Genau die ist es, vielen Dank an Euch !
LG, Hans
Genau die ist es, vielen Dank an Euch !
LG, Hans
Moin moin an alle Insektianer !
Kann mir jemand bei der Bestimmung der abgebildeten Art helfen ?
Ich schleppe sie immer wieder mit Brennholz in die Wohnung. Sie sticht/beisst nicht, krabbelt aber auch mal über den Esstisch ... nicht mein Ding !
Im Netz kann ich sie weder bei Schaben, noch bei Blattwanzen finden.
Vielen Dank schon mal für die Hilfe !
Moin Julia,
ich nehme an, du hast die Puppen relativ warm, z.B. bei Zimmertemperatur gelagert. Das erklärt für mich das frühe Schlüpfen eines Falters.
Wenn du sie weiterhin bei diesen Temperaturen lagerst, werden wahrscheinlich in den nächsten Wochen weitere Falter schlüpfen.
Diese Falter würde ich aber nicht als zweite Generation bezeichnen, da sie unter unnatürlichen Verhältnissen geschlüpft sind (in der Falterzucht nennt man das warme Aufbewahren der Puppen auch "treiben/vortreiben").
Du hast jetzt vielleicht die Idee, die restlichen Puppen in's Freie zu bringen, damit sie im Frühling schlüpfen. Das wird wahrscheinlich nicht erfolgreich sein, da die anderen Puppen wahrscheinlich auch schon beginnend in der Umwandlung zum Falter sind. Sie würden absterben.
Viele Grüsse
Hans
Moin Brock, und willkommen im Forum !
Von der Präparation von Jagdtrophäen durch Käfer habe ich nicht viel Ahnung.
Sicher bin ich aber, dass du viel Geld vergeblich ausgegeben hast. Die Gruppe der "Museumskäfer" geht bevorzugt an getrocknetes Fleisch. Wenn du einen Schädel mit anhaftenden Fleischresten trocknest, zieht das enthaltene Fett in den Knochen, die Käfer erreichen oder fressen es nicht.
Meine bevorzugte Methode der Reinigung bei Trophäen und Schädeln für meine Sammlung ist die Mazeration.
Schädel grob entfleischen, das Ganze (incl. Rosenstöcke, Hornansätze etc.) in Wasser geben und ca 3-4 Wochen bei Zimmertemperatur stehen lassen. Irgendwann fängt es an schlimm zu stinken, das ist normal und bei den jetzigen Temperaturen gut im Freien machbar. Bei dieser Prozedur wird auch das Fett im Knochen komplett aufgelöst.
Danach gut abspülen, und im Schatten, nicht in der Sonne trocknen lassen.
Ggf., je nach Geschmack, noch mit H2O2 bleichen.
Beste Grüße
Hans
Moin zusammen !
Vor ca. 2 Wochen erhielt ich auf dem Postweg (sehr schneller Transport, aber Temp. unter 0°) Eier der o.a. Art. Ablagedatum ca. 18.01.2025.
Lt. Zuchthinweis sollten die Eier trocken gelagert werden. Da ich aufgrund sehr vieler Zuchten die Erfahrung gemacht habe, dass hierbei die Eier fast immer vertrocknen, habe ich sie wie immer gelagert, nämlich auf Fliegengitter, ca. 3-4 mm über einer Wasseroberfläche. Ab dem 03.02.25 schlüpften dann innerhalb von 3 Tagen 11 Räupchen, was einer Schlupfrate von ca 50% entspricht.
Lt. Zuchthinweis, sollten auch die Räupchen trocken gehalten werde, z.B. in einer kleinen Plastikbox. Das angebotene Rhododendronblatt wurde gut angenommen, vertrocknete jedoch in der Plastikbox sehr rasch. Die Räupchen nahmen ein zugefügtes Blatt nicht an, blieben auf dem trockenen Blatt sitzen und schrumpften zusehens.
Vor 2 Tagen fügte ich dann eine feuchte Zewakugel (nicht tropfnass, sondern wirklich nur feucht) in die Box hinzu, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Auch ein frisches Futterblatt folgte.
