10. März 2013 um 17:20 - Beitrag: Ancylecha fenestrata - Malayische Blattheuschrecke, Thema: Zuchtberichte sonstige Wirbellose und Spinnentiere
Wissenschaftlicher Name: Ancylecha fenestrata
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Ancylecha fenestrata Adultes Weibchen.
Vorkommen: Malaysia
Erstbeschreiber: Fabricius, 1793
Größe des Tieres: Männchen 6cm und die Weibchen 8cm (mit Flügel).
Allgemeines:
Die aus den Tropen kommende Blattschrecke liebt recht hohe Luftfeuchtigkeit (80% rLf). Die Temperatur sollte um 25°C sein, Tageslicht reicht oft aus, da die Tiere dämmerungsaktiv sind. Diese Art ernährt sich überwiegend von Rubus sp. (Brombeere oder Himbeere).
Gelegentliche Eiweißgaben werden auch genommen in Form von fehlgehäuteten Artgenossen oder aufgespießter eiweißreicher Insekten.
Das Becken sollte recht geräumig sein, da die Tiere zum Kannibalismus neigen.
Große Höhen sollten das Auswahlkriterium sein und eine gute Lüftung.
Auch der Futterpflanzenwechsel ist bei einem größeren Becken leichter als bei einem kleinen, da die Tiere recht „gefräßig“ sind muss man diesen Vorgang oft wiederholen.
Ich habe Anfangs mit einem kleinen Becken gearbeitet, da war es schwierig die Pflanzen mit „Vase“ ins Becken zu bekommen und dabei keines der Tiere zu zerquetschen oder diese sprangen heraus und waren auf einem bunten Teppich fast nicht mehr wiederzufinden .
Später verlagerte ich meine Futterwechsel ins Badezimmer, wegen der weißen Fliesen; die Tiere die raus hüpften, waren somit schneller wieder eingefangen.
Besonders die Jungtiere, die auf einem roten gemusterten Teppich hüpfen, sind durch ihre Farbmusterung sofort „unsichtbar“ getarnt.
Wobei einfangen sollte man diese wiederum auch nicht, also mit der Hand nach ihnen grapschen. Die Tiere opfern gerne ihre Sprungbeine um zu entkommen.
Besser ist es ihnen die Hand oder ein Blatt anzubieten auf das sie von alleine krabbeln.
Da die Tiere viel fressen, produzieren sie dementsprechend auch viel Kot.
Dieser ist von fester Konsistenz und von runder Form, je nach Bodengrund kann der Kot nach einiger Zeit im Terrarium anfangen zu schimmeln.
Beste Ergebnisse habe ich mit handelsüblichen Vogelsand gemacht.
Tägliches Sprühen mit lauwarmen Wasser ist notwendig, die Tiere trinken die Wassertropfen.
Dies ist auch wichtig für eine gute Häutung, die jedes Tier ein paar mal durchläuft.
Auch hier ist ein hohes Becken vonnöten, da es zu Fehlhäutungen kommen kann, wenn nicht genug Raum vorhanden ist, die Tiere häuten sich frei hängend.
Die Fortpflanzung erfolgt sexuell, die Weibchen sind recht produktiv, wenn man ihnen die Möglichkeit bietet.
Das Besondere ist, dass die Weibchen Blätter an lebenden Pflanzen benötigen und diese von der Seite anritzen um dort einzelne Eier(-linsen) abzulegen.
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Ancylecha fenestrata
Die Eierlinsen sind ca. 1cm lang.
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Ancylecha fenestrata von Mashku auf Flickr
Als Wirtspflanze eignen sich alle ungiftigen Pflanzen, wie Epipremnum und Sansevieria.
(Efeutute /Bogenhanf).
Die Inkubationszeit dauert je nach Temperatur 4-5 Wochen.
Die Nymphen schlüpfen einzeln aus den Eiern (pro Eilinse, ein Individuum).
Ein Weibchen kann ca. 50 Eier legen.
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Ancylecha fenestrata
Die Größe der Nymphen beträgt 0,5 cm und erinnern an kleine Spinnen,
diese häuten sich im laufe der Zeit mehrmals und nach 12 Monaten sind sie Adult.
Die Überlebensrate beträgt ca. 80- 90 %.
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Ancylecha fenestrata eine Gruppe in unterschiedlichen Reifestadien.
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Ancylecha fenestrata
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Ancylecha fenestrata
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Ancylecha fenestrata
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Ancylecha fenestrata
© Mashku.