26. August 2015 um 00:07 - Beitrag: Fundortangaben im Netz, Thema: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Hi,
ich habe im laufe der Zeit auch ein paar Infos in meinem Handy gesammelt...
Macht es Sinn diese Informationen hier Insectis Online abzuliefern?
Hi,
ich habe im laufe der Zeit auch ein paar Infos in meinem Handy gesammelt...
Macht es Sinn diese Informationen hier Insectis Online abzuliefern?
Hallo Fabio,
also ich betreibe das bei uns hier in Sachsen schon eine ganze Weile auf dieser Seite Insekten Sachsen
Ich finde das schon ganz gut, den Kollegen zu helfen, eine flächendeckende Übersicht der Verbreitung und Fundorte zu erstellen. Nebenbei gesagt, ist es auch ganz spannend zu erfahren wo welche
Art vorkommt.
Viele Grüße Enrico. ![]()
nicht, dass das son Spacken ist, der mit den Informationen Schindluder betreibt.
Dort kann man ja die Fundorte sehr genau eintragen.
Dieser...
Dr. Ralph Schöpwinkel (Geschäftsführer).... ist der vertrauenswürdig?
Bei dem Wort "Geschäftsführer" mach ich mir wieder Gedanken.
Hallo Fabio ,
nun gut auf meiner Seite bin ich mir da schon sicher das alles in Ordnung ist, aber bei deiner Seite habe ich keine Ahnung.Ich kenne diesen Herrn leider nicht.
Viele Grüße Enrico. ![]()
Hallo,
sich in dieser Form auszulassen, halte ich für sehr bedauerlich und wenn man dies auch noch öffentlich tut, stellt man sich ins richtige Licht.
Dr. R. Scöpwinkel ist Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Rheinisch Westfälischer Lepidopterologen e. V., Verein für Schmetterlingskunde und Naturschutz mit Sitz am Aquazoo-Löbbecke, Museum Düsseldorf, einer der namhaftesten Arbeitsgemeinschaften.
Nun stellt sich mir die Frage, wer nun der Spacken ist und über das Fachwissen das "Erstautors" lasse ich mich schon gar nicht aus.
Rudi Tannert
Drum prüfe wer sich ewig bindet...
Wieso brauch denn so eine Arbeitsgemeinschaft einen Geschäftsführer?
Wird dort etwa Geld verdient?
Hallo,
verdient wird dort mit Sicherheit nichts.
Allerdings werden Gelder durchaus verwaltet, da auch ein gemeinnütziger Verein ohne eine finanzielle Grundlage kaum auskommt.
Im Übrigen empfinde auch ich diese Unterstellungen teilweise als sehr anmaßend.
Liebe Grüße,
Julia
jetzt mal ganz von vorne.
Wenn ich auf der besagten Seite Informationen bereitstelle, möchte man doch schon wissen was damit geschieht. Zumal es ja auch eine recht zeitaufwändige Angelegenheit ist, einzelne Falter einzupflegen. Wenn diese Informationen einen allgemeinen Nutzen haben, ist das ja in Ordnung.
Es muss aber ja nicht sein, dass wenige Leute auf eine umfangreiche Datenbank zugreifen können, damit sie effektiver ihrem Hobby nachgehen können.
Derart detaillierte Funddaten sind in Massen schon recht aufschlussreich.
Ein bisschen mehr Transparenz ist hier wünschenswert.
Oder ist man dort so überheblich, dass Nachfragen nicht geduldet werden?
Man muss doch auch mal kritisch nachfragen dürfen, ob diese Seite ein privates Projekt eines Mitgliedes dieser "Arbeitsgemeinschaft" ist, oder ob diese HP gar ein kommerzielles Interesse verfolgt.
Man erkennt auf der HP nicht einmal ob der Dr. "Geschäftsführer" dieser HP ist, oder eines e.V. Es ist lediglich die "Datenbank von..."
Der Betreiber von ACTIAS nennt sich ja auch glasklar "Inhaber".
Wenn ICH an einen Geschäftsführer eines Vereines denke, dann fällt mir dazu ein millionenschwere Fußballverein ein. Kann man sich nicht 1. Vorsitzender nennen?
Julia
Anmaßend fände ich es, wenn man hunderte von Hobbyentomologen arbeiten lässt, und schreibt sich dann alles auf die eigene Fahne. Was nicht heißen soll, dass so etwas dort passiert.
Rudi Tannert
Es geht hier doch hier nicht darum, die Person zu veralbern. Fachwissen steht doch gar nicht zu Diskussion.
Dere Fabio,
ich mag Dich und Deine Beiträge - sofern sie über böse guggende Bienen gehen, sehr gern.
