Posts by sphingidae

    Hallo Peter,


    ....... genau so mache ich das auch.

    Bei mir ist es aber Aluminiumgaze, da ich schon mit Mäusen und Meisen sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe.. :winking_face:


    Gruß

    Heiner


    Für alle newcomer, Suchfunktion: Puppenkasten selber bauen. :winking_face:

    Moin,


    dass was Du gelesen hast, bezieht sich auf die immergrüne Lorbeerkirsche (Prunus laurocerasus).

    Die frühe Traubenkirsche (Prunus padus) ist von März bis August/September eine sehr gute Futterpflanze.

    Wenn die Futterqualität zum Herbst schlechter wird, wechsel ich auf die späte Traubenkirsche (Prunus serotina),

    die je nach Region bis November/Dezember noch gutes Futter liefert. :winking_face:


    Grüße

    Heiner

    Hallo Etienne,

    ....... auch den L.periclymenum so pflanzen wie bei L.sempervirens beschrieben.

    Es bestockt sich dann gleichmäßiger von unten auf der Flläche.

    Zu beachten ist noch, dass alle Lonicera spec." Rechtswinder" sind.

    Alle Triebe immer rechts herum um Spanndrähte,Stäbe, Gitte ect. umwickeln

    und locker anbinden.


    Grüße

    Heiner

    .......... ja, Vorbehalte habe ich auch , die sehen aber ganz anders aus.

    Was ist den mit den ganzen Forstflächen die seit 2021 mit außereuropäischen Bäumen bepflanzt werden.

    Wieviel Millionen Bäume, Ziersträucher, Gehölze, Stauden usw. werden/wurden gepflanzt die nicht einheimisch/europäisch sind.

    In Bot.Gärten, Parkanlagen, im Hausgarten werden sie bestaunt/bewundert und viiiiiele Menschen erfreuen sich daran.

    Seit über 50 jahre beschäftige ich mich täglich, akribisch mit der Botanik und werde auch weiterhin außereuropäische Gattungen/Arten setzen.

    In wie weit ein L.sempervirens im Hausgarten, den lokalen Ökosystemen nicht fördedrlich ist, erschließt sich mir nicht. :nixweiss:

    Besser Parthenocissus tolerieren obwohl er schnelll invasiv wird und Hedera helix pflanzen damit er alles überwuchern /ersticken kann. :sensationell:


    Ist auf jeden fall was einheimisches. :daumenja:


    Gruß

    Heiner

    Moin ,


    ......... wo seht Ihr denn die Vorteile vom heimischen L.periclymenum gegenüber L.sempervirens ?

    Nur weil es eine amerikanische Art ist ?

    Eine weitere Alternative wäre der sehr stark duftende, mittlerweile eingebürgerte, südosteuropäische Lonicera caprifolium.


    Gruß

    Heiner

    Hallo Etienne,

    L.periclymenum würde ich nicht nehmen, da er sich auf längere Zeit gesehen, zu einem im unteren Bereich blattlosen , starkwachsendem Gestrüpp

    entwickelt und nur duch starken Schnitt zu bändigen ist. Mein " Favorit " und auch nicht ganz so starkwüchsig ist Lonicera sempervirens. :winking_face:

    So viel Licht wie möglich, am besten volle Südseite. :daumenja:

    Pflanztipp für Lonicera sempervirens : immer nur einen genau in die Mitte der Fläche mit ca. 15 cm abstand zur Wand setzen.

    Wichtig ist, die Pflanze/Triebe erst waagerecht/horizontal, mit ca. 20 cm abstand zum Boden, an gespannten Draht anbinden.

    Die daraus entstehenden Triebe senkrecht hochziehen, so ähnlich wie bei Spalierobst.

    So gezogen, ab dem zweiten Jahr und für viele weitere, ein absoluter " Hingucker " :astonished_face:


    Grüße,

    Heiner

    Hallo Felix,

    in der Familie der Sphingidae gibt es bei den so genannten Wanderfaltern, A.atropos, D.nerii, H.livornica, H.convulvuli,

    gelegentlich eine " Ovadormanz " ( verzögerte Eireifung ) . Diese kann durchaus bis zu ca. 1 -2 Wochen dauern.

    Um die Falter möglichst lange ohne Verletzungen fit zu halten gehe ich folgendermaßen vor.

