8. Juli 2011 um 09:24 - Beitrag: Schmetterlinge im Garten, Thema: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Reicht einfach ein Sommerflieder?
Welche Pflanzen braucht es sonst noch?
Schmetterlingen eine Lebensgrundlage im Siedlungsraum zu schaffen, setzt Kenntnisse über die Lebensgewohnheiten der einzelnen Arten voraus.
Dass Schmetterlinge während ihres Entwicklungszyklus vom Ei über die Raupe und Puppe zum Falter unterschiedliche Ansprüche haben können, vereinfacht die Aufgabe nicht gerade.
So leben viele Schmetterlinge als erwachsene Falter vom Nektar bestimmter Blüten, manche auch vom Saft, der aus Baumwunden austritt oder von dem des Fallobstes. Im Raupenstadium dagegen ernähren sie sich oft von anderen Pflanzen. Hinzu kommt, dass unterschiedliche Falterarten verschiedene Nektar- und Raupenfutterpflanzen haben können.
Möglichst viele dieser Anforderungen der Schmetterlinge an einen Lebensraum sollten bei der Gartengestaltung berücksichtigt werden. Die Schmetterlineg finden dann den Garten von selbst.
Natürlich ist es nicht möglich, bedrohten Schmetterlingen Ersatzlebensräume im Garten einzurichten, aber all den traditionellen gartenbesuchenden Faltern können wir mit zum Teil recht einfachen Mitteln kleine Oasen schaffen.
Was zu beachten ist, steht in der beiliegenden Informationsschrift.
Aus dem Inhalt:
- Gedeckter Tisch für Falter und Raupen
- Schmetterling sucht Blüte – und umgekehrt
- Schmetterlinge sind Feinschmecker
- Nektarblumen locken Falter & Co. an
- Schmetterlinge und ihre Lebensbereiche
- Die Blumenwiese – ein rar gewordener Lebensraum
- Die Brennnessel – ein „Schlaraffenland“ für Raupen
- Die Hecke – ein Refugium für Gehölzfalter
- Das Ackerland – ein Lebensraum für Falter?
- Die Nachtfalter – Besucher in der Dunkelheit
- Wildblumen-Auswahl für Schmetterlinge
Die Broschüre Schmetterlinge im Garten wurde vom oeko-forum der Stadt Luzern erstellt und ACTIAS zur Verfügung gestellt.