Beiträge von ReneFlorian

    Ich war eher etwas verwundert wie wenig ich zusammen tragen konnte. Von der Uni kenne ich noch das Beispiel rapider Speziation von Heliconius und Passiflora durch ihr Wechselspiel. Das ist schon seit vielen Jahren ein klassisches Beispiel, daher hätte ich mehr informationen erwartet über die verschiedenen Arten. So richtig detailliert über Futterpflanzen, Entwicklung und Bevorzugung von Eiablagepflanzen habe ich Informationen ja nur für H. erato gefunden.

    Aber wer weiß vielleicht findet sich mit der Zeit mehr. Ich nutze ganz dreist diesen Post als meine Notizen :grinning_face_with_smiling_eyes:

    "Für uns in Mitteleuropa kommt als zusätzliches Problem noch hinzu, dass die Passionsblumen erhältlich, schnell wachsen und auch gut zu überwintern sind." Ja der Platzmangel..... :grinning_face_with_smiling_eyes:

    An dem Buch Passionflowers of the World werde ich auf dauer wohl nicht vorbei kommen aber ich lauere mal darauf, dass jemand ein Exemplar günstig auf ebay stellt.

    Benutzt du P. sanguilenta gezielt als Futterpflanze?

    Da ich mich sehr für Passionsblumen interessiere und auch viele Arten habe kam mir der Gedanke irgendwann in näherer Zukunft Heliconius anzuschaffen, da ich mit Insekten züchten sowieso schon jahrelange Erfahrung habe.

    Da ich jedoch genau wissen wollte welche meiner Passionsblumen sich am besten als Futterpflanze eignen um von diesen nun Stecklinge zu machen und sie über ein paar Monate groß zu ziehen als Futter begab ich mich auf eine ziemlich lange Recherche.

    Generell wurde meistens "Passiflora" als Futterpflanze genannt, oft dann noch P.caerulea und P.biflora explizit genannt doch da hörte es meist schon auf.

    Da die Gattung Heliconius jedoch so viele Spezies hat konnte das natürlich nicht sein. Im folgenden was ich bis jetzt interessantes gefunden habe.

    Verzeiht mir Schreibfehler, ich tippe gerade mit einem gebrochenen Arm.

    Im folgenden habe ich Aussagen heraus geschrieben zu Futterpflanzen und daraufhin die Quelle. Wichtig: es gibt mehrere Websites wo als Futterpflanzen für Heliconius gleich dutzende Arten aufgelistet sind jedoch nicht nach Heliconius Arten aufgetrennt oder ähnliches. Sollche Seiten habe ich nicht verwendet.

    Als Beispiel folgende Seite (https://www.amazonian-butterflies.net/families/?S=1&…40facaf4673a7a8) auf der 23 Passiflora Arten als Futterpflanze für Heliconius erato gelistet sind. Interessant, aber wie sich weiter unten zeigt wäre meine P. misera schon kahl bevor die Larven irgendwann die P. alata probierenn würden.


    Heliconius erato frisst triebspitze plus maximal die folgenden 15 Blätter von Passiflora suberosa bis zur Verpuppung. Interessante Erkenntnis, da ich schon öfter die Frage gelesen habe wieviel Futterpflanzen man für die Aufzucht benötigt.

    https://images.peabody.yale.edu/lepsoc/jls/1990s/1999/1999-53(3)108-Rodrigues.pdf


    Heliconius erato phyllis bevorzugte Futterpflanzen sind Passiflora misera und suberosa

    Oviposition in Heliconius erato (Lepidoptera, Nymphalidae): how Essential Is Drumming Behavior for Host-Plant Selection? - Journal of Insect Behavior
    Quantitative studies on the behavioral events involved in oviposition by phytophagous insects are scant. One of these events is drumming behavior, a rapid…
    link.springer.com


    Heliconius charithonia enizige art wo an P. adenopoda fressen kann ohne übermäßiges Raupensterben aufgrund der trichome. (Laut Tree of Life Website auch H. peruvianus)

