Beiträge von caligo58

    Hallo Katja,

    vermutlich bekannt, aber Dein Landsmann Heiner Ziegler hat eine sehr gute Auflistung von Arten aus C.R.
    Butterflies and Moths: Families - tropicleps.ch

    http://www.tropicleps.ch/?page=1&fam=iguan

    www.tropicleps.ch down. Butterflies and Moths: Families. Links. Checklist of Costa Rica. © Heiner Ziegler, Chur: 2007-2021. counter. top.

    www.tropicleps.ch Butterflies and Moths: Families


    Leider habe ich diese Seite erste gefunden, nachdem ich meine 4 x C.R. / Finca Hamadryas Ausbeute fast vollständig abgegeben habe.

    Hätte sehr viel mehr Bestimmen Können.

    Beste Grüße

    Armin

    Hallo Uwe, hallo Werner,

    eure Erfahrungen scheinen meine Vermutung zu bestätigen. Ich mutmaße, dass da die Art im Hochgebirge in Südostasien vorkommt, soll durch diese sehr gestaffelte Schlüpfen (Überliegen?) verhindert werden, dass die Population beim Schlüpfen bei "schlechtem Wetter" schwere Schäden erleidet.

    Dürfte auch der Grund für das Überliegen (z.B. kleines Nachtpfauenauge) in Mitteleuropa sein. Diese versetzte Schlüpfen kann immer wieder auch bei "tropischen Arten " beobachtet werden.

    Bei Zucht von A. pelaezis KJ 2020 ist knapp die Hälfte (trotz kühler Haltung) noch im September geschlüpft; der Rest im Juni 2021.

    Macht solche Zuchten nicht einfacher, aber spannender. Und an uns Züchter hat mit Sicherheit gedacht, als die Evolution sich diesen Trick hat einfallen lassen :smiling_face:

    Weiterhin viel Freude beim Züchten

    Trotz übersichtlicher Erfahrungen bei dieser Art, kann ich den Vorrednern nur zustimmen.

    13 Kokons von einem Actias Kollegen bekommen; alle sind innerhalb eines Zeitraums von 3 Wochen geschlüpft.

    Zuerst 1 Männchen (Nach der 1. Nacht gespannt; dann nach 3 Tagen 2 Wochen lang nur Weibchen; die letzten beiden Falter (ein Paar) in einer Nacht. => Kopula.

    Hatte nicht mehr damit gerechnet.

    Von der Nachzucht ist inzwischen 2 / 3 geschlüpft; aber auch hier sehr zeitversetzt. restliche Puppen leben noch.

    Es scheint mir, dass es bei einer kleineren Anzahl von Puppen eher ein Glücksfall ist, dass ein Paar zeitnah schlüpft; in wie weit man den Zeitpunkt des Schlüpfens steuern kann bzw. ob ein sehr kühles "Lagern" der geschlüpften Männchen möglich ist, müssen erfahrenere Züchter beantworten.

    Grüße Armin

    Hallo Andreas,

    zumindest als "Beifutter" sind die Früchte z.B. für meine LAG gut geeignet.

    In einen mexikanischen Salat oder als guacamole mit Chili und Koriander. :smiling_face::frage:

    Ist zwar keine Antwort auf die Raupenzucht, aber deine Frage ist beantwortet.

    Allgemeines Frohes Züchten.

    Grüße Armin

    Will auch mal mitspielen,

    letzten Samstag vormittags saß an einer Hauswand ein Schwärmer. 10 m Entfernung zum Gartenzaun. Dachte zuerst an einen kleinen Windenschwärmer (September hätte gut gepasst), obwohl die Flügelhaltung nicht ganz gepasst hat.

    Nachdem der Hauseigentümer (war gerade im Garten) erlaubt hatte den Garten zu betreten, konnte ich bis auf 50 cm an den Falter heran.

    War mehr als positiv überrascht einen Laubkrautschwärmer (sah recht frisch aus) zu sehen. (Kann ihn vom Wolfmilchschwärmer unterscheiden).

