Posts by Laurin

    Hallo Günther,
    ich habe in diesem Frühjahr/Sommer mit Eisbergsalat durchgehend gefüttert, weil mir der Weg zum Epilobium täglich zu weit war.
    Ging hervorragend.

    Grüße
    Siegfried

    Hallo,


    ich kann nur beschreiben, wie es z.Z. bei mir läuft:
    Seit dem 10.06. habe ich insgesamt 10 Tiere ( 1:1) in einem Aearium der Größe 40x40x75. Ich versuche das Foto dazu gleich anzuhängen.Der Käfig steht direkt unter einem Dachfenster. Keine Luftbewegung. Neben dem Deckel mir Honigwasser war noch eine getopfte E. hirsutum, die bis zu Decke reichte, drin.
    Das Ganze bei mir unterm Dach im Arbeitszimmer bei z.Z. 24/25 Grad.
    Ab ca. 22.00 Uhr beginnen die Tiere zu fliegen. Da ich meist bis Mitternacht am PC sitze, habe ich nur die Deckenleuchten reduziert.
    2 oder 3 Kopulationen sind mir in der 2. Nacht etwa gegen 4 Uhr aufgefallen und heute morgen war noch eine um 7 Uhr zu beobachten.
    Seit der Nacht vom 13. auf den 14. wird gelegt. Ich habe die Pflanze längst rausgenommen und nun wird alles belegt war passend ist.
    Der Wein an meiner Hauswand wird wohl dran glauben müssen.


    Bei der Gelegenheit hätte ich aber auch eine Frage: Darf man die Tiere, die ja offensichtlich noch nicht ausgelegt sind, in Freiheit setzten - oder ist das schon Faunenverfälschung?


    Viele Grüße
    Siegfried




    Hallo,
    manchmal ist man am falschen Ort zur falschen Zeit - oder vielleicht ist es auch umgekehrt richtig...


    Jedenfalls habe ich gestern meinen Leuchtversuch nach 30 Minuten abgebrochen, weil ich in Sorge war, ein Tier einzuatmen.
    Es war nur eine Art am Turm, sozusagen eine mono-spezifische Angelegenheit.
    Alle Tiere waren Buchsbaumzünsler ( Cydalima perspectalis ).
    Da die adulten Tiere nur maximal ca. 9 Tage leben, kann man sich nächste Woche evtl. wieder hintrauen.
    Wen es interessiert: der Ort des Geschehen lag zwischen Crest und Saillans an der Drome ( 240 m ) in Frankreich.

    Hallo,


    kann ich entkommene A. atropos mit Köder oder Licht anlocken ?


    Mir sind heute Nacht vier A. atropos aus einem Aerarium entkommen!
    Zum „Tat-Hergang“:
    Ich habe gestern Abend 7 atropos ( 4 Männchen, 3 Weibchen ) in ein Aerarium gesetzt und hatte gegen 01.00 Uhr zwei Kopula beobachtet.
    Ich habe dann die unbeteiligten Tiere in ein anderes Aerarium umgesetzt – zwecks besserer Übersicht. Dummerweise habe ich den Reißverschluss des Aerariums mit den Paaren nicht vollständig geschlossen, so dass heute morgen um 08.00. Ùhr das Aerarium leer war.
    Da sich das Ganze in einem abgeschlossenen Raum von fast 30 m2 abspielte, der unbenutzt als Abstellraum und Möbellager fungiert – sonst würde mein Haushaltsvorstand auch Beschwerde einreichen – mussten die Tier da sein.
    Ich habe jetzt nach 3 Stunden 3 der 4 Tiere gefunden! Ostereier suchen ist dagegen ein Kinderspiel – der Raum bietet Schlupfwinkel ohne Ende.
    Jetzt meine Frage, um das letzte Tier noch zu finden: fliegen atropos die üblichen Leuchtmittel oder Köderflüssigkeiten an? Da sie ja in Bienestöcke einbrechen sollen, müssten sie eigentlich sensorisch für Köder – ggf. auch Honig – empfänglich sein.
    Vielleicht hat ja jemand diesbezüglich Erfahrungen.

