Hallo Felix
Nein, die Wurzeln stecken leider in der gefrorenen Erde - da käme ich nicht einmal mit Schaufel ran ![]()
Viele Grüße
Nicole
Hallo Felix
Nein, die Wurzeln stecken leider in der gefrorenen Erde - da käme ich nicht einmal mit Schaufel ran ![]()
Viele Grüße
Nicole
Hallo ihr Lieben!
zu meinem Ärger wurden bei mir am Berg wieder mal ein paar Pappeln abgeholzt
und zwar gleich eine halbe Allee - 7 Bäume insgesamt. Nun liegen hier die dicken Äste und Zweige noch allesamt auf dem Boden herum und ich dachte mir, ich suche das Ganze mal nach eventuell überwinternden Eiern/Raupen ab. Da ich bisher mein Zuchtmaterial aber immer von Kollegen oder angeflogenen Faltern erhalten habe, habe ich mit der Suche von überwinternden Tieren keine große Erfahrung.
Könnt ihr mir vielleicht sagen welche Arten denn da vielleicht zu finden wären? Gibt es überhaupt einige Arten, die an Pappel überwintern?
Wie ihr seht bin ich ratlos - also immer her mit euren Tipps
so wüsste ich zumindest grob, wonach ich suche.
Viele Grüße
Nicole
das könnte raupenkacke sein - aber wer weiß das schon so genau
das könnte alles mögliche sein.
Ps: wenn es bei dir auch gerade so knackig kalt ist, würde es der puppe vielleicht helfen, wenn du sie erst 1-2 stunden in den kühlschrank bringst und dann den minustemperaturen aussetzt - dann ist der temperaturschock für die puppe nicht so krass. Draußen sinken die temperaturen ja auch nicht von jetzt auf gleich um 25 grad. Wenn bei dir aber noch plustemperaturen sind, brauchste dir da keinenkopf drüber machen.
Sobald die puppe sich braun gefärbt hat, kannst du sie nach draußen tun... Ich habe es auch so gemacht und meinen puppen geht es prächtig. Je länger die puppe im warmen ist, umso größer ist die gefahr, dass sich der falter entwickelt und im winter schlüpft. Also nicht zu lange warten! Jetzt hätte ein falter kaum eine chance zu überleben und sich fortzupflanzen.
Viele grüße
Nicole
Torsten,
ich würde eher sagen, du bist hier unter Frauen
Hallo!
Also, dass Achateulenraupen Kannibalen sein sollen, halte ich für ein Gerücht. Im Gegenteil: die Raupen sind durchaus gesellig und können ohne Probleme zusammenleben.
Die Raupen sind was Futter angeht nicht sehr wählerisch... bei mir haben sie im Dezember Löwenzahn und Schafgarbe gefressen. Wenn du sowas bei dir nicht mehr findest, kannst du auch Salat nehmen - wie du es ja bis jetzt schon getan hast. Wenn die Raupe bei Zimmertemperatur gehalten wird, wird sie weiterwachsen und sich schließlich, wenn sie erwachsen ist, verpuppen wollen. Es ist dann zweckmäßig einige Küchenpapierknäuel mit ins Gefäß zu geben. Sie nehmen auch gerne Moos oder lockere Erde für die Verpuppung an. (In der Natur verpuppen sich die Tiere auch in der Erde - meist an der Oberfläche). Die Puppe kannst du dann kalt halten - zb in Küchenpapier gewickelt in einem Glas draußen am Fenster/Balkon etc - und sobald es im Frühling warm wird wieder hereinholen und schlüpfen lassen. Dabei ist es wichtig, dass der frischgeschlüpfte Falter an irgendetwas hochklettern kann um die Flügel zu entfalten.
