Die abgebidete Larve ist eine Steinfliege (Plecoptera). Typisch sind die paarigen "Schwanzanhänge". Zum Bestimmen der Gattung ist ein Spezialist nötig.
Einen schönen Abend
G. Fleischmann
Die abgebidete Larve ist eine Steinfliege (Plecoptera). Typisch sind die paarigen "Schwanzanhänge". Zum Bestimmen der Gattung ist ein Spezialist nötig.
Einen schönen Abend
G. Fleischmann
Ich züchte seit einigen Jahren Actias dubernardi völlig problemlos, obwohl sie in der Zwischenzeit eine totale Inzucht sein dürften. Ich denke, sie sind in der Zwischenzeit bestens für die üblichen Zuchtbedingungen ausgelesen. Das heißt natürlich nicht, daß sie unter natürlichen Bedingungen optimal überleben würden. Ich tippe deshalb eher auf eine Infektion, die durch das Futter eingeschleppt wurde. Auch Labortiere wie z. B. Mäuse, Fruchtfliegen usw. werden bewußt als Inzuchtstämme gezogen, da sie sich so besser wegen ihrer genetischen Gleichheit zur Haltung und für wissenschaftliche Untersuchungen eignen.
Übrigens, die von Josef 6764 gezogenen A. dubernardi stammen nicht von mir.
G. Fleischmann
Nik hat die Methode schon richtig beschrieben. Die Blasen entstehen allerdings nicht durch zu schnelles Eingießen, sondern durch die Hitzeentwicklung beim Polymerisieren. Deshalb muß man in dünnen Schichten gießen und jedesmal warten bis diese fest geworden sind. Schmetterlinge verlieren allerdings beim Eingießen ihre Farben, was bei Strukturfarben besonders deutlich wird. Ich habe in meiner Schulzeit einmal einen Morpho eingegossen. Die Flügel waren nachher durchscheinend braun.
Trotzdem viel Spaß dabei
G.Fleischmann
Herr Reißmann hat das Thema Parthenogenese angeschnitten. Es ist hierzu zu sagen, daß Parthenogenese, also die Entwicklung aus unbefruchteten Eiern, bei den Schlupfwespen die Regel ist, um männliche Nachkommen zu erzeugen. Das Gleiche gilt auch für alle anderen Hymenopteren, zu denen neben den verschiedenen Schlupfwespenfamilien auch Bienen, Wespen, Ameisen usw. gehören. Wenn Hunderte von Schlupfwespen aus einer Raupe oder Puppe schlüpfen, gehören diese gewöhnlich zu den Chalcididae und stammen von einem einzigen Ei ab. Sie entstehen durch Polyembryonie und sind somit auch alle vom gleichen Geschlecht.
Beste Grüße
G. Fleischmann
Keine Sorge,
wenn die Kokons weiß waren, heißt das nur, daß sie bisher zu trocken gelagert wurden.
Gruß
G. Fleischmann
Liebe Züchterkollegen,
zuerst einmal besten Dank für die schnellen Antworten. Das erste Weibchen stammt aus Südfrankreich (S.t Cyr-s-M.), die anderen fünf aus der Vorderrhön etwa 5 km südlich von Fulda. Die Abdomen dieser fünf sind zwar typisch für S. pavonia, mich irritiert jedoch, daß die distale Zackenlinie der Hinterflügel bei dem linken mittleren und dem linken unteren Weibchen stark abknickt. Das ist nicht der Fall bei dem Weibchen rechts oben. Leider sieht man dies bei den etwas kleinen Abbildungen nicht allzu deutlich. Außerdem sind die Hinterflügel rötlich überhaucht, wie man es häufig bei S. pavoniella findet.
Viele Grüße
Gerhard Fleischmann
Liebe Züchterkollegen,
ich möchte hier ein Foto von ein paar Weibchen mit unsicherer Zugehörigkeit vostellen. Die Fundorte werde ich erst später nennen, damit die Tierart unabhängig von der Tierart bestimmt wird. Ich freue mich auf eure Hilfe und bedanke mich schon einmal im Voraus.
Gerhard Fleischmann
Hallo Herr Niederleitner,
wenn ich mich recht erinnere, ist blue-morpho unter dem Namen seiner Frau (Benutzername: Schnägge) noch bei Actias aktiv.
