Posts by sasha

    Iphiclides podalirius ist in Wien wiederum sehr häufig, und selbst in den Grünanlagen von Gemeindebauten zu finden. Allerdings sehe ich die adulten Falter deutlich seltener als die sehr großen, auffälligen Eier. Hier fliegt er normalerweise in 2 Generationen aber in ungewöhnlichen Jahren kann man noch recht spät Raupen finden; 2018 konnte ich Ende November ausgewachsene Raupen finden, da war es in Wien recht lange warm und es kam wohl zu einer 3. Generation von der die Raupen stammten.

    Deutlich häufiger geworden sind Brinthesia circe, Nymphalis polychloros, gefühlt auch Hemaris fuciformis den ich vor ein paar Tagen sogar an der Hausfassade sitzen hatte.. es gibt sicher einige Arten die vom Klimawandel profitieren, aber genauso viele die wohl Schwierigkeiten haben werden sich anzupassen.

    Ein weiteres Problem könnte irgendwann auch dadurch entstehen, dass Pflanzen durch das erhöhte CO2 zwar besser wachsen, die Nährstoffe in der Pflanze aber wohl abnehmen- eine Befürchtung ist dass einige Arten quasi "mit vollem Magen verhungern" könnten.

    https://www.science.org/content/article/starving-grasshoppers-how-rising-carbon-dioxide-levels-may-promote-insect-apocalypse

    I have bred B.hearseyi over a few generations during the summer. Heat wasn't an issue.

    What worked well is putting two males per female in a medium cage (some males just never seem interested in pairing, so two males raises the chances) and then place a fan on the lowest setting a few metres away from the flight cage. This way I managed to pair almost all of the females. Males that pair once get "re-used" with other females. Fertility seems to be the same even when a male has mated once before.

    Letztes Update:

    Bis auf eine Puppe die offensichtlich parasitiert war sind alle geschlüpft. Einen Falter konnte ich noch an der Puppenhülle ruhend finden.

    An der Ulme habe ich dann etwa in Hüfthöhe geschlüpfte Eier und das dazugehörige verlassene Raupennest gefunden. Bisschen ärgere ich mich, hätte gern die Raupen beobachtet.

    Ich war nochmal kurz vor Ort. Ich denke ich habe die Fraßspuren der Raupe an einer naheliegenden Ulme gefunden. Die Wand an der die Puppen hängen ist der untere Teil eines Brückenpfeilers der Brücke, die man im Hintergrund sieht. Entfernung etwa 20m

    Ich hab die nähere Umgebung etwas abgesucht und konnte noch eine weitere Puppe finden. Diesmal an einem Metallteil eines Stiegenaufganges zur selben Brücke:


    Mauern/künstliche Strukturen mit Nähe zum Wasser absuchen kann ich definitiv als Geheimtipp empfehlen um den großen Fuchs nachzuweisen. Die Falter und Raupen konnte ich bisher nie beobachten. Puppen konnte ich so aber bereits mehrmals an unterschiedlichen Orten finden.

    Gerade mal ein bisschen mehr als 1 Monat im Forum und schon anfangen zu stänkern in mehreren Beiträgen.. und dann auch noch anderen unterstellen sie belästigen irgendjemand mit Bestimmungsanfragen. Typischer Forentroll der Sergej

    Die Überlegung hatte schon mal jemand, der jetzt gesperrt ist, der hat es auch nicht kapiert. Die Art und Weise wie Du schreibst, erinnert mich sehr stark an diese Person.


    Die Formarierung der Posts ist auch die selbe. Mitten im Satz

    einen Absatz. Zufälle gibts.

    Hallo,

    Hab zwar selbst keine eigenen Beobachtungen dazu aber ich hab mal im Buch von Ekkehard Friedrich (breeding butterflies and moths) nachgeschlagen.

    Dort steht dass die Überwinterung bei u.a N.antiopa (der ja auch univoltin ist) durch die Tageslänge beeinflusst wird und 16 Stunden Licht am Tag für die adulten Falter wichtig sind für die Paarung und Eiablage.

    Falls sonst niemand einen anderen Vorschlag hat würde ich die Falter 16std beleuchten und gut füttern.

