Posts by Rudi

    Moin,


    Männchen haben gefiederte Fühler, Weibchen eher fadenförmig und nur leicht gesägt.

    Ausserdem ist der Körper der Weibchen viel fülliger wegen der Eier.


    Hier auf dem Foto von Harald sind die unterschiedlichen Fühler gut zu sehen. Links Männchen, rechts Weibchen:


    Gruß

    Rudi

    Erminea will nicht trinken, sondern sie sind die ersten paar Tage dunkel zu halten; und die Tiere setzen sich auf der Blattoberfläche fest.


    Wie schon Leo würde auch ich dir empfehlen, diese Art portionsweise auszubinden. Sie ausschließlich mit Schnittfutter in Plastikdosen zu ziehen ist risikoreich. Bei luftiger Haltung hast du ja schon bemerkt, was mit deiner Zitterpappel geschieht.

    Und gerade eine Massenzucht ist dann ziemlich sicher zum Scheitern verurteilt. Der Ausfall geht dann meist auf 100% oder nur minimal weniger. Wobei Ausnahmen natürlich die Regel bestätigen können, wenn man entsprechend Zeit investiert. Im Urlaub? Na ja....



    Hornklee kurzfristig auszugraben und sofort zu verfüttern dürfte sich vermutlich schwierig gestalten, denn der ist Tiefwurzler, soweit ich mich erinnere. Der wird nur mit starkem Rückschnitt eventuell überleben. Allerdings benötigen die filipendulae nicht viel zu Beginn, wie Leo schon sagte.

    Hallo zusammen,


    in der Börse wird gerade Zuchtmaterial von Mimas tiliae orientalis angeboten, einer ssp. novum die Melichar &all. dieses Jahr beschrieben hat, also ganz aktuell.



    Online kann ich leider nur die Infos finden, wo der Artikel erschienen ist und eine kurze Zusammenfassung.Hat jemand Zugriff auf diese Originalbeschreibung, per PDF oder sonst wie?


    Besten Dank im Voraus

    Rudi

    Hello everybody.


    I find this topic very interesting, especially in view of the fact that I collected in Arizona in 2015 and plan to look for Lepidoptera in the USA again in the future.


    We came across this PDF in preparation for our 2015 trip:https://cpb-us-w2.wpmucdn.com/…7/usfs-letter-17liv3e.pdf


    I would be interested in what you think of it and whether the issue of private collecting still applies?


    What would also be interesting, with which organization or authority one could inquire, in which national forests there are restrictions for privat persons? Do you have a tip for me?


    BLM land, and National forest is

    safe for collecting,

    What do you mean with "BLM Land" Kevin?



    Best regards

    Rudi

    Lieber Rudi danke für die Info .Kann es sein das es von der Fütterung kommt oder sind es andere Ursachen? Grüße Michi

    Moin Michi,


    bei meinen Sammlungsexemplaren betrifft es mehr die Männchen als die Weibchen.

    Hängt also nicht mit der Körperfülle zusammen, wie es Manfred so anschaulich darstellen wollte.


    Wenn es am Futter liegen würde, müssten ja dann alle ölig werden, die das besagte Futter als Raupe gefressen hatten....


    Gruß

    Rudi

    Moin,


    für mich gibst du sie zu spät auf die lebende Pflanze.

    Nach zwei Wochen auf Schnittfutter in Plastikboxen, müssen sie doch schon in L3 sein....mindestens. Da rentiert sich das doch schon gar nicht mehr richtig, sie auf Topffutter zu setzen.


    Die besten Zuchterfolge hatte ich (nicht bei machaon, sondern grundsätzlich in vielen Zuchten) wenn ich L1 im Häutungsvorgang zu L2 auf die lebende Pflanze setze und sie dort bis Mitte L4 oder Ende L4, je nach Besatzdichte und Zustand der Pflanzen, beließ.

    Danach, wenn die Tiere in L5 aufwärts so richtig viel Futter brauchen kommen sie wieder auf Schnitt. So lassen sich die meisten Zuchten recht easy und auch in größerer Anzahl zu einem guten Ende bringen.


