Posts by res

    Hallo Sascha,


    richtig, der Kanditat hat 100 Punkte.
    Eilema caniola breitet sich seit Jahren nördlich der Alpen aus und besiedelt mittlerweile fast ganz Bayern.

    Hallo Rudi, hallo Thomas,


    mit den Dickköpfen stehe ich etwas auf Kriegsfuß, was determinieren anbelangt.
    Jedenfalls bedanke ich mich für euere Mühe. Hat mich sehr gefreut.


    LG Robert

    Kleine Hilfestellung zur Überwinterung von Gynaephora selenitica.
    Gilt in der Regel auch für andere boden- und bodennah überwinternde Raupen.



    Gynaephora selenitica


    Zuchtanleitung zur Überwinterung:

    Vom Ei bis zur erwachsenen Raupe gibt es bei der Zucht keinerlei Probleme.



    Die Raupen fressen noch bis Mitte September, Anfang Oktober


    Futter: Esparsette, Coronilla varia, Kleearten, Schlehe, Birke, Pappel, u.v.a.



    Zur Überwinterung gibt man die Raupen in eine Holzkiste. Weinkisten sind optimal. Mit Gaze verschließen.
    Verwendet man Kunststoffbehälter, sind die Ausfälle meist sehr hoch, weil diese Behälter aufgenommene Feuchtigkeit nicht über den Boden abgeben.


    Diese füllt man ca 5-6 cm mit Sand-Erde-Gemisch und gibt darauf eine Lage zerrupftes Moos.
    Darauf legt man noch einige Schlehenzweige. Die Raupen nagen noch gelegentlich an den Blättern.


    In den ersten kühleren Nächten verkriechen sich die Raupen unter dem Moos, manchmal graben sie sich auch bis zum Boden der Kiste in das Sand-Erde-Gemisch ein und bilden eine sehr brüchige Höhle.


    Diese Kiste sollte zweckmäßigerweise im Freien verbleiben.


    Alle zwei bis drei Wochen die Raupen kontrollieren, ob einzelne Raupen Schimmelpilz


    (Empura aulicae) angesetzt haben, und diese Raupen gegebenenfalls entfernen, um ein Ausbreiten des Pilzes in Grenzen zu halten.


    Mitte Januar, Anfang Februar nimmt man die Raupen aus der Kiste, bringt sie 2-3 Tage in ein kühles Zimmer und anschließend in einem warmen Raum in einer Plastikbox (Mon Cherie Box) unter. Maximal 10 Raupen pro Box.


    Die Plastikbox sollte vorher mit Holzwolle (keine Kunststoffstreifen) gefüllt werden. Küchenpapier ist weniger gut, weil es anfälliger für Schimmelpilz ist.


    Die Holzwolle in der Plastikbox täglich leicht besprühen.


    Nach ein paar Tagen spinnen sich die Raupen ein und es erfolgt die Verpuppung.


    Die Puppen sind sehr empfindlich, deshalb dringend in der Box belassen.


    Ein Baden der Raupen ist nicht erforderlich.


    Die Puppenruhe dauert im warmen Zimmer ca. 10 - 14 Tage.


    Die Falter schlüpfen in den Vormittagsstunden zwischen 9 – 11 Uhr.


    Die Männchen entwickeln sich rasch und beginnen sofort zu fliegen!!!


    Man kann die Schlupfzeit aber steuern, indem man die Puppen abdunkelt und nach Schlupfwunsch unter eine Lampe stellt.


    Viel Erfolg bei der Aufzucht.



    Beste Grüße


    Robert E. Schwarz

    Hallo Tom,


    Vielleicht hilft dir das ja:




    Zuchtanleitung:


    Die Raupen fressen noch bis Mitte September, Anfang Oktober


    Futter: Esparsette, Coronilla varia, Kleearten, Schlehe, Birke, Pappel, u.v.a.



    Zur Überwinterung gibt man die Raupen in eine Holzkiste.
    Verwendet man Kunststoffbehälter, sind die Ausfälle meist sehr hoch.


    Diese füllt man ca 5-6 cm mit Sand-Erde-Gemisch und gibt darauf eine Lage zerupftes Moos.
    darauf legt man noch einige Schlehenzweige.


    In den ersten kühleren Nächten verkriechen sich die Raupen unter dem Moos, manchmal graben sie sich auch bis zum Boden der Kiste in das Sand-Erde-Gemisch ein.


    Diese Kiste sollte zweckmäßigerweise im Freien verbleiben.


    Alle zwei bis drei Wochen die Raupen kontrollieren, ob einzelne Raupen Schimmelpilz


    (E. aulicae) angesetzt haben, und diese gegebenenfalls entfernen.


    Mitte Januar, Anfang Februar nimmt man die Raupen aus der Kiste, bringt sie 2-3 Tage in ein kühles Zimmer und anschließend in einem warmen Raum in einer Plastkbox unter.


    Die Plastikbox sollte vorher mit Holzwolle gefüllt werden.


    Die Plastikbox täglich leicht besprühen.


    Nach ein paar Tagen erfolgt die Verpuppung. Die Puppen sind sehr empfindlich, deshalb dringend in der Box belassen.


    Ein Baden der Raupen ist nicht erforderlich.


    Die Puppenruhe dauert im warmen Zimmer ca. 10 - 14 Tage.


    Die Falter schlüpfen in den Vormittagsstunden zwischen 9 – 11 Uhr.


    Die Männchen entwickeln sich rasch und beginnen sofort zu fliegen!!!


