Posts by Fledermausfreundin

    Hallo Walter,


    besten Dank für die schnelle Antwort. Wieder was
    gelernt! Ich muss gestehen, dass wir nur die Fledermäuse zählen,
    Aufzeichnungen über anwesende Insekten gibt es (bisher) bei uns nicht.
    Aglais urticae kommt, meiner subjektiven Erinnerung nach, eher in
    trockeneren Quartieren (ehem. Bunker, Keller etc.) vor. Aber auch nie in
    großen Zahlen. Scoliopteryx libatrix ist dagegen regelmäßig und
    bevorzugt in Quartieren mit einer hohen Luftfeuchtigkeit anzutreffen.
    Quartiere mit allen drei Arten kenne ich allerdings auch vereinzelt.


    Viele Grüße,
    Irina

    Hallo zusammen,


    bei Fledermauszählungen am 23.02.2014 in einem ehemaligen Bergbaustollen bei Porta Westfalica, NRW, wurde folgender Falter gesichtet, kann mir jemand bei der Bestimmung helfen?
    Im Regelfall treffen wir nur Scoliopteryx libatrix sowie Inachis io und Aglais urticae (nebst Meta menardi und diversen Mücken und Schlupfwespen) in derartigen Quartieren an.


    Viele Grüße,
    Irina


    Lieber Hans, vielen Dank!!! Und dann noch so schnell - :sensationell: ! Das kommt meiner Ungeduld doch sehr zu Gute ;)
    Wenn die Puppenhüllen des Männchens auch entsprechend kleiner sind, werden das (so sie überhaupt von L. dispar kommen) in dem Kasten alles Weibchen gewesen sein. Ob sie ihre Eier wohl auch im Innern eines Fledermauskastens ablegen würden, oder eher nur "im Freien" am Baum?

    Dieser Riese hatte sich unmittelbar hinter der Einflugöffnung eines Fledermauskastens versteckt und wurde bei der Kastenkontrolle von uns "gestört". Kann ihn jemand bestimmen?
    Funddaten: Südwestniedersachsen, Eichen-Kiefern-Wald (nebst weiteren Laubbaumarten), 23.07.2010.
    Im Inneren des Kastens lagen noch 4-5 große Puppenhüllen auf dem Boden, könnten aber evtl. auch von einem anderen Falter sein. ?( - Eine hab ich mitgenommen - keine Ahnung ob man Puppenhüllen überhaupt bestimmen kann, aber so sie von Interesse sind kann ich gern noch Fotos machen und einstellen.


    Viele Grüße,
    Irina



    Hallo Franz,


    besten Dank schonmal soweit :applaus: . Das hilft erstmal weiter ...ich werde mal sehen was ich tun kann. Es gibt eine ganze Fotoserie, vielleicht sind irgendwo die Fühler besser drauf zu sehen ^^
    Warten wir's ab!


    Viele Grüße,


    Irina

    Hallo zusammen,


    kann mir jemand bei diesem kleinen Tierchen weiterhelfen? Es war entzückend wie klein sie war... ^^ habe es nachträglich an den Buchstaben im Protokollbogen, auf dem sie gelandet ist, versucht nachzumessen und komme auf 3-4 mm Körperlänge (ohne Cerci und Terminalfilum). Letztere selbst dürften mindestens 1,5 cm lang gewesen sein, oder eher noch ein wenig mehr - diese verflixten kleinen Tierchen lassen sich einfach nicht vernünftig ablichten ;( ...irgendwas ist immer unscharf :pinch:




    Funddaten: 07.08.2009, Osnabrück (Südwestniedersachsen), Stadtrand. In der Nähe befinden sich ein Fließgewässer und zwei Regenrückhaltebecken. Das Regenrückhaltebecken ist näher (unmittelbar) am Fundort, aber das will nicht unbedingt was heißen denke ich.


    Viele Grüße,


    Irina

    Insekten sind alles andere als mein Spezialgebiet , und wenn man keine Vorstellung davon hat, was es noch so alles geben könnte, ist es für den interessierten Laien manchmal nicht so leicht wie für den, der etwas in Zusammenhänge einordnen kann :)
    Das Ausschlussverfahren find ich allerdings super, und wenn ich mir den genannten Link anschaue, ist die Sache für mich auf jeden Fall auch eindeutig :thumbup: da sehe ich nun keinerlei Verwechslungsgefahr, mindestens, solange ich in Deutschland bleibe. Die Art werde ich zukünftig auf jeden Fall erkennen wenn ich ihr begegne. Danke!!


