14. Mai 2008 um 08:01 - Beitrag: Wolfsmilchschwärmer Paarung, Thema: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Hallo,
würde gerne wissen wie lange eine Paarung vom Wolfsmilchschwärmer dauert .
Gruß
ARMIN
Hallo,
würde gerne wissen wie lange eine Paarung vom Wolfsmilchschwärmer dauert .
Gruß
ARMIN
Hallo Armin.
Die Paarung erfolgt meist in der Nacht und das Paar ist am nächsten Morgen meistens schon wieder getrennt.
Dauer der Paarung zwischen ein und vier Stunden.
Aber es gibt, wie immer, auch Ausnahmen! :fröhlich:
Viel Erfolg.
Rudi
Hallo Rudi,
dann könnte es vieleicht geklappt haben.
Gruß
ARMIN ![]()
In wie vielen Tagen müsste das Weibchen die Eier ablegen?
Gruß
ARMIN ![]()
Hallo Armin,
die Eiablage kann schon kurz nach der Paarung nach etwa 2 Stunden erfolgen. Die besten Ei-Ablage Ergebnisse ereichst Du in einem dunklen Shuhkarton.
Gruß Franz
Hallo Franz,
heute hat das weibchen die Eier abgelegt
Gruß
ARMIN
Hallo zusammen.
Also ein euphorbiae-Weibchen in einen Schuhkarton auf Dauer zur Eiablage zu halten? Ich weiß nicht so recht. Da wird sich das Tier recht schnell abfliegen und sterben.
Sphingiden sind in der Regel recht starke Flieger, besonders auch so eine Art wie H. euphorbiae, die darauf spezialisiert ist, grössere Wegstrecken zurück zulegen um neue Biotope (Brachflächen, etc. mit Euphorbia-Bestand) zu besiedeln.
Ein angebrachteres Eiablagegefäß wäre sicherlich ein weichbespannter Flugkäfig, an dessen Oberseite die Eiablagepflanze trapiert wird.
Bei regelmäßiger Fütterung kann so ein gesundes und vitales Weibchen über 3-4 Wochen gut 500 Eier und mehr ablegen. Oder man kann das Tier, wenn man genug Eier erhalten hat, auch wieder fliegen lassen.
Gruss.
Rudi
Hallo Rudi,
ich habe mit dem Schuhkarton oder ähnlichen Schachteln die besten Erfahrungen gemacht.
Natürlich habe ich die Tiere da nicht wochenlang drin gehalten, sondern maximal 2 Tage.
Die Tiere sind durch die Abschottung von jeglicher Lichtquelle mehr an der Eiablage, als am Fliegen interessiert.
Selbst flugaktive Arten habe ich nach den besagten ein bis zwei Tagen ohne bemerkenswerte Schäden
aus den Karton herausholen können, denn sie krabbeln dort mehr als die Anstrengung des Fliegens auf sich zu nehmen.
Danach wurden von mir fast alle Tiere in die Freiheit entlassen. Die Ausbeute waren zwar nie 500 Eier
sondern nur etwa maximal 300 Stück und das reichte in allen Fällen für eine Weiterzucht.
Bei Wildfängen ist diese Methode auch bei mir nicht immer erfolgreich gewesen. Nur bei allen
Lasiocampiden, Arctiiden, Noctuiden, einigen Notodontiden und einigen Sphingiden haben
die 3-6 Stunden des Lichtfangs immerhin bis zu 200 Eier eingebracht. :fröhlich:
Gruß Franz
Servus Franz.
Die zwei Tage sind da schon akzeptierbar. ![]()
Vor allem bei flugfauleren Arten, dürfte der Karton kein Problem darstellen. So bei vielen Arctiiden, Notodontiiden, Lasiocampiiden, etc.
Mein Einspruch war mehr dazu gedacht, dass sich die Verwender dieser Technik dabei auch den Gedanken gönnen, wie lange, welches Tier diese Behandlung gut verträgt. ![]()
Gruss.
Rudi
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