Du kannst allerdings auch die Raupe überwintern. Dann müsstest du sie aber kühler halten, zb im Keller - noch besser wäre es bei Außentemperatur, weil auch im Keller bei 10 Grad nicht ausgeschlossen ist, dass die Raupe sich weiterentwickelt. Dabei ist es wichtig, dass die Raupe immer ein bisschen was zu fressen hat. Außerdem ist es bei Plustemperaturen meist hilfreich überwinternde Raupen gelegentlich mit Wasser zu besprühen, damit sie nicht austrocknen und sterben. Die Raupe würde sich in dem Fall erst im Frühling verpuppen und nach 1-2 Wochen schlüpft dann der Falter. Das kannst du handhaben wie du möchtest.
Ich halte es meistens so, dass ich die Raupen bei Zimmertemperatur durchziehe und dann die Puppen in die Kälte bringe, um sie zu überwintern. Denn Puppen sind wesentlich einfacher zu überwintern als Raupen - gerade auch für Anfänger!
Viele Grüße
Nicole
Frauen sind eben keine Schmetterlinge.
naja... manche schon
man muss nur gründlich genug nach ihnen suchen ![]()
Deine Frau muss dich ja regelrecht unterdrücken, wenn man dich so reden hört.
Tja, wie heißt es so schön? Es prüfe ewig, was sich bindet...
Deswegen musst du ja aber nicht gleich von deiner Frau auf andere schließen
Ausserdem müssen wir nicht quantitativ überzeugen, sondern wir machen das mit Qualität.
... du sprichst mir aus der Seele Annett!
Nunja,
ich glaube nicht, dass wir uns um die nächste Männergeneration Sorgen machen müssen. Frauen verdienen immernoch weniger als Männer. Männer werden es also auch in Zukunft leichter haben die Brötchen zu verdienen
Außerdem ist nicht jede Frau auf Status bedacht. Ich bin selber eine junge Akademikerin und seit vielen Jahren mit einem Mann zusammen, der nie studiert hat - ja noch nichtmal Abitur hat. Man darf nicht den Fehler machen und den bestmöglichen Abschluss mit Intelligenz gleichsetzen. Das ist alles Nonsens. Übrigens hat es nichts mit Emanzipation zu tun, wenn Frauen ihr Studium gut abschließen. Es fällt nur in den letzten Jahren stärker auf, weil vermehrt Frauen in diese "Männerdomäne" vorstoßen. Aber warum auch nicht? Jeder soll das tun, was er am besten kann.
Deine Illusion, dass Weisheit den Männern vorbehalten sei, lasse ich dir jetzt einfach mal
Grüße
Nicole
Ehrlich Torsten,
dein Beitrag schreit ja geradezu vor Klischees. Ich persönlich kenne niemanden der sein Kind in die Ganztagsschule schickt... und die meisten die es tun, haben es früher auch schon getan. Ich habe letztens einen Bericht gesehen über Elternpaare, die sich entschieden hatten ihr Kind aufs Internat zu schicken und nur am Wochenende nach Hause zu holen. Das Resultat war nicht etwa, dass die Kinder das Gefühl hatten ihrer Freizeit / Kindheit beraubt zu werden - nein, die meisten wurden sogar selbstbewusster und hatten mehr Spaß an der Schule. Sicher ist das nicht für jeden das Richtige. Aber es wäre doch ein bisschen anmaßend zu behaupten es würde den Kindern schaden. Das ganze hat natürlich seinen Preis, das kann sich nicht jedes Elternpaar leisten - das ist doch das Problem über das geredet werden sollte. Von Gleichheit in der Bildung sind wir noch weit entfernt.
Und außerdem übersiehst du dabei, dass viele Elternpaare schon aus Notwendigkeit Vollzeit arbeiten müssen - und zwar beide. Ich kann dir da meine Eltern als Beispiel anführen. Die haben auch beide Vollzeit gearbeitet - weil sonst schlicht das Geld nicht reichte und auch immernoch nicht reicht. Habe ich deswegen das Gefühl vernachlässigt worden zu sein? Nein. Ich hätte mir keine liebevolleren Eltern wünschen können. Dass Vollzeit arbeitende Eltern den Erziehungsauftrag an andere abgeben würden, ist doch nichts anderes als ein Märchen.
