Beiträge von Detlef Wehram

    Hallo Eric,

    otus aus Israel hört sich gut an. Bin in 2000 an Raupen von dem Zuchtstamm aus Samos gekommen und habe noch 2 Folgegenerationen nachgezogen, bis ich das Jucken nicht mehr ertragen konnte von den Raupenhaaren beim Futterwechsel.

    Habe stets mit Kiefer durchgefüttert, Futterwechsel 1 x wöchentlich. Sind bekanntlich nicht immer ganz sauber, die Kiefernadeln, deshalb habe ich sie vorher stets länger in einem Eimer mit lauwarmem Wasser abtauchen lassen, ordentlich gereinigt und danach zum Trocknen aufgehängt. So verschwinden dann auch die diversen Kleintiere, die nicht unbedingt in unserem Zuchbehälter rumwuseln sollen. Wichtig auch, die Astenden mit Papier zu umwickeln, das mit einem Gummi gehalten wird, sonst kleben die Raupen am Harz. Die Zuchtbehälter sollten luftig sein. Eine Lage Küchentuch wie üblich für die Bodenauslage riskieren und Feuchtigkeitsbildung vermeiden. Aquarien mit Gazedeckel sind gut, dann bleiben die Raupenhaare unter Kontrolle. Im Winter standen die Behälter im hellen Flur, unbeheizt. Schätze, dass die Temperatur da bis 5 Grad über Null runter ging. Im Sommer blieben die Behälter ebenfalls im Haus und da, wo es am wärmsten war. Habe stets Angst, dass meine Tiere draußen parasitiert werden.

    So brauchten die Zuchten jeweils fast ein Jahr und die Weibchen kamen auf stattliche 11 cm Spannweite.

    Viel Spaß beim Wiederfinden der Meister der Tarnung zwischen den Kiefernadeln und viel Erfolg,

    Detlef