    Man kann die Schlupfzeit steuern, indem man die Puppen abdunkelt und nach Schlupfwunsch unter eine Lampe stellt.



    Viel Erfolg bei der Zucht.



    Lieber Werner,


    vielleicht kann ich dir mit meinem Kommentar auch noch ein bißchen zu Hilfe kommen.
    Vor vielen Jahren habe ich schon mehrmals A. festiva aus Österreich, Ungarn und Griechenland gezüchtet, und letztes Jahr hatte ich Tiere aus der Zentraltürkei.
    Bei meinen Zuchten fütterte ich schwerpunktmäßig Kunstfutter (nach Bergomaz & Boppré). Löwenzahn wird immer gerne angenommen und als Grünfutterersatz Endiviensalat und Chinakohl. Dabei die größeren saftigen Adern entfernen.
    Bis zu L3 benützte ich immer Petrischalen 150mm x 20mm. Bis auf wenige Ausnahmen stellten die Tiere das Fressen ein, um in die "Übersommerungspause" zu gehen.
    Wie Heiner und Helmut schon bemerkten, kann man die "Übersommerung" und die anschließende Überwinterung gut zusammenlegen.
    In den gleich großen Petrischalen legte ich feuchtes Papierküchentuch und brachte sie in den Kühlschrank in der ersten Woche mit, danach ohne Futterzugabe.
    Feuchtigkeit und Schimmelbildung wöchentlich kontrollieren.
    Nach ca. 8 - 12 Wochen gehen die Tiere wieder ohne Schwierigkeit ans Futter und sind bei 27° - 35° im Wärmeschrank innerhalb 2-3 Wochen verpuppungsreif.
    Die Raupen halte ich in gut belüfteten2 l-Dosen (Speiseeisdosen). Nach weiteren 8 -15 Tagen erscheinen dann die Falter.
    Nachzuchten bei dieser Zuchtmethode sind aber bereits ab F1 schon etwas geschwächt, besonders nach hoher Wärmezufuhr.
    Man kann aber auch die "Übersommerungsphase" mit Futterbeigabe über 10 Wochen bei Zimmertemperatur (ca. 20 - 23°) durchziehen, und anschließend für ca 4 Monate die Überwinterung im Kühlschrank machen. Bei zweimaliger Diapause scheint für die Nachzucht eine höhere Fertilität gegeben.
    Allerdings können da die Ausfälle sehr erheblich sein.
    P.S. Als ungesichert möchte ich noch anmerken, dass die griechischen Tiere mit dem Pilz Empura aulicae belastet sein sollen, wie zB. bei uns H. aulica oder D. selenitica.
    Diese Aussage bedarf allerdings noch der Bestätigung.

    Hello Radusho,


    Klaus-Bernhard is absolutely right.
    I allow me to add some points.
    The imagines of the Zygaena purpuralis/minos complex can be distinguished only by genitaliter preparation.
    the main difference is somewhat wider valvae at Z. purpuralis.
    You can make a reliable distinction by the larvae.
    Z. purpuralis is yellow and feeds on thymus sp. Z. minos is whitely and feeds on pimpinella sp.


    Armin, I am absolutely sure, that the foto doesn´t show Zygaena osterodensis (Z. scapiosae).
    At Z. pururalis/minos complex spot 5 and spot 6 are always connected, while at Z. osterodensis spot 6 is missing.
    The antennae of Z. purpuralis/minos are always thickened club-shaped.


    Result: the foto shows clearly a species of Zygaena purpuralis/minos complex.


    Kind regards
    res


    Hallo Freunde,
    Hallo Hans,
    Es mag durchaus zutreffen, dass S. pavionella im nördlichen Alpenvorland anzutreffen ist.
    Saturnia pavionella wurde auch schon im Donautal (Umgebung Regensburg) nachgewiesen.
    Siehe: Segerer A. H. & W. A. Nässig 2003, Ent. Z. 113 (6) S. 162 - 164.
    Die Differenzierungsmerkmale hat TOX gut beschrieben.

    Bei geflogenen Exemplaren ist zudem eine genitalitere Untersuchung hilfreich.


    Beste Grüße
    res


    Hallo Moe,


    Anflüge von Arctiidenmännchen zur passenden Flugzeit im passenden Biotop ist sehr einfach.
    Ein Anflugkäfig reicht aus, zur Not sogar eine Plastikschachtel mit einem Damenstrumpf als Überzug.
    Nicht alle tagfliegenden Arctiiden können nachts angelockt werden, wie z.B. Coscinia striata. Diese Art lässt sich am besten nachmittags anlocken.
    Die meisten Arten aber erhält man nachts (fast alle Großarctiiden und Lithosiinae).
    Ein geschlossener Anflugkäfig hat den Vorteil, zum einen, dass man sich sein "passendes" Männchen aussuchen kann, zum anderen kann man auf diese Weise mehrere Biotope mit einem Weibchen "bearbeiten".
    Ich selbst habe mit Weibchen schon C. striata, Arctia caja, Arctia villica, Arctia flavia, Callimorpha dominula, Hyphoraia aulica und ziemlich alle heimischen Lithosiinae angelockt.
    Auch bei Cucullinae scheint das anlocken zu klappen. Besser ist aber hier ein Anflugkasten mit Reuse, da man gerade Cucullinae häufig "übersieht".
    Ich habe hier meine Erfahrung mit C. chamomillae.
    Ich hoffe, dass Dir mein Beitrag weiterhilft.


    Beste Grüße
    Robert