    Hallo,

    Ich wollte mal diesen doch ungewöhnlicheren Fund mit euch teilen. Entlang der Donau gibt es hier viele Wände/Mauern an denen sich gerne mal Raupen verpuppen, überwiegend diverse Pieris Arten. Leider werden diese Wände auch gern mit Graffiti besprüht..

    hier hat es wohl (insgesamt 5stk) Nymphalis polychloros erwischt.. da es zu früh im Jahr ist, werden die wohl schon länger da hängen.

    P.proserpina ist eine FFH IV Art, würde Besitz und Weitergabe nicht unbedingt öffentlich besprechen.

    Wie man die Art im Garten fördert kann dir vielleicht jemand anderer sagen, P.proserpina ist generell eher wenig standorttreu.

    Auf der letzten Haustiermesse war nämlich eine einzige junge Dame, die Schmetterlinge züchtet und sie hat mir gesagt, dass sie auch auf die morgige Haustiermesse gehen will.

    Ich kann mich erinnern, die hatte Samia ricini fälschlicherweise als Samia cynthia angeboten..

    Generell gilt: keine gebietsfremden Tiere aussetzen, selbst Arten die heimisch sind, sollten nicht ausgesetzt werden, wenn sie von anderen Fundorten sind.

    Prinzipiell ist das Aussetzen von Schmetterlingen nicht wirklich sinnvoll als Laie, da es an den Ursachen nichts ändert, die dazu führen dass einige Arten weniger häufig werden. Einer der Hauptgründe ist Habitatsverlust.

    Im Idealfall richtest du deinen Garten so naturnah wie möglich her, lockst dadurch viele Arten an und ziehst ein paar der Raupen die du dort dann findest geschützt auf und lässt sie dann als Falter fliegen.

    Als Haustiere halte ich die Schmetterlinge nicht. Es handelt sich um ein Naturschutzprojekt.

    Erklärst du das "Projekt" mal bitte genauer

    Heute und auch morgen noch ist in der St.Marx Halle in Wien die Haustiermesse. Lepidoptera gibt es dort nur als Präparat aber wenn du dich generell für Wirbellose interessierst lohnt es sich vielleicht. An lebenden Tieren gab es heute viele Phasmiden, ein paar Mantiden, Asseln, Schaben.. wie üblich überwiegen aber Spinnentiere.

    woran fressen die Tiere für ein CAfé dürften es doch keine Schädlinge sein. Die Geschlechtsreifen Tiere sollten bald verschwinden. Liebe Grüße Michi

    Ich würde hier auch nicht unbedingt von einem Schädling ausgehen! Die heimischen Urameisen ernähren sich wohl alle rein zoophag, haben also kein Interesse an Kuchen etc. Die Kolonien sind in der Regel auch recht klein.

    Falls im Café Pflanzen stehen wäre mein Verdacht dass sie dort irgendwo in der Erde nisten. Februar kommt mir etwas früh vor, für einen Schwarmflug von draußen.

    Brackwespen sind das keine.

    Wenn man ranzoomt erkennt man den Petiolus besser.

    Das sind definitiv Ameisen, geflügelte Geschlechtstiere einer "Urameise", eine Art aus der Gattung Ponera oder Hypoponera wahrscheinlich.

    Zum vergleich mit einer Hypoponera:

    Mantis religiosa und Miomantis paykullii sind glaub ich die bekanntesten parthenogense betreibenden Arten. Bei Brunneria subaptera gibt es wohl eine Population die sich nur per Parthenogenese vermehrt.

    Es gibt auch Arten da kommt es hier und da mal dazu (einzelne Nymphen schlüpfen) hatte das bei Acanthops falcata, ist auch bei anderen Züchtern vorgekommen.

    Ich persönlich hatte nie Probleme damit, den Schlupf zu verzögern bei überwinternden Puppen. Teilweise macht das ja auch Sinn wenn man Hybridpaarungen erzielen möchte.

    Wenn du die Puppen erst im Jänner kalt stellst, solltest du sie sowieso bis mindestens Mai drinnen lassen- zu kurze Kaltperiode ist ein deutlich größeres Problem- da schlüpft dann einfach gar nichts.

    Ich würde die Puppen im Normalfall ab Oktober kalt stellen, da hat es laut Klimatabelle im Wallis zwischen -1 und +8 Grad Celsius. Und dann für 6 Monate drinnen lassen. Würde die Puppen nicht später als Dezember in den Kühlschrank stellen, wenn du sie im Mai rausnehmen möchtest.