    1.) nicht jede Nacht im Flugkäfig unnötig abfliegen lassen, sondern das schon befruchtete :female: separieren und 2 - 3 Nächte

    ohne es zu füttern unter Dauerlicht reifen lassen.

    2.) danach das :female: gut füttern ( optimale Futtertemperatur 36°C wie im Bienenstock! ) und in einen nicht so großen Flug -

    käfig setzen, der mit Eiablagepflanze ausgestattet ist und "eine" Nacht fliegen lassen, dann wieder 2 - 3 Tage/Nächte Dauerlicht.

    3.) diesen Vorgang wiederholen bis die ersten Eier gelegt werden.

    Das :female: weiterhin separiert halten so das es von den :male: nicht unnötig gestresst wird.

    Die Falter jeden Tag 2X zu füttern ist kontraproduktiv und unnatürlich, alle 2 - 3 Tage gut füttern ist angemessen. :winking_face:


    Viel Erfolg !

    Heiner

    Hallo Dennis,

    ...... Du sprichst mir aus der Seele !

    Wie Du sicherlich weißt bin ich einer der ganz wenigen hier auf Actias, der sich intensiv mit Botanik beschäftigt.

    Seit meiner Lehrzeit (1972) bis heute habe ich täglich mit ihr zu tun und kann sicherlich eine Menge zur Thematik beitragen.

    Es gibt ja sogar eine Rubrik - Pflanzen/Botanik, diese ist aber " so gut wie tot " . Ich bin sehr gespannt, wie das Thema auf/angenommen wird.


    Grüße

    Heiner

    Hallo Gabriel,

    dass Prunus laurocerasus (Kirschlorbeer) in Ecuador überall zu finden ist, kann ich mir schlecht vorstellen.

    Sicher wird es andere Prunus spec. oder was anderes aus der Familie Rosaceae geben......... auch aus der Familie der Oleaceae (Ölbaumgewächse)

    wo Liguster, Flieder und Esche zu gehören wird sich was finden lassen........ mal bei goggle unter Botanik, Pflanzenfamilien, Ecuador nachschauen.

    Um an die vor Ort dazu passenden Gattungen/ Arten der Futterpflanze zu kommen, immer über die Pflanzenfamilie anfangen zu suchen. :winking_face:


    Würde mal was aus der Gattung Croton, Codiaeum spec. Fam. Euphorbiaceae versuchen/anbieten. Der wird vor Ort sicherlich in Mengen vorkommen. :daumenja:

    Habe ich mal bei Bill Oehlke gelesen bez. Futterpflanzen, Rothschildia spec. , mittel/süd America.


    Hoffe es ist noch nicht zu spät und sie werden es fressen............. viel Erfog !


    Gruß

    Heiner


    @ Rainer in Ecuador ist sehr viel immergrün :irrelachen:

    Hallo Nina,

    1.ja, der Falter war nach deinem Fund rel.frisch geschlüpft da er keinerlei Flugspuren hat.

    Es ist durchaus möglich, dass er sich als Raupe in der Hecke entwickelt und auch in der Umgebung verpuppt hat.

    Das mit der Flugunfähigkeit hat mit den recht kühlen Temperaturen im Freiland zu tun

    2.ja, es ist wohl nach der Futteraufnahme ( hast Du gut gemacht :exclamation_mark: ) seine erste Ausscheidung, Angst hat er vor Dir nicht.

    3.es ist ein Weibchen.

    4.alles ok / super !

    5.hast Du alles gut/richtig gemacht, viel besser geht es nicht.

    6.raussetzen, fliegen lassen ist z.Z. gleich tieffrieren,ich würde ihm noch eine gute Zeit bei Dir mit Vollpension gönnen. :winking_face:


    Grüße

    Heiner

    Hallo Kay,

    Kann leider nur in Deutsch antworten, aber dafür die passenden Tips geben.

    Die Zucht von P.proserpina ist nicht schwierig und wunderschön zu beobachten, wenn Du ihnen die passenden Bedingungen bieten kannst.

