Überwinterung von Puppen in einer Waschmaschinentrommel

    Lieber Züchterkolleginnen und -kollegen,


    anbei ein Tipp zur Überwinterung von Schmetterlingspuppen in der Trommel einer alten Waschmaschine.



    Die Trommel schützt die Puppen von unerbetenen Nagern und die Überwinterung erfolgt in meiner Faltervoliere "im Freien".

    In die Trommel gebe ich gehächseltes Staudenmaterial, welches einen gute Kälteschutz für die Puppen abgibt.

    Bei übermäßigem Regen können die Puppen durch eine Plastikhaube (mit Plastik überzogener alte Fahrradreifennarbe) geschützt werden.


    Hier noch ein Foto meiner Faltervoliere.



    Nette Grüße aus Hamburg


    Andreas

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    Hallo.

    Das ist ja ein kollateral Thema! Ich habe einen ähnlichen Thead aufgemacht, nur liegt mein Augenmerk bei der Voliere selbst: Voliere für Schmetterlinge

    Das ist ja schon ein 'komischer' Zufall.

    Aber da kann man mal sehen wozu eine alte Waschmaschinentrommel alles taugt. Unser Nachbar z.B.verbrennt sein Holz darin, in der kühleren Jahreszeit, wenn Feiern im Garten stattfinden. Deine Idee zur Überwinterung scheint gut, zumal die Nagetiere nicht an die Puppen kommen können.

    Aber ich finde aus gegebenem Anlaß Deine Voliere sehr Interessant. Die wird wohl 'Marke Eigenbau' sein. Welche Materialien hast du verwendet ? Und wo hast du sie gekauft ? Und welche Abmessungen hat die Voliere ?

    Vielen Dank und Grüße
    André

    Hallo André,
    vielen Dank für Deinen Kommentar.
    Gerne gebe ich Dir die gewünschten Infos.
    Meine erste Voliere habe ich mit kesseldruckimprägnierten Holzlatten/ Pfosten aus dem Baumarkt und verzinktem, punktgeschweisstem Draht gebaut.
    Mein größter Fehler war es, die unten liegenden Latten (mehrfach nachträglich mit Kabolineum eingestrichen) direkt auf die Erde zu setzen.
    So wurden diese Latten relativ schnell morsch und durchlässig für jedes Getier.
    Gleiches galt für die Eckpfeiler, Metalleinschlaghülsen waren damals zu teuer.
    Meine Voliere hat nun folgende Abmessungen: Höhe 2,50 m, Breite 2,50 m , Tiefe 2,50 m und steht auf halben Platten.
    Im Dach befindet sich eine Luke, so dass heruntergefallenes Gestrüpp und Laub problemlos abgesammelt werden kann.
    Die Seitenteile können herausgezogen werden, das Glasgewächshaus kann so einmal pro Jahr an der angrenzenden Seite gereinigt und Unkraut entfernt werden.
    Alle Seitenteile und das Dachteil habe ich vorgefertigt, somit dauerte der gesamte Aufbau nur 5 Stunden.
    Das Holz (Fichte) habe ich mit einer Allwetterfarbe behandelt.
    Kostenpunkt ca. 500€

    Andreas

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