    Heliconius erato wurde in der Studie mit Passiflora biflora aufgezogen

    Butterfly Learning and the Diversification of Plant Leaf Shape
    Visual cues are important for insects to find flowers and host plants. It has been proposed that the diversity of leaf shape in Passiflora vines could be a…
    www.frontiersin.org


    Bei Heliconius erato phyllis hängt die Größe der Schmetterlinge mit der Nahrung zusammen. In den Sommermonaten sind die Adulti größer als im Winter, was jedoch darauf zurückzuführen ist, dass sie Passiflora misera gegenüber Passiflora suberosa bevorzugen und Passiflora misera im Winter keine Blätter hat. In Anwesenheit von P. misera und P. suberosa findet Eiablage nur auf P. misera statt auch wenn die zahlenmäßig dominante Art P. suberosa ist. Unter Laborbedingungen wurden Heliconius erato phyllis größer wenn sie mit P. misera gefüttert wurden. Ein Zusammenhang mit der Temperatur ist nach dieser Studie nicht vorhanden.

    An einem Standpunkt wurde P. actinia als vorherrschende Passionsblume aufgefunden und wurde von H. erato phyllis auch bevorzugt zur Eiablage verwendet.

    Bei der Studie wurden insgesamt acht Passionsblumenarten gefunden in den sieben untersuchten Gebieten: P. misera, P. suberosa, P. elegans, P. alata, P. caerulea, P. tenuifila, P capsularis, P. actinia

    Geographical variation in larval host-plant use by Heliconius erato (Lepidoptera: Nymphalidae) and consequences for adult life history
    Adult body size, one of the most important life-history components, varies strongly within and...
    www.scielo.br


    Um beim Thema phänotypische Veränderung zu bleiben zeigt die nächste Studie, dass die Flügelform von H. erato phyllis mit der Futterpflanze zusammenhängt. Nach dem Wissen der Ersteller der Studie wohl die erste welche demonstriert, dass Larvalernährung bei einem Lepidopteren die Form einer Körperstruktur beeinflusst (bei Drosophila zum Beispiel wurde soetwas schon nachgewiesen).

    In der Studie wurden folgende Futterpflanzen verwendet für die Aufzucht von H. erato phyllis: P. edulis, P. jileki, P. capsularis, P. caerulea, P. misera, P. suberosa

    Host-plant dependent wing phenotypic variation in the neotropical butterfly Heliconius erato
    Abstract. Most phytophagous insects feed on a single plant during development, and this may influence not only performance-linked traits, but also more subtle m
    academic.oup.com


    Für H. charithonia vazquezae wurden Passiflora biflora und Passiflora lutea als Futterpflanze verwendet

    Host plants and immatures as mate-searching cues in Heliconius butterflies
    The study of interactions between phytophagous insects and their host plants extends beyond understanding how insects deal with plant chemical defence…
    www.sciencedirect.com


    H. sara auf P. auriculata

    Ecology – Heliconius Homepage


    H. himera und H. erato wurden in folgender Studie mit P. rubra und P. punctata aufgezogen. Es wurde untersucht welche Art welche Futterpflanzen bevorzugt, da in Vilcamba woher die gefangenen Weibchen stammten beide Arten vorkamen. H. erato nimmt viele weitere Arten an wie etwa P. auriculata welche auch in seinem Verbreitungsgebiet vorkommt, jedoch nicht im Verbreitungsgebiet von H. himera.

    Die Studie zeigte, dass H. erato und H. himera keine Unterschiede zeigten im Eiablageverhalten auf P. rubra und P. punctata. P. auriculata wurde interessanterweise sehr viel weniger für die Eiablage verwendet aber von beiden arten im gleichen Verhältnis. H. himera und H. erato haben kurz gesagt im Bezug auf diese Drei Arten das gleiche Eiablageverhalten: P. rubra und P. punctata gerne, P. auriculata ungern wird aber trotzdem für die Eiablage verwendet.

    https://www.ucl.ac.uk/taxome/jim/pap/Jiggins%20EcolEnt%2097.pdf


    Auf der Tree of Life Website sind die Heliconius Arten mit Futterpflanzen aufgelistet. Ich habe die Passsiflora Arten heraus geschrieben die explizit genannt wurden. Die Schmetterlinge nehmen aber noch viele weitere Arten in der Regel an.