Dann kommt auch noch dazu, dass ein wachsender Prozentsatz der Mütter heutzutage alleinerziehend sind. Da muss ein Verdienst dann eben ausreichen. Und du willst mir doch jetzt nicht erzählen, dass das auch die Schuld der Frauen ist, die das betrifft? Wahrscheinlich haben diese Frauen die samenspendenden Männer gar gezwungen sich aus der Verantwortung zu stehlen?!
Ute hat da vollkommen Recht: Kindererziehung ist eben nicht mehr nur Aufgabe der Frauen - kann es aus finanziellen Gründen auch gar nicht sein (schon gar nicht im Osten, wo immernoch - aus Gründen die ich nicht verstehe - für die selbe Arbeit weniger Lohn gezahlt wird). Es wird höchste Zeit, dass sich mehr Männer der Verantwortung gegenüber der nächsten Generation stellen und Kindergärtner/Grundschullehrer werden. Aber da diese Jobs oft nicht die bestbezahltesten und den (meisten) Männern wohl nicht ansprechend genug sind, wird sich das kaum ändern. Und das ist meiner Meinung nach auch nicht das Problem. Das Problem ist, dass dann Männer kommen und behaupten Kinder würden vernachlässigt, weil immer mehr Frauen Vollzeit arbeiten.
Und dabei dachte ich wir wären über diese Männeraufgaben /Frauenaufgaben - Quatsch hinweg ?! Letztendlich hängen wir da alle zusammen drin und müssen zusammenarbeiten. Schuldzuweisungen helfen da keinem weiter.
Und by the way: der Bundeskanzler wird vom Bundestag gewählt, der - wenn man sich mal die Abgeordnetenlisten anschaut sowohl heute, als auch schon 2005, als Merkel Kanzlerin wurde - aus mehr Männern als Frauen besteht. Merkel wurde gewählt, weil sie kompetent war und ist.
Viele Grüße
Nicole
Ute hat Recht... aber vielleicht geben wir einfach öfter unseren Senf dazu und es fällt dir deshalb so auf ![]()
Grüße
Nicole
ach torsten...
wer sagt denn bitte dass entomologie männlich besetzt ist?
viele grüße
nicole
Hallo Jacqueline,
zunächst mal würde es mich interessieren wie denn dein Schmetterlingszimmer konkret aussieht? Ich kann mir das kaum vorstellen, denn auch Schmetterlinge brauchen einen geeigneten Lebensraum. Wenn es einheimische sein sollen, dann brauchen diese auch entsprechende Umweltbedingungen - d.h. Temperatur, Feuchtigkeit, Lichtverhältnisse wie in der freien Natur. Und natürlich: einheimische Schmetterlinge brauchen auch einen Winter. Wie willst du das in einem Zimmer realisieren?
Dann sollten in diesem Zimmer natürlich die entsprechenden Futterpflanzen für die Raupen vorhanden sein. In einem Zimmer würden sich wohl eingetopfte Pflanzen anbieten, an denen die Raupen leben können. Die Raupen fressen allein an den Pflanzen - müssen also nicht speziell gefüttert werden (oder hast du schon einmal Raupen an vorverkleinertem "Futter" fressen sehen?
) Wenn man Schmetterlinge halten will, sollte man eigentlich auch schon wissen, dass Puppen nicht fressen. Das Puppenstadium ist lediglich das Übergangsstadium von der Raupe zum Falter - das wird landläufig auch als Metamorphose bezeichnet. Ich glaube du musst noch Einiges über die Lebensweise von Schmetterlingen lernen, bevor du dir gleich ein ganzes Schmetterlingszimmer einrichtest. Ich würde dir empfehlen erstmal einige einfache Arten in speziellen Zuchtbehältnissen großzuziehen, um zu sehen wie ein Schmetterlingsleben aussieht.
