Eiraupen - Hilfe

    Moin zusammen,

    bei mir sind gestern zahllose kleine Orgya antiqua geschlüpft. Ich habe mit Eiraupen keinerlei Erfahrung, da ich meist nur fast erwachsene Tiere finde und die fertigen Falter dann wieder entlasse.

    Die Räupchen habe ich jetzt in einer großen Petrischale, unten drin ein leicht angefeuchtetes Stück Küchenpapier, dazu Linde als Futter (nimmt eine meiner großen O. antiqua problemlos an).
    Sie stehen zwar im Freien, aber an einem schattigen Platz.

    Heute früh bewegte sich kaum eine der Raupen. Habe ich da was falsch gemacht, oder liegt es an den doch noch recht frischen Temperaturen um diese Uhrzeit?
    Sind wohl so etwa 8 Grad im Moment *bibber*

    Bin für alle Tipps dankbar :freude:

    Danke & Gruß aus Hamburg
    Renate

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    Hello Renata,

    Warscheinlich kein fehrler gemacht!!

    Raupchen laufen nicht immer, auch sie brauchen ruhe.
    Sie fressen sehr viel aber nicht kanzem tag.

    Die urschache das die raupchen nicht mehr laufen kann noch zwei urschachen haben:

    1: In der tat die temperatur: Wann es zu kalt ist wird energie sparzam gebraucht.
    2: Huting = schredding the skin!!
    Jedem raupe muss wachsen. aber um das zu erflogen soll er seine haut/ skin verlieren. Die Haut wascht namlich nicht mit. Und dann nach einige tage das die raupen nur zitschen, wechseln sie ihre haut.
    Es ist dan sehr wichtig die raupen mit ruhe zu lassen. Nicht auf anders essen vorsiehren!.

    Viel erfolgh, und grusse,
    Fillip

    Servus Renate.

    Du hast eigentlich kaum etwas falsch gemacht. Und 8°C sind selbst für antiqua erfrischende Temperaturen! :bibber:

    Orgya antiqua ist so einfach zu ziehen, dass man eigentlich fast nichts falsch machen kann. Nur das befeuchtete Küchenpapier solltest du schnell entfernen. Dadurch entwickelt sich in Verbindung mit dem Raupenkot sehr schnell Schimmel. Der größte "Feind" der Raupen.

    Lege statt dessen ein trockenes Stück Küchenpapier oder WC-Papier in den Behälter. Welches Futter du wählst ist rel. egal. Die Raupen sind extrem polyphag, sprich sie fressen so ziemlich alles, was man ihnen vorsetzt.

    Den ersten Tag nehmen die Tiere kaum Nahrung zu sich. An diesem ersten Tag verbreiten sich die Tiere in der freien Natur eigentlich. Sie machen es ähnlich manch einer Spinne. Dazu spinnt die junge Raupe einen Seidenfaden, der vom Wind erfasst wird, und die Raupe dann wie mit einem Gleitschirm davon segeln lässt. Das können dann ein paar Meter sein oder auch hunderte.

    Du solltest nur aufpassen, dass du den Tieren nicht zu grosse Lindenblätter gibst. Sie können leicht darunter erdrückt werden, wenn das Blatt zu welken beginnt. Ansonsten solltest du auch nicht zu viele Raupen zusammen halten. Sind schliesslich eigentlich per Wind vertriftende Einzelgänger. Aber antiqua ist wie gesagt sehr genügsam. So kannst du ohne weiteres in einer grossen Petrischale 50 Jungraupen unterbringen, ohne dass dir Nachteile daraus entstehen.

    Viel Erfolg.

    Rudi

    PS: übrigens herzlich willkommen auf der ACTIAS! Wieder mal eine Bekannte aus dem Lepiforum. :fröhlich:

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