Posts by Policeman

    die Fragestellung läßt sich sicher so nicht beantworten.

    Licht ist nicht gleich Licht, Erebie ist nicht gleich Erebie, warm ist nicht gleich warm.

    Erebien sind sowieso nicht leicht zu züchten.

    Dann ist da noch die Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Futterqualität ....


    Kühe geben bei beruhigender Musik mehr Milch - villeicht brauchen Erebien dann auch keinen Winter.


    Probieren - alle Daten festhalten - nichg nur der Erfolg zählt

    Ich habe gehofft, dass einer der vielen "Saturnidae"-Züchter dir einen guten Tipp geben wird.

    Normalerweise ist der häufigste Grund für den Verlust einer Zucht "Durchfall".

    Verstopfung ist die große Ausnahme. Zu trockenes Futter ist viel ungefährlicher als zu feuchtes oder

    gar nasses. Bärenzuchten führe ich zum Teil mit zusätzlich getrockneten Blättern durch.

    Nur bestimmte Arten brauchen tägliches Besprühen mit WARMEN Wasser.

    Es könnte auch bei dir hellfen. Warmes Wasser in Zerstäuber und mehrfach täglich fein einnebeln.

    Aber wahrscheinlich hast du nur kranke, evtl. inzuchtgeschwächte Raupen. Da hilft dies auch nicht.

    Sorry, aber es ist ein "SCHEIßTHEMA".

    viel Glück,

    auch mir stürtzen Zuchten ab,

    Manfredd

    In Deutschland kann ich dir die Firma Dieter Schunke, Tischlerei und Entomologiebedarf empfehlen

    und

    in Tschechien die Firma Vitek, firma.vitek@centrum.cz

    alles weitere findest du im Internet.

    Beide Firmen arbeiten hervorragend und zu vernünftigen Preisen.


    Es gibt sicher auch andere, aber billigere mit guter Qualität sind mir nicht bekannt.

    Viele "alte" Entomologiebedarfshändler hören langsam auf, oder haben den Betrieb schon eingestellt.

    Im südafrikanischen Museum benutzen sie Plasikboxen mit Glasauflage.

    Billiger, aber nicht dicht und problemtisch zu öffnen.

    Ich habe mit einem Sondermaß als Kind angefangen und mußte daher damit weitermachen

    um nicht ständig alles umzustecken. Bitte nicht nachmachen.

    Am Besten große Standart-Maße nehmen (40x50 oder 41x52) mit Karopapier (Holzfarbe egal).

    Es gibt im In- und Ausland viele Anbieter - Preis ist bei der Abnahme größerer Serien

    oft verhndeltbar und sehr unterschiedlich..

    In Tschechien und Itlien benutzen Sammler auch Pappboxen mit Glasdeckel.

    Die sind nicht viel billiger, weniger stabil und schließen nicht dicht.

    Für mich (ich sammle schon 60 Jahre) habe ich noch keine sinnvolle Alternative zu

    Holzkästen gefunden.

    Wenn der "Speckkäfer" oder einer seiner Freunde das beste Tier (das ist fast immer so)

    anfrißt und schwer beschädigt, bereut man sicher an der falschen Stelle gespart zu haben.

    pudibunda bildet nur Farbvariationen aus, die überll vorkommen.

    Unterarten gibt es erst im Iran und noch weiter im Osten.

    mendica bildet ab der Türkei Unterarten aus.

    Dies nur zur Info - somit bestätigt sich wieder, dass "einfache" Arten auch interessant sein können und

    genug "Arbeitsmöglichkeiten" bieten.

    ich führe seit meiner Kindheit unzählige Zchten durch.

    Holzkästen sind opisch schön.

    Sie sind jedoch extrem teuer und schwer zu desinfizieren.

    Aus diesem Grund bin ich auf Platikeimer/Plastikkisten umgestiegen.

    Ich habe sie in div. Größen und kann sie dem jeweiligen Raupenstadium anpassen.

    Leicht verzogene (kommt durch feuchtes Futter oder Witterung oft vor) Holzkästen

    bieten gute Zugänge für Ohrwürmer und dergleichen.

    Vögel haben mir mir in Holzkästen selbst Drahtgitter aufgegackt und die Zucht geplündert.

    Oft habe ich zugleich 20 Zuchten und mehr. Was mache ich mit den Eiraupen ....

    Was bleibt: Holzkästen sind schön ?!?

    noch eine kleine Anmerkung:

    große Lampen, z.B. Queksilberdampflampen 400/500 Watt, Mischlichtlampen 250 Watt sind gut für Schwärmer und Saturnidae.

    Schwarzlicht-LED-Lampen und Superktinische Röhren gut für "Weibchen" aller Arten und kleinere Falter.


    Bei starken Lampen setzen sich viele Tiere schon in weiter Entfernung ab und kommen dann oft nicht mehr zur Leuchtstelle.

    Hallo Finn - wie gewünscht

    Billigste moderne Lichtfangausrüstung für Anfänger und Profis:

    Omnilux schwarzlicht LED E 27 - 230V - 27 Watt (ca. 50 €)- für zu Hause, Reise und füs Auto/Akku

    und einen iSpannungswandler z.B. Pearl bis 300 Watt 27,99 € Von 12 V auf 220 V für Auto/Akku


    super zu Hause, im Hotel, am (Leih-)Auto ....


    leicht, handlich, wenig regenempfindlich, lange Lebendauer,

    bisher nie vom Zoll beanstandet


    Mit einem Lithium-Akku 12Volt (Handy-Akkus haben normalerweise weniger) , 10-20 Ampere, bleibt die Ausrüstung leicht tragbar und brennt ca. 1 Nacht. Solche "China"-Akkus kosten je nach Angebot 10 bis 25 Euro.