Nach wenigen Stunden hatten sich 5 von den R gut erholt, waren auf das frische Blatt gewandert, die restlichen 6 schafften es nicht. In der vergangenen Nacht erfolgte die Häutung zu L2.
Kann jemand von Euch über ähnliche oder andere Zuchterfahrung berichten ?
Viele Grüsse, und noch einen schönen Sonntag !
Hans
Guten Abend zusammen !
Toni Kasiske hat wieder ein interessantes Video, diesmal über die Kokonsuche bei L. quercus eingestellt.
Zufällig habe ich gerade Lasiocampa quercus sicula in Zucht, und die Raupen werden bald mit dem Kokonbau beginnen. Nun kann ich Ihnen nicht einen Steinhaufen bieten. Spinnen die Raupen den Kokon auch z.B. in den oft verwendeten Klopapierrollen oder zwischen Papierknäueln ?
Vielen Dank schon mal für eure Tips !
VG Hans
Hallo Michael,
ich ziehe meine Bestimmung zurück und schliesse mich Thomas an !
Hallo Michael,
das ist ein Käfer aus der Unterfamilie Cassidinae aus der Familie der Chrysomelidae.
LG, Hans
Und, Celine, ganz wichtig: wenn Du ihnen Ästchen anbietest, musst Du die Schnittstelle mit zB. Malerklebeband zukleben, sonst bleiben die Räupchen an dem austretenden Baumharz kleben und kommen nicht mehr los ...
Viel Erfolg,
Hans
Hallo, liebe Käferinteressierte,
gibt es über Käfer (z.B. Zucht, Börse, Bestimmung usw.) ein Forum im Netz, welches qualitativ annähernd an actias herankommt ?
Danke schon mal, und beste Grüsse
Hans
Hallo Stephan,
das mit den geschützten Arten ist korrekt, es sind einige Falter dabei.
Wenn Du die Sammlung ganz offiziell verkaufen oder verschenken willst, erkundige Dich bei der Behörde Deines Bundeslandes, die für Naturschutzangelegenheiten zuständig ist (z.B. Regierungspräsidium), vielleicht bekommst Du eine Befreiung vom Vermarktungsverbot.
Dann bist Du zumindest mal juristisch auf dem richtigen Weg, könntest versuchen, über z.B. ebay zu verkaufen.
Es kann natürlich sein, dass die geschützten Arten auch eingezogen werden .....
In Deutschland ist alles hervorragend geregelt ![]()
Beste Grüsse
Hans
Moin zusammen !
Kennt jemand von Euch jemanden, der noch zu vernünftigen Preisen aussereuropäische Käfer, getrocknet, nicht präpariert, anbietet ?
Besten Dank schon mal für die Hilfe
Hans
Hallo Jana,
die Lösung mit Holzleim (z.B. Pon.l, darf den Namen leider nicht ausschreiben ;-)) ist meiner Meinung nach die beste. Ich verklebe bei Bildern, die aufgehängt werden sollen, immer die Glasscheibe mit dem Rahmen, bei Bildern, die voraussichtlich für immer gerahmt bleiben sollen, auch die Rückwand.
Wenn du die Scheibe in den Rahmen legst und diesen auf die Vorderseite, zeigt sich zwischen Rahmen und dem Rand der Scheibe meist ein schmaler Spalt. Diesen kannst du gut mit der Spitze der Leimflasche ausfüllen, dabei die Scheibe z.B. mit einer vollen Flasche beschweren, bis der Leim getrocknet ist.
So vermeide ich, dass sich ansonsten zwischen Bild und/oder Passepartout diese lästigen schwarzen Käferchen (wahrsch. winzige Staphylinidae) ansammeln.
Liebe Grüsse
Hans
Hallo Fabrice,
ergänzend hierzu kann ich noch Fotos hinzufügen (das erste ist ein Handyfoto, ganz schlechte Qualität), die eine Raupe und die Puppe (einen Tag vor dem Schlupf) zeigen, gefunden an Pelargonien auf dem Balkon meiner Ferienwohnung, die dort seit mindestens einem halben Jahr wachsen.
Also ist die Art an diesem Fundort in der Lage, sich fortzupflanzen.
Das beweist natürlich nicht, dass auch Entwicklungsstadien dort das Winterhalbjahr überleben.
