Beiträge von Falter75

    Vielen dank für die Antworten und Hinweise!

    Es sind an die 50 Kästen.

    Ein Kollege von mir (kein Entomologe :smiling_face: ) hat in seinem Keller auch einen Luftentfeuchter welcher auf Automatik läuft.

    Zudem lässt er das Gerät mittels Zeitschaltuhr nur Nachts laufen bei Niedertarif.

    Seitdem hat er keine Probleme mehr mit dem feuchten Keller.

    In Anbetracht der Grösse meiner Sammlung werde ich die Lösung mittels elektrisch betriebenen Luftentfeuchters in Betracht ziehen.

    Ein "Monitoring" mit einem anständigen Hygrometer wird dabei auch gleich gestartet.

    Im Winter wenn die Luft trocken ist, kann der Raum gut durchlüftet werden. Bin gespannt wie es sich da verhält mir der Luftfeuchte.

    Eine neue, dichte Tür ist geplant und wird in nächster Zeit eingebaut.

    Fenster sind neu.

    Genau an sowas habe ich auch gedacht, ein Entfeuchter wo die gewünschte LF eingestellt werden kann, und das Gerät dann wenn nötig einschaltet und auch wieder ausschaltet. Zusätzlich zu dem möchte ich den Einsatz von Trocknungsmittel in den Kästen und/oder den Schränken nicht ganz ausschliessen.

    Frei nach dem Motto: doppelt genäht hält besser...?!?

    Vielen Dank!

    Leider nein, ein anderer Raum steht nicht zur Verfügung.

    Heizen wäre möglich, jedoch nur elektrisch.

    Trocknungsmittel in den Kästen plus ein kleiner Trockner welcher auch mit Substrat funktioniert in den Schränken selbst habe ich auch in Erwägung gezogen und wäre mir am liebsten, in der Kombination mit einem grösseren Raumtrockner von Zeit zu Zeit.

    Hallo zusammen

    Vielen Dank für eure Antworten!

    Ja, da liegt das grosse Problem: Raumwechsel ist nicht möglich. Dachgeschoss zu klein resp. zu niedrig, und in der Wohnung wird nicht bewilligt. 😉

    Mir bleiben nur die Möglichkeiten mit Trocknungsmittel in den Kästen und/oder Entfeuchter.

    Hallo zusammen

    Seit einiger Zeit beginnen immer wieder einzelne Falterpräparate an zu schimmeln.

    Mittels Pinsel versuche ich jeweils den weissen Belag und die Fäden mühsam zu entfernen.

    Auch habe ich begonnen den Kampfer durch Thymol zu ersetzen mit der Hoffnung, den Schimmel zurückzudrängen.

    Das Problem ist klar die zwischenzeitlich zu hohe Luftfeuchtigkeit. Die Sammlung befindet sich im Hobbyraum im Untergeschoss. Ich habe schon öfter, und in den letzten Tagen erneut, den Entfeuchter vor die offenen Schränke hingestellte und über Nacht laufen lassen.

    Drei Fragen stehen nun im Raum:

    gibt es geeignete Anti-Schimmel Mittel, welche ich beim entfernen des Schimmels von den Präparaten gleich mitauftragen kann?

    hat jemand Erfahrung mit Trocknungsmittel in den Kästen? Denke da an Silikagel...?!

    auch über die Anschaffung eines neuen Luftentfeuchters mit Sensor habe ich nachgedacht, mit welchem möglichst permanent bis auf 40% "getrocknet" werden kann... Erfahrungen hierzu?

    Vielen Dank und Grüsse

    Max

    Alles reibungslos gegangen. Das hat wohl wirklich niemanden interessiert. Auch nicht am Flughafen Zürich. Einfach durch und that’s it….

    Unterwegs noch eine Raupe geschlüpft. Erwarte weiteren Schlupf nächstens.

    Eine L2 Raupe starb noch auf Rhodos, war parasitiert.

    Eier liess ich auf den Blättern so wie ich die gefunden habe.

    Die Eier fand ich auf den grossen Blättern auf der Ober- wie auch Unterseite von kleinen, nichtblühenden Oleandersträuchern.

    Auf dem angefügten Foto sind sogar zwei Eier zu sehen.

    Die Raupen fand ich an einem grossen, isoliert stehenden, blühenden Strauch.

    Anhand der Frassspuren gehe ich davon aus, dass die Raupen nach dem Schlupf zuerst an der Epidermis der zähen Oleanderblätter nagen und dann mit zunehmender Grösse die Blätter vom Rand her fressen. Auch scheinen sie in dieser Phase an dem Blatt/Trieb zu bleiben.

    Zwei Eier habe ich heute in der Tat gefunden. Ich hab diese mit den Blättern sichergestellt. Mal sehen ob ich noch mehr finde.