Gruß
G. Fleischmann
Hallo Herr Wittmann,
ich habe mir bei Perlschnurkot nie Sorgen gemacht. Die Raupen entwickelten sich immer völlig normal. Diese Art des Kots ist auch kein Hinweis auf eine bevorstehende Verpuppung.
Gruß
G. Fleischmann
Als vor gut 50 Jahren die Waschmöglichkeiten noch nicht so reichlich in den Haushalten üblich waren, gab es Keramikwaschschüsseln mit einem Durchmesser von etwa 50 bis 60 cm und etwa 15 cm Höhe. Die Wände waren senkrecht und wegen der Glasur glatt. Ich habe damals in solchen Schüsseln meine Raupen gezogen. Die Futterzweige standen in einer Vase in der Mitte des Behälters. Heruntergefallene Raupen konnten nicht entkommen. Man kann allerdings darin nur Raupen halten, die sich keine Kletterhilfe spinnen. Um ganz sicher zu gehen, kann man den oberen Rand dünn mit Vaseline einstreichen.
Viel Erfolg
G. Fleischmann
Abbildungen, Biologie, Zuchthinweise usw. findet man bei: Tuskes, P.M., Tuttle, J.P. and Collins, M.M.1996. The Wild Silk Moths of North America. Cornell University Press. Ich kann dieses Buch auch für andere nordamerikanische Arten sehr empfehlen.
G. Fleischmann
Hallo liebe Züchterkollegen!
Ich lagere gewöhnlich meine Schmetterlingseier in kleinen Plastikschalen (5cm X 4cm X 1cm), die auf feuchtem Küchenpapier in etwas gößeren Plastikschalen (15cm X 8cm X 4cm - Mon Cheri Dosen) stehen. Tagsüber lege ich den Deckel quer, also luftig auf die Schale. Nachts verschließe ich die Schale vollständig. Ich denke, das entspricht auch dem natürlichen Zustand (hohe Luftfeuchte bis zum Taufall).
Erfolgreiche Aufzucht
G. Fleischmann
Hallo Herr Ladda,
ich dachte, ich hätte letztes Jahr in "Nature" einen sehr guten zusammenfassenden Artikel über Epigenetik gelesen, den
ich allerdings nicht finden kann. Möglicherweise war dieser Artikel allerdings auch aus 2007. Zumindest habe ich einen aus 2007 gefunden, der es auch gewesen sein könnte.
Feinberg, A. P. Phenotypic plasticity and the epigenetics of human disease.
Nature 447, 433-440 (2007)
Viele Grüße
G. Fleischmann
Nature 447, 433-440
Die Raupen spinnen sich problemlos ein und verpuppen sich, wenn man sie im warmen Zimmer läßt und schlüpfen dann noch im Winter. Wenigstens hat das immer mit meinen osthessichen Raupen geklappt. Man sollte sie allerdings einzeln halten, da immer einige unter einem sehr ansteckenden Pilzbefall leiden.
Viel Erfolg
G.F.
Raupen vertragen einen enormen Verlust an Körperflüssigkeit ohne Schaden zu leiden. Selbst Wunden von abgerissenen Beinen werden gut verkraftet. Die Raupe kann dabei allerdings auf die Hälfte ihrer Größe schrumpfen. Zuerst ist für die Raupe Ruhe wichtig. Nach ein paar Tagen fangen sie gewöhnlich wieder an zu fressen und erholen sich rasch. Es ist vorteilhaft, ihnen nach etwa einem Tag einen oder mehrere Tropfen Wasser zu trinken zu geben. Zuviel Wasser kann jedoch Durchfall auslösen.
Viel Erfolg
G. F.
Bouvier (1936) gibt als Futterpflanzen Acer caudatum und Actinodaphne sikkimensis (Lauraceae) an.
Beste Grüße
G. F.
Last year I had the same problem with one of my A. isabellae females. But the ova were fertilized and 68% of the caterpillars hatched. They really looked nice. They were of a slightly blue color with little dark spots.
Maria Sibylla Merian gibt in "Metamorphosis Insectorum Surinamensium" (1705) an, daß die Raupen an Gummi-Guttae-Bäumen (Hypericaceae) leben. Sie zeigt in ihrem Werk eine Abbildung von Futterpflanze, Falter, Raupe und Kokon.