Posts by Saturn

    Nein, das sind die Puppen von Erzwespen. Diese haben vorher eine von ihnen parasitierte Raupe verlassen und sich in dieser typischen Sternform um die Raupe herum verpuppt. Man sieht die weißen Knäulchen: abgestreifte Larvenhäute.

    Die WirtsRaupe ist inzwischen vom Blatt abgefallen.

    Ist ein bekanntes Verhalten beim Totenkopf, beim Abendpfauenauge war es mir bisher nicht bekannt.

    Der Sinn ist meiner Erinnerung nach nicht vollständig geklärt. Es heißt wohl, dass das die Verfärbung verstärkt. Finde ich jedoch eine wenig stichhaltige Erklärung. Eine bessere habe ich allerdings auch nicht.

    … oder es handelt sich um vollkommen inzuchtdegeneriertes Material. Gibt’s bei den Arten auch gerne mal.


    Allerdings geb ich den Vorrednern recht: zu feucht/nass, Weg mit dem feuchten Küchenpapier, nicht so viele Blätter übereinander auf den Boden.


    Die Art(en) braucht/brauchen keine erhöhte Luftfeuchte. Praktisch alle exotischen Arten kann man bei normalem Zimmerklima halten und sollte dies aus hygienischen Gründen auch besser tun.

    Kokons ist hier allerdings der falsche Ausdruck. Richtig wäre „Puppen“, noch richtiger „Puparien“, denn was man bei echten Fliegen als braune Tönnchenpuppe sieht ist die geschrumpfte, eingetrocknete letzte Laevenhaut. Die eigentliche Puppe liegt im Inneren.

    Ja, ganz klar - das sind Espenblätter, an denen sie ihre Fensterchen fressen. Damit klappt’s! Die halten nur leider nicht lange ab der frischen Luft und in geschlossenen Boxen sollte man die Raupen höchstens bis L3 halten.

    Ich finde es bedenklich, dass jede Darlegung von Fakten heute schon als Klugscheißen gilt

    Ich auch. Das ist hier aber nicht geschehen. Wie bereits erwähnt fand ich deine grundsätzliche Infragestellung der Diskussionswürdigkeit dieses Threads, frei nach dem Motto „ist doch eh klar, was gibt’s da zu diskutieren“, unangebracht.

    Sehr ungewöhnliche Einstellung für einen Biologiestudenten.


    Zum Thema Größe: fettere Raupe heißt nicht unbedingt größere Flügelspannweite. Teilweise korreliert die Körpergröße, bzw. -Masse nicht mit dieser.


    Die Publikation von Heimo Harbich würde ich übrigens gerne mal lesen - hat diese jemand als pdf vorliegen und kann sie verlinken?

    Das Prinzip: kühlere Temperatur - größeres Insekt, aber nach längerer Entwicklungszeit kennen übrigens Käferzüchter auch sehr gut.

    Ich weiß aber nicht was man darauf kommentieren soll außer "gut gelungen".

    Die Antwort darauf solltest du jetzt haben. Es war der Sinn meiner bewusst sehr naiv gestellten Frage, dieses Thema nochmal aufzugreifen und somit eine Diskussion auszulösen. Und das hat ja trotz deiner etwas gelangweilt-klugscheißerischen Anmoderation („was soll schon passieren, ist doch eh klar, also warum hier groß diskutieren“) gut funktioniert ;)


    Selbstverständlich ist mir klar, dass das auch mit anderen Arten klappen würde, mich hat das Ausmaß sehr beeindruckt und daher würde mich das Ausmaß bei sowieso schon größeren Arten ebenso interessieren.

    1. 9 Monate bis 8 Jahre

    2. kann ich persönlich nicht beantworten „den“ Götterbaumspinner gibt es meiner Meinung nach nicht.

    3. ca. 2 - 3 Wochen

    4. ca. 2 - 3 Wochen oder neun Monate, je nach Generation


    Keiner überwintert als Raupe und


    NEIN das ist viel zu wenig Platz.

    Eine weitere Beobachtung: in der Zucht werden die Raupen oft auch nicht so deutlich lila wie im Freiland. Man sollte sich da nicht beirren lassen, wenn eine leicht verfärbte Raupe auf Wanderschaft geht. Am besten immer Holz im Zuchtkäfig vorhalten.

    Und um die Stimmung aufzuheitern, hier eine noch lebende ganz fette Raupe. Die habe ich extra für euch fotografiert 🥰🥰🥰.

    Man kann auch erkennen das sie noch nicht lila sind. Aber fette Oschis sind es geworden.

    so richtig gut sieht die leider auch nicht aus. Ich fürchte, die wird es ebenfalls nicht machen. Da hast du dir eine fette Infektion eingefangen.


    Übrigens „richtig“ fette Raupen findet man bei dieser Art nur im Freiland. In der Zucht bekommt man fast immer deutlich kleinere Tiere raus.