    Alternativ kann ich natürlich bis heute Abend abwarten, die Rollläden nicht schließen und hoffen, dass das Tier irgendwann in der Gardine landet.

    Beste Grüße
    Siegfried

    Hallo Eric,
    der 20. Oktober 2013 wurde nochmals auf der Lüttich-Börse im Mai als Termin plakatiert.
    10.00-16.00 Uhr am üblichen Ort ( Rue des Nations-Unies 1, 4100 Seraing ).
    Wenn ich es richtig mitbekommen habe in den ganzen Jahren, liegt der Termin immer sehr stabil 2 Wochen vor der Börse in Frankfurt.


    Beste Grüße
    Siegfried

    Hallo Eric,


    für die Frühjahrs-Börse wurde mir vor 2 Wochen folgender Termin vom Veranstalter mitgeteilt:


    Sonntag, den 05. Mai 2013


    Dies ist ein anderer ( 1 Woche später ) Termin, als auf dem Flyer aus 2012 angekündigt wurde.
    Ort und Uhrzeit bleibt so wie in 2012 ( siehe Beitrag aus 2012 weiter oben ).


    Für den Herbst in Seraing habe ich z.Z. nur den Flyer mit der Vorankündigung von der letztjährigen Börse.
    Dort wird als Termin der 20. Oktober 2013 genannt.
    Ort und Uhrzeit auch wie gehabt.


    Beste Grüße
    Siegfried

    Hallo,


    bei mir hat es Anfang April ähnlich ausgesehen. Ich hatte drei Pärchen - leider nacheinander - jeweils in einem Aearium (60x40x40). Es war damals draußen viel zu kalt. Also habe ich die ersten beiden Versuche im Zimmer gestartet - ohne Erfolg.
    Den letzten Versuch dann im Waschkeller bei 16 Grad und einem Standventilator für einen gleichmäßigen Luftstrom in ca. 3 m Entfernung. Ob es daran lag weiss ich nicht, jedensfalls kam eine Kopula vor 24.00 Uhr zustande.
    Das Weibchen hat dann innerhalb von 5 Tagen über 400 Eier angelegt - meine Begeisterung kannte kaum Grenzen. Leider haben nur gut 60 Eier eine
    deutliche Entwicklung gezeigt und davon sind 16 L1 herausgekommen. Der Rest blieb in der Embryonalentwicklung stecken. Ich konnte damals nur Heckenkirsche, die ich eingetopft auf der Fensterbank vorgezogen hatte, anbieten. Die L1 haben das Futter eigentlich angenommen - es war m.E. gut befressen - aber konnten keine L2 erreichen.
    Von Lorbeerkirsche, wovon ich eine ganze Hecke habe, wusste ich damals noch nichts. Ich hatte Raupen mit guten Erfolg im Vorjahr auf Esche gezogen, die war aber noch nicht ausgetrieben.


    Soweit meine Misserfolge...


    Beste Grüße
    Siegfried


    Hallo Hans,


    das KUFU-Rezept "á la Rudi" hat bei mir vor wenigen Wochen auch mit solchem Trockenpulver funktioniert,
    dass ich im Februar von Winterexemplaren (E. lathyris) mit schlechter Qualität gewinnen musste.
    Übrigens habe ich seit der L2 eine Raupe - testweise - mit Aeonium spec., die auf der Fensterbank bei
    meiner Schwiegermutter dahin vegetierte - aufgezogen ( s. Bild ). Sie steht jetzt kurz vor der Verpuppung, frißt viel
    und hat aber gut drei Wochen länger in der Entwicklung gebraucht.


    Beste Grüße
    Siegfried

    Hallo Eric und allen anderen, die sich für die Börse in Lüttich interessieren.