    Das Problem bei Schnittfutter und Plastikboxen ist die Zeitdauer, die man den Tieren diese Haltungsbedingungen "zumutet". Wenn man diese Phase verkürzt, also zb nur auf L1 beschränkt, haben die Tiere die Möglichkeit von L2 bis L4 sich wieder "zu erholen und zu stärken". Bis es dann wieder auf Schnittfutter geht.

    Du dagegen hältst die Tiere bis wahrscheinlich L3 durchgehend unter Plastik. Das Absterben der Tiere, könnte ich mir zumindest vorstellen, ist das Ergebnis dieser Haltung und liegt nicht am Wechsel von Schnitt- auf Lebendfutter.


    Rudi

    Nur, diese Falter sind doch Temperaturen über 30 Grad gewöhnt bzw. die brauchen das sogar.

    Das vielleicht schon, aber auch bei ausreichend Luftaustausch, sprich Sauerstoff und angemessene Luftfeuchte. Also keine 30% wie im Zimmer oder vielleicht 100% wie in Plastikdosen.

    Alle Zuchtparameter in ihrer Gemeinsamkeit entscheiden über Erfolg oder Misserfolg. Sich immer nur einzelne Parameter heraus zu picken, wie Futterqualität oder Temperatur oder LF, oder Tag-Nachtrhythmus....das ist der falsche Ansatz. Nur zusammen "machen sie das Kraut fett". ;)

    Moin,


    von der Sitzhaltung und der Flügelform her erinnert mich dein Tier an eine Erinnyis sp.

    Aber auch das ist nur eine Vermutung.

    Mehr wird bei dieser Bildqualität kaum drin sein.


    Gruß

    Rudi

    Hello Giacomo,


    You can only bind those species in which the females wait quietly for the males for the first 1-2 nights.

    These include, for example. ligustri, ocellata, tiliae, populi. I've even done it with fuciformis during the day and it worked. But this requires a special method and you have to stick to it ...

    Such nervous animals as atropos, the Hyles species etc. are less suitable for this because they damage themselves too much and also attract the attention of predators. Maybe it can work, but the risk of harming the animals is much higher than with the quiet species.

    It is not necessary to check the animals all night.

    However, bird feed is a problem. Therefore, the animals should only be brought to the site at dusk and then picked up again at dawn at the latest.


    So that the tethered females sit as quietly as possible in the evening, I tie the animals to larger pieces of bark underground and choose the length of the thread so that the animals cannot run off the bark. A range of motion of 25-30 cm is completely sufficient.


    At dusk, I screw the piece of bark with the tied animal to a tree in a suitable biotope with the cordless screwdriver, which I checked for ants etc. beforehand.


    That’s how it works pretty well.


    greetings

    Rudi

    Moin,


    ich hab ligustri meistens durch Ausbinden der Weibchen zur Paarung gebracht. Was natürlich nicht jedermanns Sache ist, gerade auch, wenn man noch keine Erfahrung im Handling damit hat.

    Natürlich geht auch ein Käfig mit offener Tür aber da kann das Weibchen natürlich auch weg...


    In der Regel sind unbefruchtete Weibchen die ersten zwei Lebensnächte verhältnismäßig ruhig und ortstreu....wenn sie nicht aufgeschreckt werden: Mäuse, Ameisen, Vögel, etc....

    ligustri dürfte in jeder offenen Heckenlandschaft oder an strukturierten Waldrandgesellschaften gut vertreten sein, auch wenn sie seltener zum Licht kommen. Weibchen werden wirklich gut angeflogen. Ich habe bisher nur wenige Imagos in meiner Gegend gefunden, aber wenn ich ein Weibchen ausbinde, kann ich davon ausgehen, dass sie ziemlich sicher in der ersten Nacht verpaart ist.


    Die Paarungen fanden in der Regel nicht vor Mitternacht statt, hielten dann bis zur nächsten Dämmerung.


    Viel Glück

    Rudi