    Demnächst kommen noch ein paar mehr Kandidaten von "unter Tage" zum Bestimmen. Ich muss sie nur erst noch vor die Kamera kriegen.


    Viele Grüße,


    Irina

    Ja, die "Nase" fand ich verwunderlich. Ist mir zum ersten Mal irgendwo begegnet. :applaus: Besten Dank, Claude, für die schnelle Bestimmung :)
    Nun, ich schätze, das Tierchen wird dort überwintern. Das Überwintern von dieser Art ist doch z.B. in Häusern bekannt. Das Tier war nicht aktiv, sondern saß regungslos an der Wand des Bunkers. Denke also, es ist nicht weiter ungewöhnlich, dass ich die Art dort im Januar gefunden habe. Wenn das Tier vor März wieder verschwindet, würde ich mir schon eher Gedanken machen ;)


    Kann mir noch jemand etwas zu Verwechselungsarten und den genauen Trennmerkmalen sagen?


    Viele Grüße,


    Irina

    Hallo zusammen,


    in den Winterquartieren von Fledermäusen (frostfreie Stollen, Bunker etc.) treffe ich regelmäßig auf verschiedene Insekten. Ich wollte der Sache mal nachgehen, ob es einen Zusammenhang geben könnte zwischen dem parallelen Vorkommen verschiedener Arten. Es kann ja sein, dass man aus dem Fund von verschiedenen Insekten in einem Quartier, in dem keine Fledermäuse sind, Rückschlüsse ziehen oder Erklärungen finden kann, wenn man die Ansprüche der Arten kennt und miteinander abgleicht. Ich will zukünftig mal drauf achten, wer sich unter Tage noch so versteckt.
    Nun erkenne ich aber außer Scoliopteryx libatrix und Inachis io bei den Lepidoptera eher nicht, wen ich da so vor mir habe :nixweiss: . Daher die Frage in die Runde, ob mir jemand bei folgender Art weiterhelfen kann.


    Fundort ist ein kleiner Röhrenbunker bei Osnabrück (Südwestniedersachsen), in dessen hinterem Teil recht konstantes Mikroklima herrscht :thumbsup: . Kühl, frostfrei, und relativ feucht. Alle Aufnahmen vom letzten Wochenende.
    Kleiner Eindruck vom Winterquartier (alle Wintergäste sind im hinteren Teil, eine kleine Kammer nach dem Durchgang, die noch ein kleines Stück zu beiden Seiten weitergeht):



    Und nun der Wintergast:






    Viele Grüße,


    Irina

    Ich weiß nur, dass es vom BUND 2007 (oder war's doch 2008?) etwas ähnliches gab. Darüber hab ich auch noch Infos irgendwo, könnte ich bei Bedarf raussuchen.


    Dass es etwas Vergleichbares vom NABU NRW gibt, wusste ich bisher nicht (obwohl es quasi nur ein Katzensprung bis zu den westfälischen Kollegen vom NABU ist) - vielleicht ein Hinweis, dass es nicht mehr aktuell ist? Eventuell wird es aber auch nur unterschiedlich in den einzelnen Gruppen in die Öffentlichkeit getragen - im Raum Münster wüsste ich jedenfalls nicht, dass etwas derartiges läuft.


    Ich würde den Leuten vom Landesverband einfach 'ne Mail schreiben bzw. mal anrufen und direkt nachfragen wie es mit dem Projekt aussieht, da sie ihre Homepage ja nicht sonderlich gut zu pflegen scheinen (allgemeines Problem vieler Seiten von Naturschutzverbänden)...


    NABU NRW Landesgeschäftsstelle
    Merowingerstr. 88
    40225 Düsseldorf-Bilk


    Tel.: +49 (0)211-15 92 51-0
    Fax: +49 (0)211-15 92 51-15
    E-Mail: Info@NABU-NRW.de
    Bürozeiten
    Mo. - Do. 08.30 - 16.00 Uhr
    Fr. 08.30 - 13.30 Uhr


    Viel Erfolg!