Liebe Grüsse
Hans
Guten Abend zusammen !
Für den/die abgebildeten Falter bitte ich Euch um Hilfe bei der Bestimmung:
Die Fotos wurden am 26. und 27.09.23 gemacht. Aufnahmeort Italien, Südtirol, Algund Nähe Meran, im Stadtgarten am Kirchplatz. Die Falter flogen in grösserer Anzahl (ca. 20-25 Stück) um die Pflanzentröge, saugten an Rosmarin und den mir unbekannten, auf den ersten 3 Fotos zu sehenden Pflanzen.
Vorderflügellänge geschätzt 14 mm.
Weder in Higgins/Riley's Tagfalter Europas und Nordwestafrika, noch im Lepiforum kann ich eine Art finden, die der abgebildeten entspricht. Zwar ähneln ihr gaaaanz entfernt Leptotes pirithous und noch weiter entfernt Cigaritis acamas, aber es reicht nicht zur Artbestimmung.
Kann jemand das Rätsel lösen ?
Vielen Dank schon mal im voraus für Eure Bemühungen, und viele Grüsse
Hans
Noch ein kleiner Nachtrag, Emil:
Falls Du evtl. vorhaben solltest, Tiere vllt aus der Türkei mitzubringen -- FINGER WEG !!!!!!!
Das könnte seeeeehr teuer und unangenehm werden ..........................
Hallo Emil,
wenn die Angaben in WISIA korrekt und aktuell sind, ist Saga natoliae nicht durch internationale Regelwerke geschützt.
Eine Haltung in Deutschland müsste demnach uneingeschränkt erlaubt sein.
Aber eine Anfrage bei der Naturschutzbehörde ist sicher nicht falsch.
Viele Grüsse
Hans
Hallo Katja,
als ich die vermutete Art gelesen habe, habe ich Videos auf Youtube gefunden - ein unglaubliches Wesen !
Aber danke auch für Deine Bemühungen !
LG Hans
Hallo Katja,
das sieht aber verdächtig nach einem Alien aus !
Spass beiseite: wenn Du das Tierchen noch hast, könntest Du evtl. ein kurzes Video drehen ? Es würde mich interessieren, wie es sich fortbewegt ....
Liebe Grüsse, Hans
Moin zusammen !
In Ermangelung besseren Wissens habe ich die Puppen dann bis Mitte Dezember in einem kühleren Raum der Wohnung gelagert - ca. 18/19°, in einem belüfteten Behälter, auf Küchenpapier. Darunter war eine ca. 4 cm starke Schicht aus Kokosfasern (Ziegel aus dem Zoohandel). Besprüht habe ich nahezu täglich, und zwar so kräftig, dass auch die Kokosschicht nass wurde, um die Feuchtigkeit länger zu halten.
Etwa Mitte Dezember 2022 kam der Behälter dann ins Bad, Temperatur ca. 22°, Prozedur ansonsten unverändert.
Bei seitlichem Druck auf den Thorax reagierten noch alle Puppen mit leichter Bewegung des Abdomens.
Bei den weiteren Kontrollen etwa alle 2 Wochen wurden die Bewegungen immer weniger, bis dann Anfang Februar 2023 nur noch eine Puppe reagierte. Bei der nächsten Kontrolle zeigte auch diese keine Reaktion mehr.
Überzeugt, dass jetzt alle Puppen vertrocknet sind, wollte ich gestern ein Ende setzen, und die Puppen entsorgen.
Aber: am Deckel des Behälters hing ein frisch geschlüpfter Falter, die Flügel noch nicht in der flachen Haltung. Demnach müsste er so gegen 10:00 geschlüpft sein.
Und: er war aus einer der bewegungslosen Puppen geschlüpft, ein Weibchen.
Da habe ich in meiner Ungeduld nochmal Glück gehabt, und ich warte jetzt auf weitere schlüpfende Falter.
Vielleicht helfen meine Beobachtungen ja dem einen oder anderen, der sich mit der Zucht dieser Art beschäftigt.
Fotografieren ist übrigens eine Nervenprobe, da der Falter äusserst nervös und unruhig auf Umsetzversuche (wegen des Bildhintergrunds) reagiert.
Viele Grüsse
Hans