    Leider hatte ich mein Handy nicht dabei und der Versuch ihn mit der Hand zu fangen war erfolglos. War auf dem Weg zum Einkaufen und in keinster Weise vorbereitet.

    Fundort Karlsruhe-Durlach. In ca. 200 m Luftlinie gibt es passenden Biotope.

    Für mich war es in 50 Jahren die 2. Beobachtung dieser Art in Deutschland. Für mich war dieser Tag gerettet.

    Weiterhin schöne Eindrücke,

    Grüße Armin

    Und noch meinen Kommentar,

    halte es für ausgeschlossen, dass es sich um L. populi handelt.

    Habe in meiner Jugend (Ende 70iger / Anfang 80iger) im Juni regelmäßig Schillerfalter und Eisvögel (auch den Großen) mit "stinkenden Ködern" (alter Käse / Pferdeäpfel/ etc.) angelockt; süße Köder waren für diese Arten völlig erfolglos;

    Ein Weibchen des Großen Schillerfalters habe ich schon Ende August / Anfang September bei Pilze suchen beobachtet.

    Ansonsten siehe Policeman; Ködern hat seinen Reiz; bei Verdacht auf Eisvögel und Schillerfalter => "stinkende Köder" (Aas und siehe oben).

    Meine Erfolge mit diesen Ködern waren in den Tropen (und in der Rheinebene) durchschlagend.

    Grüße Armin

    Dennis,

    Du hast ja mit " Ich sehe nicht warum die Puppenhülle einen besseren Platz darstellt als jeder x-beliebige Zweig" recht.

    Es ist aber besser, die Puppe hängt und der Falter hat die Option sich an die Leere Puppe oder direkt daneben an einen Zweig oder so aufzuhängen.

    Solche Puppen auf den Boden zu legen und Klettermöglichkeiten zu bieten ist möglich und es geht manchmal nicht anders , aber es ist eine suboptimale Lösung.

    Grüße Armin

    Hallo Uwe,

    es gibt deutlich erfahrenere Züchter als mich, aber

    ich lasse die Puppen grundsätzlich in den Kokons.

    Aussagen gelten für "harte" Kokons und nicht leichte Gespinste wie z.B. bei Bären etc.

    ca. 10 Tage nach dem Einspinnen entferne ich alle Gespinstteile / Blätter etc. am Kokon welche das Schlüpfen behindern könnten.

    Allenfalls vorsichtiges Einschneiden bzw. Freimachen der Reuse, aber nicht entfernen.

    Habe in der Vergangenheit erlebt, dass bei freiliegenden sprich den "harten" Kokons entnommenen Puppen, Teile der Puppen-Hülle am Hinterleib der Falter hängen geblieben sind => i.d.R, verkrüppelt.

    Es gibt schon einen Grund für den Kokon => Schutz und Microklima im Inneren.

    Wichtig ist, dass die Kokons angemessen befeuchtete werden. Menge / Häufigkeit hängt von der Art und deren Verhältnissen im natürlichen Lebensraum ab.

    dubernard kommt in höheren Bergregionen vor => Auch im Sommer ist mit morgentlichen Nebel / Tau zu rechnen.

    Grüße Armin

    Hallo Dennis,

    genau Deine Frage "Sind unsere heimischen Arten prinzipiell alle zur Überwinterung im Puppenstadium fähig?" ist ein Grundwissen. Antwort: Klares Nein!

    Es kommt immer auf die Art (Gattung etc.) an. Ein paar Beispiel:

    Alle einheimischen Schwärmer (sofern keine Wanderfalter wie z.B. der Totenkopf; Windenschwärmer; ....) überwintern als Puppe in der Erde

    Weißlinge überwintern i.d.R. als Gürtelpuppe; Arten wie Tagpfauenauge; Kleiner Fuchs als Falter;

    Bären (z.B. Brauner Bär) überwintern i.d.R. als Raupe; das kleine Nachtpfauenauge als Puppe in einem festen Kokon und so weiter.

    Neben dem 1x1 der Schmetterlingszucht helfen schon "einfache" Bücher über einheimische Schmetterlinge weiter. Siehe diesbezügliche Angebote auf Actias oder

    ganz einfach gib z.B. Kleines Nachpfauenauge oder Tagpfauenauge beim Google ein und lies was bei Wikipedia über diese Art steht.