    Negativ sind Wespen im Ökosystem wirklich nicht, das seh ich auch so. Dass sie so viel fressen wusste ich nicht.
    Ich kann auch gut verstehen, wenn sie am Nest nicht gern gestört werden - wollen wir ja auch nicht unbedingt von jedem ;)
    Allerdings gehört mancher - ich gehöre dazu - zu der Spezies Mensch, die von Zeit zu Zeit bestimmte Tiere in Nistkästen aufsucht, und dort des Öfteren Wespen oder Hornissen begegnet. Und wenn man dann mal vorher das Klopfen vergisst... :pinch: ... ist man selber Schuld wenn man einen 5 Meter-Satz von der Leiter machen muss :D schmerzhaft, aber halb so schlimm.


    Die Vorgehensweise von Franz find ich genau richtig, und so sollte es sein - wenn es nicht unbedingt sein muss (Allergiker oder Kleinkinder), sollte man den Tieren ihren Frieden lassen, man muss nur wissen, wie man mit ihnen umzugehen hat.


    Ich arrangiere mich trotz allem gern mit ihnen.


    Viele Grüße,


    Irina

    Danke Peter für den guten Ratschlag :thumbup:
    Dieses Jahr hatte ich das Problem noch nicht, aber im vorletzten, und im letzten Jahr etwas weniger stark. Aber bin gespannt was dieses Jahr noch passiert. Aber nun weiß ich ja was ich tun kann :)
    - übrigens wohne ich in einer Dachwohnung, und Ritzen gibt's da mehr genug wo die kleinen reinkommen könnten.
    (Und mit dem editieren war ich auch schnell, nachdem ich deine Korrektur bemerkt hab und dass der Link es nun tut)


    Ich denke, so eine Ablenkfütterung ist in jedem Fall besser, als wenn die Tiere in einer Flaschenfalle krepieren. Nur weil sie stechen können und manchmal lästig sind, muss man sie ja nicht gleich töten :bibber: - von dem Beifang (hin oder her) mal ganz abgesehen. Und es funktioniert ja ganz gut mit der Ablenkung, und so kommen beide Seiten zu ihrem Recht :)
    - Und das sage ich, obwohl mich dieses Jahr eine Wespe (völlig zu Recht allerdings) durch einen Stich für eine Woche außer Gefecht gesetzt hat.


    Viele Grüße,


    Irina

    Hallo Peter,


    da du dich auszukennen scheinst - ist es normal, wenn im Herbst ca. 25 Wespen innerhalb von 2-3 Wochen durchs Schlafzimmerfenster fliegen und dort sterben, oder spricht es nur für ein zu der Zeit nah gelegenes Nest :verwirrt: ich meine, es gibt auch noch andere Fenster bei mir... die Tiere waren bei Einflug schon ziemlich schwach.


    Danke und viele Grüße,


    Irina

    Ailanthus altissima ist ein typischer Stadtbaum, da er das extreme Klima dort verträgt.. vielleicht wurde er ja auch bei dir um die Ecke gepflanzt (lass es nicht den Stadtgärtner sehen ;) ).


    Ansonsten weiß ich nur, dass man des Öfteren Samen online bestellen kann (z.T. sogar ebay).
    Manche Baumschulen bieten auch Containerware an... im Baumarkt dürftest du, vermute ich, dagegen schlechte Karten haben.


    Viel Erfolg!

    Ich danke euch ihr Lieben für die aufschlussreichen und beruhigenden Antworten :)
    Beim nächsten Mal werde ich versuchen, die Tiere vorher von ihrer Absicht am Netz abzubringen, auch wenn die Beobachtung sehr spannend und für mich nicht alltäglich war.


    Viele Grüße,


    Irina


    P.S.: Hier ein Bild von einem Fangnetz für Fledermäuse... durch die waagerechten Spannleinen in einigem Abstand bilden sich "Taschen", in die die Tiere plumpsen, nachdem sie gegen das Netz geflogen sind.


    Hallo soil,


    auch dir besten Dank für die Antwort.


    Zum "warum" des Fledermausfangs: vermutlich fängt man Fledermäuse aus ähnlichen Gründen wie Lepis & co - um etwas über Vorkommen und Verbreitung zu erfahren in aller Regel. Zwar kann man vorbeifliegende Tiere auch mit einem Detektor erfassen und belauschen (die Heuschrecken-Fans werden diese kennen), aber nicht immer sicher bestimmen - und erst recht nicht sagen, ob es Männchen oder Weibchen, adulte oder juvenile Tiere sind, was aber von enormer Bedeutung für die Interpretation ist (Weibchen sind viel anspruchsvoller).


