Antheraea yamamai Eier was tun ?

    Hallo Züchterkollegen,
    ich habe eine Frage an Euch,
    von meinen Antheraea yamamai Kokons sind nun einige Falter geschlüpft.Sicherlich zu früh,dennoch gab es kopula.Nun legt mir das Weibchen reichlich Eier ab.Wie soll ich am besten mit diesen Eiern verfahren,da diese ja eigentlich überwintern oder schlüpfen Raupen noch in diesem Jahr weil es sehr früh ist ( 2. Generation ).
    Über Eure Antworten wäre ich sehr Dankbar.
    Grüße Mike

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    Die Eier werden überwintern. Nun ist Juli und damit ist es nicht zu früh für die Falter. Sie fliegen jetzt bis etwa August. Die Eier jetzt nicht zu trocken lagern und dann ab Herbst im Freien. Um die Räupchen nicht vor dem Laubaustrieb zu erhalten, hat es sich bewährt die Eier ab Anfang April einige Wochen, bis die Blätter wieder da sind, im Kühlschrank zurückzuhalten, denn die Räupchen sind schon lange vorher fertig entwickelt und warten nur auf einige warme Frühlingstage um zu schlüpfen. Dumm wenn dann noch kein Futter vorhanden ist.


    Gruss

    Bernhard

    Hallo Bernhard,
    als erstes vielen Dank für diesen hilfreichen Ratschlag,ich werde ihn so befolgen wie beschrieben.Dennoch taucht eine weitere Frage auf;ich sollte die Eier nicht zu trocken lagern.Kann ich ein leicht feuchtes Küchentuch mit reinlegen?Oder reicht es wenn ich die Eier einfach an einem kühlen Ort (Keller) stelle?

    Hallo Mike

    Nein, mit nicht zu trocken lagern meine ich nicht im Haus behalten.
    Draussen, selbst im heissesten Juli / August gibt es immer wieder feuchte Tage und vor allem Nächte. In der Wohnung dagegen ist es immer gleich trocken. Das mögen die überwinternden Eier nicht so gern. Deshalb allgemein solche Arten (egal ob Ei oder Puppe) möglichst draussen an einem nicht direkt besonnten Ort lagern. Aber so, dass weder Staunässe noch die Maus rankommt.

    Ich hatte das schon einmal beschrieben: Ich bringe Eier und Puppen bald nach der Ablage / Verpuppung in einen grossen Tontopf mit Loch unten. Der ist etwa zu 2/3 mit Kies, Sand oder Blähton gefüllt. Oben liegt eine Schicht Moos wo die Puppen und Eier (diese natürlich in einem gut belüfteten kleinen Gefäss...) drauf kommen und das Ganze decke ich nochmals mit Moos oder Laub ab. Als Abdeckung für den Topf verwende ich einen etwas kleineren, den ich umgekehrt reinstelle.
    So ergibt sich ein klimatisierter Raum, der immer ein wenig Zeit braucht um sich zu erwärmen bzw. abzukühlen und die Feuchtigkeit ist ebenfalls regelmässiger.

    Eine weitere Methode ist der berühmte Puppenkasten nach Ekkehard Friedrich. Der eignet sich ebenfalls auch für die Eier. Entscheidend ist einfach der Standort - am besten Nordseite.

    Viel Erfolg und noch viel mehr Spass


    Bernhard

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