Häh, war nicht klar? Ich fragte nur, ob du ein zeigbares Bild (kein Handyschnappschuss) deiner L. semibrunnea gemacht hast und du dieses Bild für das Webportal des Melanargia-Vereins zur Verfügung stellen möchtest. Neben Verbreitungskarten können dort auch Fotos hinterlegt werden. Ich glaube du wohnst im Bearbeitungsgebiet (oder nicht?), deswegen würde es regional passen.
Beiträge von molothina
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Stark - flammealis fliegt also vermehrt noch!
Bei mir war der 13. fraxini des Jahres und gleich nochmal zwei nupta.
Ansonsten am Köder an spannenderen Arten Lithophane socia und semibrunnea sowie Dryobotodes eremita.
In Anzahl mittlerweile circellaris und oxyacanthae.
L. semibrunnea, super. Hast du ein schönes Bild für unser Melanargia-Portal?
Bei mir ist gegenwärtig tote Hose...vermute die lange Trockenheit und habe Hoffnung auf die Zeit nach dem Regen.
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Hallo Leo,
vielleicht sieht man sich mal zufällig auf dem Loser...bin da auch ab und an (mit einem lokalen Kollegen) wenn ich im Ferienhaus in der Steiermark bin. Mitte August waren wir auch dort und sind einem ähnlichen Artenspektrum begegnet, wie du es aufgezählt hast.
recussa habe ich übrigens bereits mal aus dem Ei gezogen, war easy.
Grüße
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Danke.
Mein Anfrage war vlt. etwas unvorsichtig (man will ja nicht alles im Internet verbreiten) bzw. falsch formuliert. Eigentlich wollte ich wissen, ob man solche Substanzen bei Flügen offiziell deklarieren kann oder man in südlichen EU Ländern doch Möglichkeiten hat, irgendwo deratiges zu kaufen (spezielle Apotheken...). Vielleicht haben Leute auch mit Ersatzstoffen experimentiert, die man vor Ort einfach besorgen kann (Aceton aus dem Baumarkt o.ä.).
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Was ist denn gegenwärtig die gängige Praxis, wenn man bei Flugreisen (EU Ausland) Nachtfalter zwecks Belegentnahme abtöten will (nicht alles ist per Foto zu lösen)? Im Flieger ist ja quasi nichts mehr erlaubt und vor Ort verkauft keine Apotheke mehr einem Touristen Essigäther o.ä.
Freue mich auf alle Tipps und Erfahrungen.
Danke!
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Liebe Kollegen,
obwohl ich bereits seit etlichen Jahren "Mitglied" bei Actias bin, verfolge ich erst seit kurzem die Diskussionen hier und muss sagen: ich bin erschrocken welcher Umgangston hier herrscht!!! Ich finde das sehr schade, denn so sind kunstuktiv sachliche Diskussionen nicht möglich. Ich überlege, ob ich deshalb lieber wieder die Finger von Actias Diskussionen lassen sollte.
Zu Sache: Eupithecien lassen sich in frischen Zustand teilweise (!) auch gut anhand von Fotos bestimmen. Meist ist aber ein Sammlungsexemplar nötig und teilweise (so mache ich es oft) braucht es zur 100%igen Sicherheit eine GU oder die Ansicht der Ventralplatte.
Bei den meisten (alle aus 5) der oben gezeigten Exemplare müsste es sich um E. subfuscata handeln. Bild 5 könnte Eupithecia plumbeolata sein. Alles ohne Gewähr.
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Das sind doch typische Fragen für eine KI.
Hier jedenfalls eine KI Antwort die dir weiterhelfen sollte:
"Die Haltbarkeit von Essigäther hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Qualität des Produkts, der Lagerungsbedingungen und der Art der Verpackung.
Im Allgemeinen kann man sagen, dass Essigäther in einem fest verschlossenen Originalgebinde unter normalen Lagerungsbedingungen (d.h. an einem kühlen, trockenen Ort, fern von direktem Sonnenlicht und Wärmequellen) für etwa 2 bis 5 Jahre haltbar ist.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die tatsächliche Haltbarkeit je nach Hersteller und Produktionsdatum variieren kann. Einige Hersteller geben eine spezifische Haltbarkeitsdauer auf dem Etikett oder in der Produktinformation an.
Um sicherzustellen, dass Ihr Essigäther noch verwendbar ist, sollten Sie regelmäßig überprüfen:
- Das Ablaufdatum oder die Chargennummer auf dem Etikett
- Den Zustand des Produkts (z.B. Farbe, Geruch, Konsistenz)
- Die Integrität des Gebindes (z.B. keine Beschädigung, keine Lecks)
Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Essigäther noch verwendbar ist, sollten Sie es besser nicht verwenden und stattdessen ein neues Produkt beschaffen."
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Hi Uwe,
nein, wie Jonas sagt, Conistren sind im Herbst fast ausschließlich bei mir am Köder. Ich habe den ganzen Herbst über ein paar Köderstreifen bei mir im Garten hängen.
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Bei mir gestern am Haus (Münsterland, Ortsrand, zumeist naturfernes Ziergartengelände):
C. vaccinii 4
C. ligula 1
C. rubiginosa 8
A. lota 1
A. sphinx 4
E. defoliaria 2
A. aurantiaria 3
N. opstipata 1
Epirrita spec. 1
Nicht mehr viel, aber noch ein bischen was los in der warmen Nacht. brumata scheint hier noch nicht voll unterwegs zu sein...
