Brahmaea hearseyi

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    Hallo Roland,

    mir geht es genauso. Ich hatte die Raupen letztes Jahr gezüchtet, zur Verpuppung gebracht und sie jetzt auf etwas Erde und Moos gelegt. Das Ganze besprühe ich jeden Tag zwei Mal, um sie nicht austrocknen zu lassen. Die Puppen scheinen nicht tot zu sein, da das Gewicht recht hoch ist. Ich warte auch auf den Schlupf und wäre interessiert zu erfahren, was da passiert, oder ob das mehr oder minder normal ist.

    Viele Grüße von einem "Leidensgenossen",
    Martin

    Hallo,

    Brahmaea hearseyi überwintert in der Natur als Puppe. Bei Spätsommer- und Herbstzuchten entwickeln sich meist nur wenige Puppen spontan, diese ergeben meist nach einigen Wochen die Falter. Die Mehrzahl der Puppen muß überwintert werden, die Puppen vertragen auch leichten Frost. Die Falter kommen dann so im Mai/Juni. Während der ganzen Zeit sind die Puppen mäßig feucht zu halten.
    Das also bislang keine Falter geschlüpft sind, liegt einfach daran, daß die Puppen überwintern wollen.
    Puppen oder Kokons, die überwintern wollen und nicht der Kälte ausgesetzt werden, schlüpfen, wenn überhaupt, nur sehr unregelmäßig. Ich habe keine Erfahrung, wie und wann Puppen von hearseyi schlüpfen, die überwintern wollen und keiner Kälte ausgesetzt wurden. Vielleicht wäre es einen Versuch wert, einige Puppen über 6 - 8 Wochen tiefen Temperaturen im Kühlschrank auszusetzen.
    Ich wünsche viel Erfolg
    Franz Renner

    Hallo,

    sind Sie sich sicher, dass die Puppen Frost vertragen?
    Mir wurde nämlich von dem Züchter, von dem ich meine Tiere habe, gesagt, dass man die Tiere nicht unter 12 °C halten sollte und die Tiere nicht überwintern.
    Allerdings sei es normal, dass ein Teil der Puppen überliegt.
    Meine erste Nachzuchtgeneration benötigte so rund 6 Wochen bis zum Schlupf (bei ~23 °C).

    Gruß
    Felix

    Hallo,

    ich habe stets mit hearseyi-Material aus China gearbeitet, die Fundorte lagen stets recht hoch, z.T. über 3000m(!!). In diesen Höhenlagen gibt es natürlich auch Frost. Alle meine hearseyi habe ich bis zu -5 Grad Celsius überwintert und ich habe nie Probleme gehabt. Z.B. habe ich 2005 hearseyi aus der Prov. Sichuan aus über 3000m Höhe bekommen, es ist nicht ein einziger Falter vor der Überwinterung geschlüpft, eine Nachzucht 2006 lieferte ebenfalls Puppen, die nicht spontan schlüpften, diese sind momentan in Überwinterung.

    Grüsse
    Franz Renner

    Hallo allerseits,
    obwohl ich die Diskussion nicht begonnen habe, sah ich mich doch vor die gleichen probleme gestellt wie mein Kollege. Mein Fazit ist, dass ich die Puppen jetzt leicht abkühle (Keller, dann Kühlschrank),einige Zeit dort belasse und dann wieder in den Schlupfkasten bringe. Wäre das der gangbaste Weg? Vor Frost schrecke ich etwas zurück.
    Ich werde von den Ergebnissen berichten. So einfach wie gedacht ist die Zucht von hearseyi dann wohl aber doch nicht. ...
    Vielen Dank nochmals und Grüße,
    Martin

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