Neben den Futterpflanzen für die Raupen brauchst du natürlich einige geeignete Nektarpflanzen für die Falter. Sowohl Futterpflanzen als auch Nektarpflanzen lassen sich, denke ich, relativ einfach aus im Handel erhältlichen Samen ziehen - wenn du ein Schmetterlingszimmer hast, dann kannst du das ja auch gleich in diesem Zimmer machen. Du brauchst die Pflanzen dann dort sowieso
du könntest sicherlich auch auf einer Wiese in deiner Nähe gezielt nach diesen Pflanzen suchen und die Samen absammeln.
Welche Pflanzen du letztendlich brauchst hängt natürlich von der Art/ den Arten der Schmetterlinge ab, die du halten möchtest. Da können sicherlich andere in diesem Forum weiterhelfen.
Viele Grüße
Nicole
nee war mein ernst. an der balz und paarung von faltern ist nichts mysteriöses... man muss nur mit offenen augen durch die natur gehen.
schau hier mal unter balz und paarung nach: Schmetterlinge - Tierdoku
und wenn du schonmal tagfalter balzen gesehen hast, dann weißt du auch warum es kaum aufnahmen davon gibt: selbst profis an der kamera dürften damit ihre schwierigkeiten haben.
viele grüße
nicole
Hallo Helga,
ich würde sagen du hast mit deiner Bestimmung ins Schwarze getroffen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich um Campaea margaritata handelt, denn deine Raupe hat die typische (schwach erkennbare) Rückenzeichnung. Zudem überwintert die Art ja als Raupe, was deinen Fund plausibel macht.
Viele Grüße
Nicole
achateulen wären vielleicht eine gute idee. die kann sie dann wenigstens auch freilassen, weil sie das ganze jahr über zu finden sind.
also fabio... du tust ja grade, als ob du sowas noch nie gesehen hast ![]()
Liebe Michelle,
2 Generationen schaffst du eben nicht mehr ganz, weil das ein Jahr dauern würde. Deswegen sollst du ja die erste Generation schon fertig als Puppe kaufen. Die Puppen legst du dann in einen geeigneten Behälter, in dem die frisch geschlüpften Falter nach oben klettern können um die Flügel zu entfalten. Das ist dann die Frühjahrsgeneration, die den Winter in der Puppe verbracht hat. Dann könntest du mit diesen Faltern versuchen eine Paarung zu erreichen, um Eier zu bekommen. Da du aber so gar keine Erfahrung hast und die Schmetterlinge für die Paarung auch etwas mehr Platz zum fliegen brauchen, halte ich es für unwahrscheinlich dass das klappt. Deswegen würde ich vorschlagen du lässt die Frühjahrsfalter einfach frei und erwirbst hier in der Börse Eier. Ich bin mir sicher, wenn du den Leuten sagst, dass du eine arme Schülerin bist, dann kriegst du sie auch für ein paar Euro oder gar kostenlos. Aus diesen Eiern lässt du dann die kleinen Räupchen schlüpfen und ziehst sie an Brennnessel groß - wie gesagt: für die ersten paar Larvenstadien eignen sich wohl eingetopfte am besten. Wenn sie groß sind futtern sie dann wesentlich mehr, dann kannst du immernoch auf Schnittfutter umsteigen. Mit diesen Raupen kannst du dann auch ein bisschen rumprobieren was Temperatur, Licht etc. angeht. Das ganze dauert ein paar Wochen und dann verpuppen sich die Raupen auch schon - die Puppenphase an sich dauert bei diesen Faltern im Sommer in der Regel nicht länger als 2-3 Wochen. Und das ist dann die Sommergeneration, die sich farblich deutlich von der Frühjahrsgeneration unterscheidet.
Du wirst also spätestens im Sommer "fertig" mit den Schmetterlingen sein.
Viele Grüße
Nicole