Mit Deiner etwas sonderbaren und unterschwelligen Ansage zu gewissen Personen, die Daten sammeln, mag ich nicht so recht mitgehen - das war aus meiner Sicht nicht wirklich fair und auch nicht objektiv (aber wer frei von Schuld ist, der werfe den ersten Stein).
Wenn Du relativ sicher gehen willst, dass Deine Daten "gut behandelt werden" könntest Du mal science4you (science4you - Science for you) aufrufen, da gibt's Meldungen für Falter in Europa und für Wanderfalter, dazu noch "Spezial-Foren".... Dort kannst Du nachlesen, wie Daten verwendet werden. Generell finde ich diese Datensammlungen sehr gut, denn ob das Tagpfauenauge bei Dir häufig oder eher nicht häufig war, kann im großen Zusammenhang vielleicht über viele Jahre eine Auskunft geben, wie das lokale Klima oder sonst was gewesen sein mag. Wenn Du seltene Arten findest, kannst Du in science4you die Fundmeldung auch für die Öffentlichkeit "unzugänglich" machen, dann musst Dir keine Sorgen machen, dass "Millionen Menschen" Deine "extrem seltenen" Falter auch nachsuchen....
Ich finde diese Meldeplattformen eigentlich super, schade ist eher, dass sie (noch) nicht (vollständig) synchronisiert sind. Wünschenswert wäre, ein deutschlandweites oder vielleicht sogar europaweit synchronisiertes Meldesystem, mit Bildbeleg, überprüft von Leuten, die mehr Ahnung als wir beide haben, damit man ein Stück weit aktueller abschätzen kann, welche Art womöglich ein Problem bekommen könnte. Für die, die eh schon heftig ein Problem haben, bleiben eh nur Expertenaussagen, denn die findet man ja oft eh nicht. Ob aber sog. häufige Arten plötzlich einbrechen oder lokal einbrechen oder wie auch immer - da können auch "Nichtexperten" einen wichtigen Beitrag leisten, denn du kannst sicher zehntausend Nichtexperten motivieren, das ist billiger als 10 Experten zu bezahlen (auch wenn du diese nciht ersetzen kannst, darum geht's aber auch nicht - Tagpfauenaugen kannst auch am Sommerflieder im Garten beobachten).
Kurz: Sei unbesorgt, wenn Du mit nem intelligenten Telefon rumläufst sammeln ganz andere Leute recht viel mehr Daten über Dich, als so ein paar Schmetti Heinis, die es gut meinen und daran sicher nicht reich werden ![]()
LG
Steffen
![]()
Hallo Thorsten,
Ich bin ja angesprochen. Sicher geht es nicht darum irgendeine Person zu veralbern, sondern um Versuche, eine fremde, dir unbekannte Person zu verunglimpfen.
Weiter: Wenn es nicht um Fachwissen geht, worum geht es dann? Dann kann ich dies nur als Quertreibversuche deuten.
Jetzt wo das Kind, besser der Spacken, in den Brunnen gefallen ist, sind jetzt ausschweifende Rechtfertigungsversuche dran, man sieht hinter jedem Busch einen Indianer.
Die Zeiten, Beobachtungen zu verheimlichen sind vorbei, genau deshalb wurden wir, gelinde ausgedrückt, belächelt und unsere Arbeit als unsinnig abgetan.
Gerade von einem "Professionellen Helfer", was dies auch immer heißen mag, sollte man vernünftige Beiträge erwarten können. Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass hier dieses Forum nur am Rande von dir entomologisch genutzt wird, sondern meistens zum Frustabbau.
doch noch mal in die Suchmaschine geknallt.
Seine Vita ist doch recht umfangreich.
Mir ist aber etwas aufgefallen. Auf seiner HP ist auch ein Link auf die Seiten der Ornithologen. Die nehmen es mit der Geheimhaltung der "Sichtungen" deutlich genauer. Schaut euch das mal an: Schutz von Beobachtungen - Startseite ornitho.de / ornitho.lu
- Startseite ornitho.de / ornitho.lu
http://www.ornitho.de/index.php?m_id=20034
Scheinbar kommt es bei den Faltern nicht so drauf an...
Doch trotzdem möchte ich wissen, wer auf die Daten zugreifen kann.
Rudi
Ich glaube dich stört das Wort "Spacken".
Hier in OWL ist ein Spacken ein "idiotisch handelnder Mensch".
Damit habe ich also übersetzt geschrieben: "Also...nicht, dass das ein idiotisch handelnder Mensch ist, der mit den Informationen Schindluder betreibt."
Ich habe den Herrn damit doch nicht verunglimpft.
Ich finde aber, die Ornitologen haben hier deutlich "ordentlicher" gearbeitet.