    Als Beispiel H. charithonia. Nach der Tree of Life Website werden Pflanzen des Subgenus Granadilla, Tryphostemmatoides und Plectostemma angenommen, die Art Tetrastylis lobata wird noch extra als Futterpflanze in Costa Rica genannt. Folgend werden nur die explizit genannten Futterpflanzen gennant in der Form:

    H. charithonia: Tetrastylis lobata

    Das heißt nicht, dass H. charithonia ausschließlich Tetrastylis lobata annimmt, nur dass die Website diese Art direkt nennt. H. charithonia nimmt auch P. lutea, P. incarnata, P. suberosa, P. ceruela und viele weitere an. Die folgende Liste zeigt also eher Spezialisierungen der verschiedenen Arten.


    H. cydno : P.vitifolia und P. biflora unter Laborberingungen auch Tacsonia.

    H. pachinus: P. costaricensis und P. vitifolia

    H. melpomene: P. oerstedii und P. menispermifolia

    H. ismenius: P. alata, Pambigua, P. platyloba, P. pedata

    H. hecale larvae: P. vitifolia

    H. himera: P. rubra und P. punctata

    H. erato: P. talamancensis, P. coreacea und P. biflora

    H. hecalesia: P. biflora und P. lancearea

    H. clysonymus: P. apetala und P. biflora

    H. eleuchia: P. macrophyllum.

    H. sapho: P. pittieri

    H. sara: Passiflora ariculata

    H. peruvianus: P: adenopoda, P. suberosa, P. manicata, P. rubra

    Heliconius


    Ohne spezifische Quellen dafür zu haben hat sich für mich über Foren herauskristallisiert, dass zur Zucht von Heliconius P. caerulea und P. biflora sich bewährt haben.

    Für mein Heliconius Projekt mit wahrscheinlich H. erato habe ich folgendes herausgelesen: P. misera kann ich als Eiablagepflanze verwenden wenn ich die Anzahl an Raupen kontrollieren/überwacchen will. Für mich als Futterpflanzen sind optimal P. caerulea (wächst schnell. Wenn die restlichen Arten sich gut machen wird diese aber abgelöst), P. misera (bevorzugte Futterpflanze von H. erato und Exemplare werden darauf am größten, P. capsularis (wächst schnell und hat duftende Blüten), P. biflora (hat sich anscheinend bewährt und wächst bei mir gut), P. morifolia (wächst bei mir sehr gut und ich habe sie häufiger in Schmetterlingshäusern gesehen).


    Was mich jedoch brennend interessieren würde: was für Erfahrungen habt ihr bezüglich der Aufzucht von Heliconius Arten und kennt ihr noch besonderheiten wie etwa, dass H. erato Phyllis seine Eier nur auf P. misera ablegt wenn vorhanden?

    Zum Glück nur die Entscheidung einer Internetplattform.

    Aber zeigt doch wie allgemein die Terraristik gesehen wird. Auf einer Seite wo Leute Hundewelpen verramschen an andere die keine Ahnung haben, Vögel in viel zu kleinen Käfigen angeboten werden und sehr oft Arten verkauf werden die dem EU Handelsverbot unterstehen sind Terrarianer die Bösen weil das ja krank ist Tiere schön zu finden die sich nicht in Pullover stecken lassen.

    Zugegebenermaßen ist es normal, dass es nicht jeder versteht wie man an Krabbelgetier gefallen finden kann, aber das ist doch ein Problem. Wenn jemand nicht die Schönheit und Komplexität an einem Mistkäfer nicht sieht (unglaublich schönes Blau in der Sonne) und seine Rolle im Ökosystem dann bringt das Geheule wegen der Bienen nichts, da die meisten absolut Naturblind im Stadtpark die ekligen Insekten zertreten.

    Und dann wird dieses Bild der ekligen Insekten noch verstärkt indem die Faszination an ihnen als falsch dargestellt wird und sie von so einer Seite verbannt werden.

