Deutsch oder Englisch - ist das egal?

    Liebe Kameraden und Sammlerkollegen,
    ohne jemand angreifen oder gar persönlich nahetreten zu wollen, möchte ich mal Folgendes zur Diskussion stellen:
    Ich bin, wie sehr viele andere auch, Abonnent der Broschürenreihe "Schmetterlinge der Erde" von Erich Bauer u. Thomas Frankenbach. Zum Zeitpunkt des Aboabschlusses erschien diese Serie in deutscher Sprache. Nun aber, nach Teil 24, heisst es plötzlich "part 25" und "Butterflies of the world". Auch die Textblöcke im Inneren sind allesamt in Englisch abgefasst. Es ist zwar so, dass Englisch heutzutage beinahe keine Fremdsprache mehr ist (allzu oft wird unsere deutsche Muttersprache verleugnet), trotzdem ist es meine kleine Meinung, dass man den Käufer nicht einfach mit so einer Tatsache überraschen kann und soll. Wir haben den Abovertrag für eine deutschsprachige Buchreihe abgeschlossen und dabei sollte es eigentlich auch bleiben. Ein Aussteigen aus dem Vertragsverhältnis ist meines Erachtens zwar möglich, kommt für mich aber insoferne kaum in Frage, weil ja bereits ein sehr großer Teil der Einzelausgaben angekauft wurde und somit ein halbfertiges Werk herumstehen würde.
    Ist es wirklich so, dass der Kunde bzw. Käufer es einfach hinnehmen muss, dass ein Teil der Vertragspartner eigenmächtig und ohne den Kunden zu fragen, eine derart gravierende Änderung vornehmen kann?
    Eure Meinung würde mich interessieren.
    Beste Grüße allseits.
    Heinz

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    Hallo Heinz,

    das hat zwar nicht viel mit unserem "Lieblingsthema" zu tun, aber trotzdem meine kurze Antwort als Rechtsanwalt:

    Du hast ja schon selbst instinktiv die richtige Antwort gegeben:
    Bei einer einseitigen wesentlichen Änderung des Vertragsinhaltes wie hier hast Du meines Erachtens das Recht, den Abovertrag wegen Vertragsverletzung vorzeitig ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist zu kündigen (und Du mußt das auch umgehend tun, wenn Du von der Änderung erfährst, da Dein Zögern sonst als Zustimmung gewertet werden kann). Der laufende Jahrgang wird dann aber natürlich ärgerlicherweise unvollständig bleiben. Also vielleicht doch lieber zum Jahresende kündigen mit eben dieser Begründung oder die Änderung wohl oder übel schlucken und Zeitschrift weiter beziehen.

    Dass eine solche gravierende Änderung alles andere als kundenfreundlich ist, braucht wohl nicht diskutiert zu werden...

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