Video-Tutorials zur Eier-/ Raupensuche

  • Definitv (auch wenn ich persönlich noch nie erlebt habe, dass eine von mir im Herbst gefundene Raupe im Frühjahr nichtmehr da war).

    Weil es so einfach ist, würde ich Anfängern ja eh immer die Suche nach dem Sitzblatt im Herbst empfehlen. Aber rein von der Methode ist es im zeitigen Frühjahr dann eben trotzdem noch einmal recht einfach - es bringt ja auch nichts, wenn sehr viele Raupen da sind, aber man sie nicht findet ^^

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  • Heute möchte ich euch nur einmal kurz den Eichenglasflügler (Synanthedon vespiformis) vorstellen. Auch wenn es auf dem ersten Blick nicht danach aussehen mag, handelt es sich hierbei um einen Schmetterling (Lepidoptera).

    Die Raupe der Art lebt mehrjährig unter der Rinde von Eichen. Die Falter sind erkennbar an den intensiv gelben Beinen und der wespenartigen Färbung (er wird daher auch Wespenglasflügler genannt). Auf den durchsichtigen Flügeln besitzen die frischen Tiere farblich sehr auffallende rot-orange Flecken.


  • ...und um nochmal etwas mehr Abwechslung rein zu bringen: heute eines meiner Highlight-Methoden bisher: die Suche nach den Eiern vom Blauen Ordensband.

    Klingt beim ersten Mal komplett abwegig - aber wenn man es dann mal probiert hat, wird man erstaunt sein, wie viele man doch überall findet. Seitdem ich die Methode im Frühjahr gelernt habe, war ich tatsächlich an noch keinem Ort wo ich fraxini nicht nachweisen konnte. Meist schon innerhalb 1-2 Minuten. Selbst hier direkt im Braunschweiger Stadtgebiet konnte ich die Eier finden....also ich bin begeistert.


    Das Video hängt schon seit einigen Wochen in der Pipe und wurde im Frühjahr gedreht. Dennoch ist diese Suchmethode rund um das Jahr anwendbar und keinesfalls an bestimmte Jahreszeiten gebunden, da sich die Eihüllen aus den letzten Monaten, vllt. gar Jahren sogar noch besser nachweisen lassen als die noch besetzten und etwas dunkleren Eier.


    Ein herzlicher Dank sei daher hier auch an Michael Levin gerichtet, der die Methode zur Suche der Catocalen anhand deren Eier überhaupt erst so richtig untersuchte und öffentlich darauf aufmerksam machte.
    Ebenfalls gilt mein Dank Jenny Theobald, die sich ebenso selbst mit der Methode beschäftigt und mich überhaupt erst darauf hinwies.
    Als weiterführende Literatur zu der Methode sei daher auch unbedingt auf die Veröffentlichungen der Beiden verwiesen. U.a.:
    -http://www.lepiforum.de/2_forum_2017.pl?md=read;id=14694

    -https://www.researchgate.net/p…Rhon_Lepidoptera_Erebidae

    -https://www.youtube.com/user/blausteil/videos

  • Der Thread heißt zwar irgendwas mit "Winter" - aber ich ignoriere das einfach mal gekonnt und ziehe die Videos auch im Sommer durch ;)^^


    Wer einmal das Eiablageschema des Kreuzenzian-Ameisenbläulings sehen möchte oder sich fragt, was die Ameisenbläulinge überhaupt mit Ameisen zu tun haben (ab min 5:10), der sei einmal kurz auf das folgende Video hingewiesen. Diejenigen, die die Ameisenbläulinge nicht interessieren, können in der Zwischenzeit das wunderbar blütenreiche Habitat genießen...8o


  • Passend zur Jahreszeit gibt es heute wiedereinmal ein Video zum Großen Schillerfalter.