    Heute morgen (!!) ist mir die Einladung zur Börse von den Veranstaltern zugeschickt worden.
    Der angegebene Termin ist jetzt der 3.4.2011 !
    Ort und Zeiten sind unverändert.
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich den Vorankündigungs-Termin vor einem Jahr richtig notiert habe.
    Er ist auch so noch im Internet zu finden.
    Vielleicht ist den Veranstaltern das Zusammenfallen mit Ostern auch erst später aufgefallen.
    Ich hoffe, dass die Verwirrung jetzt nicht allzu groß ist.


    Beste Grüße
    Siegfried

    Hallo Eric,


    am 03. April 2011 : 28. Bourse International aux papillons et insectes
    Gleicher Ort wie in den letzten Jahren:
    Salle des fêtes du quartier de Droixe, Avenue de Lille B-4020 Liege,
    9.00 bis 16.00 Uhr


    Beste Grüße
    Siegfried


    Hallo Marc,


    es gibt von dem Alphabet wohl verschiedenen Versionen.
    Dieses gerahmte Bild hat mir meine Frau vor 4 oder 5 Jahren zum
    Geburtstag geschenkt.
    Ich habe es wegen der Lichtreflexe im Glas kurz abgehängt.
    Wenn man vergleicht, sieht man einige Unterschiede.


    Beste Grüße
    Siegfried

    Hallo an die Organisatoren....


    jeder Freitag/Samstag im März wäre für mich geeignet.
    So viel wie im Mai wird dann züchterisch noch nicht anstehen.
    Falls ihr einen konkreten Terminvorschlag braucht:
    am Freitag, den 20.März, ist Frühlingsanfang ....
    für das erste Treffen bestens, denn " nomen est omen" ...


    Beste Grüße
    Siegfried

    Herzliches "Hallo" an Rudi und alle anderen Poster....


    ich habe mich heute zum ersten mal seit dem 10.01. eingeloggt und dabei leider einiges nicht mitbekommen.
    Es gibt aber manchmal auch andere wichtige Dinge und ich habe keine direkte Info bekommen, dass das Thema jetzt wieder aktuell ist.
    Deswegen in aller Kürze schon mal dies:
    Ich komme sehr gerne,
    der Ort in NRW ist mir egal - ich komme eh aus dem Linksrheinischen,
    ich komme per PKW - trinke dann auch kein Bier, nur Tee oder Kaffee,
    am besten freitags - oder auch samstags,
    ich kann nicht unmittelbar vor oder in der Ferienzeit,
    die langen Wochendenden mit evtl. Brücktentagen ( Himmelfahrt, Pfingsten, Fronleichnam )
    kann ich z.Z. im voraus nicht zusagen.


    Ich weiss nicht, ob dies der Planung konkret hilft, aber es ist immerhin etwas ...


    Beste Grüße
    Siegfried

    Hallo,
    ich hatte schon am Dienstag beim admin den Verlust meines Beitrags angemerkt.
    Wir müssen sie wohl neu einstellen....
    Also noch mal sinngemäß:
    Ich halte mir die drei genannten Termine frei ( der Freitagabend ist ein guter Wochentag ) und würde auch gerne
    nach Bochum kommen.


    Siegfried

    Hallo Jürgen,


    Marc hat vollkommen Recht: purer Honig Zucker schimmelt nicht.
    Das liegt daran, dass normaler Honig nur einen Wassergehalt von ca. 17% hat. Bei so wenig Wasseranteil können sich Mikroorganismen nicht entwickeln, der osmotisch wirkende Zucker entzieht ihnen das Wasser.
    Daher ist, genau wie z.B. Salzeinlagerung, das starke Zuckern eine uralte Konservierungsmethode.
    Noch ein Satz zur genannten Mikrowelle. Ich hätte da keinerlei Bedenken, da die Mikrowellen ja nur die dipolartigen Wassermoleküle durch ihre Energie in Schwingung versetzen und das passiert letztlich auf der Herdplatte auch.