    Wie Brunschi geschrieben hat, werde ich die Eier wie auch die L2 Räupchen in einem kleinen Gefäss mit ein paar Oleanderblätter im Koffer verstauen. Der Oleander zu Hause ist gross genug, damit ich die Zucht hoffentlich erfolgreich durchführen kann.

    Bei CITES wird Daphnis nerii nicht aufgeführt (wenn ich das richtig gesehen habe) und wie Andreas geschrieben hat, handelt es sich um ein Wanderfalter, wie es A. atropos ja auch ist…

    Klar, bei dem auf Rhodos endemischen Russischen Bär im Tal der Schmetterlinge stellt sich die Frage gar nicht erst Tiere mitzunehmen, da ist die Sache völlig klar, da lässt man die Finger davon!

    Hallo zusammen

    Der Weg von der Hotelanlage zum Strand ist von Oleanderbüschen gesäumt, und schon am ersten Tag fand ich mehrere erwachsene Raupen des Oleanderschwärmers.

    Die Versuchung ist gross eine oder zwei Raupen mitzunehmen. Nun habe ich heute L2 Raupen gefunden. Diese würde ich in Betracht zu ziehen mit nach Hause zu nehmen.

    Aber die Ungewissheit und der Respekt vor einer Kontrolle sind sehr gross. :bibber:

    Was habt ihr da für Erfahrungen diesbezüglich?

    Viele Grüsse

    Max

    Hi Martin,

    You're welcome.
    If you have enough place and boxes, i would say this is a good procedure for pupate: each larvae in a separate box with soil. :thumbs_up:
    So the larves doesn't disturb each others and will have calm for pupate.

    I had not a lot of larvaes so i put all together into one big plastic box with about 10cm layer of soil.
    Are the climatic terms on your domicile more or less the same as on the found place of this species i would keep the pupaes under natural conditions.

    To let the pupae in the soil or to excavate it is another question: i would split it, on part let in the soil and the second part excavate careful and keep the pupaes in little scrapes on the soil and capped with fresh moss. So i did it also by L. dumi and received fine adultes.

    It's always a challenge with the pupae phase of this species!

    Otherwise if you will have enough larvaes you can do it a third part and to let it in a big and save outdoor cage.

    Good luck!

    My email you already have from the order of Lemonia taraxaci eggs :daumenja:

    best regards,
    Max

    Hi Martin,

    a couple years ago i have been breed Lemonia balcanica.
    This breeding is very similar like Lemonia dumi.

    The caterpillars eats Taraxacum very well, and the upbringing to the pupae are more or less easy and without loss.

    More problems are the pupea phase: i think the same touchy points as by Lemonia dumi: to find the right balance of Humidity (not to much!) and to avoid disruption/succussion.
    Breeding in plastic boxes, paper towel on the bottom, Taraxacum outrival with root and direct put in the box without large cleaning.
    Also the boxes not to often cleaning.
    Pupation in moderate and loose soil.
    Eclosion of the adults after 3-4 months.

    Good luck! :daumenja:

    If you are successful with this breeding, or you have a couple off eggs "remain" i'm verry interested to breed this species as well. :smiling_face:

    best regards,
    Max

    Hallo Annett,

    an das habe ich auch schon gedacht, :-), und wenn dies so einfach wäre, hätte ich hier nicht die Frage gestellt wie ich Zitterpappel für eine Woche frisch halten kann.
    Meine Schwiegermutter hat auch schon zu meinen Raupen geschaut und das fantastisch! Das Futter war Löwenzahn den sie bei sich im Garten reichlich hat, aber das mit der Zitterpappel möchte ich ihr nicht zumuten, da der nächste Zitterpappelstandort von uns aus doch ein ordentliches Stück entfernt und mitten im Wald ist. Und ihr sagen dass es an meinem Arbeitsort, fast eine Autostunde entfernt Zitterpappeln hat, naja...
    Der Zeitpunkt jetzt mit dieser Zucht und dem Urlaub ist nicht günstig, ist aber leider nun mal so, und Probleme sind ja zu lösen da. :smiling_face:

    Hallo zusammen,

    nochmals besten Dank für eure Tipps!
    Bei Baumschulen habe ich schon angefragt. Die meisten führen nur Zitterpappeln die viel zu gross und auch gespritzt sind. Eine hat jedoch knapp einen Meter hohe Zitterpappeln die wurzelnackt sind. Mir wurde von dieser Seite jedoch abgeraten jetzt wurzelnackte Pflanzen einzutopfen. Die beste Zeit hierfür sei von November - März.
    Ob diese Pflanzen gut belaubt sind und mal behandelt wurde weiss ich noch nicht, warte noch auf Antwort.
    Zu dem Hinweis von Rudi die Tier mit in den Urlaub zu nehmen: wir fliegen nach Griechenland und ehrlich gesagt möchte ich diesen Versuch nicht wagen diese seltenen Tiere mitzunehmen.

