Posts by Saturn

    Ich frage mich, wie die Experten hier das auf Artebene herunterbrechen. Und das nur anhand eines Eies aus einer Gattung, deren Eier alle fast identisch sind. Warum kommen A. alni, A. psi, A. tridens, … nicht in Frage?


    Ich glaube, da hilft nur durchzüchten;)

    Das ist die Raupe eines Schwammspinners Lymantria dispar. Die findet man gerade überall und sie fressen quasi alles. Allerdings war mir die Kartoffel als Nahrungspflanze neu ^^

    Moths exit their cocoons in the blink of an eye

    Erm, have you seen e.g. an Antheraea or Actias species working out of their cocoon? It takes hours and hours from the first scratching on the inner walls until they finally leave the cocoon. Sometimes I was seriously afraid that the wings dry out before they are able to expand them.

    A blink of an eye is clearly NOT the appropriate time frame.

    Zunächst sind das Puppen und keine Kokons. Viele verwenden das synonym, ist aber grundverschieden.

    Das sind Puppen einer Art aus der Familie Eulenfalter, Noctuidae. Von der Wahrscheinlichkeit her und vom Aussehen könnten es sehr gut die der Hausmutter sein. Die Puppen der näheren Verwandten sehen auf den ersten Blick aber quasi identisch aus.


    Es gibt nur einen Weg, es herauszufinden: mitnehmen und schlüpfen lassen. Sollte innerhalb ein paar weniger Wochen passieren.

    Das ist die Grasglucke, Trinkerin oder aber - mein Lieblingsname: der Graselefant.

    Weil deutsche Namen Schall und Rauch sind: Euthrix potatoria

    Dunkel färben ist ein generelles Zeichen dafür, dass sich Eier entwickeln. Allerdings gilt das nicht for dermassen dickschalige Eier wie von Saturnia pavonia & Co.

    diese verfärben sich manchmal wenn sie feucht werden. Ansonsten ändert sich ihr Aussehen während der Entwicklung nicht.

    Die Raupen verlieren in ihrem Überwinterungskokon die rotbraune Farbe. Normalerweise verpuppt sich ein Teil direkt nach der Überwinterung, indem der alte Kokon umgebaut wird. Dass die hier unterwegs war, wundert mich ein wenig. Ich denke, dass sie gestört wurde, sich aber bald wieder eingraben und einspinnen und verpuppen wird.

    Mit einem Bild kann ich dir das auf einen Blick sagen.

    Generell sind Rosenkäferlarven dicker und fast zu einer Kugel zusammengerollt, ihre Beine sind extrem kurz.

    Junikäferlarven sind schlanker und haben lange Beine.

    Und ja: die verpuppen sich im Sommer und schlüpfen im Spätsommer. Meinen eigenen Beobachtungen zufolge bleiben sie aber über den Winter im Kokon und kommen erst nächstes Jahr an die Luft.

    So ein Quark, Rosenkäferlarven ernähren sich rein von totem Pflanzenmaterial. Die Erdbeeren sind sicher.


    Übrigens hatte ich heute auch genau das gleiche Vergnügen beim Hochbeet-Ausräumen.

    Gibt’s in grün und braun und mehr oder weniger allen Intensitätsstufen zwischendrin.

    Du kannst sie beobachten. Paar Löwenzahn-Blätter rein und fertig. Kot regelmässig säubern, der ist sehr feucht und Schimmelanfällig.

    Die Flüssigkeit mit der die Raupe beim Spinnen ihren Kokon zusätzlich aushärtet wird kristallin und löst sich mit der Zeit teilweise hin der Innenwand, so zumindest meine Theorie, den oft sammelt sich in der unteren Spitze des Kokons eine Art Staub, der evtl. An der Puppe haften bleibt und alles Schimmel erkannt werden könnte.

    Ich habe auch in Erinnerung, dass die großen Wild-Kokons irgendwie „gammlig“ riechen, was aber nichts mit Schimmel zu tun hat.