    Beste Grüße
    Siegfried

    Danke für die Hinweise!
    Die Erkrankung trat bei allen Tieren in dem Stadium auf, in dem ich sie noch auf Esche hielt. Meine haben diese Jahr den Übergang auf Apfel, Birne und Zwetschke problemlos verkraftet. Letztes Jahr ist meine optisch gesunde L2/L3 lieber verhungert, als auf Birne auch nur zu knabbern. Ich alter Literatur fand ich übrigens den Hinweis, sich bei Nachtzuchten nach der Futterpflanze Parentalgeneration zu erkundigen und möglichst nicht zu wechseln.


    Siegfried

    Nachdem meine S-pyri-Zuchten in den vergangenen Jahren nie besonders erfolgreich verliefen, glaubte ich diesmal, den Bogen raus zu haben. Ich hatte die Tiere mit Fraxinus bis zur L3(/L4) aufgezogen und sie dann auf Birne oder Zwetschke ausgebunden.
    Das klappte mit der ersten Hälfte meiner Tiere ganz gut. Leider hat sich der Rest in den letzten beiden Tagen größtenteils eine Krankheit eingefangen, die mit dem Auftreten eines kleinen, schärzlichen Flecks in vorderen Segmentbereich beginnt. Die Tiere werden dann insgesammt dunkel-bräunlich und gehen ein. Schleimiger Kot oder ähnliches war zunächst nicht feststellbar. Jetzt, wo die ersten Tiere über Nacht verendet sind, sind auf dem Saugpapier einige Flecken erkennbar.
    Ich hielt die Tiere in Schachteln, ca. 20 x 30 x 10cm, wobei die Deckfläche vollständig aus Gaze bestand.
    Jetzt werde ich alle noch optisch einwandfreien Tiere einzeln halten.
    Was kann ich sonst noch tun?
    Wer kennt die Ursache? Was lief falsch ?


    Ich versuche mal, ein Bild mit zwei verschiedenen Stadien beizufügen.


    Siegfried

    Ich möchte an dieser Stelle auf eine sehr interessante Seite im Netz hinweisen, nämlich


    Kurt Stübers Online Bibliothek


    Dort finden sich über 100 eingescannte Biologie-Werke, das ältesete von 1543. Es sind auch viele Titel dabei, die für actias-Mitglieder intessant sein können, z.B. Spuler ( incl. Raupenband ), Reiter usw.
    Die Bildqualität ist gut, jede Seite - die man übrigens downloaden kann -ist als jpg-Bild ist meist 1-1.5 Mb groß.
    Ich habe im Urlaub nie teure antiquarische Bücher dabei, aber immer ein notebook mit den CDs.
    Die Seite ist u.a. über
    www.biolib.de
    zu erreichen!


    Siegfried

    Hallo Hans-Peter,


    solche verwunderlichen "Verbote" - wie z.B. das FOTOGRAPHIEREN -sind meist in Verordnungen/Gesetze eingeflossen, weil in die Beratungsgremien oder Sachverständigenbeiräte unterschiedliche Interessen eingebracht wurden. Dabei haben - meines Wissens - schon seit Jahrzehnten die Ornithologen einen wesentlich größeren Einfluss gehabt als andere Fachbereiche. Und für diese Kollegen ist natürlich das Fotographieren - eines z.B. brütenden Vogels - eine verständlicherweise erhebliche größere Störung, als - entsprechend - für einen Entomologen, der z.B. die Eiablage eines Falters fotographiert.


    Es ergeben sich so bei diesem oder ähnlichen Verfahren an vielen Stellen Regelungen, mir unter entomologischen Gesichtspunkten wenig zweckmäßig, hilfreich oder angemessen erscheinen. Hier zeigt sich aber mal wieder die alte Weisheit, dass nur die, die sich an entsprechender Stelle frühzeitig einbringen können/wollen, auch etwas beeinflussen können.


    Viele Grüße
    Siegfried