    Alles geht am besten in einem kleinem Gewächshaus in einem aufgestellten Moskitonetz.Die Puppen sollten schon unter relativ natürlichen

    Bedingungen in einem frostfreien ( minimal + 2°C )gehaltenem Gewächshaus gelagert werden und auch den Frühling mit langsam steigenden

    Temperaturen ( Tag/Nachtabsenkung ) erhalten. Nach dem schlüpfen der Falter ( mitte/ende Mai) in das Moskitonetz setzen. In dem Monet

    sollte eine blaue Blume/Pflanze (am besten Echium vulgare Natternkopf ! ) aufgstellt sein. Dazwischen , auf gleicher Höhe zwei-.drei blaue

    Flaschenverschlüsse gefüllt mit Honig, Dextrosel, Wasser gemisch 1:8 . 1:10 . Die Falter lernen sehr schnell selber zu trinken und auch die Kopula

    und Eiablage ( am besten an Epilobium angustifolium + Epilo. parvifolium, Pflanzen im Topf.) ist kein Problem.Bei guter Pflege leben die Falter

    sehr lange, legen viele Eier und sind bei allem sehr schön zu beobachten. Die Falter lernen alles sehr schnell und fliegen sehr schön im Mosknet.

    Bei gutem Wetter geht auch das alles sehr gut im Freiland ( Garten/Balkon/Terasse! ) mit Folien/Plastikdach vor Regen geschützt .

    Ich habe sie in den 1970 jahren, wo es noch keinen Artenschutz gab schon oft gezüchtet. Ich hoffe du kannst das lesen und ich konnte Dir helfen. :dafür:

    Wenn Du noch fragen hast bitte schreiben/antworten :winking_face:


    Beste Grüße

    Heiner

    Hallo Arnd,

    ich habe P.dehaanii in den 90 jahren schon mehrfach nachgezogen und auch erfolgreich überwintert.

    In einem frostfrei gehaltenem Gewächshaus, unter rel.natürlichen Bedingungen, war das kein Problem.

    Falter der 1.Generation schlüpfen dann anfang/mitte Mai. Die beste Futterpflanze, meiner Meinung nach

    sind Skimmia spec. Sie haben im Mai, passend frischen/zarten Ausstrieb für die Jungraupen und ab L3

    werden auch die älteren/härteren Blätter sehr gut gefressen. Auch die Eiablage an den frischen Blättern

    war optimal ......... am besten mit Containerpflanzen in verschieden größen arbeiten. :winking_face:


    Grüße

    Heiner

    ....... auch an diesen fertigen, verdeckelten Honig kommt er sehr gut ran wenn es sein muss.

    Er ist mit seinem kurzen, kräftigen, spitzen Saugrüssel darauf spezialisiert die verdeckelten Waben zu durchstechen.

    Die noch nicht verdeckelten Waben wird er natürlich auch aussaugen und sehr wahrscheinlich sogar favorisieren

    solange genügend vorhanden sind.

    Moin

    in einem Bienenstock herschen wärend der Sommerzeit Temperaturen von 32° - 36° C.

    Somit ist unter natürlichen Bedingungen eine für A.atropos, als wärme liebende Art, angenehme Wohllfühltemperatur vorhanden.

    Dementsprechend ist auch der Honig immer aufgewärmt, dünnflüssiger und besser/leichter auch unverdünnt aufzunehmen.

    Im Flugkäfig lässt sich die Honigwabe mit einer kleinen Heizmatte auf die passende Temperatur bringen.

    1.) suchen sie die Wärmequelle auf.

    2.) könnennen sie passend temperierten Honig, unverdünnt und leicht aufsaugen.


    Mit ein bisschen Überlegung, lassen sich somit natürliche Bedingungen imitieren, die dem Wohlbefinden zu gute kommen. :dafür:


    Gruß

    Heiner

    Hallo Ira,

    im Prinzip ist das Ok.

    Um sich aber letztendlich ein langes suchen ( Große Schale) zu ersparen und die Verpuppung

    transparenter zu gestalten, würde ich sie in eine durchsichtige Grillen/Salatdose oder ähnliches

    Behältniss, mit trockenem zerzupften Moos setzen. Da sie sich immer auf dem Boden verpuppen,

    kannst Du das Präpuppenstadium gut beobachten und sofort sehen, wenn die Puppe fertig ist. :winking_face:


    Grüße

    Heiner

    Moin,

    hier im westlichen Münsterland (PLTZ 48720) kann ich auch zwei Raupenfunde melden.

    Nr.1 Handybild von einer Bekannten vom 26.8. , Nr.2 heute selber gesehen, tot gefahren

    auf einem Wirtschaftsweg am Maisacker mit Calystegia sepium ( Zaunwinden ) bewuchs.


    Grüße

    Heiner