    Aktuell finden sich die extrem typischen Fraßspuren der Jungraupen, die wirklich leicht nachzuweisen sind. Sobald die Raupen etwas größer werden, wird das Muster etwas schwieriger zu erkennen - also nutzt die nächsten Tage und schaut mal, ob ihr nicht vielleicht die ein oder andere Raupe dieser wundervollen Art entdecken könnt :)



    Englisch version:

  • Heute noch einmal ein Video zu den Ei- und Raupenstadien des Fetthennen-Bläulings.


    In meinem letzten Video zum Kreuzenzian-Ameisenbläuling habe ich schon einmal das Zusammenspiel von Bläulingsraupen mit Ameisen erklärt. Ab Minute 4:05 seht ihr ein wunderbares Beispiel, bei dem die Raupe die Ameise für ihren Schutz "belohnt"

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  • Die Apollos zählen zu unseren auffälligsten heimischen Tagfaltern. Speziell der Art Parnassius apollo gilt weltweiter Schutz nach CITES. Im Gegensatz zu dem Apollo des Tieflands bewohnt der Alpen-Apollo feuchte Habitate in größeren Höhenlagen. Häufig ist dies die Umgebung von Bachläufen in Alpentälern oder auch die von Wasser überrieselten Hänge der Bergflanken. Hier leben die Raupen vorwiegend an Saxifraga in Gewässernähe. Die Raupen überwintern voll entwickelt im Ei - und sind hier im Herbst gut zu finden.



    Ich bitte den Ton zu verzeihen...dem Mikrofon scheint der Regen nicht allzu gut bekommen zu sein...


    Näheres zur Diskussion um den Taxon gibt's im Lepiforum

  • Toni Kasiske

    Changed the title of the thread from “Video-Tutorials zur Eier-/ Raupensuche im Winter” to “Video-Tutorials zur Eier-/ Raupensuche”.
  • Aus gegebenem Anlass gibt es heute noch einmal ein kurzes Video zum Blauen Eichenzipfelfalter. Aktuell kann man immer wieder zahlreiche vom Wind heruntergeworfene Triebspitzen von Eichen auf dem Boden auffinden - ein Blick darauf kann sich durchaus lohnen...


    Ausführlichere Erklärungen zum Blauen Eichenzipfelfalter:
    Beispiel 1
    Beispiel 2
    Beispiel - englisch

  • ... und nicht vergessen - aktuell gibt es noch immer schön die Fraßspuren (inkl. Räupchen) vom Großen Schiller zu finden. Allerdings: je mehr Zeit vergeht, desto undeutlich wird die Fraßspur und desto mehr Tiere werden zB durch Vögel weggepickt.

    Bei mir saßen heute noch 7 oder 8 Räupchen entlang des Weges. Deutlich mehr Fraßspuren (ohne Raupe) waren zu finden.

    Selbst ein herunterhängendes Sitzblatt war schon anzutreffen - also so langsam geht die optimale Suchmethode von Fraßspur in Richtung Sitzblatt über...


    >>Erklärvideos<<

  • Mal etwas anderes....Schillerfalter & Co. werden ja langsam langweilig, oder? :emojiSmiley-51: (by the way - heute ca. 15 Sitzblätter und Fraßspuren, aber nur 2 iris-Raupen...Die Vögel leisten jetzt vorm Winter gute Arbeit)

    Aber zum eigentlichen Thema...

  • In den letzten Tagen habe ich wieder vermehrt Eier des Pflaumen-Zipfelfalters Satyrium pruni gefunden. Diesmal jedoch eine etwas andere Region als in meinem ersten Video zu der Art - hier sind es eher die halbschattigen und etwas kühleren Bereiche. Ein Video (auch mit dem direkten Vergleich zum Nierenfleck) dazu gibt's hier:

  • Heute möchte ich euch einmal die Suche nach dem Espen-Glasflügler vorstellen. Die Schmetterlingsart frisst verborgen im Holz von Espen und schlüpft erst nach mehrjähriger Entwicklung. Die Schlupflöcher jedoch sind sehr einfach nachzuweisen...


  • https://www.exotic-insects.com
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