    Es ist echt schade wenn ich zurück denke wie viele Leute von mir Insekten aller Art bekommen haben und ich mit ihnen viel schreiben musste weil sie nicht wussten, dass man Schmetterlinge halten kann oder riesige Dornschrecken und dann ein paar Monate später haben ich von selbigen Leuten eigene Anzeigen gesehen weil sie so fasziniert mit dem Hobby wurden. Jetzt gibts das auf der Seite nichtmehr, dass Leute zufällig auf eine Anzeige stoßen und in dieses tolle Hobby finden.

    Gerade eine mail von deine-tierwelt bekommen, dass meine Anzeigen gelöscht wurden weil jetzt ein "Verkaufsverbot von jeglichen Exoten und Wildtieren in unserem Tiermarkt" besteht wegen Artenschutzbedenken.

    Wenn man auf die Seite schaut sieht man, dass generell alles was Wirbellose, Reptilien und Amphibien angeht gelöscht wurde wegen "Artenschutz". Die Aquaristik ist interessanterweise natürlich nicht betroffen und importierte Fische aus Asien kann ich dort immernoch kaufen sowie Streifenhörnchen, Stiegitze, Fasane, Papageien usw.

    Interessanter Fortschritt der Dämonisierung der Terraristik. Meine Anzeige mit meinen Amata die in ca 6 Generation bei mir sind darf ich wegen Artenschutz nicht anbieten aber Apfelschnecken welche in der gesamten EU ein Verkaufsverbot haben weil sie sich schon ausgewildert haben und ganze ökosysteme verändert haben sowie Wasserhyazinthen für welche das gleiche gilt werden ignoriert.

    Vielen Dank :smiling_face:

    Bei nur 15 Raupen war ich wohl einfach ein bisschen zu fürsorglich damit auch Nachkommen bei raus kommen. Bei der Menge an Eiern die jetzt hoffentlich bald kommen kann ich wahrscheinlich trotz einfrieren von Eiern noch experimentieren mit Futterpflanzen und trotzdem ist die nächste Generation gesichert :grinning_squinting_face:

    Weist du zufällig wie alt die Falter werden? Dazu findet man keinerlei Informationen

    Meine 15 Arctia caja haben sich erfolgreich verpuppt und 5 sind bereits geschlüpft.

    Ich habe sie mit Löwenzahn gefüttert und aus Sorge ein Futterwechsel könnte ihnen nicht bekommen bin ich dabei geblieben. Als alle bis auf 2 sich verpuppt haben war der gesamte Garten und auch ein guter Teil des Nachbargartens komplett Löwenzahnfrei und Frost tat sein übriges weswegen die letzten zwei Raupen Rumex obtusifolia und Kufu bekamen zusammen mit den traurigen Löwenzahnresten was sie anscheinend nicht gestört hat aber vor der Verpuppung würden die glaube ich alles fressen.

    Meine Frage ist jetzt ob ich allgemein bei der Aufzucht von Arctia caja häufiger das Futter wechseln kann oder ob eine häufigere Umstellung (Montags Rumex, Dienstag Löwenzahn, Mittwoch Kufu) Probleme für jüngere Raupenstadien darstellen kann.

    Wer sich für das Thema interessiert ich habe einen guten Artikel gefunden der meine Fragen alle beantwortet hat

    https://academic.oup.com/icb/article/43/4/571/617782

    Es wurde als Beispiel für Nachtfalter D. elpenor verwendet. Obwohl diese sich auch an dem auf Nachtfalter spezialisierten starken Blütenduft orientierten sowie ihre gute Kontrastsicht nutzen um die meist weißen oder gelben Blüten aufzuspüren ist die Farbsicht für D. elpenor auch bei Nacht sehr wichtig. Wie wichtig zeigt sich daran, dass ihre hohe Sensibilität für Farben nachts auf Kosten der absoluten Sensibilität gegenüber Licht geht.