    Grüsse
    Max

    Vielen Dank! Das ist natürlich auch eine Möglichkeit, verschieden Standorte hierfür zu benutzen. Heute Mittag entdeckte ich unweit meines Arbeitsortes einige Zitterpappeln und auch etliche Jungpflanzen, denke Wurzelschösslinge. Werde es hiermit mal probieren mit eintopfen. Wenn alles schief geht, werde ich, zwar mit sehr ungutem Gefühl, wohl den Versuch des Ausbindens probieren.
    Was mir auch in den Sinn gekommen ist... bis Ende Juni wo ich weg bin bleibt ja noch einige Zeit, da kann ich doch einfach mal einen Zweig abschneiden, dann unter Wasser schräg anschneiden, ins Wasser stellen und dann schauen wie lange der hält. Wäre doch eigentlich so einfach! :smiling_face:

    Grundsätzlich ist deine Idee mit dem Ausbinden sehr gut und wohl am einfachsten, aber ich bin da eher skeptisch gegenüber, nicht dass es nicht funktionieren würde, aber dass irgendwelche Neugierige oder gar militante Tierschützer daran rumfingern... die Weidenglucke gilt bei uns als verschollen oder gar ausgestorben. Geeignete Biotope sind bei uns aus meiner Sicht vorhanden, jedoch wurde dort meines Wissens nie gesucht. Meine Idee ist es, mit gezüchteten Weibchen in den entsprechenden Biotopen Anlockversuche in Reusenkäfigen zu machen. Vielleicht wurde die Art bis jetzt übersehen, da die Flugzeit doch eher früh im Jahr ist, und die Falter angeblich schlecht zum Licht fliegen. Da diese Art so wertvoll und rar ist, möchte ich den Versuch mit den Raupen ausbinden nicht wagen.

    Hallo zusammen,

    besten Dank für eure Antworten! Die Option Zweige in Wasser zu stellen ist auch die letzte die ich in Betracht ziehen würde. Meine Hoffnung besteht immer noch darin, kleine Zitterpappeln auszugraben, einzutopfen und die mittlerweilen z. T. geschlüpften Raupen von Ph. ilicifolia an die eingetopfte Pflanze zu setzten für diese eine Woche.

    Den Raupen stelle ich neben Zitterpappel noch Salweide zur Verfügung, aber bis jetzt wird nur Zitterpappel gefressen.

    Was ich auch noch in Betracht gezogen habe, Heidelbeere einzutopfen, aber ob der Futterwechsel dann auch reibungslos klappen wird... ?!

    Viele Grüsse und nochmals besten Dank!

    Max

    Guten Tag zusammen,

    für den Zeitraum von einer Woche suche ich nach einer Möglichkeit Zitterpappel frisch zu halten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in Wasser gestellte, frisch angeschnittene Zweige rasch welken. Nun habe ich überlegt ob es möglich ist, Wurzelschösslinge oder Sämlinge die 50-80cm hoch sind, auszugraben und einzutopfen, so dass ich die, vermutlich dann L2-L3 Raupen, daran setzen kann und wie erwähnt für eine Woche genügend Futter zur Verfügung steht.

    Hat jemand schon Erfahrung mit der Zitterpappel gemacht und kann mir ev. Tipps hierfür geben?

    Besten Dank im Voraus!

    Viele Grüsse

    Max

    Hallo zusammen,

    vorerst wünsche ich euch ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr!

    Meine Frage klingt wohl etwas banal, trotzdem möchte ich gerne den Rat von erfahrenen Züchtern einholen.

    Diesmal geht es um den Birkenspinner. Die Puppen halte ich draussen auf dem Balkon der leider etwas unvorteilhaft gegen Westen hin gerichtet ist (Nachmittags und Abends Sonnenschein). Eine andere Möglickeit habe ich nicht, ausser den Keller, der jedoch jetzt noch recht warm ist, oder dann die Tiefgarage, welche etwas kühler ist. Im letzten Frühjahr habe ich wegen des Umzuges die Puppen in dem Keller gelagert. Infolge der grossen Kälterperiode war die Temperatur recht tief. Zu meinem Erstaunen sind dann doch Falter (versicolora und pavonia) dort unten in der Finsternis geschlüpft. Ich vermute, es hatte weniger mit der Temperatur zu tun, sondern eher am programmierten Schlupftermin, den der Schlupf erfolgte im gewohnten Zeitraum.

    Was mich nun interessiert ist, ob ich die Puppen im Frühjahr für etwa 2 Wochen im Kühlschrank unterbringen kann um einen frühzeitigen Schlupf infolge Wärmeeinbrüche hinauszuzögern? Oder wäre hier die Tiefgarage besser geeignet?

    Liebe Grüsse und besten Danke

    Max