Posts by Saturn

    Hier schadet es, wie so oft, nicht, sich zumindest mal ein kleines bisschen mit der Art zu beschäftigen.


    Die Art kommt natürlicherweise z.B. In Arizona vor. Da man auch so gut wie keine einheimischen Arten im Winter draußen halten kann, sollte sich die Frage eigentlich von alleine beantworten...

    Die aus NRW stammenden Tiere in BaWÜ frei zu lassen ist auch ok. :dafür:

    Da bin ich mal gespannt, ob das hier alle so sehen. Es gibt den Tatbestand der Faunenverfälschung, den sehen manche lockerer, manche enger. Je nachdem, ob die Art bei dir zuhause vorkommt oder nicht.


    wie Heiner frage ich mich allerdings auch, warum du keine Rinde organisieren kannst? Das kann auch ein kleiner Ast von IRGENDeinem Baum sein. Morsches Holz, Brennholz, was auch immer. Der Konkonbau ist das eigentlich interessante an den Gabelschwanzarten. Sowas in natürlicher Umgebung zu sehen ist schon ein Erlebnis: die Raupe rennt erst eine Weile rastlos hin und her, um sich dann plötzlich am Holz niederzulassen und vollkommen zielstrebig einen Kokon zu bauen, in dem sie innerhalb von zwei Stunden fast vollkommen verschwunden ist.

    Alter Schwede. „Entomologie“ war schon immer ein unsexy Hobby für alte Säcke und hier zeigt sich auch, dass das wohl in absehbarer Zeit nicht anders werden wird. Verstaubt, Neues ist blöd, und voller Unverständnis gegenüber den „jungen Leuten“.
    Kapiert es: Instagram, TicToc, Facebook sind die neuen Communities. Über kurz oder lang werden traditionelle Seiten wie Actias aussterben und kein Hahn kräht mehr danach, was mit diesen Seiten geschaffen wurde. Gewöhnt euch dran. Wir brauchen junge Leute wie Marvin99, FabianE, Juli98 und wie sie alle heißen. Wir brauchen IG Accounts und FB-Gruppen in mehr junge Leute anzuziehen, wir brauchen KEINE sauertöpfischen Kommentare á là, das haben wir schon immer so gemacht, sonst ist das Ding hier bald tot.
    Und das sag ich als einer der wirklich von Anfang an dabei war.
    Ich hoffe, z.B. Rudi nimmt mir die „alten Säcke“ nicht zu übel, schließlich haben diese Actias gegründet und großgemacht. Und steuern immer noch den Großteil des Expertenwissens bei. Danke dafür!


    Aber: Wie auch in Politik und Gesellschaft wird so auch viel ausgebremst.


    Also her mit euren Instaprofilen! Schließlich sollte das kein Diskussionathread werden. Ich selbst habe auch eins, aber ohne Insektenfokus.


    (Disclaimer: Beitrag bewusst überspitzt, um Wirkung zu erzeugen. Nicht beleidigend oder abwertend gemeint, aber im Grunde klar meine Meinung)

    Nein. Das im sehr hilfreichen Post von Policeman als Schlupfflüssigkeit bezeichnete Sekret sind Abbauprodukte, die bei der Umwandlung angefallen sind und nach dem Schlupf abgesondert werden. Das nennt sich, wie auch beim Menschen, Mekonium. Als Verdauung kann man das in dem falle nicht bezeichnen.

    Hier wird Kokon und Puppe durcheinandergeworfen. Die Puppen werden tatsächlich papierweich vor dem Schlupf. Dass man die Flügel nicht erkennt, heißt auch nichts. Denn bei manchen Rassen sind die Flügel von Beginn an dunkel, da schein dann nichts durch. Die Abdomen sind immer hell, deswegen sieht man das Pünktchenmuster an der Seite des späteren Falters. Also Pfoten weg und abwarten. Ansprühen. Kann ruhig ziemlich feucht sein danach. Sollte sogar, denn sonst wird der Falter ein Krüppel bleiben.

    ... letzteres würde ich auch nicht tun, denn sie sind zusammengewachsen. Es ist die Eigenart aller Rosenkäferverwandten (inklusive Goliathkäfer), die verwachsenen Deckflügel nur leicht anzuheben. Aaskäfer stellen die Deckflügel parallel aufrecht auf den Rücken, etwa wie eine Haifischflosse. Irgendwas ähnliches tun Scarabaeus-Arten auch. Alle anderen spreizen sie meiner Kenntnis nach ab wie dein Beispiel, das Hirschkäferweibchen.

    Nun ja, eigentlich ist alles gesagt. Der Kompost sollte kein, nennen wir ihn "normaler Friedhofskompost" sein. Sondern es soll Verschnitt von Bäumen darin vorkommen, bspw. wenn man entastet hat.
    Die Aussage "relativ viel Holz" ist eben auch nicht besonders aussagekräftig - was jetzt keine Kritik an dir, bzw. der Quelle sein soll, sondern ich überlege selbst, was ich als "relativ viel Holz" durchgehen lassen würde und was als "nur mittelmäßig viel".
    Am besten wäre es, die Larve z.B. in Holzmullhaufen des städtischen Bauhofs zu setzen, falls sowas in der Nähe zu finden sein sollte. Da die Larven in oder im Erdreich AN "morschen" Baumstämmen leben, kommt das dem ganzen wohl am meisten Nahe.

    Da kam mir der Arnd doch zuvor, aber er erklärt das eigentlich vollumfassend.


    Dass der Nashornkäfer ohne Holt auskommt, das wäre mir neu. Aber man lernt nie aus. Soweit mir bekannt ist, wird der Käfer doch grundsätzlich in holzreichen Komposthaufen gefunden? Hast du, Arnd, da andere Erfahrungen?

    Ich hoffe, dein Kompost enthält genügen weißfaules Holt. Jedoch sollte die Larve bei der Größe und "Prallheit" nicht mehr viel fressen und bald in Verpuppung gehen. In der Natur wohl nach dem Winter.