    In einem separaten Experiment wurden drei D. elpenor darauf trainiert zwei Farben zu unterscheiden die für den Menschen beide weiß aussehen sich aber im UV Bereich unterscheiden und sie konnten in 23 von 23 Fällen diese auseinander halten was zeigt, dass D. elpenor auch im UV Bereich ausgezeichnete Sicht hat.

    Und ein ganz liebes Dankeschön an Michael der so nett war mir seinen Artikel über die Bestäubung von Orchideen der Gattung Epidendrum durch Adhemarius sexoculata zukommen zu lassen. :smiling_face:

    Vielen Dank für den Tip :smiling_face:

    Den Stern von Madagaskar mit seinem spezialisierten Bestäuber hatte ich in der Uni ist mir aber irgendwie wieder entfallen. Das ist aber das perfekte Beispiel das zumindest darauf hinweist, dass Geruch für das Anlocken (zumindest dieser einen Art) sehr wichtig ist. Ob UV-Markierungen der Pflanzen dann zusätzlich noch eine Rolle spielen werde ich mal versuchen raus zu finden. Wenn nichts raus kommt wird halt selbst experimentiert.

    Deinen Artikel lese ich mir auf jeden Fall durch wenn ich ihn finde.

    Für meine Hippotion celerio die demnächst sich verpuppen habe ich schonmal eine Kunstblume gemacht als Abdeckung für einen Flaschendeckel gefüllt mit Nektar (rein der Optik wegen). Beim bemalen habe ich aber gemerkt, dass ich nurnoch UV-Farbe habe und da kam mir ein Gedanke.

    Pflanzen leiten Insekten anscheinend mittels UV-Mustern zu den Blüten aber wie finden dämmerungs/nachtaktive Falter die Blüten? Mittels der UV-Muster? Geruch?

    Also als Anfängeranleitung wie zumindest ich es mit Phasmiden eiern mache: Box mit wenig Luftlöchern/Lüftungsfläche da sonst das Substrat zu schnell austrocknet, bei den Heimchenboxen mit den Löchern in den Seiten habe ich von aussen mit normalem Tesafilm alle Löcher bis auf die obersten zwei Reihen abgedeckt. Als Substrat am besten einen Untergrund wählen der Wasser lange hält und nicht schimmelt (Walderde und Erde im allgemeinen kann viel Getier enthalten das man nicht will und wenn man sie trocknet und wieder befeuchtet kann es zu schimmeln beginnen), deswegen habe ich Vermiculit oder Kokosfasererde verwendet aber auch Versuche mit Spaghnum oder normalem Waldmoos haben funktioniert.

    Eine Methode die sich auch als sehr effektiv bei mir herausgestellt hat ist ein bissen bastelei aber dafür keine Schimmelgefahr: Heimchenbox unterteil (ohne Löcher am besten) mit feuchtem Substrat hoch einfüllen, in Deckel großes Loch schneiden und mit dem Deckel Fliegengitter auf die Dose klemmen. Dann sollte es einfach eine Heimchendose mit Netzbedeckung sein auf die man die Eier legen kann und umgekehrt noch ein Heimchenbox unterteil drüber stülpen und fertig. In diesem mini Gewächshaus haben die Eier eine hohe Luftfeuchte und es ist egal wenn das Substrat unter ihnen mal ausversehen zu viel gewässert wird.

    Wenn es deine ersten Eier sind würde ich empfehlen du versuchst mindestens zwei verschiedene Methoden damit wenn eine Methode bei dir nicht klappt du nur einen Teil der Eier verlierst :smiling_face: Aber das sollte schon klappen das klingt zwar sehr kompliziert aber eigentlich: Feucht aber nicht nass, hohe Luftfeuchtigkeit. Das ist alles :grinning_squinting_face:

    Die Eier sollten nicht permanent nass sein.

    Bei mir hat es mit Eiern verschiedenster Arten von wandelnden Blättern immer gut funktioniert wenn sie einfach auf feuchtem Substrat (wie deinem Vermiculit) in hoher Luftfeuchtigkeit lagen. Wie ist denn deine Box belüftet? Eine dieser Heimchenboxen mit zwei Seiten die stark durchlöchert sind?