    Heute ist es leicht, solches Grundwissen anzueignen; vor 40 -50 Jahren nur über Bücherlesen und Erfahrung machbar.

    In diesem Sinne

    Beste Grüße Armin

    Hallo Dennis,

    bevor Du mit Zuchten anfängst, solltest Du m.E. noch einiges an grundlegendem Wissen über Schmetterlinge und deren Zucht aneignen.

    Gibt ja genug Möglichkeiten auch hier auf Actias.

    Und lasse Dich nicht durch die Hinweise "für Einsteiger geeignet" täuschen. Sind zwar i.d.R. leicht zu züchtende Arten, aber ohne Grundlagen-Wissen geht es nie!

    Zu Deiner Frage: Wenn nicht gerade absolutes Mistwetter ist => fliegen lassen.

    Auch so ein Punkt bei Einsteigern: was mache ich mit den geschlüpften Faltern? Bei "Exoten" ein Problem; Fliegen lassen (Nö; Faunenverfälschung); Töten + Präparieren (nicht jedermanns Sache).

    Deshalb zum Anfang immer "einheimische" Arten (Tagpfauenauge; Kleiner Fuchs, etc.) welche man -an geeigneten Stellen- fliegen lassen kann.

    Beste Grüße Armin

    Bin gespannt, wie lange es dauert bis die Hamburger Park Wächter Dir auf die Schliche kommen.

    Hatte mich auch schon gefragt, wie Du 1.000 Raupen halten und füttern willst.

    Die Verhältnisse einer thailändischen Zuchtfarm (Größe einer mittleren Sporthalle) dürftest Du ja nicht haben.

    Dennoch viel Glück und Erfolg

    Grüße Armin

    (Habe leider keinen Maulbeerbaum in der Gegend)

    Warum nicht einfach ein dünnes Stück (an dem die Puppe hängt) von dem Apfel abschneiden.

    Nadel oberhalb der Puppe durch die Apfelscheibe auf z.B. ein Stück Styropor (oder so) stecken und trocken lagern

    Die dünne Apfelscheibe dürfte vertrocknen und der schlüpfende Falter kann sich an der Puppe hängend entfalten.

    So würde ich es machen.

    Grüße Armin

    Alter Spruch ohne "t" : lich und luf, gib saf und kraf !

    Woran es genau liegt ist unklar.

    Jetzt mal ohne Scherz. Abgesehen von der deutlich besseren "Belüftung" und Futterqualität (kein "Welken") -siehe oben- beim Ausbinden.

    Kann es sein, dass es so etwas wie -Raupen-Rachitis- gibt?

    Sprich manche Arten benötigen die "natürliche" Besonnung (und wenn es nur im Schatten / Halbschatten ist) um wachsen zu können.

    Nach dem Gesetz des Minimums (Pflanzenwachstum) kann z.B. eine Pflanze -trotz ansonsten optimaler Bedingungen- beim Fehlen von Stoffen, welche nur in kleinsten Mengen benötigt werden, nicht wachsen / kümmert / stirbt ab.

    Mal so als Gedanken.

    Um in dem Tenor weiter zu machen, nachdem die Sachfrage (?) von Joachim m.E. abgeklärt ist.

    Joachim ich kenne Deine Bekannten und dessen Lebensumstände nicht (Wochenendhaus in einem lichten Eichen-Altbestand) ?,

    Es wäre aber gemein und niederträchtig, falls es seine Oma bei schönem Wetter immer unter besonnte Eichen platziert hätte. :winking_face::frowning_face::smiling_face: :ironie:

    Ich kenne in Karlsruhe viele Eichen (auch im Schlossgarten) mit Nesten aus 2021 oder früher.

    Da die meisten diese gar nicht sehen, hält sich die Panik in Grenzen. Zumal dieses Jahr -wegen der vielen Niederschläge- die Verwehung der Haare in Grenzen halten dürfte.

    Jetzt aber genug mit den Albernheiten.

    Grüße Armin