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Ich habe mal (inoffiziell) weitere Auszüge aus der NLWKN Datenbank gesehen. Da waren teilweise haarsträubende offensichtliche Fehlmeldungen darin. Ich vermute etliche Daten wurden ungeprüft aus irgendwelchen Gutachten übernommen. Aber ihr seit euch dessen sicherlich bewusst und macht das schon

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Bei verwechslungsträchtigen Arten wie D. dahlii ja, obwohl man die auch am Foto teilweise nicht zweifelsfrei bestimmen kann. Ein Falterpräparat zur Überprüfung ist da eindeutig besser!
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Verwendet bitte keine (ungeprüften) Daten aus dem NLWKN bzw. seit damit sehr vorsichtig!!!! Für meine Recherchen zu einer 2023 erschiene Publikation über Diarsia dahlii (Beiträge zur bayerischen Entomofaunistik 23: 19–35. Diarsia dahlii (Hübner, [1813]), ein Beispiel für den massiven Rückgang von Insektenarten kühlfeuchter Lebensräume in Deutschland (Insecta: Lepidoptera: Noctuidae).) habe ich seinerzeit auch die Daten aus dem NLWKN bekommen. Die waren allesamt falsch oder nicht überprüfbar und unbelegt.
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Datenbanken lieben Zahlen und ich gebe ja auch welche ein, bewusst, dass alles nur Schätzungen sind...manchmal denke ich die alten Angaben im Kochen (i.A. und i.M.) waren ehrlicher!
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"das wird allein durch die übersehenen ausgeglichen". Das sagst du so einfach aus dem Bauch heraus...gibt es dazu Messungen/Untersuchungen? Worauf will ich hinaus? Man kann durch tägliche/nächtliche Erhebungen immmer an derselben Stelle Häufigkeiten vortäuschen, die es nicht gibt. Zumindest kann man das nicht ausschließen. Wenn man diese dann immer wieder in die Datenbank eingibt, kann es starke Verzehrungen geben, zumindst bei kommune Arten.
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@Brimestone: Überspitzt formuliert – trägst du wirklich jeden Abend denselben Falter in Observation ein? Das wäre doch ungefähr so, als würde ich jeden Tag meine Familienmitglieder zählen und am Jahresende feststellen, dass bei mir mehrere hundert Personen wohnen
Macht das wirklich Sinn? Ich weiß allerdings auch nicht, wie man es sonst besser machen sollte… Bei Raritäten ist das sicherlich in Ordnung, aber bei häufig vorkommenden Arten wird man die Zahlen gnadenlos überschätzen. -
Wenn ihr täglich im eigenen Garten leuchtet oder ködert und alle Falter aufschreibt, wie stellt ihr sicher, dass ihr nicht immer dieselben Exemplare notiert und somit tatsächliche Häufigkeiten überschätzt? Ich nehme jetzt einfach mal an, dass ihr nicht alle Arten quantitativ wegsammelt...
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Ködern schadet Bäumen? Das habe ich noch nie gehördt...
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Jeder gestaltet die Dokumentation seiner Funde auf eigene Weise. Ich persönlich bin kein Freund von Observation. Ein eigenes Expertenportal – etwa nach dem Vorbild des Melanargia-Portals (wo zwar ebenfalls Daten aus Observation übernommen werden) oder wie es die Kollegen in Brandenburg oder Baden-Württemberg nutzen – ist mir aufgrund der höheren Qualitätssicherung lieber.
Bei Observation werden meiner Meinung nach manche Funde zu schnell von den Expertinnen und Experten bestätigt – kein Vorwurf, sondern eine Feststellung. Ich habe bereits Fundmeldungen korrigieren müssen, die über Observation ins Melanargia-Portal gelangt sind (z. B. Heliothis viriplaca / maritima).
Ein großer Vorteil von InsectIS besteht weiterhin darin, dass man eigene Projekte definieren und Artenlisten entsprechend anpassen kann – bei Bedarf auch mit Angaben zum Rote-Liste-Status (z. B. für behördliche Anwendungen).
Als jemand, der sich seit Jahrzehnten intensiv mit den Arten beschäftigt, sehe ich zudem keinen Sinn darin, jede häufige Art zu fotografieren und irgendwo hochzuladen. Bei Leuten die mit der Bestimmung noch nicht so sicher sind, macht das aber durchaus Sinn. Seltene Arten oder Neufunde für eine bestimmte Region werden von mir durch Belegfotos (allerdings keine Handy-Schnappschüsse) oder durch Sammlungsexemplare dokumentiert – bei Mikro- oder Zwillingsarten in der Regel auch mit Genitaluntersuchung.
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Erfassung der Daten: Ich erfasse alle Daten mit InsectIS und lade die (bzw. lasse laden) am Jahresende ins Melanargia Portal. Dauert immer etwas bis ich für die Mikros eine GU gemacht und dadurch die Daten vervollständigt habe

Köderrezept: Jutebandstücke getränkt in Rotwein-/Bier-/Zuckerlösung. Die Streifen hängen (fast) jede Nacht und werden 1-2 die Woche neu in Köderflüssigkeit getränkt.
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Dieses Jahr war zumindest in Nordwestdeutschland ein wunderbarer Köderherbst. Nach einem Trip nach Spanien im September (wo wenig am Köder aber viel am Licht war), zog der Köder in meinem Garten hier bei Münster hervorragen. Hatte zum ersten mal Conistra ligula (5 Tiere), G. aprilina (6 Tiere) und sogar (darüber habe ich mich am meisten gefreut) auch eine L. semibrunnea (siehe Foto) in meinem Garten. P. saucia kamen auch 3 Stück. Dauerködern im Garten bringt auch in wenig naturnaher Nachbarschaft und intensiv bäuerlich geprägtem Umland durchaus gute Ergebnisse.