Phalera bucephala - Notodontidae - Mondvogel , Mondfleck

    Gattung/Genus: Phalera

    Art/Species: bucephala

    Deutsche Namen: Mondvogel; Mondfleck

    Paarung/Kopula: Sehr leicht in einem Flugkäfig zu erziehlen.

    Eiablage: Auch sehr leicht zu erzielen. Ohne Futterpflanze an Behälterwand. Sonst meist an der Futterpflanze.

    Aufbewahrung der Eier: In einem kompakten Döschen.

    Aufbewahrung der Raupen: Bis L3 in Döschen, wie Grillendosen. Dann in größeren, luftigeren Behältern.

    Futterpflanzen: Weidenarten (Salix spp.), Pappelarten (Populus spp.), Lindenarten (Tilia spp.), Eichenarten (Quercus spp), Birkenarten (Betula spp.)

    Dauer der Raupenzucht: 3,5-4,5 Wochen

    Verpuppung: In lockerer Erde, ca. 10-20cm tief

    Aufbewahrung der Puppe: Einfach in der Erde lassen; im normalen Puppenkasten

    Falter: mittelgroß

    Forderflügel: Braun mit dem typischen Mondfleck.

    Hinterflügel: Gelblich.

    Überwinterung: Als Puppe.

    Generationen: 2 Generationen pro Jahr. (Zumindest bei mir); wo anders auch nur eine.

    Krankheitsanfälligkeit: Keine.

    Sonstige dazugehörige Begriffe: Notodontidae

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    Hallo David!

    Danke für die Korrektur! Aber bei mir sind es meist zwei Generationen pro Jahr und das habe ich dann auch korrigiert. Und ich habe auch geschrieben, dass es wo anders auch nur eine Generation ist.

    An alle andere:Danke für die Beiträge.

    Mit freundlichsten Grüßen, Lukas Hackl (mondvogel99)

    Hallo Lukas,

    beim wissenschaftlichen Arbeiten (und nichts anderes ist dieser Infopool) ist präzises fromulieren das a und o um Konfusion zu vermeiden.

    Davids Einwand ist berechtigt weil das "bei mir 2 Generationen" null wissenschaftlichen Aussagewert hat.
    Die Art hat im Freiland 1 Generation - da gibts nix zu diskutieren.
    Der korrekte Terminus um dein Phänomen zu beschreiben wäre gewesen " unter Laborbedingungen können mehrere Genrationen erzielt werden - Treibzucht" dazu kommt dann die Angabe der Laborbedingungen: Temperatur, Luftfeuchte, Tageslänge....


    Gruß
    Ralf

    Hallo Ralf!
    Also ich habe bis jetzt immer die ersten Raupen Anfang Juni gefunden und die letzten erwachsenen Anfangfang Oktober. Das ist mein Ernst und es war auch immer eine Pause der Raupenzeit von ca. 3-4 Wochen! Das ist ganz sicher das Werk zweier Generationen! Aber natürlich ist die Art in anderen Teilen des Landes auch nur einbrütig! Da gibt es auch keine Diskusionen.

    MFG, mondvogel99 (Lukas Hackl)

    Hallo Ralf,

    es ist tatsächlich so, dass es scheinbar zwei Generationen von P. bucephala gibt. Wahrheit ist, das es eine frühe und auch noch eine späte Generation gibt. Die Späte ist leider nur wesenlich kleiner. Es gibt meines Wissens keine Vermischung der beiden Generationen.

    Viele liebe Grüße
    Franz

    Hallo Ihr beiden,

    da bin ich jetzt aber überrascht - ich wohne in der Oberrheinebene relativ klimabegünstigt.
    Hier scheint es definitiv nur eine Generation zu geben.
    Was Franz erwähnt deutet ja auf 2 Stämme hin - so entstehen auch neue Arten - zuerst eine zeitliche Trennung die den Genfluss unterbindet und später differenzieren sich beide Stämme bis es irgendwann (weit in der Zukunft) mal 2 Arten sind :winking_face:

    Züchte seit ca. 6 Jahren einen Stamm von denen ( bisher ohne Inzuchterscheinungen).
    Habe dabei die Erfahrung gemacht dass die Raupen sich auf meiner Dachterasse sehr gleichmässig entwickeln.
    Also die schlüpfen und verpuppen sich quasi gleichzeitig.

    Anbei als Ergänzung zum vorliegenden Bericht noch ein paar meine Erfahrungen:

    Bei mir gelingt die Zucht verlustfrei, wenn ich die Raupen 50 Stück bis L1 und L2 in dicht schliessenden Kunststoffgefässen von 500 ml auf
    frischen Blättern halte. Die besten Ergebnisse erzielte ich mit Eiche spec. obwohl auch Linde, Weide und anderes angenommen wird und man die Raupen damit bis zur Puppe durchzüchten kann.

    Ab L3 setzt ich sie in Gazekäfige auf eingefrischte Eichenzweige in Glasfläschchen.
    Beim Reifungsfrass gebe ich 3mal täglich frisches Futter - die sind dann richtig gefrässig und sollten in dieser Phase keine Minute ohne Futter sein.
    Wenn sie anfangen unruhig umherzukriechen werden sie in halb mit lockerer Erde gefüllte Joghurtbecher vereinzelt - nach kurzer Zeit sind sie in der Erde. Nach 10 Tagen sammle ich dann die Puppen in eine flache Plastikdose mit Moos und überwintere sie auf meiner Terasse windgeschützt im Freien. Befeuchten ist offensichtlich nicht nötig, mässiges befeuchten schadet aber auch nichts.

    Hier noch ein gelungenes Bild einer Eiablage:


    Gruß
    Ralf

    Der Inhalt dieses Beitrages wurde von Claude Sinner gelöscht.

    Hallo Claude,

    ich hatte Franz Satz - Zitat «Es gibt meines Wissens keine Vermischung der beiden Generationen.» wohl falsch ausgelegt.
    Er meinte, es gibt keine Überschneidung der Flugzeit, und ich interpretierte das vermischungsfreie Dasein als Aufsplitterungstendenz :winking_face:

    Gruß
    Ralf

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