte den Behälter (transparenter Plastikeimer mit Gaze bespannt) nach draußen und wollte vor dem Freilassen noch ein paar Fotos machen, musste dazu allerdings erst mein Handy suchen. Als ich ca. 5 Minuten später zum Behälter zurückkam, lagen alle drei Falter tot am Boden...
    Der Behälter hat sich nicht wirklich heiß angefühlt also könnte es viellicht sein, dass schon der plötzliche Temperaturunterschied der Luft zu viel für die Tiere war?

    Bei mir stehen sämtliche Behälter schattig in einem Raum von etwa 20-25°C was sich ja schon ziemlich von den Temperaturen draußen abhebt. Unter welchen Bedingungen haltet ihr euer Zuchtmaterial bei dieser extremen Hitze? Wäre dankbar für jegliche Tipps.

    Liebe Grüße,
    Waldi

    Are you sure? Due to the bad angle the legs arent visible :face_with_rolling_eyes: It does have 8 pairs of legs just like a normal caterpillar. So even if I have to admit that the head resembles symphyta, I still thought it was a lepidoptera. Oh by the way it has a length of ca. 30mm, I think that would also be too big for symphyta :confused:

    Regards, Waldi!

    Hallo zusammen!
    Kann mir bitte jemand helfen, diese Raupe zu bestimmen:

    Das Foto ist leider etwas unscharf, aber man sollte genug erkennen können.
    Der Form nach zu urteilen, wird es sich ja wohl um eine Eule handeln und irgenwie kommt sie mir auch bekannt vor, aber ich finde einfach nichts. Da sie an einem Grashalm saß, fällt die Futterpflanze bei der Bestimmung auch weg, wobei sie sich mit Brennnesseln wahrscheinlich zufrieden geben wird. Ich hoffe, ihr könnt weiterhelfen.

    Schonmal danke im voraus,
    Gruß Waldi!

    Hallo zusammen!

    Heute bin ich bei der Futtersuche über diese Raupe gestolpert:

    Sie fraß gemütlich an der Blattunterseite einer Brennnessel und ich kann sie einfach nicht zuordnen. Von der Körper-Form mit den gefiederten Dornen und den "Hörnchen" auf dem Kopf her würde ich eigentlich auf Araschnia Levana schließen, aber die Farbe verwirrt mich...
    Der vordere Teil hat rötliche Dornen (kenne ich von A. levana nur direkt nach der Häutung, was i.d.R. aber nach kurzer Zeit wieder schwarz verfärbt) und ab der fünften Reihe sind sie weiß. An den Seiten verläuft eine rote Linie, die Körperlänge beträgt 3,5 - 4cm (was für A. levana ja wohl auch zu groß wäre).
    Ich hoffe, einer von euch kann weiterhelfen.

    Liebe Grüße,
    Waldi

    Mit ausgewachsenen M. rubi Raupen habe ich zum Glück schon Erfahrungen gesammelt, daher hatte ich auch die Eier.
    Es ging mir in erster Linie darum, wie ich mit solch jungen Tieren verfahre, da ich im Allgemeinen meine bisherigen Zuchten immer mit L3 oder noch weiter entwickelten Tieren begonnen habe.

    Auf jeden Fall danke für die Antworten!
    LG Waldi^^

    Hallo zusammen!

    Ich züchte gerade zum ersten Mal ex ova und vor ein paar Stunden sind nun die ersten Räupchen (Macrothylacia rubi) geschlüft. Momentan halte ich sie in einem Glasbehälter, der mit Frischhaltefolie (natürlich mit Luftlöchern) verschlossen ist. Als Futter dient derzeit ein großes Brombeerblatt
    Wäre jetzt nett wenn mir vielleicht jemand ein paar Tips geben könnte.

    Ist die Haltung in Ordnung oder bekommen die Raupen so nicht genug Frischluft?
    Kann ich direkt große Blätter verfüttern oder sollte ich mit jungen Blättern anfangen?
    Fressen sie überhaupt sofort oder dauert das eine Weile?
    Wie sieht es mit dem Besprühen der Raupen aus?

    Schonmal vielen Dank im Voraus
    Liebe Grüße, Waldi^^

    Habe jetzt auch mit Pinzette und Nagelschere die Puppe entfernen können. Der Falter hing aber so sehr fest, dass ich die Puppe wirklich bis zum allerletzten Segment selbst ablösen musste, weil er es aus eigener Kraft nicht herausschaffte. Das Ganze hat jetzt allerdings 2 Stunden gedauert und deshalb hatte er schon etwas von der Flüssigkeit zum Aufpumpen der Flügel ausgeschieden. Ich hoffe mal, dass noch was übrig ist...

    LG
    Waldi

    Hallo liebes Forum!
    Habe gerade einen Falter von P. meticulosa, der seit über 20 Minuten versucht, sich aus seiner Puppe zu befreien, aber es einfach nicht schafft.
    Seine Beine sind schon draußen und die Flügel etwa zur Hälfte, aber den letzten Rest kriegt er einfach nicht hin... Kann ich irgendetwas tun, um ihm den Schlupf zu erleichtern?
    Achja der obere Teil der Puppe sitzt noch wie eine Maske über seinem Kopf. Kann ich diesen Teil schonmal irgendwie entfernen?

    Danke im voraus
    Waldi

    Jetzt sieht es doch deutlich nach Phalera Bucephala aus. War anfangs etwas skeptisch, da sie auf dem ersten Bild viel behaarter schien. 3cm ist dann wirklich noch recht klein. Wenn sie so 5-6cm groß ist, solltest du ihr etwas Erde bereitstellen, damit sie sich zur Verpuppung einbuddeln kann. Die Puppe überwintert, der Falter schlüpft nächstes Jahr.