    (Lichtfalle, schwer zugängliches Gel€ände, Gebirge ....)

    viel Spaß

    Polieman

    die zwanzig anderen Zuchten freilassen und sich um jede einzelne Raupe kümmern.

    Manche Zuchten verlangen viel, Zeit, Liebe und Aufmerksamkeit,

    sonst geht es voll in die Hose - freue mich, viele Aurorafalterpuppen zu sehen (Bilder bitte einstellen).

    Ich glaube, dass sich gar nicht die Frage stellt, ob eine Art selten oder geschützt ist,

    sondern wie die aktuelle Interessenlage bei den "Züchtern und Sammlern" ist.

    Da ich schon sehr lange mein Hobby betreibe, sehe ich immer wieder den Wechsel bei

    den verschiedenen "Generationen".

    Zeitweise waren Colias und Parnassius unbezahlbar/extrem hoher Tauschwert.

    Bei den kleineren Nachtfaltern die Bären.

    Zur Zeit geht der Trent in Richtung Saturnidae und Sphingidae.

    Man merkt, dass der Kreis der aktiven Entomologen immer kleiner wird (verschiedenste Gründe).

    Geld spielt da oft keine große Rolle mehr, Handel auch nicht.

    Das wenige, gute und interessante Material, wird unter der Hand vertauscht und verschenkt.

    Wer keine Beziehungen und Freunde hat bekommt daher nichts oder nicht viel.

    Wer nichts anzubieten hat, der kann auch nicht erwarten, dass ihm was tolles angeboten wird.

    Ich möchte jetzt noch ein kleines Beispiel angeben, was möglich ist, was nicht, was sinnvoll ist, was nicht .....

    Seit einiger Zeit beschäftige ich mit der Lasiocampa quercus Gruppe.

    Es sind unzählige und unsinnige Unterarten/Formen... beschrieben worden.

    Es gibt Männchen mit "Duftschuppen" (warum ??? wofür ???) und ohne.

    Einige Populationen sind einjährig, andere 2jährig.

    Manche "Farbformen" und Unterarten sind gut abgegrenzt, andere weniger.

    So gibt es viele Aspekte und Möglichkeiten was zu tun.

    Die Art ist relativ groß, schön und leicht zu züchten.

    Durch einen Aufruf hier im ACTIAS habe ich u.a. von 15 veschiedenden Populationen Zuchtmaterial aus dem

    gesamten Verbreitungsgebiet erhalten und hoffe so neue Erkenntnisse zu gewinnen.

    Freue mich auf die Zusendung weiterer Tiere und gebe auch in der Flugzeit Eier an Interessierte ab.

    Dann macht auch "Arbeiten" mit heimischen Arten Spaß.

    Über Schönheit kann man streiten, aber wenn man die Bilder der bereits geschlüpften GYNANDER in meinen

    Einstellungen anschaut, glaube ich , dass sie mit eigentlich langweiligen, fremdartigen Morphos mithalten können.

    Es gibt viel zu tun - man muß nur Ideen haben.

    Mir wird nie langweilig.

    Die wenigsten "Entomologen" versuchen mit dem Hobby Geld zu verdienen.

    Reisen in interessante Gebiete sind oft mit großem Aufwand und viel persönlicher Eigenleistung verbunden.

    Material, welches man von dort mitbringt, möchte man nicht für ein paar Cent an Leute abgeben,

    damit diese später mit Nachzuchten Gewinn machen.

    Da ich selbst oft unterwegs bin, ist mir bekannt, dass viele Tiere bzw. Zuchten nur im Tausch zu bekommen

    sind. Man kennt sich, so eine Art kleine Familie, genauso ist es auch auf den Tauschbörsen.

    Der angebotene Rest sind dann oft "Anfängerarten", Showzuchten und Haustürfänge.

    Die örtliche und oft auch die überörtliche PRESSE, Rundfunk, TV .... sind an "Naturschutzthemen" meist sehr

    interessiert.

    Alles was mal veröffentlicht ist,läßt sich schwer dementieren.

    Habe damit fast nur gute Erfahrungen gemacht.

    Nicht WIR sind die MÖRDER, wir sind die SCHÜTZER.

    Und dann kommt wie immer mein Lieblingssatz: -man kan nur schützen, was man kennt-

    Wo sitzt derjenige,der unser Wissen hat - oder warum haben die zuständigen Behörden oft zu wenig Fachwissen.

    Wer nicht trommelt, der wird auch nicht ge(er)hört.

    es ist komisch, dass von erfahrenen Entomologen Fragen eingestellt werden, die sich erübrigen.

    Ich wußte nicht, was Lithophane semibrunnea ist, habe daher im goggle nachgesehen.

    Dort werden viele, auch die hier genannten Futterpflanzen aufgeführt.

    Zudem ist das Tier noch nicht gefangen und legt noch keine Eier.

    Da gibt es den Spruch mit den ungelegten Eiern .....

    Denke, dass hier manche nur Gesprächsbedarf haben.