Beiträge von glischrochilus

    Hallo Rene,

    ich habe A. selene nicht selber gezüchtet, aber sie stammt ja aus tropischen Regionen, weshalb ich von Kühlschranktemperatur abraten würde. Vielmehr denke ich, dass die Art eine durchgehende Gemerationsfolge hat. Immerhin werden ganzjährig Eier angeboten. Ich denke, dass bei warmer und feuchter Lagerung der Kokons in einigen Wochen Falter schlüpfen werden.

    Die Zweige brauchst du nicht länger im Wasser zu lassen. Ich lege sie immer im Zuchtbehälter beiseite und lasse ihnen ca. 2 Wochen Ruhe zur Verpuppung. Dann pule ich die inzwischen trockenen Blätter ab, weil die bei Feuchtigkeit schimmeln können.

    Vielleicht meldet sich ja noch jemand mit konkreteren Tipps.

    Thomas

    Letztes Jahr habe ich das Nexalotte-Papier in meinen Kästen gewechselt. Jenseits des Flures hatte ich L2 von Athletes semialba im Bad, Tür geschlossen. Nach getaner Tat hatte ich die glorreiche Idee, das Futter zu wechseln. Natürlich habe ich mir vorher die Hände gründlich mit Seife gewaschen. Trotzdem waren am nächsten Tag 11 von 14 Tieren mausetot. Ob nun durch den Kontakt mit dem Futter oder über die Luft, ich hatte sie vergiftet. Eine andere Erklärung gibt es wohl nicht. Nächstes mal mache ich das auf jeden Fall mit Gummihandschuhen und bringe Zuchtmaterial weit weg.

    Thomas

    Hallo Nikolas,

    hoffentlich hast du inzwischen eine Paarung hingekriegt. Mir ist es damals nicht gelungen, als ich die Art hatte. Daher kann ich dir zu dem Thema keine Tipps geben. Grundsätzlich sind aber die Männchen vieler Saturniiden-Arten zu einer 2. Paarung in der Lage.

    Bezüglich der Eier: Ich habe sie über Wasser in der offenen Garage überwintert, das hat prima geklappt. Sie vertragen Frost, allerdings weiß ich nicht, wie weit die Temperatur sinken darf. Immerhin kommt die Art schon lange in Österreich vor, inzwischen wohl auch schon bei Passau.

    Auf jeden Fall brauchen sie die niedrigen Temperaturen für ihre Entwicklung, also keine Angst, dass sie dir jetzt schlüpfen.

    grüße

    Thomas

    Hallo Julia,

    die Eier von Saturniiden sind in der Regel so stabil, dass man sie einfach per Hand einsammeln oder von der Käfiggaze abpulen kann. Und mit Mondspinner meinst du ja vermutlich Gattung Actias.

    Haltbar machen kannst du sie nicht. Biete sie doch in der Börse an.

    Gruß

    Thomas

    Moin, auch ich benutze die Insektennadel am Stiel. Allerdings habe ich die Spitze mit einer Spitzzange umgebogen und dann stumpf gefeilt. Diesen Haken platziere ich unter der Costale, also der starken Ader am Vorderrand des Vorderflügels. Und ziehe selbigen in die gewünschte Position. Einen Durchstich hat es noch nicht gegeben. Den Hinterflügel schiebe ich mit einer dicken Präpariernadel nach oben. Allerdings beschäftige ich mich nur mit robusten Saturniiden, bei zarten Faltern wird das wohl nicht gehen.

    Grüße

    Thomas

    Im ersten Moment dachte ich auch: Zikade. Dagegen sprechen aber die Höcker auf dem Hinterleib und die verbreiterten, abgeflachten Ränder desselben. Hier deutet sich m.E. schon das sogen. Connexivum an. Und die Kerbe am vorderen Rand des Kopfes spricht auch dafür.

    Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Pentatomidae.

    Schöne Grüße

    Thomas

    Die grüne Raupe halte ich eher für etwas Automeris-artiges. Für Rothschildia sind die Dornen zu kräftig, besonders die am Vorderende.

    Der Käfer könnte ein Prachtkäfer sein (Buprestidae).

    Bei der Spinne schließe ich mich Michi an, eine Seidenspinne.

    Grüße

    Thomas

    Hello Aldo,

    I use a 50/50 mixture of sand and garden soil, mois but not wet. I fill it into 2 L Tetra packs (height 2/3) from beverages, for example ice tea, one for each caterpillar. Drilling some holes in the substrate makes it easier to dig in. I close the container with tape and empty it after two weeks, harvesting the pupae.

    Thomas

    Hallo Günther,

    eine Bemerkung zur Brombeere: Bei der Zucht von Automeris metzli habe ich den Schlüpflingen Armenische Brombeere (Rubus armeniacus) gegeben. Die meisten haben die Nahrung verweigert und sind eingegangen. Nur sieben Stück haben mehr schlecht als recht daran gefressen. Dann habe ich auf heimische B. (Rubus fruticosus) umgestellt, die sie dann gierig bis zum Schluss vertilgt haben. Letztere gibt es hier allerdings kaum noch, fast überall wuchert die Armenische.

    Die Unterschiede sind deutlich: Blattunterseite Armenische weißlich, Stacheln groß, Strünke lang und dick. Heimische unterseits grün, Stacheln klein und harmlos.

    Vielleicht ist der Wechsel einen Versuch wert.

    Viel Erfolg

    Thomas