Vielleicht hat Steffen aber auch Recht, dass man bei den Schmetti Heinis nen Auge zudrücken sollte.
Frust hab ich, wenn ich so in mich hinein fühle, eigentlich nie. Ich bin immer gleich. Ich verspüre auch nie irgendwelche emotionalen Schwankungen in mir.
Wie soll ich dieses Forum denn nutzen? Ich fand meine Idee ganz gut, die Fundorte der hier bestimmten Falter zu melden (natürlich nur meine :squint: )
Guten Abend,
die "Geheimhaltung" der Beobachtungen macht aus meiner Sicht in der Ornithologie tatsächlich mehr Sinn (wobei Ausnahmen wie der Apollo die Regel bestätigen), da Schmetterlinge meist wesentlich schwieriger aufzufinden sind, wenn man einen Ort kennt, wo die Art gesichtet wurde.
Des Weiteren ist die Reproduktionsrate der Vögel deutlich geringer, sodass der Verlust einzelner Individuen deutlich schwerer wiegt.
Ein anderer Punkt ist das Interesse an den verschiedenen Tiergruppen.
In Deutschland wird es heute kaum mehr Sammler geben, die massenhaft Schmetterlinge einzelner bzw. bedrohter Arten fangen.
Was die Vögel angeht, sind da zum einen diverse Fälle illegalen Vogelfangs- und Handels in teilweise erschreckend großem Umfang sowie der illegale Abschuss, die gezielte Vergiftung von Greifvögeln und Nestraub von Eiern/Jungvögeln, die dann auf dem Schwarzmarkt landen...ähnliche Fälle sind mir bei Schmetterlingen nicht bekannt.
Liebe Grüße,
Julia
Hallo zusammen,
also ich kenne diese Art Seiten von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg und stelle dort auch meine Daten zur Verfügung. In Hessen gibt es eine nicht öffentliche Datenbank. Im Falle der öffentlichen Datenbanken, wie es auch bei der Datenbank die du gefunden hast sein müsste, hat jeder darauf Zugriff, allerdings nur Messtischblatt-Quadranten genau. Das bedeutet du gibst den Fundort zwar genau an, dieser wird in der Datenbank auch so vermerkt, aber öffentlich ist nur ein Messtischblatt Quadrant von 500 X 500 m sichtbar. Man kann allerdings bei der Zuständigen Stelle (im Falle von Baden-Württemberg beispielsweise das Naturkunde Museum Karlsruhe) die genauen Fundorte erfragen. Dies kann allerdings nicht jeder machen. Meistens muss man Mitglied im entsprechenden Verein/Organisation sein und oder einen triftigen Grund wie etwa eine Kartierung angeben. Grundsätzlich finde ich so etwas sehr gut und arbeite selbst viel damit. Da die Fundortangaben nicht sehr genau sind können meist eh nur Experten herausfinden wo ungefähr das Vorkommen sein könnte.
Gruß Dennis
ich habe die Genauigkeit mal gerade getestet.
Verschiebe ich den Marker bei Google-Maps vor meiner Haustür nur ein wenig ändern sich die Koordinaten an der 7-ten Kommerstelle.
Die Genauigkeit bei Google-Maps beläuft sich aber auf 15 Nachkommastellen.
Eine genauere Fundortlokalisation geht doch gar nicht mehr.
Hallo,
ich weiß nicht genau worauf du damit hinaus willst. Was hat das jetzt mit Google Maps zu tun ?
Gruß Dennis
Bei der oben genannten Seite kann man die Fundorte auf der Meldekarte sehr genau eintragen.
Damit übergebe ich dem/den Betreiber diese HP die Fundortangaben auf Meter genau.
Ich als User sehe die Fundorte im Gebiet von 6x6 Km...das ist ja O.K.
Persönlich habe ich doch bedenken die Fundorte von größeren, geschützten Raupenpopulationen dort einzutragen...wenn man nicht weiß, was damit angestellt wird.
Allgemeine Informationen zur "Faunistischen Forschung" reichen da doch nicht aus.
Doch wenn die Leute da in Karlsruhe nicht jedem Hans und Frans die Infos geben, hört sich das ja wieder ganz gut an.
Hallo,
das ist natürlich etwas was jeder selbst entscheiden muss ob man seine Daten veröffentlicht. Ich persönlich finde es gut, da man ja die genaue Stelle nicht an alle möglichen Leute herausgibt. die Leute die die Daten aufnehmen machen damit eigentlich nichts außer sie eben zu Erfassen und wenn nötig Bereitzustellen. So werden die exakten Fundorte auch Aufbewahrt um später, wenn die Art dort z.B. länger nicht mehr gefunden wurde, an alten Fundorten noch mal zu schauen ob es vielleicht doch noch was gibt.
Gruß Dennis
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