    Auch bei diversen Planungsvorhaben werden Fledermäuse gefangen zwecks artenschutzrechtlicher Prüfung (schließlich sind alles Arten des FFH Anhang IV, einige Arten sogar Anhang II)... sie werden jedoch niemals mitgenommen, sondern stets nach der Bestimmung am Fangort wieder freigelassen.


    Manchmal fängt man auch Fledermäuse, um ihnen einen Miniatursender auf den Rücken zu kleben und sie einige Nächte lang auf ihrem Weg zu verfolgen (Telemetrie)...


    Um auch die Frage nach dem "wie" zu beantworten - hast du schonmal einen Vogel-Fang miterlebt? Das läuft ähnlich, wir haben nur anderes Netzmaterial. Die Netze sind mehrere Meter hoch und breit und werden zwischen zwei Stangen, die in den Boden gesteckt werden, aufgespannt. Die feinen Maschen sind ja auf dem Falter-Foto ganz gut zu erkennen. Ich suche aber am besten mal ein Foto rausund werd es demnächst hier hochladen (auch wenn das ein Forum für Spinnen und Insekten ist, man möge es mir verzeihen), dann kannst du dir im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild davon machen :)

    Hallo Rainer (?),


    danke für deine Antwort :applaus: .
    Wenn nur diese beiden zur Auswahl stehen, tendiere ich (als Laie) zu N. pronuba - das Tier war geschätzt mind. 4 cm lang. Konnte auf die Schnelle im Netz keine Längenangaben zu N. orbona finden, nur Flügelspannweiten, das hilft mir leider nicht.


    Kann es sein, dass die Farbe bei der Art stark variiert? Und ist dieser ungewöhnliche Platz für eine Eiablage normal? Ich meine mich zu erinnern, dass die Art an sich relativ anspruchslos ist, aber ich frage mich, mit was sie das Netz wohl verwechselt haben mag...


    Eine weitere Frage - haben die Eier, die ich vorsichtig aus dem Netz geschubst habe, auf die Wiese gefallen überhaupt eine Entwicklungschance (wenn sie nicht plattgetreten, gemäht... werden), oder müssen sie am Substrat haften?


    Danke für die kommenden Antworten!


    Viele Grüße,
    Irina

    Letztens beim nächtlichen Fledermausfang ist mir wiederholt etwas recht Merkwürdiges passiert - beim Ableuchten der Netze bemerkte ich jeweils einen still am Netz sitzenden Nachtfalter, der sich weder durch das kurze Anleuchten alle paar Minuten, noch durch leichte Bewegungen des Netzes aufschrecken ließ - er verharrte dort über 30 Minuten :rolleyes: .


    Als ich das eine Mal Feierabend machte und die Netze abnehmen wollte, den Falter natürlich nicht einpacken wollte, versuchte ich ihn zum Weiterfliegen zu animieren - Fehlanzeige. Beim genaueren Hinsehen bemerkte ich dann, dass es wohl eine Falterin war, die fleißig schon mehrere Dutzend Eier am Netz ablegte ;( ... tat mir sehr leid, aber sie musste sich dann wohl oder übel ein anderes Plätzchen suchen.


    Mich interessiert nun natürlich, welcher Falter so "dreist" (ich müsste besser sagen "ungeschickt") war. Hoffe es ist anhand der wenigen und eher suboptimalen Bilder machbar... ?(
    Ich habe an Noctua pronuba gedacht, konnte allerdings die Hinterflügel nicht anschauen...


    Das Habitat war im ersten Fall am Rand eines größeren Regenrückhaltebeckens (Gehölze, Blühstreifen, rasenartige Flächen), am westlichen Stadtrand von Osnabrück.
    Im zweiten Fall war es ein Waldrand mit Fließgewässer und rasenartigen Flächen im Anschluss, ebenfalls Stadtrand von Osnabrück.




    Viele Grüße,


    Irina

    Hallo Dominik,


    :thumbup: Besten Dank für deine Mühen!


    Bist du dir mit Cucullia lucifuga sicher - woran machst du das fest? Die Bilder, die ich von den Raupen dieser Art finde, passen zwar ganz gut, aber nicht 100%ig, find ich, aber kann mich mit meiner Ahnungslosigkeit auch gut täuschen..


    Über welches Bestimmungsmerkmal bist du denn auf Zygaena transalpina gekommen?? Das sichere Bestimmungsmerkmal, das ich gefunden hab (Vorderflügelunterseite) konnte ich anhand meiner Fotos nämlich leider nicht nachvollziehen.


    Viele Grüße,


    Irina