Verpuppung von S. pyri

    Hallo an alle Schmetterlingsfreunde,

    ich habe mir heuer über dieses Forum Eier von S. pyri bestellt
    (vielen Dank übrigens an Hans-Martin, hat alles super funktioniert :freude:).

    Es ist zwar nicht das erste Mal, dass ich diese Art (oder die verwandte S. pavonia) aufziehe,
    aber ein Problem tritt bei mir immer wieder auf:

    Es wird jetzt bald Zeit, dass sich die Raupen verpuppen.
    Das machen sie bei mir auch immer, nur habe ich dann das Problem:
    wie kriege ich die festgeklebten Kokons aus dem Aufzuchtkäfig raus, ohne sie zu beschädigen :frage:
    Hans-Martin empfiehlt, die Raupen in ein Plastikgefäss zu geben, bevor sie sich verpuppen (sofern man dies rechtzeitig mitbekommt :grinsen:).
    Nur - welche Behältnisse eignen sich da am besten?
    Soll ich einen Insektenaufzuchtkasten aus Plastik ohne "Innenausstattung" (Äste etc.) nehmen?
    Wie macht Ihr das?

    Ich bin für Eure Ratschläge dankbar!

    Viele Grüße
    Manny

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    Lieber Manfred,

    stimmt, das Entfernen von festangesponnenen Kokons von einer hölzernen Unterlage ist oft schwierig und - obwohl das Innere des Gespinstes normalerweise sehr strapazierfähig ist - z.T. riskant, da man dabei die eine oder andere Puppe darin etwas quetschen könnte. Aber versuche doch einfach, diese Behältnisse, in denen sich Deine Pyriraupen voraussichtlich verpuppen sollen, innen mit Papier auszutapezieren, dann müßten sie sich - glaube ich - viel leichter von der Fläche ziehen lassen.
    (Es hat bei mir lange gedauert, bis ich begriffen habe, wieso die herrlichen, festen Pyrikokons, die ich oft in größerer Zahl von mährischen Erfolgszüchtern bezog, alle Spuren von Zeitungsstückchen an den Hüllen hatten, obwohl die Druckstellen andererseits verrieten, daß die Raupen sich an festen Flächen eingesponnen hatten;sie bedienten sich wohl dieser Methode...)

    In der Natur verziehen sich die Raupen gern an besonders unzugängliche Stellen; Stammrisse und -spalten sowie (im Mittelmeerraum) Steinmauerlücken oder kleine Vertiefungen bzw. Höhlen; an solchen Orten können sie dann oft jahrelang unbemerkt ruhen. Im östlichen Wiener Vorstadtgebiet, wo die Raupen oft an Kirschbäumen gefunden wurden, wurde von einem Gärtner auch berichtet, wie er per Zufall ziemlich viele der Gespinste unter dem Dachvorsprung und den Fenstersimsen seines Hauses fand.

    Viel Erfolg noch bei der Zucht,

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